Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule

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Durch eine individuelle Beratung bei Problemen die Ausbildung schaffen.

Erfolg für Auszubildende und Betrieb

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Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erweitert sein Weiterbildungsangebot für das betriebliche Ausbildungspersonal in der beruflichen Bildung. Ab sofort steht im Internetangebot des BIBB der MIKA-CAMPUS unter der Adresse mika.foraus.de zur Verfügung. Die vom BIBB entwickelte Lernplattform für die Aneignung digitaler und medienpädagogischer Grundlagen ist als erster von drei Bausteinen des Projekts "Medien- und IT-Kompetenz für Ausbildungspersonal" (MIKA) an den Start gegangen.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Weiterbildungsangebot hat das Ziel, den Einsatz von digitalen Medien in der betrieblichen Ausbildung zu etablieren. Es unterstützt das betriebliche Ausbildungs­personal durch angeleitete praxisnahe Übungen in Präsenzveranstaltungen, Webinaren und Selbstlernphasen und ermöglicht auf diese Weise, digitale und medienpädagogische Kompetenzen zu erwerben beziehungsweise zu erweitern. Die berufsbegleitende Weiterbildung ist im BIBB entwickelt und mit externen Partnerinnen und Partnern erprobt worden, zum Beispiel mit Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern sowie Berufsbildungswerken.

Ganz praktisch können Ausbilderinnen und Ausbilder auf dem MIKA-CAMPUS erfahren, wie sie mit ihren Auszubildenden virtuell am besten interagieren oder wie Teamarbeit und Feedback-Gespräche digital organisiert werden können. Weitere Lernbausteine befassen sich beispielsweise mit dem Einfluss der Digitali­sierung auf die Arbeitswelt oder mit der Frage, welche Lizenz es zum Beispiel erlaubt, im Internet recherchierte Inhalte rechtskonform für die Ausbildung zu verwenden? Dabei werden die Nutzerinnen und Nutzer von der virtuellen Moderatorin und Auszubildenden Mika durch die verschiedenen Lernbausteine begleitet.

Für BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser steht und fällt die Qualität des dualen Berufsbildungssystems in Deutschland mit der Qualität des Ausbildungspersonals. "Für das Bundesinstitut für Berufsbildung hat daher die kontinuierliche Unterstützung der Ausbilderinnen und Ausbilder in ihrer Rolle als Lernbegleitende der Auszubildenden eine hohe Priorität. Vom gezielt gewählten didaktischen Ansatz, die Aneignung von Medien- und IT-Kompetenz in den unmittelbaren Ausbildungs­prozess der Ausbilderinnen und Ausbilder einzubetten, versprechen wir uns eine hohe Akzeptanz für dieses Weiterbildungsformat. Eine im Sommer 2022 startende wissenschaftliche Analyse des MIKA-Gesamtkonzepts soll es dem BIBB zudem ermöglichen, hier einen ersten bundesweiten Standard zur Förderung von Medien- und IT-Kompetenz des betrieblichen Ausbildungspersonals zu setzen."

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres folgen dann im Sommer 2022 die beiden weiteren Projekt-Bausteine: die MIKA-SEMINARE, ein niedrigschwelliges Weiterbildungsangebot für das betriebliche Ausbildungspersonal im Blended-Learning-Format, sowie ein Train-the-Trainer-Konzept (MIKA-TRAINER/-IN). Die zweitägige Schulung ist für zukünftige Leiterinnen und Leiter der MIKA-SEMINARE verpflichtend. Ziel ist es dabei, bundesweit einen Qualitäts­standard für die Durchführung der entwickelten MIKA-SEMINARE zu gewährleisten.

Zum Hintergrund:

Das Gestaltungspotenzial digitaler Medien in der betrieblichen Ausbildung wird bislang kaum ausgeschöpft. Der Einsatz erfolgt häufig unsystematisch oder zufällig und in Abhängigkeit davon, wie gut sich das Ausbildungspersonal mit digitalen Medien auskennt. Die Unsicherheiten über rechtliche Rahmenbedingungen sind groß, die Kenntnisse über didaktische Potenziale oder betriebliche Einsatzmöglichkeiten noch gering. Das Weiterbildungsangebot MIKA will diese Lücke schließen und die digitale berufliche Handlungskompetenz des Ausbildungspersonals stärken.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung

