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Uwe Ricken Flexible Parameterübergabe als Filterkriterien für dynamisches SQL in Stored Procedures
Während der Besprechung zu einer Projekterweiterung wurde ein Problem besprochen, dass sehr häufig anzutreffen ist – Konkatenation eines SQL-Strings “am Client” und Versand und Ausführung am SQL Server, um die Daten zu ermitteln. Ich habe vorgeschlagen, die komplette Suchroutine in eine Stored Procedure auszulagern. Dieser Stored Procedure werden die erforderlichen Parameter übergeben und die Konkatenation findet innerhalb der Prozedur statt. Das komplette SQL-Statement wird innerhalb der Stored Procedure ausgeführt und die Daten an den Client zurück geliefert. Die Bedenken von SQL-Injection habe ich widerlegt, indem ich argumentiert habe, dass trotz Variabilität in der Parameterübergabe ausschließlich mit sys.sp_executesql und expliziter Parameterübergabe gearbeitet wird.
Uwe Ricken OPTIMIZE FOR UNKNOWN eine schlechte Lösung bei schlechter Verteilung von Daten
In den letzten Wochen bin ich immer wieder auf Abfragen aus Applikationen gestoßen, die als Abfragehinweise OPTIMIZE FOR UNKNOWN verwendet haben. In den untersuchten Applikationen wird diese Technik “inflationär” benutzt. Leider haben die Programmierer bei der Verwendung nicht berücksichtigt, wie schnell diese Option eine Abfrage so schlecht machen kann, dass sie nicht mehr in 2 Sekunden sondern in 7 Minuten ausgeführt wird.
Saskia Fischer PreCon SQL Server Performance Analyse mit Andreas Wolter am 8.10. auf den SQLDays bei München
Am 8.10 wird Andreas Wolter im Rahmen der SQLDays in Erding bei München eine ganztägige PreCon zum Thema Performance Analyse von SQL Server geben: Praktische SQL Server Performance Analyse
Das bisher weltweit einmalige Format erlaubt es den Teilnehmern parallel auf den Demo-Server zuzugreifen und eigene Analysen via SSMS durchzuführen. Eine kontinuierlich laufende Workload-Simulation lässt dabei keine Langeweile aufkommen. Vorbei die Tage der isoliert gestellten Performance-Probleme.
Außerdem wird dies die letzte Möglichkeit sein, diese PreCon in Deutschland von dem einzigen echten deutschen MCSM mitzumachen.
Weitere Informationen und Anmeldung hier: http://sqldays.net/2018/
Agenda:
Dieser ganztägige Workshop ist ganz den aktuellen Möglichkeiten für die Leistungsanalyse eines SQL Server vom Start bis zu fortgeschrittenen Techniken gewidmet. Ein Highlight ist die Möglichkeit, sich live mit dem Demo-Server, der auf Microsoft Azure gehostet wird, über Ihr lokales SSMS zu verbinden, um vorbereitete, kontinuierlich auftretende Szenarien selbst zu analysieren! Techniken & Tools, die behandelt werden:
• SQL Server Architecture & Internals: Grundlagen zum Verständnis komplexer Zusammenhänge
• Überwachungsmethodik
• Dynamic Management Views (DMVs)
• Wait Statistics
• Erweiterte Ereignisse (Extended Events) für Workload & Query-Analysev
• Query Store
- Überblick über Tools von Drittanbietern
Wir analysieren je nach Interesse der Teilnehmer eine Auswahl aus folgenden Szenarien:
• Untersuchung von Speicherproblemen
• Identifizieren von Planregression
• Analyse von Indizes und Statistiken
• Erkennen von I/O-Latenzproblemen
• Untersuchung der Tempdb
• Locking & Blocking-Analyse, Concurrency-Probleme
Sie sind in einer DBA-, Entwickler- oder Beraterrolle und unterstützen SQL Server-Datenbanken. Oft bittet Sie jemand, sich eine schlecht funktionierende Datenbankanwendung, bestimmte Abfragen oder sogar den gesamten Server anzuschauen. Und immer wieder finden Sie sich in der Situation "wie man die Ursache in der geringsten Zeit finden". Obwohl sich niemand an einem einzigen Tag zu einem Performance-Tuning-Master entwickelt hat, können Sie sicher sein, wertvolle Techniken und Konzepte zu erlernen, auf denen Sie für Ihre tägliche Arbeit aufbauen können. Und natürlich diskutieren wir auch mögliche Lösungen. Also, bei Ihrem nächsten Anruf "Hilfe, der Server ist langsam!" Sie wissen, wo ich anfangen soll. Der Trainer, ist Vorreiter im Einsatz von Extended Events und hat diese seit 2012, seit der Abkündigung der SQL-Trace & Profiler-Technik erstmalig in Deutschland präsentiert und seitdem in vielen öffentlichen und internen Firmen-Trainings geschult.
Es erwarten Sie viele Demos und einen tiefen Einblick in die wichtigsten Konzepte von SQL Server. Hands-on: Zeit, um praktisch zu werden: Der für Demos verwendete Server befindet sich in der Azure Cloud und ist für Verbindungen von Management Studio über WiFi geöffnet. Dies ist Ihre Chance, Analysen auf eigene Faust parallel zum Trainer durchzuführen. Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis der relationalen SQL Server-Engine und von Transact-SQL, grundlegende Vertrautheit mit Dynamic Management Views (DMVs) und Abfrageplänen
Uwe Ricken Eigene Systemprozeduren im Kontext der aktuellen Datenbank
Weitläufig versteht man als “Systemprozedur” in Microsoft SQL Server eine Stored Procedures, die in der master-Datenbank gespeichert wird und mit dem Präfix ‘sp_’ beginnt”. Alle Objekte in der master-Datenbank mit diesem Präfix können aus jeder beliebigen Datenbank aufgerufen und verwendet werden.”; auch das ist eine weit verbreitete Aussage, die so – pauschal – nicht richtig ist; oder anders ausgedrückt nicht immer das gewünschte Ergebnis liefert. Der folgende Artikel zeigt die Besonderheiten bei der Verwendung von Systemobjekten auf und welche Dinge zu beachten sind, wenn man mit gleichen Objekten in unterschiedlichen Schemata arbeitet.

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