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Plattform für Innovationsmanagement

Die PFI - Plattform für Innovationsmanagement ist die führende Organisation für Innovation und Innovationsmanagement in Österreich.

Peter Fürst Lost in Transition?
„Dann hat die Transition wohl nicht geklappt“ – diesen Satz hören wir in letzter Zeit ab und zu. Er kommt uns vor wie die Antwort eines Methoden-Evangelisten, wenn die Realität von der Lehre abweicht. Und die knappe Analyse des Evangelisten trifft den Punkt genau: die Methode scheitert an der Umsetzung. Die meisten modernen Ansätze wie Design Thinking, Scrum, Lean Start-up aber auch bereits etablierte wie Wasserfall, V-Modell oder Stage-Gate sind in sich absolut logisch. Perfekt umgesetzt sichert jede dieser Methoden ein effizientes und teilweise auch effektives Vorgehen. Eine perfekte Umsetzung sehen wir in der Realität jedoch selten, dadurch ausgelösten Frust bei Innovationsverantwortlichen dementsprechend häufig. Eines beobachten wir dazu immer wieder: Bei der Einführung neuer Methoden wird sehr viel Augenmerk auf die Prozesse, die Rollen und die Werkzeuge (Tools) gelegt. Weitaus weniger wird auf die Menschen geachtet, die mit diesen Methoden arbeiten, insbesondere auf deren Haltungen und das daraus resultierende Verhalten.
• These 1: Manche Methoden überfordern die Informationsverarbeitungskapazität „durchschnittlicher“ Menschen
Ein Beispiel dazu: Ein Beraterkollege hat unlängst seinen SCRUM-Ansatz für das Entwickeln neuer physischer Produkte damit angepriesen, dass dieser über 100 Einzelmethoden beinhaltet, die insgesamt eine hervorragende Anleitung zum transparenten und schnellen Entwickeln ergeben. Selbst wenn unter den 100 auch sehr einfache Methoden sind, wie der aus der Lean-Philosophie kommende „Go and See“ Ansatz (Beobachtung direkt am Ort des Geschehens), macht die bloße Zahl eine Implementierung schwierig und langwierig. Alle Einzelmethoden müssen erklärt, verstanden und eingeübt werden, damit sie in Kombination ihre Wirkung entfalten können.
• These 2: Angesichts der Vielzahl neuer Spielregeln und Werkzeuge geht das Bewusstsein für den eigentlichen Zweck der Methode verloren.
Der Versuch, alle methodischen Vorgaben zu erfüllen führt möglicherweise zu einem rigideren Vorgehen als zuvor und damit sich selbst ad absurdum. Werden Rollendefinitionen unreflektiert übernommen, können sogar neue kontraproduktive Silos entstehen.
Ein weiteres Beispiel: Stage-Gate®-Prozesse, die mit fingerdicken Prozesshandbüchern und ellenlangen Checklisten hinterlegt sind. Eine Vielzahl an Hilfsmitteln, Checklisten und Templates verführt dazu, sich mit der Kontrolle der korrekten und vollständigen Anwendung zu beschäftigen statt den Kerngedanken eines Stage-Gate®-Systems zu verfolgen und hauptsächlich der Frage nachzugehen „Ist dieses Projekt attraktiv genug, um weiter Zeit, Energie und Geld zu investieren?“.
Wir erleben bei unserer Arbeit, dass viele gelebte Stage-Gate Systeme mittlerweile stark von den in ihnen verwendeten Werkzeugen geprägt sind. Ihre ursprüngliche Intention ist in Vergessenheit geraten. Für eine Auffrischung empfehlen wir, den Schöpfer des Stage-Gate Systems, Prof. Robert G. Cooper, persönlich zu erleben. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am 4. und 5. Oktober 2018 in Frankfurt am Main beiseinem Seminar „Winning at New Products – Creating Value Through Innovation“. Alle Informationen dazu finden Sie hier http://www.five-is.com/thema/winning-at-new-products
Michael Ilgner Vorteile einer niederländischen Holdingstruktur für innovative Überlegungen
Was spricht dagegen, einmal zu überlegen, ob eine Holding-Gesellschaft in den Niederlanden Vorteile für Ihr Unternehmen bringen könnte, wenn Sie möglichst unbürokratisch geschäftlich aktiv werden wollen?