Vor dem Hintergrund der besonderen Bedeutung der Berufskollegs für Nordrhein-Westfalen hatte das Ministerium für Schule und Bildung im Rahmen der Umsetzung der Agenda zur Stärkung der Beruflichen Bildung die Erstellung initiiert. Der Autor Prof. Dieter Euler von der Universität St. Gallen überreichte die Studie persönlich an Ministerin Gebauer.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer:

„Die Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen sind eine tragende Säule des Bildungssystems und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Es war Ziel, die Leistungs-, aber auch die Entwicklungspotentiale zu analysieren. Mit den in der Studie erhobenen Daten liegt daher eine gute Grundlage für zukünftige Entwicklungen vor.“

Aktuell besuchen über 500.000 Schülerinnen und Schüler die 369 Berufskollegs im Land. Mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Bildungsgängen stellen Berufskollegs ein komplexes System zur persönlichen und beruflichen Entwicklung junger Menschen sowie zur sozialen Integration dar.

Die wissenschaftliche Studie ist in gemeinsamer Herausgeberschaft mit der RuhrFutur gGmbH und mit Förderung durch die RAG-Stiftung sowie der Stiftung Mercator entstanden. Sie stellt dar, was die Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen in den Zieldimensionen ökonomische Leistungsfähigkeit, soziale Integration und individuelle Persönlichkeitsentwicklung leisten. Darüber hinaus zeigt sie Handlungsbedarfe und Möglichkeiten auf, um bestehende Herausforderungen zu meistern. Mit der Studie liegt eine neue und evidenzbasierte Analysebasis zu einer möglichen Weiterentwicklung der Berufskollegs vor.

Dr. Oliver Döhrmann, Geschäftsführer der RuhrFutur gGmbH:

„Wir setzen uns dafür ein, das Bildungssystem leistungsfähiger und gerechter zu gestalten, damit allen Menschen eine vollständige gesellschaftliche Teilhabe möglich ist. Die Berufskollegs haben ihre große Bedeutung hierfür schon vielfach unter Beweis gestellt, sei es bei der erfolgreichen Bildungsintegration junger Menschen mit Fluchterfahrung oder durch ihre zahlreichen Angebote zum nachträglichen Erwerb von Bildungsabschlüssen. Die aktuelle Studie unterstreicht nochmals diese beeindruckenden Leistungen der Berufskollegs und zeigt zugleich zentrale künftige Entwicklungsfelder.“

Prof. Dr. Dieter Euler, Universität St. Gallen und Autor der Studie:

„Die Studie soll dazu beitragen, die anstehenden Bildungsherausforderungen in Nordrhein-Westfalen auf der Grundlage fundierter Analysen in Angriff zu nehmen. Dazu zählen die Fachkräftesicherung im Strukturwandel, die soziale Integration einer wachsenden Zahl von Jugendlichen mit Startnachteilen, aber auch die Bewältigung disruptiver Entwicklungen wie die Pandemie und die Integration von Schutzsuchenden in passende Bildungsangebote. Hier leistet das Berufskolleg heute schon viel, es muss jedoch weiter gestärkt werden, um seine Potenziale noch stärker entfalten zu können.“

Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung:

„Die Ergebnisse der großangelegten Studie verdeutlichen: Das Berufskolleg kann auch für Schülerinnen und Schüler aus einem eher bildungsfernen Umfeld ein geeignetes Sprungbrett zum erfolgreichen Übergang in eine Ausbildung oder in ein Studium sein. Berufskollegs leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen und insbesondere im Ruhrgebiet. Im Schulterschluss mit der Landesregierung sowie der Stiftung Mercator wollen wir mit der Studie die Diskussionen zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in der Region bereichern. Die RAG-Stiftung wird dabei weiterhin ein verlässlicher Dialogpartner und Förderer von Bildungs- und Ausbildungsprogrammen bleiben.“

Quelle: Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Kann man Lehrlingen bei Verstößen einfach kündigen?

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/kann-man-lehrlingen-bei-verstoessen-einfach-kuendigen/150/16266/409573

Wird ein Praktikum als Probezeit angerechnet?

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/wird-ein-praktikum-als-probezeit-angerechnet/150/16266/409574

Verstößt ein Lehrer gegen den Datenschutz, wenn er Fehlzeiten meldet?

