Problems logging in

Privatbahn Magazin

Das Privatbahn Magazin ist das Business-Magazin der Bahnbranche und liefert Infos über Technik, Logistik, Wirtschaft und Verkehrspolitik.

Thomas Felber Verkehrsetat größter Investitionshaushalt
Der Etat des Ministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) soll 2020 im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigen. Das geht aus dem Regierungsentwurf für den Haushalt 2020 (19/11800) hervor. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) soll den Planungen zufolge 29,83 Milliarden Euro (2019: 29,29 Milliarden Euro) ausgeben dürfen. Mehr als die Hälfte des Geldes (17,79 Milliarden Euro) ist für Investitionen eingeplant.
Für die Bundesschienenwege sollen 6,81 Milliarden Euro ausgegeben werden können (2019: 5,64 Milliarden Euro). Davon entfallen 1,52 Milliarden Euro auf Baukostenzuschüsse für Investitionen in die Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes (2019: 1,64 Milliarden Euro) und 4,65 Milliarden Euro auf den Infrastrukturbeitrag des Bundes für die Erhaltung der Schienenwege (2019: 3,5 Milliarden Euro). Für Lärmschutz an Schienen sind 139 Millionen Euro eingeplant (2019: 176 Millionen Euro), für die Ausrüstung der Züge mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ERTMS 207,2 Millionen Euro (2019: 144,97 Millionen Euro), für die Förderinitiative zur Elektrifizierung regionaler Schienenstrecken zehn Millionen Euro (2019: fünf Millionen Euro) und für Förderinitiativen zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen 20 Millionen Euro (2019: 10,6 Millionen Euro).
Die Ausgaben für die Bundesfernstraßen summieren sich der Vorlage zufolge auf 10,81 Milliarden Euro (2019: 10,8 Milliarden Euro), von denen 9,6 Milliarden Euro für den Bau, die Erhaltung und den Betrieb der Bundesfernstraßen (Bundesautobahnen und Bundesstraßen) vorgesehen sind (2019: 9,13 Milliarden Euro). 1,14 Milliarden Euro sieht der Etatentwurf für die Bundeswasserstraßen vor (2019: 1,26 Milliarden Euro), darunter 457,52 Millionen Euro für Ersatz-, Aus- und Neubaumaßnahmen (2019: 556,06 Millionen Euro). Für den Bereich Digitale Infrastruktur enthält der Etatentwurf Ausgaben in Höhe von 1,05 Milliarden Euro (2019: 217,74 Millionen Euro).
Thomas Felber LEO Express mit mehr Fahrgästen und Gewinn
Die Leo-Express-Gruppe hat in der ersten Jahreshälfte 1,25 Millionen Passagiere befördert und ihren Umsatz auf fast eine halbe Milliarde Kronen (19 Millionen Euro) gesteigert. Der Konzern plant, bis Ende des Jahres eine Milliarde Umsatz zu erzielen und zwei Millionen Passagiere zu befördern.
Das Wachstum ist zum Teil auf die Stärkung der Verbindungen in Deutschland sowie die neue Verbindung nach Krakau in Polen zurückzuführen, wo Leo Express im vergangenen Jahr als erstes privates Eisenbahnverkehrsunternehmen im Personenverkehr gestartet ist.
Leo Express kündigte auch das Wachstum seiner Zugflotte an. "Ab Dezember 2019 werden wir mit unserem Partner in der Region Pardubice und auch in der Region Zlín den ÖPNV übernehmen. Für diese Strecken bereiten wir moderne Dieselzüge Leo Express LINT vor, die wir derzeit finalisieren. Wir werden die Qualität der Leo-Express-Dienste auf die Regionalstrecken bringen", erklärt Jakub Svoboda, Geschäftsführer von Leo Express für Tschechien und die Slowakei.
Das Unternehmen bewirbt sich auch um andere Regionalstrecken, wie die Region Olomouc und Prag. Für diese Gebiete sammelt das Unternehmen Angebote für bis zu 29 elektrische Zweisystemfahrzeuge der Hersteller Škoda Transportation, Siemens, Alstom, Pesa, Newag, Stadler oder Bombardier und sucht auch nach geeigneten Gebrauchtfahrzeugen.
