Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und BerufsschuleQualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule

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Durch eine individuelle Beratung bei Problemen die Ausbildung schaffen.

Liebes Tagebuch,

ob ich will oder nicht, egal an welchem Tag, zu welcher Uhrzeit und auf welchem Kanal, im Fernsehen wird gekocht was das Zeug hält. Ich sehe manchmal genauer hin, wie die berühmten oder selbsternannten Starköche, Starköchinnen und Koch-Koniferen arbeiten. Dabei geht es mir nicht, wie so vielen Groupies, um die Zubereitung oder Rezepte. Ich achte auf die Kleinigkeiten, rund um diese seicht unterhaltende Fernseh-Zumutung.

Da sehe ich eine Köchin, die mit dem Finger, an dem ein dicker Ring steckt, durch die Fischfarce fährt. Sofort danach steckt sie ihn in den Mund, um dann damit, gut abgelutscht, ein pariertes Kalbsfilet in die Pfanne zu hauen. An diesen so menschelnden Fingerlutschaktionen werden auch gerne die Zuschauer/-innen beteiligt.

Bei einem anderen Küchenmonster ist deutlich die nicht zu bändigende Haarpracht zu erkennen, die er immer wieder hin und her schwenkt. Sie wird nur um den Äquator durch ein schickes Piratentuch umrandet, das er elegant um seinen dicken Kopf gewunden hat. Ich bin ganz sicher, dass mehrere tausend Schuppen den zubereiteten Speisen eine ganz persönliche Würze geben haben. Generell gilt, beim nicht Tragen von Kochmützen haben sich offenbar alle abgesprochen. Vielleicht gibt es in den Sendeanstalten dafür auch kein Geld. Das gilt in vielen Fällen auch für das unhygienische Arbeiten ohne Handschuhe.

An einem anderen Tag rührt ein Köchelchen, mit einem Kochlöffel, kurz und ein wenig in Gedanken versunken, in seinem Topf herum. Zwischendrin probierte er damit den aktuellen Stand seiner Bemühungen. Dann verschwindet der gleiche Löffel wieder im Kochtopf. Plötzlich hellwach und munter schwatzend rührt er damit weiter in seinem Gebräu herum.

Ein Küchenguru mit Oberlippenbart hat sich während der ganzen Sendung nicht einmal die Hände gewaschen. Ein anderer muss mit einer etwas leicht bekleideten Prominenten kochen. Offenbar von dem Anblick benebelt lässt er den Schneebesen auf den Boden fallen. Mit einem für sein Alter eleganten Schwung hebt er ihn auf. Noch eine lustige Bemerkung zu der Schönen, denn spart er sich lieber die Reinigung und werkelt mit dem verdreckten Löffel sofort weiter in seinem Kochtopf herum.

Dann kommt mir noch die Spezialistin vor das geistige Auge. Ihr ging es offenbar auf den Senkel das Schneidebrett zu wechseln. Eben benutzt sie es, um darauf das Geflügel zu parieren. Dann bearbeitet sie darauf ungeniert das Gemüse und den Fisch. Das alles an einem Stück, ohne das Brett und Messer gründlich zu reinigen oder neue Gerätschaften zu verwenden. Sie kam noch nicht einmal auf die geniale Idee, die ihr Kollege im letzten Monat hatte. Der nahm schnell ein Tuch, das irgendwo in der verstaubten Dekoration herumlag, um damit kurz einmal über das Brett zu wischen.

Diese Fernseherlebnisse sind aus meiner Sicht eine öffentliche Kochsauerei. Das hat nichts mit einem vorbildlichen Verhalten als Koch oder Köchin zu tun.

Einige werden sicher sagen, das ist doch nur eine Unterhaltungssendung. Das schwache Argument lasse ich nicht gelten. Sicher bin ich einfach nur zu ängstlich oder empfindlich, wie ältere Herrschaften nun einmal so sind. Die Hygiene-Vorschriften sind ja überflüssig. Wie so vieles andere, mit dem die Menschen gequält werden, die im Hotel- und Gaststättengewerbe arbeiten. Für die indischen Garküchen an der Straße gibt es ja auch keine Vorschriften und es geht auch.

Ob ich da richtig liege oder ob es noch andere Beobachtungen gibt?

Liebes Tagebuch,

ich bin kein besonders guter Fachmann, wenn es die schöne Welt der Computer geht. Das betrifft unter anderem auch die ganz speziellen Fachausdrücke, die in diesem Zusammenhang, von den eingefleischten Fachleuten, verwendet werden. Ostern ist auch erst wieder im nächsten Jahr.