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/darf-ein-lehrer-fehlzeiten-an-den-ausbildungsbetrieb-weitergeben/150/16266/409576

Wie sollten Ausbilder beim Verdacht auf Drogenmissbrauch reagieren?

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/wie-sollten-ausbilder-bei-einem-verdacht-auf-drogenmissbrauch-reagieren/150/9447/409607

Prüfung nicht bestanden: Kann die Ausbildung verlängert werden?

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/pruefung-nicht-bestanden-kann-die-ausbildung-verlaengert-werden/150/16266/410404

Was Sie zum Ausbildungsplan wissen sollten

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/was-sie-zum-ausbildungsplan-wissen-sollten/150/9447/410389

Betrieb bildet unzureichend aus – Schadenersatz?

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/betrieb-bildet-unzureichend-aus-schadenersatz/150/32552/410724

Fahrtkosten zur Berufsschule: Wann sie erstattet werden müssen

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/fahrtkosten-zur-berufsschule-wann-sie-erstattet-werden-muessen/150/16266/410775

Wie man Azubis nach der Probezeit noch kündigen kann

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/wie-man-azubis-nach-der-probezeit-noch-kuendigen-kann/150/16266/411329

Hilfen für Azubis: Wenn es während der Ausbildung kriselt

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/hilfen-fuer-azubis-wenn-es-waehrend-der-ausbildung-kriselt/150/16266/411485

Integration: Das Erlernen der Fachsprache stärker fördern

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/integration-das-erlernen-der-fachsprache-staerker-foerdern/150/16266/411591

Ausbildungsfremde Arbeiten: Sind Botengänge tabu?

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/ausbildungsfremde-arbeiten-sind-botengaenge-tabu-213685/

Passungsprobleme: Gedanken zu einem Azubi-Dilemma

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/passungsprobleme-gedanken-zu-einem-azubi-dilemma-213662

Keine leeren Versprechungen in der Ausbildung

www.xing.com/communities/posts/keine-leeren-versprechungen-in-der-ausbildung-1023542818

Der duale Studiengang

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/duales-studium-im-handwerk-eine-wertvolle-ueberlegung-213676/

Ausbildungsbetrieb in Insolvenz: Das gilt für Azubis

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/ausbildungsbetrieb-in-insolvenz-das-gilt-fuer-azubis-216284/

Die Fortsetzung: So klappt die Ausbildung von Menschen mit einer Behinderung www.deutsche-handwerks-zeitung.de/so-klappt-die-ausbildung-von-menschen-mit-einer-behinderung-215446/ So arbeiten Betrieb und Berufsschule gut zusammen www.deutsche-handwerks-zeitung.de/so-arbeiten-betrieb-und-berufsschule-gut-zusammen-216314/ Das ist heute beim Umgang mit Azubis wichtig www.deutsche-handwerks-zeitung.de/das-ist-heute-beim-umgang-mit-azubis-wichtig-221890/ Diese Fallstricke hat die Kündigung des Ausbildungsvertrags www.deutsche-handwerks-zeitung.de/diese-fallstricke-hat-die-kuendigung-des-ausbildungsvertrags-225083/ Aufgaben für Azubis: Gestaltungsmöglichkeiten für Ausbilder www.deutsche-handwerks-zeitung.de/aufgaben-fuer-azubis-gestaltungsmoeglichkeiten-fuer-ausbilder-225118/ Fehler bei der Anmeldung zur Gesellenprüfung: Diese Folgen drohen www.deutsche-handwerks-zeitung.de/fehler-bei-der-anmeldung-zur-gesellenpruefung-diese-folgen-drohen-221988/ Lehrlinge finden: Ignoranz bringt keinen Ausbilder weiter www.deutsche-handwerks-zeitung.de/lehrlinge-finden-ignoranz-bringt-keinen-ausbilder-weiter-228174/ So überwinden Azubis Zweifel während der Ausbildung www.xing.com/communities/posts/so-ueberwinden-azubis-zweifel-waehrend-der-ausbildung-1023968641 Diese Eigenschaften helfen Ausbildern und Azubis www.xing.com/communities/posts/diese-eigenschaften-helfen-ausbildern-und-azubis-1024002823 Wir brauchen mehr Berufsorientierung an den Schulen www.deutsche-handwerks-zeitung.de/wir-brauchen-mehr-berufsorientierung-an-den-schulen-230739/ Leistung der Azubis: Diese Einflussfaktoren bestimmen mit www.deutsche-handwerks-zeitung.de/leistung-der-azubis-diese-einflussfaktoren-bestimmen-mit-233046/ Reformpädagogik: Wie praxistauglich wäre sie in der Ausbildung? www.deutsche-handwerks-zeitung.de/reformpaedagogik-wie-praxistauglich-waere-sie-in-der-ausbildung-235480/ Lesefähigkeit: Warum Ausbildungen daran scheitern können www.xing.com/communities/posts/lesefaehigkeit-warum-ausbildungen-daran-scheitern-koennen-1024183477 Schwanger in der Ausbildung: Über Pflichten, Prüfung und Geld www.xing.com/communities/posts/schwanger-in-der-ausbildung-ueber-pflichten-pruefung-und-geld-1024215118 Schwierige Azubis? So werden Ausbilder zu Konfliktmanagern www.xing.com/communities/posts/schwierige-azubis-so-werden-ausbilder-zu-konfliktmanagern-1024239256 11 Azubi-Verhaltensweisen und wie Ausbilder damit umgehen www.xing.com/communities/posts/11-azubi-verhaltensweisen-und-wie-ausbilder-damit-umgehen-1024285123 Die Qualifizierte Ausbildungsbegleitung des Landesprogramms QuABB verfolgt das Ziel, Ausbildungsabbrüche im dualen System zu verhindern. www.quabb-hessen.de

