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Max Rabe Wie stark sind Ihre Mitarbeiter? Und vor allen Dingen Ihre Führungskräfte?
Die Gallup-Studie zeigt es jährlich aufs neue. Die Mitarbeiter sind die, mit Abstand, wichtigste Ressource Ihres Unternehmens!
Besonders auffällig: Die geringe Mitarbeiterbindung als auch die "schlechten" Vorgesetzten. Und damit sind ganz konkret die Führungskräfte gemeint.
Wie viel die deutsche Volkswirtschaft jährlich dadurch an Gewinnen versäumt? Ca. 105 Milliarden!
Wie ist Ihre Meinung dazu? Und welche Lösungen sehen Sie für dieses immer größer werdende Problem?
Viele Grüße aus Hamburg
Max Rabe
Christine Radomsky Sinn in der Arbeit wollen nur die Millennials? Ein Mythos!
Immer wieder liest man, dass vor allem Mitarbeiter der Generation Y (Millennials) nach Sinn in der Arbeit suchen. Doch stimmt das? Unlängst fiel mir wieder die bisher größte Studie zum Thema Sinnorientierung am Arbeitsplatz in die Hand (2016 Global Report Purpose at Work, LinkedIn). Die Studie untersuchte, was Menschen bei der Arbeit vor allem motiviert: Purpose/ Status/ Money. Die Anzahl der Teilnehmer, die vor allem sinnorientiert sind, liegt im Schnitt weltweit bei 37 %, in Deutschland bei 50 % (Platz 2 hinter Schweden). Und was erwarten Sie, wie das bei den Altergruppen ausfällt? Schauen Sie selbst! (Blau: LinkedIn-Daten, orange: extrapoliert). Was meinen Sie dazu? #ArbeitMitSinn
Christine Radomsky
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Ute Oeßelmann Arbeitnehmerüberlassung gewinnt an Prestige
Wie ich seit Jahrzehnten zu sagen pflege, ist gut gemachte Zeitarbeit ein Gewinn für alle drei Beteiligten: Den Arbeitnehmer, den Arbeitgeber (=Zeitarbeitsunternehmen) und den Kunden des ZA-Unternehmens. Zu dem Schluss kam auch das "Erste" in seinem Bericht vom 6.3.2019 über die wandelnde Einschätzung der Arbeitnehmerüberlassung. Der Arbeitnehmer profitiert von guter Zeitarbeit doppelt: Er ist in einer Festanstellung und kann bei unterschiedlichen Kunden seinen Horizont erweitern und Berufspraxis in mannigfaltiger Hinsicht sammeln!
Der Bericht steht in der Mediathek noch zur Verfügung - Anschauen lohnt.
Hans-Jürgen Schäfer me. Björn Kuse Ute Oeßelmann
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Christa Koslitz-Mesnaric Wie Sie aus der Asche einen Phönix erschaffen!
G´scheit scheitern!
Eine junge Frau aus England, die sich selbst später als "intelligentes Mauerblümchen" bezeichnet, möchte Schriftstellerin werden. Nach dem Studium verrichtet Sie, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, verschiedene Bürotätigkeiten. Während dieser Zeit schreibt sie zwei Romane. Sie findet jedoch keinen Verleger- diese beiden Werke sollen nie veröffentlicht werden. Und so zieht es sie erstmal nach Portugal, wo sie eine Familie gründet und an einem neuen Buchprojekt arbeitet. Da jedoch auch ihre Ehe nach kurzer Zeit scheitert, zieht sie kurz nach der Geburt ihrer Tochter wieder zurück auf die Insel. Alleinerziehend und von Sozialhilfe lebend arbeitet sie in Edinburgh weiter an ihrem Buch. Als sie dieses fertig hat, beauftragt sie einen Agenten, einen Verlag für ihr Buch zu finden. Zahllose Verlage lehnen ab. Einer erbarmt sich jedoch und empfiehlt seinem Verlag, das Buch mit einer Auflage von 500 Stück anzunehmen. Dafür lässt er sich von der jungen Frau das Versprechen geben, sich einen ordentlichen Job zu suchen, weil sich mit der Schriftstellerei für sie kein Lebensunterhalt bestreiten ließe.
Das ist die Geschichte von J.K.Rowling, die exakt neun Jahre später erstmals in der Forbes-Liste als Milliardärin gelistet wurde und zahllose Auszeichnungen und Preise gewonnen hat. Das Buch ist inzwischen in mehreren Auflagen erschienen und wurde geschätzte 107 Millionen Mal verkauft. Die Rede ist natürlich vom ersten Harry Potter Roman.
