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Mathias Fechter Jetzt schnell anmelden: Virtual Reality für Unternehmen und Kreative, 4. Mai 2018, 8.30 - 11.00 Uhr in Darmstadt
Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl aber begrenzt. Impulse: VR als Markenerlebnis für alle Sinne, VR für Ausbildung und Vertrieb, VR für das Immobilienmarketing, VR für die Wohnungsplanung sowie VR und Film. Impulsgeber: Aferdita Kastrati (Merck Group), Gunter Sterr (3spin), Patrick Zasada (Immobilienfotografie), Lars Piezl (BaDu-Design Planungsagentur), Maria Courtial (faber courtial) u.a. Jetzt anmelden: http://www.kreativer-sonnengruss.de/virtual-reality-2018/
Silvia Schmid 10 gute Gründe für den Master Projektmanagement
Liebe Gruppen-Mitglieder,
weltweit entwickelt sich eine wachsende Kluft zwischen Bedarf und Angebot an qualifizierten Projektmanagern. Der Schlüssel für Projekterfolg sind Verantwortliche, die Projekte professionell und systematisch planen, umsetzen und steuern.
Der berufsbegleitende Master of Arts in Projektmanagement (M.A.) an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein verbindet die drei Erfolgsfaktoren, die für das Gelingen von Projekten verantwortlich sind: Projektmanagement, BWL sowie Sozial- und Führungskompetenzen.
Investieren Sie in Ihre fachliche und persönliche Weiterentwicklung mit einem akademischen Abschluss. Hier sind 10 gute Gründe für den Master Projektmanagement:
1) Starke Praxisorientierung
Im Rahmen des Studiums bearbeiten Sie Themen aus dem eigenen Unternehmen und Fallbeispiele.
2) Klassisch und agil
Sie setzen sich sowohl mit klassischen als auch mit agilen Ansätzen des Projektmanagements auseinander.
3) 100% Projektmanagement
Jedes der 12 Module des Studiengangs weist einen klaren PM-Bezug auf.
4) Zulassung auch ohne Erststudium
Insofern Sie über vergleichbare berufliche Qualifikationen verfügen, können Sie auch ohne vorherigen ersten Hochschulabschluss zum Studium zugelassen werden. Damit setzt die HS Ludwigshafen am Rhein die Vorgabe des rheinland-pfälzischen Hochschulgesetzes um, beruflich Qualifizierten den Zugang zu einem Master-Studium zu ermöglichen.
5) Anrechnung von Berufserfahrung
Es werden Ihnen 30 ECTS-Credits für Ihre Berufserfahrung angerechnet.
6) Das Beste aus staatlichem und privatem Bildungswesen
Sie erwerben einen anerkannten Master-Abschluss (120 ECTS-Credits) einer staatlichen Hochschule und profitieren gleichzeitig vom Service eines privaten Trägers.
7) Individuelle Betreuung
Sie werden während des Studiums kontinuierlich unterstützt.
8) Sonderkonditionen für Zertifizierungen
Sie profitieren von 50% Ermäßigung auf alle Seminarangebote der Tiba Business School.
9) Internationale Ausrichtung
Sie setzen sich mit internationalem Projektmanagement auseinander, vergleichen internationale Standards und beschäftigen sich mit interkulturellen Kompetenzen.
10) Ausbau Ihres beruflichen Netzwerks
Um die Vernetzung der Studierenden und Alumni zu fördern, finden regelmäßig Abendveranstaltungen, wie Kaminabende mit Speaker und Alumni-Treffen statt.
Gerne beraten wir Sie persönlich:
Ihre Ansprechpartnerin
Silvia Schmid, Tiba Business School GmbH
Telefon: +49 (0) 89 / 89 31 61 - 26
Business-school@tiba.de
http://www.tiba-business-school.de
►Webinare
In unseren kostenfreien Webinaren erhalten Sie einen Überblick über den Studiengang, Ihre Karriere-Chancen sowie die Voraussetzungen zur Zulassung und Bewerbung.
• 07.05.2018 von 17:30-18:30 Uhr
• 18.05.2018 von 12:00-12:30 Uhr
Mehr Termine & Anmeldung:
http://www.tiba-business-school.de/pm-master-studium/info-webinar
►Info-Veranstaltung in München am 27.04.2018 ab 16 Uhr
Informieren Sie sich „live“ über den Master Projektmanagement.
Details & Anmeldung:
http://www.tiba-business-school.de/pm-master-studium/info-tag-in-muenchen
Simone Ulrich Die Pressemitteilung ist nach wie vor ein effektives PR-Instrument
Jo Vorstadt "design thinking" - amerikanischer Mode-Hype?