In der Mittagapause wurde ich der unbeabsichtigte Zeuge einer Unterhaltung am Nebentisch. Unsere Auszubildenden tauschten ihre Erfahrungen über die versteckten Besonderheiten in den Medien und Computerprogrammen aus. Gemerkt hatte ich mir den Begriff Easteregg.

Natürlich ist mir bekannt, dass der Osterhase die Ostereier bringt. Es ist ja allgemein bekannt, die Kinder wurden zum Suchen der Eier auf die Wiese geschickt. Da sie dabei die Hasen und weniger die Hennen aufscheuchen, ist allen klar, die Hasen haben die Eier auf die Wiese gelegt. Messerscharf schloss ich daraus, bei der Entwicklung der Software sind auch einige Hasen beteiligt. Das wäre eine Erklärung, für die wenig kundengerechten Sprünge in so mancher Software.

Ich habe dann doch einmal meinen Computer angeworfen und nach dem Begriff gesucht. Demnach ist das Verstecken kleiner Informationen in der Kunstgeschichte nachgewiesen. So zum Beispiel durch die versteckten Signaturen, die Abbildung von Personen in den Nebenfiguren und ähnliches. Heute werden die Überraschungen, als Eastereggs, von den Programmierern in die Software geschmuggelt

Ob unsere Auszubilden das eine oder andere Easteregg im Betrieb versteckten wird sich noch zeigen, vielleicht haben die Kolleginnen und Kollegen da schon ihre Erfahrungen gemacht?

Ob ich damit richtig liege oder ob es noch andere Erfahrungen gibt?

Liebes Tagebuch,

in diesen Tagen habe ein neues Wort gelernt, es heißt Lebensmittelbetrug. Da gibt es Menschen, die vorsätzlich die Lebensmittel herstellen, um die Kundinnen und Kunden absichtlich zu täuschen und daraus einen finanziellen Gewinn zu erzielen. Erreicht wird das zum einen durch die unerlaubten Zusätze, die zu einer Änderung der Zusammensetzung des Lebensmittels führen oder durch die absichtliche Verwendung falscher Bezeichnungen oder das Weglassen von Angaben auf dem Etikett. Wer so etwas kauft hat kaum die Möglichkeit, diesen Betrug zu erkennen.

Durch den Zusatz eines lebensmittelfremden Stoffes wird eine bessere Qualität vorgetäuscht oder die Zusammensetzung verdünnt. Munter wird die geographische, botanische oder tierische Herkunft vermengt, aber ohne entsprechende Kennzeichnung. Bei der Herstellung wird mit unerlaubten Verfahren getrickst und das Ergebnis nicht entsprechend gekennzeichnet. Als Folge des Lebensmittelbetruges ergeben sich dann die falschen Angaben auf dem Etikett. Besonders gerne betrügen die Damen und Herren bei Olivenöl, Milch, Honig, Safran, Orangensaft, Kaffee, Apfelsaft und Wein. Es gibt offenbar sogar Fälle, die gesundheitliche Risiken zur Folge haben können. Derartige Vorkommnisse beruhen auf dem Zusatz von minderwertigen oder gar verbotenen Stoffen.

Da kann doch ganz leicht eine Verbindung zu den Ausbildenden hergestellt werden, die für den Ausbildungsbetrug in manchen Betrieben verantwortlich sind. Sie locken die jungen Menschen mit ihren Versprechungen in den Betrieb. Dann bilden sie vorsätzlich nicht richtig aus, um einen finanziellen Gewinn zu erzielen. Sie pflegen keinen menschlichen Umgang. Sie sorgen nicht für die geeigneten Bezugspersonen, die verantwortungsvoll alle einschlägigen Gesetze und Rechtsvorschriften einhalten. Sie stellen nicht die Ausbildungsmittel zur Verfügung, die zum Erwerb der Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten nach dem Ausbildungsplan erforderlich sind. Sie vermitteln nicht, in der geplanten Zeit, die im Ausbildungsplan festgelegten Fertigkeiten und Kenntnisse. Sie übertragen den Auszubildenden Aufgaben die nicht dem Ausbildungszweck dienen. Sie führen keine Lernerfolgskontrollen durch. Sie stellen nicht zum Besuch der Berufsschule frei. Sie erstellen keine Dienstpläne.

Ob ich damit richtig liege oder ob es noch weiterführende Anregungen gibt?

Liebes Tagebuch,

wenn die Nervensägen an den Nerven sägen lösen sie Konflikte aus. Quasselstrippen, Gestresste oder Neunmalkluge, die Liste der ganz wichtigen Menschen ist lang und die Palette der Sonderlinge breit. Sie müssen immer und überall erreichbar sein. Im Restaurant oder Theater, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Getümmel auf der Straße oder auf dem sonst so stillen Örtchen. Dort wünsche ich den Handysüchtigen insgeheim eine Verwechslung, bei gleichzeitiger Benutzung von Handy und Papier.

