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Pick-by-Vision - Kommissionieren mit der Datenbrille (Goolge Glass)

Ziel der Gruppe ist die Diskussion und der Austausch zu zukünftigen Kommissioniertechniken, wie Pick by Vision.

Michael Ahnemann Pick by Vision – Software wartet auf Hardware
Mit großer Spannung erwarten wir die neue Hardwaregeneration der Datenbrillen von Vuzix und Google. Nachdem bereits im Frühjahr dieses Jahres die neue Generation für den Sommer angekündigt wurde, gibt es bisher allerdings noch kein Update. Es scheint, als wäre die Gestaltung einer industrietauglichen Datenbrille alles andere als einfach. Die noch aktuellen Brillen von Google und Vuzix sind bereits über zwei Jahre alt und kommen aufgrund verschiedener Hardwarebeschränkungen, wie Akkulaufzeit und Hitzeentwicklung, nicht über eine Pilotphase hinaus.
Mittlerweile sind in diesen zukunftsträchtigen Bereich weitere große Player am Markt eingestiegen. So hat Microsoft im Sommer diesen Jahres mit seiner „HoloLens“ bereits eine ausgereifte Datenbrille auf dem deutschen Markt präsentiert, die im Bereich der Augmented Reality* Maßstäbe setzt. Microsoft sieht mit der „HoloLens“ die Anwendungsfelder speziell im Bereich Medizin, Fahrzeugbau und Architektur. Aber auch Epson kommt noch in diesen Jahr mit der neuen „Moverio BT-300“ oder Sony mit der „Smart Eyeglass“ für Developer auf den Markt. Allerdings arbeiten beide Hersteller mit zusätzlichen kabelgebundenen Controller. Bereits im Sommer 2015 hat der Chip-Hersteller Intel den Smart Glass Hersteller Recon übernommen, der sich mit der „Recon Jet“ im Sportbereich einen Namen machen will. Gerüchte zufolge arbeitet auch Apple an einer Datenbrille. Es bleibt abzuwarten, wer sich von den Playern auf industrietaugliche Designs konzentriert und letztendlich durchsetzen kann. Die Vuzix M300 kann hier schon sehr bald die Lücke schließen.
Nachdem die Brille im Sommer dieses Jahres für ausgesuchte Partner auf den Markt kommen sollte, hat sich der Auslieferungstermin auf aktuell Ende November verschoben. Wir sind nun sehr gespannt, ob die Erwartungen an das Device auch erfüllt werden. Allerdings haben wir die Zeit genutzt, um unserer bestehenden Kommissionierlösung ein komplettes Redesign für Datenbrillen zu unterziehen und an Funktion zu erweitern. Damit ist die KBU-Vision-App deutlich „schlanker“ und funktionaler unterwegs.
„Neben vielen Features wie „Pre-Info“ und „Login via Zugangskarten-Scan“ ist es uns gelungen, eine einfache und dabei vielseitige App zu erstellen, die im Einsatz einen großen Mehrwert für unsere Kunden bringen wird“, so Horst Hanke, Entwicklungsleiter und Mitglied der Geschäftsführung. Wir hoffen, dass die Vuzix M300 unseren Anforderungen genügt und wir bereits im Laufe des ersten Quartals 2017 eine Lösung auf einen industrietauglichen Device präsentieren können.
Die Vorteile im Überblick:
- einfachere Bedienung
- absolute Prozesssicherheit
- klare Visualisierung und Darstellung (konfigurierbar durch den Kunden)
- lange Laufzeit durch Akku schonende Prozesse
- kein weiteres Zubehör notwendig
*Augemented Reality: Hierunter wird die Überlagerung bzw. Erweiterung der menschlichen Wahrnehmung um rechnergenerierte virtuelle Informationen verstanden. Meist wird damit nur der visuelle Sinn angesprochen, indem dem Benutzer Informationen in seinem Sichtfeld kontextbezogen, d.h. zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, bereitgestellt werden. Die reale und die virtuelle Welt werden dabei derart kombiniert, dass der Benutzer die neugeschaffene, dreidimensionale Umgebung als eine Einheit interpretiert und er mit ihr in Echtzeit interagieren kann. Die virtuellen Objekte dienen als zusätzliche, nicht mit den menschlichen Sinnen erfassbare Informationen, damit der Anwender seine reale Arbeitsaufgabe besser ausführen kann. So könnten z.B. Lagerfächer zum schnelleren Auffinden farblich markiert und Fehlentnahmen direkt identifiziert werden. Vor allem die Kommissionierfehlerquote wird durch eine strikte Prozessführung und durch das Einblenden der Daten in das Blickfeld des Benutzers reduziert. Die Lernkurve dieser Technik ist enorm hoch, da Lager-, Lagerplatz- und Warenkenntnisse beim Kommissionieren vernachlässigt werden können. Die Bedienerführung läuft dann komplett visuell „auf“ der Brille.
Michael Ahnemann Neue Datenbrillen auf dem Vormarsch
Marktführer Vuzix kommt voraussichtlich im Sommer 2016 mit industrietauglichem Device.
