Probleme beim Einloggen

Querdenker-Club München - The Innovation Network of Munich

Die Münchner Querdenker treffen sich jeden letzten Montag im Monat zum Querdenker-Talkup mit besonderen Impulsgebern.

Daniela Müller Einladung zur Event-Night – Digitale Impulse für Ihr Schulungsmanagement
Alle reden über Digitalisierung, nur wie sieht diese in der Event-Branche wirklich aus? Welche neuen Denkansätze brauchen wir? Wie finde ich die richtigen digitalen Tools zur Unterstützung meiner Prozesse?
Gemeinsam mit simplyOrg lade ich Sie herzlich zur Event-Night am Montag, den 26.02.2018, um 18.00 Uhr in die CENTRAL TOWER SKY-WORLD in 70 Metern Höhe mit einzigartigem Blick über die Skyline von München ein unter dem Leitmotto:
Digitalisierung als Chance im Schulungs- und Veranstaltungsmanagement
Die Teilnahme ist kostenfrei jedoch auf 100 Personen begrenzt. Die Anmeldung ist erst verbindlich, wenn diese per Mail bestätigt wurde. Seien Sie dabei, es lohnt sich!
Erfahren Sie mehr unter http://www.querdenker.de/event-talkup oder melden Sie sich direkt an unter http://www.querdenker.de/event-talkup#anmelden
Möchten Sie der nächste Partner unserer Event-Night sein? Präsentieren auch Sie Ihre Location, Ihr Hotel, Ihr Tourismuszentrum oder Ihre Dienstleistung exklusiv bei einer Event-Night über 150 Event-, MICE-, Marketing- & Personal-Entscheidern von namhaften Unternehmen. Mehr Infos unter 0 89.12 23 89.3 60 oder per Email an d.mueller@querdenker.de.
Sebastian G. Renner Weiterbildung mit Umsetzungs-Garantie: Die Lösung ist einfach!
Bestimmt warten Sie jetzt auf Rezepte, wie diese Misere vermieden werden kann. Ich habe eines. Es ist eigentlich ein uralter Hut, wird jedoch zu wenig praktiziert: Persönliche Coachings oder die Einrichtung einer Lernwerkstatt. Und weil ein Sport-Coach seinen Sportler für den Wettkampf trainiert, trainiert ein Marketing-Coach den Mitarbeiter für die Praxis. Punkt.
Das heißt: Er trainiert Praxis. Und nichts sonst. Das Coaching findet so statt: Im Betrieb anstehende Aufgaben werden zusammen definiert oder vorgegeben. Danach werden die Marketing-Aufgaben (Strategiefindung, Medienauswahl, Websites, Newsletter, Fotoproduktionen, Videoproduktion, Flyer, Events, Textgestaltung, Moderationstechnik, Ideenfindung, etc.) gemeinsam konzipiert und sofort auch realisiert, also umgesetzt. Irgendwelche Einwände, Verzögerungstaktiken etc. haben keine Chance mehr. Der Zug ist schon abgefahren.
Die Vorteile dieser Coaching-Methode liegen auf der Hand. Die theoretischen Grundlagen der Marketing-Technik werden praktisch und nachvollziehbar vermittelt. Die Umsetzung ist garantiert, die Motivation des Coaching-Teilnehmers steigt von Coachingtag zu Coachingtag. Weil er/sie endlich Erfolgserlebnisse hat. Auch wenn das alles furchtbar einfach klingt, liebe Leserinnen und Leser. Es ist einfach. „Das Einfache ist jedoch schwer zu machen (Bertold Brecht)." Lass uns einfach machen . . .
Claudia Schneck herzliche Einladung zum Tag der offenen Tür in der Coworking Spa8ce Dachau!
Wir sind Gründer der 1. Coworking Space in Dachau – jeden 1. Donnerstag im Monat ist unser Büro für alle geöffnet von 17-18h.
Wir laden Dich ein unsere Räume anzusehen, mit uns ins Gespräch zu kommen, mit uns über deine Business-Ideen zu sprechen.
Wir bieten auch bereits fertige Büro- und Kommunikationslösungen an, die sowohl für kleine Unternehmen als auch für Konzerne geeignet sind. FLEXIBEL wird bei uns groß geschrieben.
Bürokram braucht schließlich ein Büro – oder? Nicht unbedingt! Komm in unsere
CoworkingSp8ce und arbeite stundenweise bei uns, nutze unsere Räume für Deine Kunden.
