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Renee Ossowski In letzter Zeit spricht jeder Klartext…
Florian Silbereisen spricht Klartext über Helene Fischer. Jörg Siebenhandel spricht Klartext. Hamilton spricht Klartext. Justin Biebers Mutter spricht Klartext. Meine Schwiegermutter spricht Klartext. Sprechen auch Sie Klartext?
Ich könnte spontan noch 93 weitere Leute aufzählen, die Klartext sprechen! Googeln Sie mal „spricht Klartext“.
Klartext stellt eigentlich eine unverschlüsselte Nachricht dar. Sprechen Felix Silbereisen und Justin Biebers Mutter sonst verschlüsselt? Meine Schwiegermutter spricht sonst Türkisch, also aus meiner Perspektive verschlüsselt. Aus Sicht meines Schwiegervaters aber echt Klartext.
Gut. Ich habe heute gelernt – ich versuche jeden Tag eine Kleinigkeit zu lernen – „es geht nicht um Korrektheit, es geht um Wirkung“. Das habe ich heute gelernt.
Also wenn mein Vatta früher sagte „jetzt sprechen wir mal Klartext“, dann war mir klar, jetzt geht es nicht um Korrektheit, es geht um Wirkung. Genau genommen habe ich heute nichts Neues gelernt, ich kann die Erfahrung aus der Kindheit jetzt aber in Worte fassen. Etwas nicht nur zu fühlen sondern auch in Worte fassen zu können, is ja auch ein Lernprozess.
Nur warum stürzen sich ganzen Journalisten Scharen so plötzlich auf dieses Wort? Also wenn ich Journalist wäre, würde ich auf keinen Fall den Begriff Klartext wählen, denn da ist die Gefahr groß, dass mein Artikel irgendwo im Google Nirwana landet. Jogi Löw zum Beispiel, spricht bei Google an etwa 50er Stelle Klartext. Oder Kaley Cuoco, das nette Mädel von nebenan in Big Bäng, spricht erst auf Seite 11 bei Google, gefühlt Platz 100, Klartext.
Renee Ossowski Risikomanagement im PmBok Guide 5th: Quantitative Risikoanalyse durchführen
Das Wissensgebiet „Risikomanagement in Projekten“, enthält 6 Prozesse. Der Prozess „Quantitative Risikoanalyse durchführen“, ist dabei wohl der anspruchsvollste Prozess und stellt in der PMP Prüfung der PMP Zertifizierung die höchste Hürde dar. Von daher macht es Sinn, sich um diesen Prozess in unserem BLOG mal zu kümmern.
Quantifizierte Informationen über das Projekt, sollen Entscheidungshilfen zur Steuerung des Projekts zur Verfügung stellen. Hierbei interagiert der Prozess „Quantitative Risikoanalyse durchführen“, mit dem Prozess „Qualitative Risikoanalyse durchführen“. Wenn in dem Prozess „Qualitative Risikoanalyse durchführen“ eine Priorisierung in Form von „Eintrittswahrscheinlichkeit x Auswirkungsgrad“ vorgenommen werden, werden im Prozess „Quantitative Risikoanalyse durchführen“, analytische Bewertungen oder Modelle erzeugt, die als Entscheidungshilfe zu den Steuerungsmaßnahmen beitragen sowie den Einfluss auf die Projektziele transparent machen sollen. Dabei soll ausgeschlossen werden, dass es zu einer subjektiven Risikobewertung kommt. Umso heterogener die Beteiligten, desto robuster die Aussagefreudigkeit der Ergebnisse.
Eine Formel haben Sie gerade schon kennengelernt: „Eintrittswahrscheinlichkeit x Auswirkungsgrad“
Diese Formel gilt für beide Prozesse gleichermaßen. In der „Qualitative Risikoanalyse durchführen“, arbeiten man mit numerischen Klassifizierungen z.B. 0,3 * 0,5, in dem Prozess „Quantitativen Risikoanalyse durchführen“ mit monetären Werten. Meiner Ansicht nach ein wenig doppelt gemoppelt. Ich persönlich würde nur mit monetären Werten arbeiten, da man diese Werte bewusster wahrnimmt, als nackte Zahlen.
Vorgehensweise in der quantitativen Risikoanalyse
Auf Seite 236 5th, finden Sie die Datensammlungs- und Darstellungsmethoden. Hier werden zwei Möglichkeiten der Quantifizierung genannt: Interviews (Dreiecksverteilung) und Wahrscheinlichkeitsverteilungen.
1. Schritt: Erstellen eines Schätzungsbereichs der Projektkosten Abb. 11-13 (Im Kontext eines Business Case, spricht man auch von einem Finanzmodell.)
Die Interviews basieren auf historischen Daten. Logischerweise greift der Interviewte auf Erfahrungen der Vergangenheit zurück. Die auf den Interviews basierende aufgeführte Dreipunktschätzung, bezieht sich nicht nur auf den Abschnitt 6.5.2.4 auf Seite 170 sondern auch auf 7.2.2.5 auf Seite 205. Die Daten in der Tabelle selbst, beziehen sich allerdings auf das Schaubild 11-17, auf Seite 340. Die Summe der Gesamtkosten ergibt den Wert 46,67 Mio. USD. Diesen Wert finden Sie ebenfalls auf Seite 344 im Schaubild 11-17.
Auf das Schaubild 11-17 kommen wir gleich wieder zurück. Schauen wir uns erst die Wahrscheinlichkeitsverteilungen auf Seite 337 an. Hier wird zwischen stetigen und diskreten Wahrscheinlichkeitsverteilungen unterschieden.
2. Schritt: Entscheidung für eine Wahrscheinlichkeitsverteilung: Stetige Wahrscheinlichkeitsverteilungen Beta-, Dreiecks- oder Normalverteilung.
Bei den Daten in Abbildung 11-13 handelt es sich um stetige Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Stetige Wahrscheinlichkeitsverteilungen, enthalten unzählbare Mengen oder Werte. Stetige Wahrscheinlichkeitsverteilungen, lassen sich in den auf Seite 337 dargestellten Formparametern abbilden (siehe Bild 1 Dreiecksverteilung), bspw. Betaverteilung, Dreiecksverteilung, Normalverteilung etc. Bezogen auf das Beispiel im PmBok Guide, befinden sich links und rechts des Erwartungswerts 46,67 sich jeweils 50% der Verteilungen. Das bedeutet, dass der Wert 46,67 Mio. USD, eine Wahrscheinlichkeit von 50% darstellt, erreicht zu werden.
Bild 1
Worauf so ein Formparameter basiert und wie sich daraus Aussagen und Prognosen ableiten lassen, das sollten Sie zuerst in meinem Artikel http://sonoxo-akademie.com/blog/projektmanagement/187-die-monte-carlo-analyse-als-entscheidungshilfe .Die dort zusätzlich beschriebene Monte Carlo Analyse wird ebenfalls auf Seite 340 im Absatz „Modellierung und Simulation“ thematisiert und ist wichtig für das Verständnis und den weiteren Verlauf dieses Artikels.
Wissen Sie jetzt, woraus man Formparameter entwickelt? Sehr schön.
Die folgende Formel bezieht sich auf Bild 1 und basiert auf einer stetigen Wahrscheinlichkeitsverteilung:
tE = (1*pessimistisch + 1*am wahrscheinlichsten + 1*optimistisch)/3
Daraus ergibt sich die typische Dreiecksverteilung. Alle drei Werte sind gleichwertig. Es errechnet sich ein Erwartungswert (tE) von 46,67
Würde man eine Betaverteilung unterstellen, lautet die (PERT) Formel:
tE = (1*pessimistisch + 4*am wahrscheinlichsten + 1* optimistisch)/6
Der Erwartungswert hat etwa eine Wahrscheinlichkeit von 80%, da der wahrscheinlichste Wert 4 mal gewichtet wird. In den meisten Projekten verwendet man die PERT Formel. Auch dies basiert auf Erfahrungen.
Die o.g. Formeln finden Sie auch auf den Seiten 171 und 206 PmBok Guide 5th. In der PMP Prüfung fü die PMP Zertifizierung sollten Sie die beiden Formeln aus Sicht der Termine und Kosten unterscheiden können.
Einen sehr interessanten Artikel zur Verwendung der Dreiecksverteilung im Rahmen der „Kritischen Kette“ und der Verwendung von freien und gesamten Puffern, finden Sie hier: http://sonoxo-akademie.com/blog/projektmanagement/168-warum-werden-projekte-nicht-puenktlich-fertig
3. Schritt: Quantitative Risikoanalyse- und Modellierungsmethoden
Renee Ossowski Last Minute: PMP Zertifizierungsvorbereitung in Berlin
„PMP Zertifizierungsvorbereitung“; 5 Tage, 40 Kontakstunden
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Lesen Sie dazu auch unseren BLOG:
„Das PM Handwerkszeug: Jeder Projektmanager sollte PMP zertifiziert sein, auch die Vertreter der agilen Zunft!“
Renee Ossowski Führen von Teams (Teil2): Gesprächsführung als Mittel der Führung von Teams.
Lesen Sie auch Teil 1: Menschen oder Mitarbeiter? Beeinflussen „Sprachregister“ Verhalten? http://sonoxo-akademie.com/blog/fuehrung/176-fuehren-von-teams-teil-1
Im PmBok Guide, der Grundlage der PMP Zertifizierung nach PMI (Project Management Institute), spielt das Thema „Gesprächsführung“ in den verschiedensten Situationen eine Rolle. Alle Situationen können in diesem Artikel nicht dargestellt werden.