Für KMU-Betriebe, aber auch für Freiberufler oder Personengesellschaften mit internationaler Ausrichtung, kann die Aktivitätensteuerung über eine eigene Holding- Konstruktion in den Niederlanden durchaus interessant sein:
• Ihre Holdinggesellschaft wird in einem Staat mit hochentwickeltem Umfeld mit langer Tradition beheimatet sein
• Sie profitieren von stabilen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen
• Ihre Holding befindet sich in einer zentralen geographischen Lage in Europa
• Sie können ausgezeichnete Verkehrsverbindungen und eine sehr gute Infrastruktur nutzen
• Die guten steuerliche Rahmenbedingungen für Holding-Gesellschaften können Sie voll ausschöpfen
• Die inhaltlichen Gestaltungs- und organisatorischen Umsetzungsmöglichkeiten für Holdingstrukturen sind nahezu unbegrenzt, weil sie sehr offen gehalten werden können.
• Ihre Holdinggesellschaft profitiert von der unternehmerfreundlichen Steuergesetzgebung
• Die neue BV ist eine sehr optimale Gesellschaftsform für Ihre Holdinggesellschaft
• Sie profitieren darüber hinaus von einem hoch entwickelten Dienstleistungs- und innovativen Finanzsektor
• Sie haben Zugriff auf eines der attraktivsten Investitionsförderungspakete Europas
• Ihre Holding hat Anspruch auf staatliche Zuschüsse zu Investitionen in bestimmte Anlagen sowie auf Forschungs- und Ausbildungsprogramme.
Warum sollen Sie z.B. in Deutschland eine GmbH mit einem Stammkapital von mindestens € 25.000 gründen und dafür 3 bis 6 Monate Bearbeitungszeit einplanen, während man in den Niederlanden dafür ca. 3-4 Tage braucht und lediglich ca. € 850,00 für die gesamten Gründungs- und Registrierungskosten inkl. Dolmetscherdienste veranschlagen muss? Als Stammkapital reicht in den Niederlanden sogar nur € 1,00.
Die Vorteile einer niederländischen Holding in der Rechtsform einer BV (ähnlich einer GmbH) für Sie sind zum Beispiel:
• Schutz des Privatvermögens
• Vermeidung von privaten Haftungsansprüchen
• Professioneller Auftritt gegenüber Lieferanten und Geschäftspartnern
• einfachere Möglichkeiten von geschäftlichen Aktivitäten in anderen Staaten
Persönlich haftbar gemacht werden können Sie jedoch, wenn Sie:
• Ihre Holdinggesellschaft vorsätzlich oder grob fahrlässig unsachgemäß geführt haben
• Ihre Steuern nicht bezahlen können und dies dem Finanzamt nicht rechtzeitig gemeldet haben
• Ihre Holdinggesellschaft mit Vereinbarungen vertraglich gebunden haben, obwohl sie wussten oder hätten wissen müssen, das Ihre BV diese nicht erfüllen kann
Die laufenden Kosten der Verwaltung solch einer Holding betragen lediglich monatlich ca. € 400,00 netto inkl. Büromiete, Postservice, laufende Buchhaltung, Jahresabschlüsse, Korrespondenz mit Finanzamt und Behörden etc.. Dadurch ist gesichert, dass die BV ordnungsgemäß geführt wird, einen realen Firmensitz hat und alle Steuer- und Meldetermine einhält.
Nur ein kleines Beispiel von vielen, warum sich eine niederländische Holding auch für innovative Unternehmer oder Unternehmen lohnt:
Der einschlägige Begriff in den Niederlanden dafür ist: Patent-Box.
Überträgt eine natürliche Person (z.B. ein Freiberufler) oder eine juristische Person (z.B. ein Unternehmen) sein intellektuelles Eigentum an eine niederländische Holdinggesellschaft, bleiben deren Einnahmen daraus vom Finanzamt so gut wie unbehelligt. Die Mutter im Heimatland zahlt sogar für die Nutzung der Rechte, das wiederum mindert in der Zentrale den Gewinn, die entsprechenden Erträge in Holland fallen durch den Rost, womit sich die Steuern oft nur im unteren einstelligen Prozentbereich bewegen.
Dutch Intraco Holding B.V. bietet seit Mitte 2016 solch eine komplette Holdingverwaltung in Kooperation mit einer niederländischen Steuerberatung und einer niederländischen Anwalts- und Notarkanzlei an.