Bei uns gibt’s Schulungsräume, Besprechungszimmer, Geschäftspartner, Du kannst zu Events einladen in eine Location in der Dachauer Altstadt.
für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Schreib uns: Claudia.schneck@pointpro-solutions.com
wir freuen uns auf Feedback und Ideen
viele Grüße
Claudia
Frank Rechsteiner ++ Ein Hoch auf "Recruiter" und "HR Manager" ++
In den letzten Monaten konnte ich verstärkt wahrnehmen, dass immer wieder davon zu lesen war, "HR Manager" seien nicht in der Lage, die Digitalisierung voranzutreiben, genügend Kandidaten zu beschaffen und "last but noch least" wären sie die Bremse fürs Unternehmenswachstum. Viele Experten haben mächtig auf "Recruiter" und "HR Manager" eingedroschen und schnell einen Schuldigen für den Fachkräftemangel und dessen Folgen gefunden.
oder - wo die wahren "Recruiting Herausforderungen" liegen!
Gruß
Frank Rechsteiner
Bernd Späth Über den Mörder im Menschen.
Nichts genießt der Mensch mehr als geteilte Gemeinheiten. Also befanden wir drei uns in bester Stimmung, als wir nach unserem ersten Klassentreffen nach dreißig Jahren den Rückweg antraten. Oschi leitete jetzt ein deutsches Stahlwerk in Nordchina, Heini war Lehrer für Gehörlose in Köln geworden und wirkte immer noch so zerstreut wie damals, und ich amüsierte mich über Oschis entsetzte Bissigkeiten zu unseren alten Mitschülern genauso wie der vergeistigte Heini. Irgendwie war es das vertraute Sammelsurium seltsam schräger Typen gewesen, und nur wenige von ihnen hatten einen nonkonformen Lebensweg eingeschlagen, während neunzig Prozent so bieder und spießig geblieben waren, wie sich schon zu Abiturzeiten befürchten ließ. – Wir hatten, von München kommend, Stunden Zeit um abzulästern. Zwischendurch lösten wir einander am Steuer meines Wagens ab und rauschten die fünfhundertfünzig Kilometer bis Bonn entspannt durch. Dort würden die Beiden den Zug besteigen und ich nach Hause fahren.
Nachdem wir bei Koblenz den Rhein überquert hatten, rollten wir vergnügt auf der B9 von Süden her nach Remagen hinein und standen plötzlich in einem Stau, wo sonst nie einer war. Vor uns, mitten auf der Hauptstraße, stieg ein Hubschrauber auf. Vor einem Haus mit lindgrüner Fassade lagen ein geflochtener Korb und ein Fernseher auf dem Asphalt, während zwei Polizisten uns daran vorbeiwinkten. Aufgedreht feixten wir, was für eine Wahnsinnsparty hier im Gang gewesen sein musste, dann löste der Stau sich auch schon auf.
Wahnsinn war es tatsächlich gewesen. Im Haus lagen drei frisch Ermordete, nicht weit davon ein vierter. Der Fall hielt die deutsche Öffentlichkeit wochenlang in Atem.
Der Täter, ein Mann mit schwerstkrimineller Vergangenheit und bereits einem Mord und zwei Vergewaltigungen auf dem Gewissen, war ohne jedes Mitgefühl vorgegangen. Er hatte nach seiner Flucht aus der Haft in der im Umbau befindlichen Villa des ersten Opfers heimlich übernachtet. Als der 71jährige Eigentümer, ein geachteter Remagener Unternehmer, ihn dort antraf, stach der Täter ihm in den Hals. Kurz danach klingelte das Handy des Opfers. Der anrufenden Ehefrau erklärte er, ihrem Mann sei etwas zugestoßen, alles weitere werde er ihr besser persönlich mitteilen, und ließ sich die Adresse geben. Dort eingetroffen, erstach er die Ehefrau sowie deren Bruder und dessen Frau. Auf seiner Flucht beging er mehrere Raubüberfälle und versuchte eine 16jährige zu vergewaltigen; er entführte eine 19jährige und beging einen weiteren Raub. Ein unschuldiger Tourist, fälschlich mit dem Täter verwechselt, wurde von der Polizei erschossen. Dann hatten sie ihn endlich.
Der Richter, der ihn zu lebenslanger Sicherungsverwahrung verurteilte, beschrieb ihn als "Intensivstraftäter mit niedriger Hemmschwelle für Gewalttaten", mit einem Verhaltensmuster, dem er seit seiner Kindheit folge: er nehme keine Rücksicht auf seine Opfer, wenn es ihm um die Befriedigung seiner Bedürfnisse gehe. Zum Schluss der Urteilsbegründung sagte der Richter, wenn der Täter darüber nachdenke, sei er "vielleicht selbst froh, nicht mehr frei zu kommen."
