Probleme beim Einloggen

Querdenker-Club Köln - The Innovation Network of Cologne

Das führende Netzwerk der Kreativen und Innovatoren Deutschlands - mit über 700.000 Out-of-the-box Denkern!

Evelyne Hett Eskalation vermeiden – alles im Griff dank integriertem Konfliktmanagementsystem!
Ein Leben ohne Konflikte wäre fast schon unnormal und somit undenkbar. Überall, wo es um Entscheidungsfindung geht, treten Konfliktsituationen (fast) automatisch in den Vordergrund. Mal ist es der Chef, welcher nörgelnd unsere an sich sehr gute Arbeit kritisiert, mal ist es die Kollegin, welche neidisch auf unsere Position ist oder der unzufriedene Nachbar, den die kleinste Mücke an der Wand stört.
Gerade im Berufsleben ist es von Vorteil mit aufkommenden Konflikten souverän, auch angemessen umzugehen. Denn, es bringt nachweislich nichts, wie der berühmte Mann im Kalkofen auszurasten oder gar Rachegelüste zu hegen, welche letztlich entarten und genau das krasse Gegenteil von dem bewirken, was wir eigentlich wollten: nämlich ein sozialverträgliches, humanes Miteinander.
Was du nicht willst, das man dir tut – Krisen professionell managen
Kommt es während der Arbeitszeit zu einer unangenehmen Krisensituation, ist guter Rat teuer. Teuer deswegen, weil diese Belastungssituation sich äußerst negativ auf das gesamte Unternehmen, als auch weiterführend auf die erhofften Umsätze auswirken kann. Ein gut eingeführtes, perfekt strukturiertes Konfliktmanagement wirkt hier wahre Wunder. Neben angemessener Konfliktberatung, Mediation und die Nutzung von Konfliktanlaufstellen, ist die gemeinschaftliche Konfliktbewältigung ein wichtiger Baustein. Fällt dieser weg, bricht der gesamte „Laden“ nach und nach in sich zusammen. Übrig bleiben Trümmer!
Soft Skills - Soziale Interaktion und Partizipation
„Zusammenhalt macht stark“! Gerade im Arbeitsumfeld können sich Unternehmen mitnichten ein „Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Gehabe“ leisten. Wissen und Umsetzung sind hier aber mal wieder zwei verschiedene Paar Schuhe. Denn leider zeigt die Realität, dass trotz der allseits gewünschten positiven Grundstimmung, (teilweise) immer noch ein beängstigend hohes Agressions-Potenzial besteht – welches letztlich erbärmlich nach Bewältigung schreit! Also, Schluss mit dem albernen „Blinde Kuh-Spiel“. Wir befinden uns nicht mehr im Kindergarten, in dem „Förmchenmopsen“ mit „Sand-in-die Augen-werfen“ gesühnt wird. Verantwortung übernehmen, bedeutet (inner)betrieblich (privat natürlich auch) vermehrt auf zielführende Soft Skills zu achten.
Soft Skills, die „weichen Faktoren“ beschäftigen sich mit den außerfachlichen Qualifikationen, welche neben den Hard Skills von hoher Wichtigkeit sind. Ohne jene wohltuenden „Weichmacher“ wäre alles nichts, denn berufliche, als auch private Erfolge verfolgen nämlich genau das konstruktiv wertvolle Prinzip der persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenz.
Vom Schaffen gemeinschaftlich, annehmbarer Rahmenbedingungen
Die Emotionale Intelligenz ist entscheidend für das Ausüben von Soft Skills. Selbstvertrauen, Selbstdisziplin (persönliche Kompetenz), Teamfähigkeit, Menschenkenntnis (soziale Kompetenz), strukturierte Problemlösung (methodische Kompetenz) bilden die Grundfeiler einer soliden, guten Arbeits-Athmosphäre. Richtig ausgeführt und umgesetzt heißt dies nichts anderes, als: „Sei achtsam“!