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Fragen über Fragen?
In der Rhetorik sagt man: Wer (richtig) fragt der führt.
Man spricht nicht umsonst von „Frage Technik“. Fragen stellen kann jeder. Aber Fragen, die auch brauchbare Informationen bringen, ein Gespräch in Gang halten und den Fragenden als Führungspersönlichkeit fokussiert, da kann man schon von einer Technik sprechen. (Bild: Jemand stellt eine hochintelligente Frage)
Falsche Fragen zu stellen, kann sogar erheblich schaden. Wenn bspw. Fragen einem Verhör gleichen. „Na Herr Müller, heute schon den Statusbericht geschrieben?“
Allerdings keine Fragen zu stellen oder eher als Quasselstrippe a la Else Stratmann in den Fokus zu gelangen, da kicken Sie sich schnell ins Abseits. Ein Teamleiter, ein Projektleiter oder Leiter einer Moderation, beherrscht die Gesprächsführung über qualifizierte Fragentechniken. Zudem ist er ein guter „aktiver“ Zuhörer. Aktives Zuhören – auch das will gelernt sein - und Fragen stellen, dadurch festigt er seine Stellung als Führungspersönlichkeit. Als begleitendes Moment hilft Körpersprache, die Frage Technik und Zuhörtechnik verstärkend zu unterstützen. Körpersprache lässt sich in einem Artikel nicht sonderlich gut vermitteln.