Was unterscheidet Rowling vom großen Heer der Namenlosen, die sich in ihren Leidenschaften verwirklichen wollen? Talent? Gut möglich. Vermögen? Kontakte? Wohl kaum. Dass Rowlings Lebensgeschichte viele Menschen fasziniert hat und auch verfilmt wurde, lässt sich nicht auf ihre schriftstellerischen Fähigkeiten reduzieren. Vielmehr fasziniert uns ihre Fähigkeit, trotz vermeintlicher Schicksalsschläge nicht aufzugeben und unbeirrt ihr Ziel zu verfolgen.
Scheitern und Misserfolg gehören zum Leben dazu. Sie passieren jedem von uns - von unserer Geburt bis ins hohe Alter. Eine schlechte Beurteilung, eine erfolglose Bewerbung, eine zerbrochene Liebe. Richard Cobden sagte: "Der Erfolg hat viele Väter. Der Misserfolg ist ein Waisenkind." Und tatsächlich- Misserfolge führen oft dazu, dass wir uns selbst zurückziehen und dass andere sich abwenden und distanzieren. In unserer Gesellschaft gilt das Scheitern als Stigma, wir reden nicht oft darüber sondern empfinden es als Tabu. Probieren Sie es aus: Wenn Sie das nächste Mal zur Begrüßung gefragt werden "Wie geht's?", dann antworten Sie beispielsweise mit "Leider nicht gut. Wirklich schlecht sogar." Vielleicht wird Ihr Gegenüber gar nicht darauf reagieren und nur so tun, als hätte er oder sie die Antwort gar nicht gehört. Vielleicht bekommen Sie als Antwort auch nur ein beiläufiges "Das wird schon wieder." Oder Ihr Gegenüber fragt wirklich nach, was denn los sei. Selbst bei letzterem werden sie in der großen Mehrzahl feststellen, dass Ihr Gegenüber nur aus Höflichkeit nachfragt und zugleich von der Situation verstört ist, vielleicht sogar wütend, dass Sie ihn oder sie so in Verlegenheit gebracht haben. Obwohl Scheitern und Misserfolg zum Leben gehören, tun wir uns schwer im Umgang damit.
Die gute Nachricht: Den Umgang mit Scheitern und Misserfolg kann man lernen. Eine positive und konstruktive Sichtweise auf das eigene Scheitern ist nicht nur gesünder- es ist die wesentliche Voraussetzung für persönliches Wachstum und damit auch für künftige Erfolge.
Das Lernen beginnt mit der Sensibilität für die eigene Haltung: Wenn sich ein Paar nach 30 Jahren Ehe scheiden lässt, sprechen Sie dann von einer gescheiterten Ehe? Oder davon, dass die Ehe 30 (oder vielleicht auch nur 20) Jahre erfolgreich war? Es geht jedoch nicht darum, Dinge einfach schön zu reden. Menschen neigen jedoch dazu, Dinge in Gänze als gut oder schlecht zu bewerten. Wenn jemand über seine Arbeit schimpft, wird er in aller Regel den ganzen Job schlecht reden, ohne zu unterscheiden zwischen Einzelfaktoren wie Arbeitsort, Kollegen, Vorgesetzten, Bezahlung, Arbeitszeiten und vielen anderen. Durch diese negative Pauschalisierung können wir jedoch nicht erkennen, was uns im Einzelnen gut tut, was wir schätzen und woraus wir lernen können. Genauso verhält es sich mit dem Scheitern: Erst wenn wir uns vom Gefühl des pauschalen Malus lösen können, öffnet sich unser Blick für eine sachliche Analyse: Warum bin ich konkret gescheitert? Was habe ich dennoch gut gemacht? Worauf muss ich künftig achten?
Wenn man sich diese Fragen ehrlich beantwortet hat, gilt es dann, selbst aktiv zu werden: Wandeln Sie die Antworten in Aktionen um, damit Sie sich wieder in die Erfolgsspur bringen. Mit einfachen Mitteln und Methoden kann man hierfür eine Strategie entwickeln. Mit welchen Mitteln Sie am besten arbeiten können ist natürlich individuell und auch vom jeweiligen Thema abhängig. Das wichtigste dabei: Übernehmen Sie das Heft des Handelns, arbeiten Sie aktiv an Ihrer persönlichen Fail-Forward-Strategie!
Genau dann können Sie persönlich wachsen und auch aus Ihrem Leben einen Bestseller machen.
Nicolas Greger
Das eine ist die sog. "Fehlerkultur". In einem Umfeld, in dem der Erfahrungszuwachs (nichts anderes ist scheitern) gefördert und sogar gefeiert wird, wird aus diesen Erfahrungen lernen und sich stetig verbessern.
Etwas anderes ist zutiefst menschlich - das Schamgefühl. Mit jedem Rückschlag schämen wir uns ein wenig mehr, vergleichen uns mit scheinbar Erfolgreicheren und machen uns selber klein. Ein Teufelskreis beginnt.
Frau Koslitz-Mesnaric ist zuzustimmen: Sie sind der Regisseur Ihres Lebens! Also gestalten sie es auch!
