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Juergen Langenkamp Gluthation - Produktentwicklung
Glutathion (!-L-Glutamyl-L-cysteinylglycin) ist ein schwefelhaltiges Tripeptid, das in der Leber aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin gebildet wird. Es ist in fast allen Zellen des Körpers in hoher Konzentration enthalten, wobei sich die höchsten Konzentrationen in den Leukozyten,
den Erythrozyten und der Leber finden.
In seiner reduzierten Form (GSH) gehört Glutathion zu den wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper und ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es wirkt reduzierend und dient als endogener Cysteinspeicher, ist für die Synthese einiger Prostaglandine und Leukotriene verantwortlich und an der Regulation des Lymphozytenstoffwechsels beteiligt. Ein Glutathionmangel verringert die Anzahl der CD 8+-Zellen und beeinträchtigt die zytotoxische TZellaktivität (und damit auch die Abwehrleistung des Immunsystems).
Bei einer Vielzahl von Erkrankungen kann ein GSH-Abfall beobachtet werden, vor allem bei malignen Tumoren, AIDS, viralen Infektionen, rheumatoider Arthritis, aber auch der chronischen Borreliose.
Eine der diesbezüglich zur Verfügung stehenden Optionen in der Therapie ist der Versuch, den Glutathionspiegel anzuheben. Der therapeutische Nutzen von oral zugeführtem Glutathion ist fraglich. Zum einen oxydiert Glutathion sehr schnell, zum anderen wird das in die Blutbahn resorbierte Tripeptid aufgrund fehlender Membrangängigkeit vor der Aufnahme in die Zelle in seine Aminosäurebestandteile zerlegt und im Zellinneren wieder resynthetisiert.
Vor diesem Hintergrund wird versucht, die Glutathion- Produktion durch die Gabe verschiedener Glutathion-
Vorstufen zu stimulieren, wie etwa Acetylcystein (als Cysteindonor), S-Adenosylmethionin oder auch membrangängige GSH-Ester. Diese Option scheint aussichtsreicher als die orale Gabe von reduziertem Glutathion, nimmt aber nur bedingt Einfluss auf den für den intrazellulären GSH-Spiegel eigentlich maßgeblichen Faktor - die (zweistufige) Glutathion- Synthese innerhalb der Zellen. Insoweit ist es ein erfolgversprechender Ansatz, die
Biosynthese des Glutathions innerhalb der Zellen zu induzieren.
Dieser Option soll mit vorliegendem Versuch nachgegangen werden; untersucht wird dabei der Einfluss von katalytisch wirkenden Nährstoffen auf den intrazellulären GSH-Spiegel. Im Rahmen einer 14tägigen Supplementierung mit der zu prüfenden Nährstoffkomposition (300mg täglich bzw. alle zwei Tage) konnte bei 13 Patienten mit durchschnittlichen intrazellulären Glutathionwerten im unteren Normbereich im Mittelwert ein Anstieg des GSH-Spiegels um 33,19 % in den Lymphozyten, 54,72 % in den Monozyten und 33,42 % in den
NK-Zellen beobachtet werden.
Die Studie läuft bei Frau Dr. Hopf- Seidel und die Ergebnisse werden etwa im März 2010 veröffentlicht.
Schöne Feiertage und Grüße
Jürgen
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Juergen Langenkamp Schmerztherapie
Schmerztherapie
Die Neuroreflektorische Schmerztherapie oder auch Kältereiztherapie ist eine natürliche und heute unverzichtbare Technik zur täglichen Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen.
THERMOSCHOCKTHERAPIE – ZUR SCHMERZBEKÄMPFUNG
Cryofos bewikt einen Kälteschock mittels hyperbarem CO2-Gas, das aus dem flüssigen Milieu der Gasflasche (Steigrohr) mit einem Druck von ca. 1-2 bar als Trockeneis auf die Haut prallt und sie innerhalb von 30 sec. auf etwa 2-4 °C herunterkühlt. Der Thermo-Schock führt zu einer neuroreflektorischen Dilatation der Gefäße mit einem wesentlich schnelleren Abtransport der Entzündungsmediatoren wie Prostaglandin, Serotonin und Histamin. Außerdem erfolgt eine Lymphpumpen-Stimulation, die diesen Prozess nochmals beschleunigt.
Hierdurch werden Ödeme, Hämatome und lokale Entzündungen wesentlich schneller abgebaut als durch bisherige Therapieformen.

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