Produktschulungen / ProdukttrainingsProduktschulungen / Produkttrainings

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Hosted by:Dirk Pruß

Austausch und Hilfe bei den verschiedensten Produktschulungen zur einfachen Vermittlung der relevanten Produkteigenschaften an die Zuhörer.

In der heutigen Zeit übernehmen die Mobiltelefone ja einiges – aber hier können sie nicht helfen.

Sicher kennen Sie es auch, wenn wir irgendwo fremd sind, fühlen wir uns unsicherer. So auch bei einer Veranstaltung in einem Gebäude, das wir bisher nicht kennen.

Steht ein Empfang zur Verfügung ist es für unsere Teilnehmer einfacher, nach dem Weg, dem entsprechenden Raum, den WCs, der Garderobe usw. zu fragen – aber wenn Sie in Häusern schulen, wo dies fehlt, sollten Sie den Teilnehmer helfen, Sie zu finden.

Vielleicht steht ein Bildschirm zur Verfügung – dann sollten Sie im Vorfeld den Raum und das Thema dort mit einem herzlichen Willkommen verbinden – manchmal gibt es auch noch Tafeln oder ähnliches. Aber wie wäre es mit einem selbst gestalteten Flipchart oder einer Metawand, die Sie im Foyer aufstellen. Mit dieser persönlichen Note stimmen Sie die Teilnehmer positiv ein und sie bekommen auch direkt einen ersten Eindruck, dass der Tag nicht nach dem 08/15-Prinzip ablaufen wird.

UND übrigens – bitte dann aber nicht so, wie hier gezeigt: Das Herz hat sich nun wirklich überholt – bleiben Sie kreativ oder zeichnen gute Vorlagen nach (aber nur die guten ;-).

Viel Spaß bei der nächsten Schulung.

Mit besten Grüßen

Dirk Pruß

Haben Sie sich kürzlich – oder besser noch die Teilnehmer gefragt, wie Sie und Ihre Informationen angekommen sind?

Um einer Überfrachtung und Ermüdung der TN vorzubeugen sollten wir uns im Vorfeld fragen, was wir in welche Art und Weise präsentieren, zeigen, darstellen oder vorführen.

Dabei sollten wir uns häufig von der Leinwand lösen und das Wissenswerte in anderen Formen aufzeigen. Nutzen Sie vielfältige Methoden – viele Dinge können Sie im Vorfeld schon vorbereiten und dann am Tag der Schulung erweitern oder entwickeln. Ein weiterer Vorteil ist es auch, dass diese länger visuell sichtbar sind – also nicht mit der nächsten Folie verschwinden!

Auch wenn Sie (wie ich) nicht der perfekte Zeichner sind – dazu fällt mir ein schöner Ausspruch eines Kollegen ein:

Es gibt zwar eine Rechtschreibung – aber keiner Rechtzeichnung! Also trauen Sie sich – auch mit einfachen Dingen / Figuren / Darstellungen lässt sich viel darstellen.

Hierzu zählen speziell Flipchart und Pinnwand.

• Wenn Sie ein schönes Flipchart entworfen haben, können Sie dieses auch „konservieren“ (Haarspray fixiert z. B. Kreiden) und Lochverstärkungsringe helfen gegen ausgerissene Löcher. Das nutze ich gerne für mein Begrüßungschart (mit Namen).

• Pinnwandkarten können ganz oft genutzt werden und wenn Sie hinten Kreppband umgeklappt ankleben, sehen die TN keinen Fixierungspunkt – und Sie können es vorbereitet schnell ankleben (ggf. sogar auf der Rückseite noch ein paar Notizen, für den freien Vortrag).

• Auf einem vorbereiteten Papier (Pinnwand oder Flipchart) können Sie auch Dinge im Laufe des Tages entwickeln – so entsteht auch für den Zuhörer ein Zusammenhang und nicht alles wirkt so „einstudiert“.

• Ein kleiner Film lockert auf, erzeugt Emotionen oder sorgt für Lacher (und gibt Ihnen mal ein paar Minuten Zeit sich zu entspannen).

Gehen Sie aber auch mal ungewöhnliche Wege!

„Zaubern“ Sie aus einer Kiste verschiedene Dinge hervor – diese erhöhen den Spannungsbogen und die Personen im Raum sind schon gespannt, was als Nächstes kommt. Dies kann auch eine Analogie erzeugen – es muss nicht immer das Produkt selbst sein.

Auch können Sie sich mit einer schnellen Verkleidung in eine andere Person „verwandeln“, um ggf. Gegenargumente aufzubrechen bzw. den kritischen Kunden zu spielen.