Letztens war ich auf einem Workshop über "design thinking".
Eine deutsch-amerikanische Senior Design Thinking Coach versuchte uns das "Design Thinking" schmackhaft zu machen. Entwickler und Vertreter der Methode sind der Informatiker Terry Winograd, Larry Leifer und David Kelley, der Gründer der Design- und Innovationsagentur IDEO, die das Konzept auch vermarkten. Unter dem Namen „Design Thinking Research Symposia“ finden seit 1991 Tagungen zu diesem Thema statt.
Obwohl ich diesen "Workshop" mehr als eine Verkaufsveranstaltung empfand, habe ich es mir angetan, weil ich nur über etwas urteilen kann und will, was ich auch selbst getestet habe.
Ich kam mir vor wie in einer Klippschule, es wurde mit Zeitstoppen eine Aufgabe vorgegeben, die man dann anhand von Fragebögen lösen sollte. Mit Bastel- und Spielzeug sollten dann Lösungen kreativ dargestellt werden.
Dies sollte die Kreativität fördern und Spass machen. Da war ich ja genau richtig - wo ich sowieso schon als Kreativitätsknubbel von meinen 1000 Ideen immer 999 Tschüss sagen muss, damit ich eine einmal umsetzen kann.
Ich nenne so etwas Spielerei - oh sorry in amerikanisierten neudeutsch heisst das ja business-gaming!
Dabei ist mir immer noch nicht klar, was design thinking überhaupt sein soll.
Zu Beginn wurde gezeigt, dass es ein besonderes Produkt Design sein soll. Da ist aber Salvadore Dali seit Jahrzehnten weit voraus. Ausserdem haben wir in Deutschland sehr sehr gute Produktdesigner.
Dann hiess es, das Neue wäre, das man auf den Kunden eingeht und den Kundennutzen "designt" - und das absolute Nonplusultra ist , dass man mit Menschen kreativ und strukturiert arbeitet. Der Ansatz würde auf Kollaboration (wobei ich persönlich immer die Assoziation mit kollosion statt mit Zusammenarbeit habe) und einem radikalen Nutzerfokus liegen - wow: radikaler Nutzerfokus - hört sich richtig revolutionär an.
Dann wurde an einem Beispiel einer IT-Firma so ein Design Thinking Prozess dargestellt, wo über einem ich glaube Dreivierteljahr(!) mit einem Riesenaufwand ein ganzes Team eine Bildschirm-Eingabemaske für ein Programm "designt" hat.
Dies wurde dann in sogenannten "innolabs" an echten Mitarbeitern und Kunden getestet. Könnte es sein, dass diese modernen "innolabs" nichts anderes sind als unsere bewährten Markttests?
Ich muss gestehen, ich komme mir ein wenig viel veralbert vor. Was meinen diese Senior Design Thinkung Coaches, womit das deutsche Unternehmertum arbeitet und vor allem mit welcher Methode wir Exportweltmeister geworden sind?
Was ist also so besonders und so neu an Design Thinking? Ich kann es nicht erkennen.
Schon in den 50/60-er Jahren hat Professor Wolfgang Mewes mit seiner EKS-Strategie eine Methodik zur konsequenten Fokussierung auf den Kundennutzen propagiert. Und bereits diese Strategiemethodik war lösungsorientiert!
Und das ausserordentliche Erfolgskonzept unserer 1500 Hidden Champions, die wir alleine in Deutschland haben, ist die absolute Kundenorientierung.
Und das zweite Erfolgsgeheimnis ist, das unsere Hidden Champions keine Produkte oder Dienstleistungen anbieten - nein - sie bieten nämlich ganz spezielle Lösungen an, manche ganze Systemlösungen, die teilweise sogar patentiert sind.
Und diese Lösungen erarbeiten sie - man höre und staune - doch tatsächlich mit ihren Kunden zusammen. Also einen Quantensprung weiter als Design Thinking. Während Design Thinking noch über das Designen von Produkten und Dienstleistungen nachdenkt, entwickeln unsere 1.500 Hidden Champions - die unbekannten Weltmarktführer - mit ihren Kunden zusammen die allerbeste Lösung für die heutigen Kundenherausforderungen.
Und nur damit sind wir seit Jahren Exportweltmeister. Und einem Exportweltmeister erklären zu wollen, was Kundenorientierung bedeutet, wäre genau so, als wenn man Dalai Lama das Meditieren neu beibringen wollte. Gegenüber den Erfolgsstrategien unserer Hidden Champions ist Design Thinking meines Erachtens nur ein Abklatsch dieser Erfolgsmethoden.