Hintergrund der Initiative ist die schon mehrere Jahre andauernde schwierige Situation am Ausbildungsmarkt. Viele junge Menschen bekommen keinen Ausbildungsplatz, während gleichzeitig viele Betriebe ihre Ausbildungsplätze nicht mehr besetzen können. Gleichzeitig formulieren immer mehr Unternehmen einen Unterstützungsbedarf bei der dualen Ausbildung, sein es in der pädagogischen Betreuung, Beratung, Sprache und Fachthemen.

Bei dem von der Kommission vorgestellten Modell handelt es sich nicht um einen Sanktionsfonds, sondern einen solidarisch finanzierten Unterstützungsfonds. Bei der Ausgestaltung haben die Ergebnisse der im vergangenen Jahr durchgeführten Anhörungen mit Kammern, Sozialpartnern, Azubis und Unternehmen, einen großen Einfluss gehabt.

Nach umfangreicher Analyse deutscher und europäischer Umlagemodelle wird von den Fachleuten ein Ausbildungsunterstützungsfonds empfohlen, in den alle Unternehmen einzahlen (Kleinstbetriebe können ausgenommen werden) und von dem alle ausbildenden Betriebe profitieren.

Aus dem Fonds sollen unterstützende Maßnahmen für Betriebe und Auszubildende finanziert werden, die bisher oft nur von ausbildenden Unternehmen getragen werden. Die Maßnahmen sollen mit Sozialpartnerinnen und –partnern und Kammern gemeinsam entwickelt werden. Mit den Ausbildungsbegleitenden in Handwerks- und Handelskammer und anderen Angeboten gibt es bereits erste sinnvolle Angebote, die durch die Angebote der Agentur für Arbeit ergänzt werden.

Durch das solidarische Prinzip, dass alle Unternehmen einzahlen, bleibt die finanzielle Belastung für das einzelne Unternehmen minimal. Er bewegt sich für einen Betrieb mit 10 Mitarbeitern im unteren dreistelligen Bereich pro Jahr. Der Nutzen für die Unternehmen ist dagegen groß, denn aus den Mitteln wird gemeinsam mit staatlichen Mitteln ein bedarfsgerechtes Unterstützungssystem geschaffen.

Um ausreichend Ausbildungsplätze in Bremen zu besetzen, muss der Fokus erweitert und mehr Jugendliche in den Blick genommen werden, auch diejenigen, deren schulische Vorbildung nicht ausreicht, um erfolgreich in eine Ausbildung einzusteigen. Die Betriebe stehen aufgrund der vielfältigen Herausforderungen und der heterogenen Struktur der Jugendlichen vor großen Herausforderungen. Gerade in kleinen Betrieben fehlt oft die Zeit, alle Probleme zu lösen. Hier soll der Fonds entlasten.

