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Mona K. Bokelmann Bachelorarbeit "Information Overload durch E-Mails"
Liebe Gruppenmitglieder,
im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum Thema "Information Overload durch E-Mails" an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg führe ich derzeit eine empirische Studie durch. Hier soll insbesondere untersucht werden, wie sich das persönliche E-Mail Verhalten auf deren Verarbeitung auswirkt.
Hierzu würde ich auch gerne Sie um Hilfe zu diesem Thema ersuchen. Es wäre daher prima, wenn Sie mich bei dieser Studie – durch Teilnahme an der onlinebasierten Befragung – unterstützen könnten.
Den Fragebogen finden Sie hier: http://ww3.unipark.de/uc/Wi3_Team/4f33/
Wenn Sie an den Ergebnissen interessiert sind, können Sie dort (optional) gerne Ihre E-Mail-Adresse angeben. Weitere Information zu dieser Untersuchung finden Sie auch hier: http://www.information-overload-zone.de.
Besten Dank im Voraus
Mona K. Bokelmann
Leo Sauermann Dropbox in der Teamarbeit - Suche mit Refinder
Viele Menschen die sich mit Persönlichem Informationsmanagement beschäftigen verwenden Dropbox um mit Teams gemeinsam an Dateien zusammen zu arbeiten. Dabei haben wir beobachtet, dass oft viele Emails neben Dropbox-Accounts herumgeschickt werden und dadurch wieder der Überblick aufs Projekt verloren geht. Man verwendet auch oft neben der Dropbox andere Services (wie etwa Google Docs).
Um dann trotzdem die Übersicht zu behalten und alles durchsuchen zu können, haben wir heute ein neues Tool veröffentlicht: Refinder mit Dropbox integration.
Man kann Sammlungen anlegen (Projekte, Arbeitsräume) und dann alle Daten aus verschiedenen Anwendungen importieren (wie etwa Dropbox und Google docs) und im Team über Projekte diskutieren.
spart emails... und man hat alles an einem Fleck.
wer interesse hat: ist gratis verfügbar, ich suche Feedback wie man damit effizienter arbeiten kann:
Leo Sauermann Gute Strukturen sind besser als bessere Suchmaschinen
Jeder Mensch ist einmalig, und damit auch die Art wie wir mit unseren persönlichen Informationen umgehen. Über längere Zeit bildet sich bei jedem Menschen so etwas wie eine "persönliche Bibliothek", in der wir unser Wissen speichern und über längere Zeiträume immer wieder darauf zugreifen.
Welche Rolle eine persönliche Bibliothek und deren Struktur spielt, erschliesst sich mir erst über einen längeren Zeitraum hinweg, hier ein paar Puzzlestücke die uns helfen könnten, mehr darüber zu lernen. Aus einem Blogpost von hier übernommen: http://www.gnowsis.com/about/blog/2011/06/20/collect-organize-search-last-resort
Studien über persönliche Suchmaschinen haben gezeigt, das eine gute Ordnerstruktur nicht nur dazu dient, Dateien wiederzufinden, sondern auch um daran erinnert zu werden, welche Datei die Lösung für ein anstehendes Problem bieten kann.
Zum einen Wissen wir aus Studien, dass persönliche Bibliotheken oft nach "Projekten" organisiert sind, und andere Strukturen wiederholen sich:
http://doi.acm.org/10.1145/985692.985766
Jaime Teevan und ihr Team haben beobachtet, das Menschen durch ihre persönlichen Bibliotheken "navigieren" und sich dabei "orientieren", und das Wort triffts ganz gut. Die Struktur der Bibliothek spricht zu uns, erinnert uns an die darin enthaltene Information. Wir orientieren uns um in den nächsten Folder weiterzugehen.
http://doi.acm.org/10.1145/985692.985745
Und selbst wenn man Text-Suchmaschinen immer besser machen würde, es würde nichts helfen: wir brauchen eine Orientierung in der Informationswelt.
http://doi.acm.org/10.1145/1402256.1402259
Das ist theoretisch interessant, hat aber unmittelbar eine Praktische Auswirkung: wenn ich mit meinen persönlichen Ordnerstrukturen in meiner persönlichen Bibliothek im Reinen bin, kann ich effizienter arbeiten. Wenn ich dagegen chaos walten lasse und mich nicht orientieren kann, habe ich einen Nachteil. Und den kann eine Text-Suchmaschine auch nicht beheben. Solange keine "Navigationsmaschinen" für jedermann/frau verfügbar sind, helfen sinnvolle Strukturen.
Ich hab mal einen Blogpost über Sinnvolle Strukturen gemacht: http://www.gnowsis.com/about/blog/2010/07/23/21-files-towards-efficiency
Leo Sauermann Neue Studie von David Elsweiler et al: Die Temperatur von Emails - wichtig fürs Wiederfinden
Räumen sie Ihre Emails per Frühjahrsputz auf, oder sortieren sie jedes Email sofort ein? Das kann beeinflussen, wie schnell sie Emails wiederfinden. Noch dazu gibt es "heiße" und "kalte" Emails, und das beeinflusst genauso die Zeit, die ich brauche um Emails zu finden.
Eine Studie von David Elsweiler, Mark Baillie und Ian Ruthven (die wir aus anderen PIM Studien kennen) hat mehr Information darüber, hier eine Zusammenfassung:
http://www.gnowsis.com/about/blog/2011/05/09/temperature-task-or-what-makes-re-finding-emails-so-difficult

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Über die Gruppe "Persönliches Informationsmanagement"

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