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Prävention zur Sicherung von Arbeitsplätzen - Gesundheits Symposium

Eine Plattform für alle, die sich für Gesundheit & Prävention interessieren & hier Kontakte, Erfahrungen & Informationen austauschen möchten

Karl A. Selig Gefahrgut in Papiersäcken!?
Ich wurde heute von einem Fahrer auf eine Variante des Gefahrguttransportes aufmerksam gemacht, der mich zwar nicht wirklich wundert, aber doch etwas erstaunt. Man hatte ihm zwei Paletten, beladen mit Kupfersulfat in Papiersäcken, (nur eingestrecht, keine weitere Verpackung), aufgeladen. Ein Sack war bereits aufgerissen, Kupfersulfat ausgetreten. Er hätte die Übernahme bemängelt, erhielt aber von seiner Dispo die Anweisung die Ware mitzunehmen.
Die Säcke waren mit der UN Nummer 3077 sowie dem Symbol für Umweltgefahr: Die Raute mit dem abgestorbenen Baum und dem toten Fisch und dem Symbol: Raute, weißer Grund, obere Hälfte schwarze senkrechte Balken gekennzeichnet.
Kupfersulfat in Papiersäcken
Kennzeichnung nach EG-Richtlinien
Symbole: Xn Gesundheitsschädlich
N Umweltgefährlich
R-Sätze: 22-36/38-50/53 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken. Reizt die
Augen und die Haut. Sehr giftig für Wasseror-
ganismen, kann in Gewässern längerfristig
schädliche Wirkungen haben.
S-Sätze: 22-60-61 Staub nicht einatmen. Dieser Stoff und sein
Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen.
Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere
Anweisungen
Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen.
EG-Nummer: 231-847-6 EG-Kennzeichnung
Reduzierte Kennzeichnung(1999/45/EG,Art.10,4)
Symbole: Xn Gesundheitsschädlich
N Umweltgefährlich
R-Sätze: 22 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken.
Papiersäcke auf Europaletten, eingestretcht, ohne sichtbaren seitlichen Schutz gegen ein Anfahren oder Aufreißen durch beigeladenes Gut oder beim Be- und Entladen oder beim Umschlag durch andere Güter oder Flurförderfahrzeuge. Was es in meinen Augen noch schlimmer macht, ist der Umstand, dass diese Paletten auch im Sammelgutverkehr transportiert werden.
Hier fällt mir sofort der §411 HGB ein.
Nach meinem unmaßgeblichen Verständnis nimmt der Versender von Gefahrgut, das in Papiersäcken ohne besonderen weiteren Schutz auf Europaletten zum Transport bereitgestellt und zusammen mit anderem, willkürlich zusammengefassten Ladungsgut transportiert wird, die Beschädigung der Verpackung und somit das Austreten von gefährlichen Stoffen billigend in Kauf und trägt in meinen Augen die Verantwortung für Schäden aus der Mangelhaftigkeit der Verpackung, da er hier, durch die Verwendung von Papiersäcken, vorsätzlich handelt. Ihm muss bewusst sein, dass auf einem normalen Transport damit zu rechnen ist, dass ungeschützte Papiersäcke (Stretchfolie zählt für mich nicht zu einem ausreichenden Transportschutz) durch anderes Ladegut, bei der Be- oder Entladung oder beim Umschlag sowie durch Flurförderfahrzeuge, beschädigt werden können.
Mir stellt sich hier die Frage, wer hier solche Freigaben bewilligt oder diese kontrolliert.
Erst im letzten Jahr hatte ich den Fall, dass ein Kunststoffkanister 10 Ltr. herkömmlicher Bauart mit gefährlicher Flüssigkeit durch einen herausragenden Nagel einer Einweg-Holzpalette beschädigt wurde und die Flüssigkeit austrat. Der Aufwand und die Kosten stehen hierbei in keiner Relation zum Warenwert, den Frachtkosten oder sonst etwas. Es waren bei 10 Litern 8 Feuerwehren im Einsatz, das Fahrzeug war 6 Wochen gesperrt und die Ladefläche musste unter erschwerten Bedingungen (Atemschutz) ausgetauscht werden, das beigeladene Gut war zum Glück nicht betroffen.
Vielleicht kann jemand meine Bedenken zerstreuen oder mich über die Richtigkeit dieses Verfahrens aufklären.
Näheres zur UN Nummer:
Charlotte Sophie Lisador Rückenschmerzen ade: „Ergonomie wirkt immer!“ - Zukunft Personal | HRM Expo BLOG
Rund 30 Milliarden Stunden im Jahr verbringen Arbeitnehmer sitzend am PC – das summiert sich im Laufe eines Arbeitslebens. Fehlhaltungen und ungewollte Belastungen für den Körper sind da nicht ungewöhnlich. Rückenprobleme etwa führen häufig zu betrieblichen Fehlzeiten, die laut Expertenberichten einen volkswirtschaftlichen Schaden von 50 Milliarden Euro jährlich verursachen.
Wie man richtig sitzt und somit Rückenbeschwerden und Co. präventiv entgegenwirken kann, erklärt Ergonomie-Spezialistin Petra Stehle im Interview.
Haben Sie Ihren Arbeitsplatz schon ergonomisch optimiert und sich mit Ihrem Bürostuhl auseinandergesetzt? Ich freue mich über einen regen Erfahrungsaustausch!
Silvio Sneberger Wie sind in der heutigen Zeit Beruf und ein gesundes Leben zu vereinbaren?
Schon für den griechischen Arzt Hippokrates ( 460-370 v.Chr.) waren Ernährung, Bewegung und Entspannung die drei Säulen eines gesunden Lebens.
Stress, Leistungsverdichtung und zunehmende Zeitnot sind fast in allen Branchen ein allgemeines Phänomen geworden und stehen neben dem industriellen Nahrungsmittelangebot an der Spitze der gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Hinzu kommen Angst vor dem Arbeitsplatzverlust, fehlende Anerkennung und Überlastung in Beruf und Privatleben bei.
Zugleich verändern sich die räumlichen und zeitlichen Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben.
Gesundheit ist nicht ein Zustand sondern ein dynamischer Entwicklungsprozess, der immer wieder neu herzustellen ist.
Was ist zu tun?
Für die Frage der neuen Qualität der Arbeit sollten konkrete Handlungsempfehlungen und Lernprogramme (auch für Schulen) zum Erwerb von Gesundheitskompetenz erarbeitet werden, die es ermöglichen, präventive und innovative Maßnahmen zu entwickeln, die den Menschen zu mehr Lebensqualität durch eine Optimierung der „Work Life Balance“ verhelfen.
Gesunde Beschäftige sind besser in der Lage, die durch Beruf und Privatleben verursachte Doppelbelastung zu bewältigen.

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Über die Gruppe "Prävention zur Sicherung von Arbeitsplätzen - Gesundheits Symposium"

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