Mit dem Produkt sollten wir ja eh in engem Kontakt stehen – geben Sie immer wieder Muster an die Hand, lassen Sie die Kunden ausprobieren und selbst entdecken. Allein durch den Gang zum Produkt wird der Körper wieder belebt und das „Suppenkoma“ kann nicht wirken. Aber zerstören Sie auch mal ein Produkt, um die normale Haltbarkeit zu zeigen oder führen Sie Spezialanwendungen vor, die nicht jeder kennt oder sich traut zu machen.

Welche Wege beschreiten Sie, um Aufmerksamkeit der Teilnehmer hoch zu halten? Lassen Sie uns an Ihren Ideen teilhaben – wir freuen uns hier auf Ihren Kommentar oder Beitrag.

Viel Spaß bei der nächsten Schulung.

Mit besten Grüßen

Dirk Pruß

Wenn Sie sich selbst fragen, was Ihnen nach drei Wochen oder drei Monaten vom letzten Seminar in Erinnerung geblieben ist, werden Sie sich selten an Details erinnern.

Unser Ziel bei den Produkttrainings ist es aber, dass sich die Zuhörer positiv rückbesinnen und in wichtigen Fragen wissen, wo sie nachschauen sollen.

Wie wäre es aber, wenn wir die Teilnehmer mit einem Punkt in den Feierabend schicken, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist – bzw. besonders geholfen hat. Hierzu habe ich die schöne Abfrage gefunden, die alle auffordert genau einen Punkt herauszugreifen und kurz anzupinnen – die Perle – oder halt auch einen harten Brocken oder ähnliches.

Wie gehe ich vor?

• An der Pinnwand (oder Flipchart) habe ich eine 4-Feld Matrix aufgezeichnet

• Jeder TN bekommt eine kleine Pinnkarte und einen Stift und soll den besonderen Punkt des Tages notieren – NUR EINEN

• Einzeln kommen die TN vor und erläutern kurz ihren Punkt und pinnen/kleben ihn in das präferierte Feld – ich lasse dies häufig unkommentiert stehen – teils ergeben sich aber auch offene Diskussionen

 Meist ergibt sich ein Haufen – teils überdeckende Karten – aber mir geht es darum, dass jeder einen wichtigen Punkt herauspickt, der damit persönlich vertieft wurde, da vor der Notiz die Hauptpunkte im Kopf nochmals durchlaufen wurden!

Die Matrix

Die vertikale (y-Achse) zeigt den Nutzen (für den TN, das Unternehmen od. ä.)

Die horizontale (x-Achse) gibt die Umsetzbarkeit an

1. Links unten (geringer Nutzen und schwere Umsetzbarkeit) = Ooops

2. Rechts unten (geringer Nutzen und leichte Umsetzbarkeit) = Spielwiese

3. Links oben (hoher Nutzen und schwere Umsetzbarkeit) = Harter Brocken

4. Rechts oben (hoher Nutzen und leichte Umsetzbarkeit) = Perle

Durch die vier Felder kann jeder seinen Punkt einordnen und in der nahen Zukunft ausprobieren bzw. einsetzen.

Bei mir kommen sehr häufig Perlen oder harte Brocken vor – daraus nehme ich für mich auch heraus, dass die Personen den Nutzen erkennen und mehr oder minder hart arbeiten müssen, um diese im eigenen Unternehmen umzusetzen. Kommt die Spielwiese heraus, kann es ohne großen Aufwand ausprobiert werden – und vielleicht ist der Nutzen dann doch höher als gedacht.

Probieren Sie es doch mal aus – gerne erfahren wir hier mehr zu Ihren Erfahrungen – oder auch anderen Abfragen, die das Erlernte verfestigen. Lassen Sie es uns wissen, wir freuen uns über Ihre Anregungen.

Viel Spaß bei der nächsten Schulung.

Mit besten Grüßen

Dirk Pruß

Welche ist die beste Stuhlanordnung für einen angenehmen Tag und den guten Austausch in der Gruppe und mit den Dozenten?

Immer wieder erlebe ich die irritierten Gesichter, wenn die Teilnehmer den Raum betreten: „Oh, ein Sitzkreis (oder Stuhlkreis) – müssen wir auch unseren Namen tanzen?“

Ich wähle hauptsächlich die Halbkreisversion, da ich hier fast ausschließlich Vorteile sehe:

• Leichter Austausch in der Gruppe – jeder sieht jeden, was auch die Gruppendiskussion erleichtert, da sich nicht die vorderen Reihen umdrehen, wenn hinten einer spricht

• Die Nutzung der Mobiltelefone wird deutlich reduziert – kaum einer holt das Gerät raus, wenn alle anderen es sehen

• Es gelingt mir einfacher die Mimik der Teilnehmer zu lesen, wenn Unstimmigkeiten auftauchen bzw. wenn der Sauerstoff fehlt

• Kein großes Stühle-/Tischrücken, wenn eine Person kurz rausgeht

Die Nachteile können mit der Vorplanung fast komplett vernachlässigt werden:

• Notizen werden erschwert, da keine direkte Schreibunterlage vorhanden ist.

o Entweder gebe ich harte Blöcke (oder Klemmbretter) aus, die auch auf den Knien genutzt werden können

o Oder ich weise auf das Handout hin, dass die Teilnehmer erhalten

• Getränke können nur schlecht abgestellt werden

o Hier stelle ich oftmals Tische hinter die Stühle, die mittels Körperdrehung gut erreicht werden können

o Kleine, wiederverschließbare Getränke richten wenig Schaden an, wenn sie umfallen

Sicher gibt es Einschränkungen beim Stuhlkreis – z. B. wenn der Raum zu klein ist oder wenn alle einen PC aufstellen müssen – aber aus meiner Sicht hat sich der Halbkreis bis heute immer bewährt!