Die Handy-Smartphone-Nervensägen sind ein Dauerproblem. Sie stellen die Geduld ihrer Umgebung auf eine harte Probe. Es scheint alle sind machtlos, gegen diese penetrante Art sich zur Geltung zu bringen. Wenn sie ihre belanglosen Texte absondern, macht sich in der Umgebung Verlegenheit oder Ärger breit. Allen gemeinsam sind der ausgeprägte Mitteilungsdrang und fehlende Anstand. Niemand von denen ist sich darüber bewusst, dass andere gestört werden. Vielleicht ist der Auftritt für sie auch eine Therapie.

In der Regel lässt man sie gewähren. Doch wird es immer peinlicher, wenn in so einer zwanzig oder dreißig Minuten Dauerrede alles getextet wird, was absolut niemanden interessiert. Möglichst auch noch in einer Lautstärke die das Ohrensausen erzeugt. In einer Gruppe müssen alle Personen plötzlich ihre Gespräche einstellen, weil irgendwer, meist wegen unwichtiger Dinge, angerufen wird. Danach geht das Gespräch in der Regel damit weiter, dass die Telefonierenden den Mitmenschen unbedingt mitteilen müssen, wer, wegen was angerufen hatte.

Zu den Themen gehören Lebensgeschichten und Weltanschauungen. Alle müssen sich Vorwürfe anhören oder ellenlangen Begründungen, weshalb die Susi den Strolch verlassen haben könnte. Das Telefonat dient mitunter auch zur Selbstdarstellung. Der öffentliche Raum wird zur Bühne, um eine ganz persönliche Sichtweise den zwangsweise Zuhörenden mitzuteilen.

Eine Variante sind übrigens die Musik-Nervensägen. Das Gedudel in der Öffentlichkeit ist ein Trend. Gehandelt wird nach dem Motto, wenn ich einen Kopfhörer benutze haben die anderen nichts davon.

Eine spezielle Variante der Nervensägen sind einige Ausbildenden im Gastgewerbe. Gehandelt wird nach dem Motto, sollen sich doch andere an Recht und Gesetz halten. Wer bei mir lernt muss meine Regeln einhalten. Damit schädigen sie den Ruf der ganzen Branche in der Öffentlichkeit. Vielleicht bin ich, auf meine Art, auch eine Nervensäge oder ist es bei mir noch nicht so schlimm?

Ob ich da richtig liege oder ob es auch andere Meinungen gibt?

Liebes Tagebuch,

wenn wir Ausbilderinnen und Ausbilder über die Charaktereigenschaften unserer Auszubildenden reden, dann meinen wir Persönlichkeitsmerkmale oder Fähigkeiten, die sie in besonderer Weise auszeichnen.

Der Charakter wird durch die Umwelt geprägt. Das geschieht schon in der frühsten Kindheit durch die Eltern, im familiären Umfeld und später im weiteren Umfeld. Zu den positiven Eigenschaften gehören unter anderen die Belastbarkeit, Ehrlichkeit, Gewissenhaftigkeit, Hilfsbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Offenheit, Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit. Es gibt welche die sowohl positiv als auch negativ bewertbar sind. Hierzu gehören zu Beispiel die Arbeitssucht, Disziplin, Dominanz, Verträglichkeit oder der Perfektionismus. Zu den überwiegend negativ zu beurteilenden Eigenschaften gehören die Achtlosigkeit, Depression, Langweiligkeit, Unzufriedenheit oder der Leichtsinn.

In manchen Berufen sind besonders hohe Anforderungen an die charakterliche Stabilität zu stellen. Selbständig, ehrlich, durchsetzungsstark, zuverlässig, ausgeglichen, kooperationsfähig, respektvoll, loyal, belastbar, motiviert, sozial kompetent, das sind hier nur einige der gewünschten Eigenschaften. Schon Konfuzius fragte: „Aufbrausend und charakterlos, dumm, unaufmerksam, unwissend und unehrlich, was kann man mit solchen Menschen anfangen?"

Wir haben einige charakterfeste Auszubildenden. Sie sind Willenskräftig und beständig. Als starke Persönlichkeiten haben sie eine klare Meinung und Wertvorstellung. In der Regel bleiben sie bei ihren Grundsätzen und halten ihre Zusagen ein, auch wenn es schwierig wird. Sie widersprechen uns, wenn sie eine andere Meinung haben. Ich denke für die Lernbegleitung ist es wichtig, dass wir Ausbilderinnen und Ausbilder uns darum bemühen, die Auszubildenden so zu formen, dass sie eines Tages dazu in der Lage sind, die Zukunft eines Unternehmens positiv zu beeinflussen.

