Probleme beim Einloggen

Produkt Compliance

Themen: REACh, RoHS, ELV, IHM, Konfliktmineralien etc., materialspezifische Kundenvorgaben, Gefahrstoffmanagement & Nachhaltigkeit

Tec4u solutions logo gruenverlauf m Produkt Compliance organisiert das folgende Event: Neues Internetportal und Arbeitshilfen zu SVHC in Erzeugnissen
Sehr geehrte Gruppenmitglieder,
das Netzwerk REACH@Baden-Württemberg bietet KMU über ein neues Portal einige Arbeitshilfen, um relevante SVHC in Erzeugnissen zu ermitteln. Sie finden das Portal unter der Webadresse: https://www.reach.baden-wuerttemberg.de/svhc-in-erzeugnissen
Weitere Details finden Sie in der Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberghttps://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neues-internetportal-zu-besorgnis-erregenden-chemikalien/
Mit besten Grüßen
Ihr tec4U-Solutions-Team
Jörg Schiffler REACH Informationspflicht
Durch einen Zulieferer erhielten wir die Information, dass in deren Kabeln Stecker verwendet werden, wo die Kontakte aus Kuperlegierungen bestehen, die einen Bleianteil von bis zu 3% enthalten.
In einer Information der ECHA wird darauf hingewiesen, dass Produkte, die unter die RoHS-Richtlinie fallen, von den Restriktionen nach REACH ausgenommen sind.
Ein Leitfaden der ECHA ("Guideline on the scope of the Entry 63 - Lead and its compounds in articles...") beschreibt, dass die Restriktion Verbraucher, insbesondere Kinder zwischen 6 und 36 Monaten als primäre Risikogruppe, vor den Gefahren von Blei in Arikeln, die in den Mund genommen werden könnten, schützen soll.
Dort ist auch das angehängte Auswahldiagramm veröffentlicht.
Bei den von uns bezogenen Artikeln handelt es sich um Kabel mit Steckern, die unter die RoHS-Richtlinie fallen und ausschließlich im b2b-Bereich eingesetzt werden.
Sind diese Artikel nun von der Informationspflicht nach §33 - REACH-Verordnung ausgenommen oder nicht?
Vielen Dank vorab,
Jörg Schiffler
+3 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Jörg Schiffler
Sehr geehrte Herren,
vielen Dank für Ihre Hilfe.
Dann werden wir unsere Kunden wohl auch informieren müssen.
Nochmals vielen Dank und ein schönes Wochenende!
Tec4u solutions logo gruenverlauf m Produkt Compliance organisiert das folgende Event: Material Compliance Vorgaben: Was gibt es Neues?
Sehr geehrte Gruppenmitglieder,
in den letzten Wochen und Monaten hat sich wieder einiges getan: Es gibt zehn neue SVHC-Kandidaten, weitere Aufnahmen in Anhang XIV, die letzte Änderung der California Prop 65 trat im August 2018 in Kraft und die neue Servicestelle für stoffliche Marktüberwachung hat ihre Arbeit aufgenommen:
1. Neue SVHC-Kandidaten:
Am 27. Juni 2018 wurde die SVHC-Kandidatenliste um zehn Stoffe und Stoffgruppen erweitert. Mit dem Element Blei kam nach Cadmium zum zweiten Mal ein Element auf die Kandidatenliste. Da es sich bei Blei um einen Stoff mit großem Verbreitungsgrad handelt, wird sein Eintrag in die Liste für ein sprunghaftes Ansteigen der Kandidatenmeldungen führen. So müssen zukünftig alle im Anwendungsbereich der RoHS-Richtlinie liegenden Erzeugnisse bei Verwendung von Ausnahmen wie zum Beispiel 6a bis 6c zusätzlich ihrer Kommunikationsverpflichtung gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung nachkommen.
2. REACH Anhang XIV:
Die europäische Chemikalienagentur ECHA hat die 9. Konsultationen zur Aufnahme von 18 SVHC-Kandidaten in den Anhang XIV begonnen. Unter den 18 möglichen neuen Anhang XIV Stoffen finden sich unter anderem der endokrine Disruptor Bisphenol A und der reproduktionstoxische Flammhemmer Dechlorane Plus. Endokrine Disruptoren sind Stoffe, welche sich bei entsprechender Dosis negativ auf das menschliche Hormonsystem auswirken. Für den Stoff Bisphenol A gibt es ein seit 2011 geltendes Verbot für den Verkauf von Säuglingsflaschen aus Polycarbonat und ab 2020 darf Thermopapier nicht mehr als 0,02 Gew.-% dieses Stoffes enthalten. Die Betroffenen haben nun bis zum 5. Dezember 2018 Zeit, ihre Kommentare zu dieser Konsultation abzugeben.
