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Thomas Zimmerli Wie aussagekräftig sind Studien? - In ausgetretenen Pfaden lässt sich schwer überholen
Vor einiger Zeit hatte ich hier über den Unterschied zwischen einem Training und einer nachhaltigen Optimierung geschrieben:
In der Zwischenzeit ist mir die "Studienitis" aufgefallen. Viele Studien enthalten wertvolle Erkenntnisse. Immer wieder erscheinen jedoch auch Aufgüsse steinalter und längst überholter Methoden und Erkenntnisse oder "eine Maus wird zu einem Elefanten breitgetreten".
Dies sind in der Praxis weitere interessante Gründe für nicht nachhaltige "Optimierungen":
- Der eigene "Handlungsbedarf" des Kunden entstammt einer Studie eines Anbieters und nicht der Vision der Führungskräfte - das passiert immer dann, wenn ein Entscheider "etwas machen" muss, jedoch keine eigenen Ideen hat oder die Bedürfnisse seiner Organisation zu wenig kennt
- Die Studie wurde mit dem Adressmaterial des Anbieters durchgeführt
- Die Resultate der Studie spiegeln deshalb nur die Umsetzungsqualität des betreffenden Anbieters und sind nicht 1:1 auf den ganzen Markt übertragbar
Ergo: Wenn mit dem gleichen Anbieter ein "Optimierungsprojekt" durchgeführt wird können nur die gleichen Erkenntnisse und Resultate wie in der Studie entstehen.
Da lohnt es sich, als Entscheider nicht nur Buzzwords abzuschreiben sondern selber zu denken und sich Gedanken zu machen, was in der aktuellen Situation wirklich weiterhilft.
Das Thema ist dann vielleicht nicht als super-hyper-mega-Hype in aller Munde aber sorgt in der Praxis im Alltag für einen Wettbewerbsvorteil.
Das Rezept: Sich auf eigene Stärken fokussieren und TUN!
Fazit: In ausgetretenen Pfaden lässt sich schwer überholen!
Thomas Zimmerli Wir sind sehr zufrieden - doch wenn’s anspruchsvoll wird, nehmen wir einen anderen
Eine Firma hat jahrelang Endjahres-Gespräche zur Optimierung der Zufriedenheit mit den Kunden durchgeführt. Angesprochene Optimierungspotentiale wurden konsequent angegangen und umgesetzt.
Im Laufe der Zeit ist dadurch die Zufriedenheit der Kunden messbar gestiegen und das Geschäft hat sich erfreulich entwickelt.
Nach einigen Jahren lag man über alle Kriterien auf einer Skala von 1-10 gleichmässig bei fast allen Kunden bei über 8.
In einem denkwürdigen Gespräch wurde die Frage gestellt: „Da wir so gut bewertet werden, machen Sie sicher Ihr ganzes potentielles Geschäft mit uns?“
Die Antwort des Kunden war mehr als überraschend: „Nein, natürlich nicht. Wenn’s anspruchsvoll wird, nehmen wir einen anderen.“
Logisch, dass die nächste Frage war: „Arbeitet der Andere denn günstiger?“
Auch diese Antwort war mehr als überraschend: „Nein, tut er nicht. Im Gegenteil.“
„Was macht der Andere denn anders als wir? Und weshalb sind Sie mit ihm sehr zufrieden, obwohl Sie bei ihm mehr bezahlen?“
„Der Andere macht Vorschläge. Er fragt nicht nur nach unseren Bedürfnissen und beantwortet Fragen sondern kommt vorbereitet mit einer Vision und eigenen Ideen zu uns.
Er liefert nicht nur die Umsetzung sondern führt die Zusammenarbeit wie ein Projekt.
Das hat uns schon oft auf neue Ideen gebracht. Diese Professionalität ist wertvoll für uns und darf deshalb auch etwas kosten.“
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Sie finden die Umfrage unter folgendem Link:
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Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

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