Zu unseren Persönlichkeitsmerkmalen oder Fähigkeiten gehört an erster Stelle die Fachlichkeit. Sonst können wir dem Nachwuchs nichts beibringen. Sie wird durch die Berufserfahrung ergänzt. So wissen wir, wo die jeweiligen Herausforderungen liegen und wie man mit ihnen umgeht. Als Pflicht- und Verantwortungsbewusste Menschen sind wir die ersten, die von den Auszubildenden angesprochen werden. Als Schnittstelle zur Geschäftsführung müssen wir uns darüber bewusst sein, dass damit ein großes Maß an Verantwortung verbunden ist. Die kommunikativen Fähigkeiten sind ebenso wichtig, wie eine gewisse Grundfreude am Lehren. Je ausgeprägter die ist, desto einfacher wird es sein, den jungen Leuten die Inhalte motivierend zu vermitteln. Selbst die trockenen Themen können spannend werden, wenn wir mit der nötigen Begeisterung an die Sache herangehen.

Im ersten Ausbildungsjahr sind oft noch ganz junge Menschen zu finden. In der Hochphase der Pubertät steckend, können sie es uns sehr schwer machen. Besonders dann, wenn die Regeln und Absprachen bewusst überschritten werden, um die eigenen Grenzen auszutesten. Natürlich ist es sehr wichtig, ein Verhalten zum Wohl des Unternehmens einzufordern. Dabei müssen gerecht sein und bleiben. Das bedeutet auch, dass der eifrige Liebling ebenso für das Fehlverhalten gerügt wird, wie die gute Leistungen belohnt werden.

Natürlich sind wir alle nicht perfekt. Das darf aber nicht als Ausrede dafür herhalten, nicht zumindest zu versuchen, danach zu streben. Aus diesem Grund müssen wir stets kritikfähig sein. So können wir uns am einfachsten verbessern. Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden, können so zukünftig vielleicht vermeiden werden. Oft führt schon das Bewusstsein zur Verbesserung. Schon beim leichten Anflug von Kritik empfindlich oder sogar beleidigt zu reagieren, macht die Fortschritte unmöglich. Umso wichtiger ist es, dass man uns alles sagen kann. Das heißt noch lange nicht, dass jede Kritik berechtigt ist und wir alles stillschweigend umsetzen müssen. Zumindest sollten wir die Kritik als eine wertvolle Anregung sehen. Immerhin gibt es einen Grund, wieso ein solcher Eindruck bei der Gegenseite entstehen konnte.

Ob ich damit richtig liege oder ob es noch weiterführende Anregungen gibt?

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Erfolg für Auszubildende und Betrieb

Im hessischen Landesprogramm QuABB beraten und begleiten hauptamtliche Beratungsfachkräfte (Ausbildungsbegleiterinnen und Ausbildungsbegleiter) Auszubildende, ausbildende Betriebe und Berufsschulen, wenn Schwierigkeiten in der dualen Ausbildung auftauchen. Ihr Ziel ist, die Auszubildenden zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu führen. Wurde die Ausbildung abgebrochen, entwickelt die Ausbildungsbegleitung zusammen mit den Auszubildenden eine berufliche Anschlussperspektive.

Die Beratung und Begleitung ist vertraulich. Die Ausbildungsbegleitungen sind Vertrauenspersonen und Coaches, vermitteln Informationen, und moderieren Konflikte. Sie arbeiten mit allen in der jeweiligen Region an der Ausbildung Beteiligten (Kammern, Berufsschulen, Kreishandwerkerschaften, Agenturen für Arbeit und vielen mehr) zusammen, um ein umfassendes und wirksames Beratungsangebot zu gewährleisten.

QuABB gibt es in allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Hessen. Die Ausbildungsbegleitungen haben ihre Büros in der Regel in Berufsschulen, wo sie offene Sprechzeiten anbieten. Alle wichtigen Informationen zum Beratungsangebot sind auf www.quabb-hessen.de/regionen zu finden.

Die hessische Landesregierung beabsichtigt mit dem Programm QuABB, die Quote der faktischen Ausbildungsabbrüche in Hessen zu senken. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung. Die hessenweit verankerte Ausbildungsbegleitung an den QuABB-Standorten wird von der Koordinierungsstelle beim Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik begleitet und unterstützt.
QuABB wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds und des Landes Hessen.

Hier geht es zum Projekt: https://www.quabb-hessen.de/