Dieser weise Leitsatz gilt für den Chef, als auch für die Mitarbeiter gleichermaßen, denn Probleme, Unzufriedenheit oder Ärger entstehen nur dort, wo kein sozialer Austausch möglich erscheint!
Gemeinsam an einem Strang ziehen, Strategien entwickeln, welche dem gesamten Unternehmen dienen und zudem lösungsorientiert auftreten. Das ist vorausschauendes Konfliktmanagement auf den entscheidenden Punkt gebracht.
Hat Ihr Unternehmen diese Lektion schon gelernt oder arbeiten Sie immer noch „zwischen den Stühlen“? Sicher ist das Aufstellen eines starken Konflikt-Managementsystem kein Zuckerschlecken. Es ist tatsächlich „harte Arbeit“, welche aber durchaus Spaß macht. Denn sie wirkt erfrischend prophylaktisch und ist somit, als besonders wert-, als auch äußerst sinnvoll anzusehen.
Fangen Sie noch heute an, betriebliche Konflikte vorab zu erkennen, ernst zu nehmen und natürlich auch zu verstehen. Schaffen Sie ein großes Gemeinschaftsvertrauen und sorgen Sie gemeinsam für mehr angebrachte Offenheit. Bessere Arbeitsleistungen, weniger Fehlzeiten oder auch Kündigungen sind der Lohn. Der wohl verdiente Lohn für gut funktionierende Sozialstrategien, mit welchen wir alle beruflich und privat reibungslos punkten !
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: e.hett@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Evelyne Hett
Fabienne Partsch Wie läuft’s bei der Arbeit? * Studienteilnehmer/innen gesucht * bis 75 € Aufwandsentschädigung
Jeder Tag bei der Arbeit verläuft anders...
In unserer Online-Studie „Wie läuft’s bei der Arbeit?“ untersuchen wir, wie sich das tagtägliche Auf und Ab unseres Arbeitslebens auf unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden, im Beruf sowie privat, auswirkt.
Hierfür suchen wir jeweils zwei Arbeitskolleg/innen, die gemeinsam an dieser zweiwöchigen Online-Studie teilnehmen. Sie beide sollten jeweils mindestens 25 Stunden pro Woche beschäftigt sein und regelmäßigen direkten Kontakt untereinander sowie idealerweise mit weiteren Kolleginnen und Kollegen haben.
Als Dankeschön für Ihre gemeinsame Teilnahme erhalten Sie – in Abhängigkeit von Ihrer (gemeinsamen) Teilnahmehäufigkeit – eine Aufwandsentschädigung von bis zu 75 Euro pro Person.
Genaue Informationen und die Möglichkeit zur gemeinsamen Studien-Anmeldung finden Sie unter: https://www.soscisurvey.de/EM_OC/
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme!
Herzliche Grüße im Namen des gesamten Studien-Projektteams,
Fabienne Partsch
Daniela Lozano Costa Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer! Warum TQM zwar überall präsent ist, aber trotzdem nicht funktioniert
„Qualität steht bei uns stets an erster Stelle. Schließlich haben wir eine ISO 9001-Zertifizierung!“
Mit dieser Aussage klopfen sich Unternehmen gerne selbst auf die Schulter. Dabei werden verschiedenste Zertifizierungen öffentlichkeitswirksam präsentiert. Kunden sollen besonders schnell erkennen, dass gerade in diesem Betrieb ein hohes Qualitätsbewusstsein existiert. Soviel zur Theorie. In der Praxis entwickeln sich oftmals schon nach kurzer Zeit erhebliche Probleme und Defizite. Aufgestellte Qualitätsnormen werden nicht umgesetzt. Die Kommunikation gerät ins Stocken und wirkt sich negativ auf den kompletten Qualitätsprozess aus. Darüber hinaus können oder wollen die Mitarbeiter die geforderten Ziele nicht umsetzen. Letztendlich können am Eingang eines Betriebes noch so viele ISO Zertifizierungen hängen: Wenn das Qualitätsmanagement nicht in allen Bereichen gelebt wird, sind diese Bescheinigungen nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden. In unserem neuen Blog Beitrag wollen wir deshalb einen genauen Blick auf diejenigen Probleme werfen, die aus einem fehlerhaften Qualitätsmanagement resultieren.