Patricia Hinsen - Rind Wenn gute Mitarbeiter kündigen, Teil 2: Gleichgültigkeit, Überbelastung und Wortbruch
Arbeitsbelastung – es ist einfach zu viel zu tun
Eigentlich sollte der Mensch arbeiten um zu leben, nicht umgekehrt. Es ist wenig sinnvoll, einem Mitarbeiter mehr Arbeit aufzubürden als realistisch in einem dafür angemessenen Zeitrahmen zu schaffen ist.
Oft vergessen oder verdrängt ist die Tatsache, dass jeder Mensch eine Leistungsgrenze hat. Irgendwann kann er nicht mehr. Außerdem sollte jeder Mitarbeiter auch ein Privatleben haben dürfen. Mitarbeiter zu überarbeiten lohnt nicht. Abgesehen davon, dass zu viel Arbeit den meisten Menschen nicht gefällt, sind überforderte, bzw. überarbeitete Mitarbeiter auch nicht produktiv.
Eine neue Studie aus Stanford besagt, dass "die pro-Stunde-Produktivität drastisch sinkt, wenn die Arbeitswoche die Grenze von 50 Stunden überschreitet". Bemerkenswert ist, dass die Produktivität so stark abfällt, dass sich Mehrarbeit ab 55 Stunden bereits nicht mehr lohnt."
Diese Erkenntnis sollte sich jeder Betrieb, jede Führungskraft, insbesondere die Workaholics, auf der Zunge zergehen lassen. Mehr als 55 Stunden Arbeit pro Woche rentiert sich nicht!
Irrelevant - der Mensch ist unwichtig
Bedauerlicherweise scheint dies vielen Unternehmen egal zu sein. Work-Life-Balance ist nach wie vor ein leerer Begriff, ein regelrechtes Fremdwort, für viele Führungskräfte. Wenn Betriebe und Vorgesetzte ernsthaft an ihren Mitarbeitern interessiert sind, dann ist das häufige, eigentlich logische, Resultat eine passende Work-Life-Balance für alle Beteiligten.
Wenn Überstunden nicht das übliche Muster, sondern eine situationsbedingte Ausnahme sind. Wenn Führungskräfte verstehen wie es ihren Mitarbeitern geht. Wenn Vorgesetzte wirklich an den persönlichen Belangen der Menschen die für sie arbeiten interessiert sind. Dann ist das Ergebnis in der Regel ein gutes Arbeitsklima. Die Mitarbeiter kommen gerne zur Arbeit. Wenn aber die Menschen selbst als unwichtig gesehen werden und nur die (vermeintliche) Produktivität zählt, dann ist die Kündigung (ob faktisch oder innerlich) auf kurz oder lang die logische Konsequenz.
Diese Art von Betriebsklima ist auch oft ein guter Nährboden für zwischenmenschliche Schwierigkeiten im Kollegenkreis. Mobbing, unkollegiale oder regelrecht hinterhältige Handlungsweisen sind oft die Folgen einer Führung der die Menschen gleichgültig sind. Diese Art "Vorbild" findet leider öfters Nachahmer. Ein altes Sprichwort passt hervorragend zu dieser Art Führungsfehler: In der Tat "stinkt der Fisch zuerst vom Kopf ".
Wortbruch – nicht gehaltene Versprechen
Versprechen sind bindend! Sein Wort zu geben muss verbindlich sein. Ist das nicht der Fall, gleicht das einem Betrug. Genauso fühlen sich Mitarbeiter wenn der Vorgesetzte Versprechen macht und diese dann nicht erfüllt. Betrogen!
Bei einer solchen Führungskraft gerät alles aus dem Ruder. Jeder Auftrag, jede Aufgabe wird hinterfragt. Vertrauen existiert nicht. Das traurige Ergebnis: Weil gegenseitiges Vertrauen nicht existiert, fehlt jede Basis für Leistungsfähigkeit. Für Teamarbeit. Für Produktivität. Für Kommunikation.
Diese Konsequenz ist offensichtlich! Es ist daher mehr als unverständlich, wie häufig Führungskräfte ihre Versprechen brechen.
Quellen: Huffington Post, Vorgesetzter.de, forbes.com
Alexander Vitalis Thabo Häfner Karl-Heinz Müller
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Karl-Heinz Müller

>Herr Schultz, der Schaden, der durch regelmäßig anfallende Überstunden anfällt, bemisst sich aber auf mehr als der monetär ausgezahlte Überstundenzuschlag.
Dazu kommen u. a. hohe Genesungskosten der Krankenkasse, die in Folge über höhere Beiträge finanziert werden müssen. Firmen, in denen man Mitarbeitern mit Respekt und guten Arbeitszeitmodellen begegnet, wird man sich für ständig steigende Sozialversicherungsbeiträge "dankbar" zeigen.

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