Sitz der von uns verwalteten und betreuten Holdinggesellschaften ist in der Provinz Groningen, ca. 20 km hinter der deutsch-niederländischen Grenze.
Weitere Vorinformationen finden Sie u.a. auch unter http://niwo-net.eu/aktuelle-projekt .
Bei Interesse bitte Erstkontaktaufnahme mit vollständigen Kommunikationsdaten ausschließlich schriftlich unter m.ilgner@dutch-intraco.eu.
Michael Ilgner
+11 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Michael Ilgner
Schon seit Wochen wird in der Regierung der Niederlande diskutiert, ob das Management- und Verwaltungsholdingmodell für sogn. „nicht-gebietsansässige Personen“ komplett beendet werden sollte, weil der internationale Druck auf dieses spezielle niederländische Gestaltungsmodell zu hoch wird.
Unter „nicht-gebietsansässigen Personen“ werden in den Niederlanden sowohl natürliche wie auch juristische Personen verstanden, die nicht in den Niederlanden originär gemeldet sind. Also Menschen und Firmen.
Wir (als Dutch Intraco) hatten diese Woche ein ausführliches Meeting mit unseren niederländischen juristischen und steuerrechtlichen Partnern. Es herrscht eigentlich nur noch Unklarheit über den Zeitpunkt der Änderung der aktuellen Gründungs- und Betreibungsmodalitäten.
Klar scheint auf jeden Fall zu sein, das alle nach einem Zeitpunkt „X“ gegründete niederländische Management- und Verwaltungsholdinggesellschaften pauschal mit einem mindestens steuerpflichtigen Gewinn von € 100.000 belastet würden. Das würde wiederum bedeuten, dass pro Jahr mit einer Steuerbelastung von mindestens € 20.000 zu rechnen ist.
Aktuell sind jedoch immer noch Gründungen zu den aktuellen Bedingungen möglich. Auch die Gründung einer oder mehrerer sogn. „Vorratsgesellschaften“ ist tagesaktuell noch möglich.
Bei Fragen nehmen Sie bitte nur persönlich Kontakt mit mir unter m.ilgner@dutch-intraco.eu auf.
Philipp Gasteiger Free Webinar: 'agileSIT - Wie kommt man nur auf sowas?!' z.B. am 13.06.18 um 11 Uhr
Auch im Juni haben Sie nochmal die Gelegenheit unsere Methoden kennen zu lernen, mit denen wir schon viele Mitarbeiter und Unternehmen innovativer machen durften!
Denn wir nutzen für unsere Projekte und Trainings völlig andere, systematische Methoden, die effektiv und wissenschaftlich fundiert zu neuen Lösungen führen.
Im Zentrum steht dabei 'agileSIT' - unsere Weiterentwicklung der SIT-Methode aus Israel nach Prof. Jacob Goldenberg und Dr. Roni Horowitz, mit der man sich jeder Zeit aus dem Stand ganz systematisch smarte Ideen und Lösungen erarbeiten kann!
In unserem kostenlosen Webinar lernen Sie die Grundprinzipien der agileSIT-Methodik kennen, welche Möglichkeiten sich damit für Sie eröffnen und wie Sie damit die Innovationskultur ihrer Firma entscheidend verbessern können!
Bitte melden Sie sich direkt auf unserer Website an: https://www.stimulus-innovation.de/webinar
Dauer ca. 40 min
Durch das Webinar führt Sie: Philipp Gasteiger
Hanna Kreis Sharing Economy? Deine Einstellung.
Liebe Gruppenmitglieder,
wie ist eure Einstellung zur Sharing Economy? Für diejenigen, denen der Begriff fremd ist: Dazu gehören Sharing-Angebote wie AirBnB, CarSharing, Couchsurfing oder Kleiderkreisel. Im Rahmen meiner Masterarbeit befasse ich mich der gesellschaftlichen Akzeptanz bezüglich der Sharing Economy.
Für meine Studie benötige ich noch dringend Teilnehmer, dementsprechend würde ich mich sehr freuen, wenn ihr euch 7 Minuten Zeit nehmen würdet und an meiner Umfrage teilnehmt.
Vorkenntnisse werden keine benötigt. Die Umfrage ist natürlich anonym.
Vielen lieben Dank für eure Hilfe!