3. California Proposition 65:
Am 30. August 2018 traten die letzten Änderungen zur California Proposition 65 in Kraft. Neben dem neu eingeführten Symbol des schwarzen Ausrufezeichens in einem gelben Dreieck und dem Wort „WARNING“ muss das Unternehmen nun auch jeweils einen Stoff aus den Kategorien (krebserzeugend, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend) angeben, wenn das Produkt einen Stoff aus der Proposition 65-Liste enthält und kein „Save Harbor Level“ anwendbar ist.
4. Neue Servicestelle Stoffliche Marktüberwachung:
Die länderübergreifende „Servicestelle Stoffliche Marktüberwachung“ hat am 01.Juni 2018 im Regierungspräsidium Tübingen ihre Tätigkeit aufgenommen. Die vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassende Servicestelle ist eine gemeinsame Einrichtung der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Sie koordiniert insbesondere die Marktüberwachung im Bereich der Chemikaliensicherheit. Hierzu zählen beispielsweise Regelungen zu Verbraucherprodukten, die krebserzeugende Stoffe enthalten, sowie Vorgaben zu Blei und Cadmium in Schmuck….
Mit besten Grüßen
Ihr tec4U-Solutions-Team
Tec4u solutions logo gruenverlauf m Produkt Compliance Die Aufgaben eines Material Compliance Managers im Unternehmen
Sehr geehrte Gruppenmitglieder,
Unternehmen müssen die Verantwortung für die schadstofffreie Herstellung ihrer Produkte annehmen und Strategien und Prozesse installieren, welche diese umsetzen. Der Material Compliance Manager oder Beauftragte stellt eine notwendige Querschnittsfunktion in der Unternehmenshierarchie dar. Sein Hauptaufgabenfeld ist die Koordinierung der sowohl prozessseitigen Umsetzung von Material Compliance Anforderungen in den Unternehmensbereichen als auch Informations- und Wissensträger nach außen wie nach innen.
Im aktuellen Fachaufsatz im 'Compliance Berater' werden folgende Fragen ausführlich beantwortet:
1. Was ist ein Material Compliance Manager?
2. Warum braucht ein Unternehmen einen Material Compliance Manager?
3. Was braucht ein Material Compliance Manager, um seiner Funktion gerecht zu werden?
4. Wie und wo sollte die Installation des MC-Managers im Unternehmen erfolgen?
Unter folgendem Link können Sie den Beitrag in gesamter Länge abrufen: https://tec4u-solutions.com/download/fachartikel/CB_09-2018_Glauben.pdf
Viel Spaß beim Lesen!
Ihr tec4U-Solutions-Team
Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.
Tec4u solutions logo gruenverlauf m Produkt Compliance organisiert das folgende Event: Rückblick zur Praxistagung Material Compliance - Der Handlungsdruck wächst!
Am 18. September 2018 konnte die tec4U-Solutions wieder zahlreiche interessierte Gäste zur Material Compliance Praxistagung in Saarbrücken begrüßen. Unter dem Motto „Strategien und Werkzeuge zur Umsetzung“ lag der Fokus in diesem Jahr auf der praktischen Umsetzung in den Unternehmen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Handlungsdruck zur Umsetzung der Material Compliance wächst stetig. Nicht nur, dass die regulatorischen Anforderungen steigen, diese werden auch verstärkt in der Umsetzung kontrolliert werden. Die Basis hierfür ist die DIN EN 50581, welche sich als Stand der Technik etabliert hat. Wer sich der Material Compliance in seinem Unternehmen nicht entsprechend annimmt, riskiert, fahrlässig zu handeln und zwar mit allen rechtlichen Konsequenzen!
Einen ausführlichen Rückblick zur Veranstaltung finden Sie unter: https://tec4u-solutions.com/Veranstaltung/index.html

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Produkt Compliance"

  • Gegründet: 23.06.2009
  • Mitglieder: 254
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 136
  • Kommentare: 35
  • Marktplatz-Beiträge: 2