Total Quality Management: Was ist das eigentlich?
Total Quality Management gehört sicherlich zu denjenigen Begriffen, die oft und gerne genannt werden, wenn es um die Verbesserung von Produktions- und Betriebsabläufen geht. Bevor wir uns mit den klassischen TQM-Problemen befassen, wollen wir daher noch kurz erläutern, welches Prinzip sich hinter diesem besonderen Qualitätsmanagement verbirgt. Nur so ist es nämlich möglich, die Fehler bei der Umsetzung exakt zu benennen.
Qualität ist nach wie vor ein unbezahlbarer Erfolgsfaktor. Dies gilt für industriell gefertigte Produkte ebenso, wie für hochspezialisierte Dienstleistungen. Mit Total Quality Management entwickelte die japanische Automobilindustrie in der Mitte des 20. Jahrhunderts ein Konzept, welches die Qualität in allen Unternehmensbereichen zum obersten Ziel erklärte. Die Besonderheit liegt bis heute sicherlich darin, dass dieses Prinzip die vertikalen und horizontalen Ebenen eines Unternehmens gleichermaßen miteinbezieht. Jede Abteilung und jeder einzelne Mitarbeiter ist dazu aufgefordert, seine Arbeit nach den aufgestellten TQM-Regeln auszurichten.
Hierzu zählt vor allem, dass die Qualität
• in einem fortlaufenden Prozess stetig weiter optimiert wird.
Zielvereinbarungen helfen dabei.
• von jedem Mitarbeiter abteilungs- und hierarchieübergreifend zu erzielen ist.
• ein besonders wichtiger Identifikationsfaktor ist, der allumfassend gelebt wird.
• nicht nur auf einen bestimmten Arbeitsschritt oder ein bestimmtes Produkt
beschränkt ist, sondern umfassend im Betrieb umgesetzt werden sollte.
• auf dem Fundament der Elemente Kommunikation, Vertrauen, Kooperation
und Identifikation ruht.
• stets auf den Kunden ausgerichtet werden muss.
• immerwährend aktiv und niemals passiv erreicht werden kann.
• durch verschiedene Programme, die Ziele, Handlungen und Maßnahmen
setzen, verbessert werden kann.
Einheitliche Qualitätsnormen: Der Zertifizierungsmarathon beginnt und bringt oftmals doch nichts!
Normen helfen dabei, bestimmte Ziele nach einem vorgegebenen Schema zu erreichen. Im Qualitätsmanagement stellt die Normenreihe ISO 9000 ff eine wichtige Hilfestellung dar. Allerdings handelt es sich hierbei eher um nachweisbare Mindestanforderungen für das Qualitätsmanagement. Nach außen hin mögen diese Zertifizierungen eindrucksvoll erscheinen, intern bringen sie aber rein gar nichts, solange daraus nicht konkrete Ziele, Handlungen und Maßnahmen abgeleitet bzw. umgesetzt werden. Wir erleben in der Praxis immer wieder Unternehmen, die meinen, dass die ISO 9001 Zertifizierung ausreichen würde, um erfolgreich Qualitätsmanagement zu betreiben. Das dies nicht so ist, zeigen diverse Beispiele, auf die wir an dieser Stelle aber nicht eingehen wollen.
Warum doch so viele Unternehmen trotz Zertifizierung scheitern
So schön sich TQM in der Theorie auch anhört: Viele Unternehmen scheitern in der Praxis an den selbst gesteckten Zielen, sodass der Qualitätsprozess zum Erliegen kommt. Aus unserer Sicht können folgende fünf Fehler benannt werden.
1. Das Konzept ist nicht stimmig und es fehlen Ziele. Dies liegt vor allem daran, dass kein umfassendes Konzept entwickelt wurde, welches zu 100% zum jeweiligen Betrieb passt. Vielmehr wird hier und da ein wenig „rumgedoktert“.