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Der Chef als Staubsaugervertreter (Ein vollkommen anderes Sprachregister!)
Aber in welcher Situationen fragt man und wann redet man?
Kommt ein Staubsaugervertreter an die Tür, wird es ihm nicht so viel bringen, nur Fragen zu stellen. Der Wohnungsinhaber wird wohl erst mal erfahren wollen,......
Weiterlesen: Lesen Sie auch Teil 1: Menschen oder Mitarbeiter? Beeinflussen „Sprachregister“ Verhalten? http://sonoxo-akademie.com/blog/fuehrung/176-fuehren-von-teams-teil-1
Im PmBok Guide, der Grundlage der PMP Zertifizierung nach PMI (Project Management Institute), spielt das Thema „Gesprächsführung“ in den verschiedensten Situationen eine Rolle. Alle Situationen können in diesem Artikel nicht dargestellt werden.

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Fragen über Fragen?
In der Rhetorik sagt man: Wer (richtig) fragt der führt.
Man spricht nicht umsonst von „Frage Technik“. Fragen stellen kann jeder. Aber Fragen, die auch brauchbare Informationen bringen, ein Gespräch in Gang halten und den Fragenden als Führungspersönlichkeit fokussiert, da kann man schon von einer Technik sprechen. (Bild: Jemand stellt eine hochintelligente Frage)
Falsche Fragen zu stellen, kann sogar erheblich schaden. Wenn bspw. Fragen einem Verhör gleichen. „Na Herr Müller, heute schon den Statusbericht geschrieben?“
Allerdings keine Fragen zu stellen oder eher als Quasselstrippe a la Else Stratmann in den Fokus zu gelangen, da kicken Sie sich schnell ins Abseits. Ein Teamleiter, ein Projektleiter oder Leiter einer Moderation, beherrscht die Gesprächsführung über qualifizierte Fragentechniken. Zudem ist er ein guter „aktiver“ Zuhörer. Aktives Zuhören – auch das will gelernt sein - und Fragen stellen, dadurch festigt er seine Stellung als Führungspersönlichkeit. Als begleitendes Moment hilft Körpersprache, die Frage Technik und Zuhörtechnik verstärkend zu unterstützen. Körpersprache lässt sich in einem Artikel nicht sonderlich gut vermitteln.

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Der Chef als Staubsaugervertreter (Ein vollkommen anderes Sprachregister!)
Aber in welcher Situationen fragt man und wann redet man?
Kommt ein Staubsaugervertreter an die Tür, wird es ihm nicht so viel bringen, nur Fragen zu stellen. Der Wohnungsinhaber wird wohl erst mal erfahren wollen,......

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