Bei einer kurzen Veranstaltung ist es auch möglich die Teilnehmer an Stehtischen zu platzieren – aber nicht alle können länger als 30 Minuten stehen.

Welche Anordnung wählen Sie? Welche Erfahrungen haben Sie mit den verschiedenen Aufstellungen gemacht?

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und den Erfahrungsaustauch hier in der Gruppe.

Viel Spaß bei der nächsten Schulung.

Mit besten Grüßen

Dirk Pruß

Fragen Sie sich auch manchmal, wie Sie die Teilnehmer bei der nächsten Produktvorstellung begeistern können? Klar, Sie sollten vollkommen überzeugt sein, damit die Zuhörer dies auch sind – aber das reicht manchmal nicht aus. Hier gibt es seit einiger Zeit spannende Ansätze und Ideen!

Basteln Sie eine Story:

• Um das Produkt

• Aus der Idee

• Als Nutzen für die Anwender/Käufer

• Aus Ihrer ersten Erfahrung

• Über den Entwicklungsprozess

• . . .

Dieses Thema nennt sich Storytelling und wird in vielen Beiträgen diskutiert. Diese möchte ich hier gar nicht wiederholen oder abschreiben – aber Ihnen den Konsens daraus erläutern.

Wir alle lieben spannende Geschichten, die im besten Fall noch den Guten und den Bösen beinhalten. Dies können Sie auch bei der Produktvorstellung nutzen. Wenn die Geschichte gut und nachvollziehbar ist, werden die Teilnehmer „ganz Ohr sein“. Bringen Sie Ihre Emotion hinein und erzählen Sie lebhaft (wie der Märchenonkel aus dem Radio) und schon wird IHRE Produktpräsentation nachhaltig in Erinnerung bleiben – UND für den gewünschten Erfolg einen wichtigen Schritt getan haben.

Gerade in der Produktwelt können Sie z. B. mit dem alten Stand anfangen (was war unzureichend, wieso haben SIE etwas Neues gesucht, …), dann kommen die Herausforderungen im Entwicklungsprozess hinein (Einflüsse von Personen und der Technik), die ersten Tests (die ja oftmals spannend und teilweise mit ungewissem Ausgang sind) – und zielstrebig zum Sieg des Teams und Ihrer Produktvorstellung. Lassen Sie Ihr Produkt mit Ihrer Geschichte lebendig werden.

Probieren Sie es aus – und wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen, die Sie gerne mit uns hier in der Gruppe teilen dürfen. Wir freuen uns.

Viel Spaß bei der nächsten Schulung.

Mit besten Grüßen

Dirk Pruß

Die Regeln (die leider dazugehören) der Gruppe:

• (Eigen-)Werbung
In dieser Gruppe ist (Eigen-)Werbung nicht gewünscht!
Der Moderator wird plumpe Hinweise aller Art kommentarlos löschen, wenn es sich um Werbung handelt.

• Empfehlungen, Networking
Das Ziel dieser Gruppe ist der gemeinsame Austausch und das Netzwerken. Eine gegenseitige Unterstützung ist ausdrücklich erwünscht!.
Nutzen Sie zur Darstellung auch die Vorstellungsrunde – hier können dann alle Mitglieder Ihren Anspruch und Ihre Intention erkennen.

• Tipps und Empfehlungen
Haben Sie Tipps, Bücher oder Empfehlungen von Dritten, die Sie in der Gruppe aussprechen, freuen sich alle. Dies sollte aber nicht als Werbung aufgefasst werden, sondern neutralen / empfehlenden Charakter haben

• Eigene Bilder und Nutzungsrechte
Stellen Sie bitte sicher, dass Sie nur Bilder in Ihre Artikel einsetzen, an denen Sie auch die Nutzungsrechte haben. Sollten Sie andere Quellen heranziehen, kennzeichnen Sie diese mit dem Quellenhinweis – dann wissen alle, dass es sich hier nicht um das eigene Gedankengut handelt.

Ansonsten gelten die Xing-Regeln / AGB

Impressum des Gruppenmoderators

Gründer und Betreiber dieser Gruppe ist Dirk Pruß (Diplom-Ökonom)

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