Nach erfolgreicher Umsetzung diverser Datenbrillen-Pilot-Projekte in den vergangenen zwei Jahren sind wir nun gespannt auf eine industrietaugliche Datenbrille, die den vielfachen Anforderungen an die Kommissionierung gerecht werden soll.
Bisher mangelte es an einer zuverlässigen und industrietauglichen Hardware. Speziell die Akkulaufzeit, Hitzeentwicklung, Spracherkennung und Scaneigenschaften ließen zu wünschen übrig und brachten bisher noch nicht die gewünschten Ergebnisse. Dies soll sich nun mit der neuen Datenbrille „M300“ von Vuzix ändern. Es wird aus unserer Sicht das erste tragbare und industrietaugliche Device seiner Art.
Folgende Eigenschaften der „Brille“ sind bereits bekannt:
bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit (in Abhängigkeit der Anwendung)
rechts wie links tragbar
13 Megapixel Kamera
schneller Atom Prozessor
mit 64GB Flash Speicher
wasser- und staubabweisend
bis 2,40m sturzgeschützt
Auch von Google gib es eine Ankündigung für die Weiterentwicklung der Google Glass, die sog. Enterprise Edition. Wann Google die Google Glass 2 auf den Markt bringt und wie viel sie kosten wird, steht noch nicht fest.
Da die Brille aber schon bei den US-Behörden zur Abnahme vorliegt, dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis die ersten Modelle ausgeliefert werden.
Michael Ahnemann Kommissionierung 4.0 - Neue Wege in der Kommissionierung für mehr Wirtschaftlichkeit
Immer kürzere Lieferzeiten, die Vermeidung von Retouren und einfache prozessoptimierte Abläufe sind die logistischen Herausforderungen unserer Zeit. Im Zuge der Globalisierung und dem damit verbundenen Wettbewerbsdruck bekommen effiziente Logistikstrategien eine immer größere Bedeutung.
Gerade der Bereich der Kommissionierung bindet durch die überwiegend manuellen Tätigkeiten personelle Ressourcen und schafft dadurch hohe Kosten im Lager. Hier wirtschaftlicher zu arbeiten, schnelleren Zugriff auf Informationen zu erhalten und Fehlkommissionierungen auf ein Minimum zu reduzieren, das hat sich die KBU-Logistik auf die Fahne geschrieben. Kommissionieren mit Datenbrillen ist hier das Stichwort.
Ausgezeichnet mit dem Innovationspreis-IT im Bereich Industrie & Logistik, bringt die KBU-Logistik eine Datenbrillenlösung auf dem Markt, die bereits heute produktiv einsetzbar ist. Teure Primärkosten, wie Investitionen in Integration der Hardware und Schulung des Personals sowie hohe Sekundärkosten wie bei proprietären Systemen der Fall, gehören damit der Vergangenheit an. Dabei spielt es keine Rolle ob Sie 3 oder 300 Kommissionierer im Einsatz haben. Die Pick by Vision Lösung der KBU-Logistik ist unbegrenzt skalierbar und das ohne weitere Integrationskosten! Möglich macht dies die KBU-Vision-App. Sie agiert als moderner Webbrowser, welcher alle gängigen Technologien wie HTML5, CSS3 und JavaScript unterstützt. Die API (Programmierschnittstelle) der App erlaubt es, die Funktionalitäten der Brille via JavaScript anzusprechen. JavaScript ist eine clientseitige Skriptsprache, welche sowohl auf Internetseiten als auch in Applikationen für Desktoprechner, Smartphones, Tablets und Wearables Verwendung findet. So können neben neuen Webapplikationen auch bereits vorhandene Programme mittels weniger Zeilen Code fit für die Datenbrillen gemacht werden.
Im Gegensatz zu den klassischen Pick by Scan- /oder Pick by Voice-Systemen vereint die „KBU-Vision-App“ beide Systeme in einem. Der Kommissionierer wird audio-visuell geführt und scant bei Entnahme den Artikel zur Identifizierung und Buchung im LVS/Host-System. Die Identifizierung über den Scan schafft zusätzliche Sicherheit und reduziert Retouren aufgrund Falschlieferung auf ein Minimum.
„Die Vorteile der" KBU-Pick-by-Vision-Lösung" liegen auf der Hand“, so Michael Ahnemann, Vertriebsleiter der KBU-Logistik. „Neben der Minimierung von Retouren durch Falschlieferungen und dem Arbeiten mit beiden Händen, hat der Kunde auch Vorteile bei der Implementierung durch den einfachen Integrationsprozess in die bestehende IT-Landschaft, freie Wahl bei der Hardware, kein teures Consulting und kann seine individuellen Lösungen selber pflegen und weiterentwickeln“. Auf Wunsch steht die KBU-Logistik selbstverständlich auch als Ansprechpartner zur Verfügung.
Analysten gehen davon aus, dass bis 2018 mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung fließen und jedes zehnte Unternehmen Pick by Vision einsetzen wird.
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