Beim Design Thinking ragt man doch schon an den über den Vergleichsportalen nur noch vom Preis zu unterscheidenden Produkten und Dienstleistungen heraus - weil schon der Nutzer im Fokus liegt - immerhin.
Lösungsmethodiken sind jedoch ganz klar im Vorteil und werden für die Zukunft mit der Digitalisierung immer erfolgsentscheidender. Mit der AktivStrategie zum Beispiel, eine der modernsten Nischenstrategien wird zwar zuerst das Unternehmen selbst in den Fokus gerückt, aber nur, um die einzigartige Einzigartigkeit heraus zu kristallisieren, aus dessen stärkste Stärke dann das einzigartige Lösungsangebot entwickelt wird, weil man darin stark ist und sich auskennt und es leicht von der Hand geht und man im Flow ist - und wenn man im Flow ist, dann ist der Erfolg unweigerlich vorprogrammiert.
Doch direkt in der zweiten Stufe wird die Zielgruppe fokussiert bzw. ausgewählt - und zwar problembezogen und nicht danach, wie noch ein weiteres Bedürfnis künstlich erzeugt werden könnte. Das Zielgruppensegment wird also danach ausgewählt, wer das dringendste Problem an dem Punkte hat, wo das Unternehmen eine einzigartige Lösung anbieten kann.
Über eine Bekanntmachungsstrategie wird das dann verifiziert und mit Kooperationen und vor allem der Digitalisierung werden dann noch zusätzliche Mehrwerte geschaffen. Dadurch wird das Unternehmen wettbewerbs-los.
Unsere 1.500 Hidden Champions machen es uns tagtäglich vor.
Für mich ist Design Thinking ein nettes Tool, das eher einem Spielzeug gleicht. Was mich stört ist, das die amerikanische Agentur so tut, als hätte sie die Weisheit mit Löffeln gegessen und wir - vor allem unsere Startups - wie wild darauf stürzen, als wäre dies das alleinseeligmachende Tool für Unternehmenserfolg.
Eins muss man jedoch neidvoll den Amerikanern und dieser amerikanischen Agentur lassen, sie sind Weltmeister im Marketing. Doch dieses Marketing lässt für mich die Ethik missen und riecht irgendwie nach Profitgier.
Jetzt werden zwar die Silicon-Valley-Junkies aufheulen, aber ich denke sowieso, ob wir mit dem Andienen von deutschem KnowHow und Ingenieurskunst in Silicon-Valley uns nicht nur zum Wasserträger des amerikanischen Marketings machen, die dann nicht nur die Profite einstreichen, sondern auch den Ruhm einstecken. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Also - ich kann nur unsere klassischen lösungsorientierten Strategiemethoden, dessen Erfolg von unseren 1.500 Hidden Champions tagtäglich unter Beweis gestellt wird, empfehlen.
Wir sollten uns nicht mit solchen neuen unheimlich klug wirkenden Modebegriffen und mit vielen Marketinggags aufgepeppten "agilen Methoden" noch weiter amerikanisieren lassen, weil es bringt nichts.
Ernsthafte Unternehmerinnen und Unternehmer bevorzugen sowieso die soliden und auch in digitalen Zeiten bewährten Methoden der Unternehmensstrategien, die kunden- und vor allem lösungsorientiert sind.
Das Fazit für mich persönlich ist: JA - es ist ein Mode-Hype aus den USA und wir sollten so selbstbewusst sein, uns von diesem Hype nicht anstecken lassen.
(Quelle: Erfolgsletter: unternehmens-wachstum.de)
Ihr Jo Vorstadt
AktivCoach und Strategie-Experte
Jo Vorstadt Michael Tschugg
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Michael Tschugg
Ich kann die Kritik an immer wieder neuen "Management-Tools" verstehen. Was ich an Design Thinking dennoch gut finde - weil EKS nun ja nicht das Standard-Strategietool in deutschen Unternehmen ist - . dass hier explizit und von Anfang an der (Kunden-)Nutzen und der direkte Dialog mit (künftigen) Nutzern im Mittelpunkt steht. Richtig eingesetzt (und nicht als verspieltes "Herum-spinnen") gehört DT damit (zumindest für mich) in den Werkzeugkasten von EKS-Strategieberatern. Aber vollkommen okay, wenn Sie und andere das eben anders sehen...

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