Die neuen elektrischen Leo-Express-Züge des weltweit größten Herstellers CRRC werden bis Ende des Jahres in der Tschechischen Republik zur Genehmigung eintreffen. Sie werden mit geräumigen Innenräumen und neuen Küchen ausgestattet sein, die genügend Platz für Erfrischungen für die Passagiere bieten. Sie werden auch eine Reihe von technologischen Neuigkeiten bringen und einen barrierefreien Niederflur-Zugang besitzen. Dieses Projekt wurde gemeinsam mit tschechischen und internationalen Lieferanten entwickelt, die ungefähr 20 Prozent der Komponenten liefern. Leo Express unterzeichnete einen Vertrag über drei elektrische Einheiten und eine Option für weitere 30 Einheiten. Insgesamt hat diese Investition einen Wert von über 5 Milliarden Kronen.
Only visible to XING members Servicestellenleiter für unsere Niederlassung Neufahrn b.München gesucht
Für unsere Servicestation in München (Neufahrn) suchen wir zum frühstmöglichen Zeitpunkt einen Servicestellenleiter (m/w/d).
Für die Funktion des Servicestellenleiters suchen wir eine/n Mitarbeiter/in mit überdurchschnittlicher Belastbarkeit und Entscheidungsfähigkeit.
Eine hohe Leistungsfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Selbständigkeit sowie die Fähigkeit zu wirtschaftlichem Handeln werden vorausgesetzt. Kenntnisse im Bereich von Schienenfahrzeugen und der Klebtechnik wären wünschenswert.
Des Weiteren erwarten wir von Ihnen Kommunikationsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Verhandlungsgeschick, einen zielorientierten und kooperativen Führungsstil und das Motivieren von Mitarbeitern.
Haben wir Ihr Interesse geweckt, so freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung an rjr@gl-sv.de oder tpn@gl-sv.de.
Thomas Felber SBB Cargo plant und disponiert mit IVU.rail in der Cloud
Der Schweizer Zugverkehr ist effizient und zuverlässig – das gilt auch für den Güterverkehr: Um Züge und Personal zu planen und einzusetzen, nutzt SBB Cargo die integrierte Standardlösung IVU.rail vom IT-Spezialisten IVU Traffic Technologies. Nun plant die Tochter der Schweizerischen Bundesbahnen auch in der IVU.cloud.
Pro Tag transportiert SBB Cargo über 200.000 Tonnen Güter auf der Schiene quer durch die Schweiz. Rund 320 Lokomotiven und 2.200 Mitarbeiter sind dafür im Einsatz, die das Verkehrsunternehmen mit IVU.rail plant und disponiert. Seit kurzem setzt SBB Cargo nun auch komplett auf das Hosting des Systems in der IVU.cloud.
Dank einfacher Skalierbarkeit passt sich die IVU.cloud dabei dem jeweiligen Rechenbedarf von SBB Cargo flexibel an. Angebunden über eine sichere Verbindung arbeiten bis zu 150 Personen gleichzeitig auf den hochverfügbaren Servern, die von Amazon Web Services zur Verfügung gestellt werden. Alle Details der technischen Betriebsführung, von der Benutzerverwaltung bis zur Fehlerbehebung, finden in enger Abstimmung mit SBB Cargo statt. IVU-Ingenieure haben direkten Zugriff auf die IVU.cloud, um regelmäßig Updates und neue Releases einzuspielen – dadurch ist das System immer auf dem neuesten Stand.
„Die Zusammenarbeit mit der IVU hat sehr gut geklappt. Im Vergleich zu einer lokalen Installation kommen wir dank der IVU.cloud schneller zu Lösungen und erhalten Patches und neue Releases von IVU.rail sofort nach der Freigabe“, sagt Michel Thüring, Bereichsleiter IT Produktion bei SBB Cargo. „Statt mehrere Lieferanten zu koordinieren, erhalten wir mit der IVU.cloud den ganzen Service aus einer Hand und können so rasch auf Veränderungen reagieren und das System flexibel anpassen.“
„Die IVU.cloud vervollständigt unser Angebot und ermöglicht SBB Cargo einen reibungslosen Betrieb von IVU.rail, indem wir die technische Betriebsführung für das System selbst übernehmen“, sagt Marc Schaffert, Niederlassungsleiter von IVU Traffic Technologies Schweiz. „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr gut mit SBB Cargo zusammengearbeitet und freuen uns, einen so anspruchsvollen Kunden von der Leistungsfähigkeit unserer Hosting-Lösung überzeugt zu haben.“

Moderators

Moderator details

About the group: Privatbahn Magazin

  • Founded: 22/08/2016
  • Members: 390
  • Visibility: open
  • Posts: 259
  • Comments: 11