Senatorin Vogt sagt dazu:

"Ich möchte mich sehr für den guten und ausgewogenen Abschlussbericht bedanken. Die Kommission zeigt in ihrem Bericht einen Weg auf, wie gleichzeitig den jungen Menschen auf Ausbildungssuche, wie auch den suchenden Unternehmen geholfen werden kann. Der Vorschlag ist quasi ein Ausbildungsunterstützungsfonds, in den die Unternehmen solidarisch einzahlen, und auch unser Haus einen Beitrag leistet. Mit dem vorhandenen Geld soll dann eine parallele bedarfsgerechte Förderstruktur zur dualen Ausbildung geschaffen werden, die etwaige Defizite etwa in Mathematik oder im sprachlichen Bereich ausgleichen soll. Gleichzeitig wollen wir aber auch psychosoziale Begleitung anbieten. Zudem unterstützen wir auch die ausbildenden Betriebe, indem wir die Ausbildungsbegleiter in der Handwerks- und Handelskammer neu eingeführt haben. Zudem haben wir die Auszubildenden aus den außerbetrieblichen Ausbildungsverbünden gerade letzte Woche in einem erfolgreichen Speeddating mit den Betrieben zusammengebracht. Im Rahmen des Bündnisses 'Ausbildung:innovativ' haben wir bereits passgenaue Maßnahmen entwickelt. Damit schaffen wir Perspektiven für die jungen Menschen und helfen Unternehmen gleichzeitig Auszubildende zu finden, Fachkräfte bei sich zu halten und letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Ich freue mich den Bericht jetzt in den Händen zu halten und das Projekt jetzt gemeinsam mit den Sozialpartnern anzugehen."

Quelle: Pressestelle des Senats

Der Azubi zweifelt ständig an sich, ist bequem, verweigert die Leistung oder kann nicht eigenständig arbeiten?

Weiter:

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/11-azubi-verhaltensweisen-und-wie-ausbilder-damit-umgehen-239167/

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Erfolg für Auszubildende und Betrieb

Die QuABB-Koordinierungsstelle hat den Auftrag, sicherzustellen, dass QuABB in allen Regionen mithilfe von in der Modellphase des Programms entwickelten und bewährten Instrumenten effektiv umgesetzt wird. Die Basis für diese Aufgabe bilden Qualitätsstandards, die von INBAS aus den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitung und den im Projekt gewonnenen Ergebnissen und Erfahrungen abgeleitet wurden. Sie definieren die Anforderungen und den Reflexionsrahmen für die Handlungsfelder Krisen-Intervention (Beratung, Coaching, Clearing) und Prävention sowie lokale Zusammenarbeit mit den Kammern, den Berufsschulen und weiteren Akteuren der beruflichen Bildung sowie mit dem lokalen Unterstützungssystem.

Die Qualitätsstandards werden ergänzt durch Indikatoren, Nachweise und Empfehlungen. Hierdurch soll mehr Transparenz sowie eine bessere Überprüfbarkeit der Erfüllung des jeweiligen Standards erreicht werden.

Das Programm QuABB wird von der hessenweiten Koordinierungsstelle bei der INBAS GmbH begleitet. Sie unterstützt die Regionen bei der Stabilisierung und Fortführung der Ausbildungsbegleitung so, dass diese das Beratungsangebot QuABB auf Grundlage der landesweiten Qualitätsstandards konsistent umsetzen können.

Die Leistungen der Koordinierungsstelle sind:

Hessenweite Koordination und Dokumentation des Gesamtprogramms
Fachliche Vernetzung und Unterstützung der regionalen Akteure
Fortbildungsmaßnahmen und Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch
Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung der Ausbildungsbegleitung
Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Ausbildungsbegleitung
Die Koordinierungsstelle organisiert den Abstimmungsprozess zwischen der Landesregierung, den Steuerungsgremien und den Institutionen des Ausbildungsmarktes auf der Landes- sowie auf der regionalen Ebene.

In 26 hessischen Regionen übernehmen lokale Träger die Umsetzung des Programms QuABB. Insgesamt sind 57 Ausbildungsbegleitungen an 101 Berufsschulen tätig. Unterstützt werden sie von den Beratungslehrkräften an den Schulen. Nähere Informationen zu den Trägern enthalten die Regionalseiten.

Hier geht es zum Projekt: https://www.quabb-hessen.de/