2. Die Kommunikation funktioniert nicht oder nur von oben nach unten. Darüber hinaus setzt TQM Kommunikationswege voraus, die in beide Richtungen funktionieren. In der Praxis sehen wir sehr oft, dass das Management ausschließlich Vorgaben macht und auf mögliche Feedbacks verzichtet. Diese eindimensionale Kommunikationsstruktur hemmt nachhaltig den Qualitätsprozess.
3. Der Zeitplan ist zu eng gefasst. Qualität von heute auf morgen gibt es nicht. Schließlich handelt es sich hierbei um einen Prozess. Unrealistische Zeitpläne münden häufig im Chaos und in Frustration beim Management und den Mitarbeitern.
4. Überforderung hemmt alle Bereiche. Man will alles alleine machen. Unternehmen verzichten oftmals darauf, sich beim Qualitätsmanagement extern helfen zu lassen. Doch dies mündet sehr oft in einer Überforderung der einzelnen Bereiche bzw. der Mitarbeiter. Deshalb ist es unserer Meinung nach sehr ratsam, sich Hilfe von waschechten TQM-Profis zu holen. Gerade der externe Blick deckt oftmals Fehler und Hemmnisse auf, die intern gar nicht (mehr) gesehen werden.
5. Einmal eingeführt, muss man nichts mehr machen. Sobald das ISO-9001-Zertifikat öffentlichkeitswirksam platziert wurde, läuft alles von alleine. Dieser Gedanke ist unserer Meinung nach der Anfang vom Ende jeglicher Qualitätsprozesse im Betrieb. Eine nachhaltige Qualitätsverbesserung kann nur dann eintreten, wenn das komplette Unternehmen dauerhaft daran arbeitet. Dies bedeutet auch, dass eine Erfolgskontrolle regelmäßig durchgeführt werden muss.
Zu guter Letzt: TQM muss man leben - dies ist es Pudels Kern!
Ein optimales und auf das jeweilige Unternehmen angepasstes Qualitätsmanagement ist und bleibt der Erfolgsgarant für jeden Betrieb. So ausführlich und einprägsam die ISO 9000ff Normen auch sind: Ein umfassendes Qualitätsmanagement kann unserer Meinung nach nur funktionieren, wenn es auch bis in die kleinste Pore des Unternehmens gelebt wird. Allerdings zeigt es sich in der Praxis immer wieder, dass es verschiedenste Hemmnisse und Fehler im Qualitätsprozess gibt, die den Erfolg schmälern oder schlichtweg eliminieren. Darauf sind wir konkret eingegangen. Wer TQM bei sich einführen und erfolgreich umsetzen will, muss diverse Dinge beachten und das ganze Konzept als einen fortlaufenden Prozess betrachten.
An dieser Stelle interessieren uns natürlich Ihre Erfahrungen im Bereich Qualitätsmanagement. Stecken Sie bzw. Ihr Unternehmen gerade mitten in einem Optimierungsprozess oder hat sich für Sie das Thema TQM bereits erledigt? Schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion. Feuer frei!
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
Sonja Dietz Das Dilemma mit den Innovationen
Liebe Gruppenmitglieder!
Es passiert immer wieder und immer häufiger. Einst erfolgreiche Unternehmen gehen unter, weil sie von einem Nischenplayer des eigenen Marktes mit einem neuen Produkt überholt werden. Die ursprünglichen Marktführer haben die Entwicklung entweder nicht kommen sehen oder nicht ernst genommen. Experten bezeichnen das Phänomen als Innovator´s Dilemma, das Dilemma der Innovatoren.
Doch es gibt Wege, um das Dilemma zu lösen. Allerdindings müssen dazu Management, HR und Mitarbeiter an einem Strang ziehen!

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Querdenker-Club Köln - The Innovation Network of Cologne"

  • Gegründet: 13.02.2015
  • Mitglieder: 4.413
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 1.106
  • Kommentare: 121
  • Marktplatz-Beiträge: 20