Der klassische Schwerkriminelle also. Aber was ist das eigentlich?
Menschen mit solchen Eigenschaften sind seltsam Getriebene. Nichts außer ihnen ist ihnen wichtig, stets fühlen sie sich vernachlässigt, verkannt und zu kurz gekommen, schnell langweilen sie sich, gehen daher alle möglichen und unmöglichen Risiken ein, und wenn sie etwas haben wollen, dann zählen weder Anstand noch Mitgefühl noch Verantwortung. Sie gehen problemlos über Leichen, und notfalls befriedigen sie sich auch noch an denen. Die Diagnose lautet: Antisoziale (oder auch: dissoziale) Persönlichkeitsstörung.
Einer meiner ersten Kindergartengefährten war der kleine Horsti, eine üble Type: Er verdrosch uns, nahm uns das Spielzeug weg, raubte uns das Pausenessen, war freundlich, wenn er etwas wollte, und rücksichtslos, wenn ihm einer von uns im Weg war, und wurde schon bald von den Nonnen aus dem Kindergarten geworfen. Sein Vater war Kriminalbeamter und zuvor schon bei der Gestapo gewesen. Als Teenager verbreitete der Horsti Angst und Schrecken wegen seiner zügellosen Gewalttätigkeit. Während die anderen aus seiner Gruppe sich erst betranken, um eine Schlägerei anzufangen, peilte Horsti immer aus kalten Augen und völlig nüchtern nach einem Opfer, das er dann genussvoll zurichtete. Auch seine Freundin prügelte er gelegentlich rücklings über eine Hecke, was sie nicht hinderte, seine Frau zu werden. Nach einer mehrjährigen Haftstrafe wurde er auf Bewährung entlassen und stieg nachts prompt in das Kinderzimmer einer Zehnjährigen ein, der er erzählte, er habe als Kind niemals Liebe erfahren. Die Polizei fand das unwesentlich und buchtete ihn wieder ein. Als ich ihn zwanzig Jahre später zufällig sah, war er der klassische Hardcore-Kriminelle und hatte schon diverse Jahre gesessen. Seine Frau hatte harte Züge bekommen, doch seltsamerweise strahlte sie auch eine starke Persönlichkeit aus: Gangsterbraut.
„Ja varreck!“, sagte mir der Eisenberger Günther, der seinerzeit Mitglied von Horstis Gang gewesen war. „Treff i den Horsti nach zwanz´g Jahr zufällig wieder, und des Erste, was er mir erzählt, is sein letztes Feuergefecht in Frankfurt! Er mag koane Türken, sagt er.“ – Konsequente Entwicklung nennt man sowas.
Typisch für diese Persönlichkeitsstörung sind Verantwortungslosigkeit und Missachtung sozialer Normen, Regeln und Verpflichtungen, fehlendes Schuldbewusstsein sowie ein nur geringes Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse, geschweige denn das Leiden anderer. Oft bestehen eine niedrige Schwelle für aggressives oder gewalttätiges Verhalten, eine geringe Frustrationstoleranz sowie mangelnde Lernfähigkeit aufgrund von Erfahrung. Auch Strafen bleiben wirkungslos und werden als besondere Herausforderung durchgestanden. („Drei Jahr´ Bau? Drei-Jahr´-Bau??!! Auf EINER Backe sitz i die ab!“, sagte mir der Eisenberger, als sie ihn wieder einmal einkassiert hatten.) Beziehungen zu anderen Menschen werden eingegangen, sind jedoch nicht stabil und zerbrechen schnell an Nichtigkeiten und Ehrpusseligkeiten. Laut „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders 5“ sind etwa drei Prozent der Männer und ein Prozent der Frauen betroffen. Letztlich heißt das prägende Merkmal: Mangelnde Gewissensbildung. - - Makaber allerdings: eine kleine Untergruppe der Betroffenen ist nicht kriminell geworden, sondern erfolgreich als Unternehmer. Das erklärt einen ganz bestimmten skrupellosen Typus.
Was die Entstehung der Störung betrifft, so vermutet man ein Zusammenwirken von biologischen, psychischen und umweltbezogenen Faktoren. Genetische Ursachen werden vermutet („geborener Berufskrimineller“), auf der anderen Seite kommen die Betroffenen oft aus zerrütteten Elternhäusern und mussten in ihrer Kindheit Gewalt, Vernachlässigung und kaum liebevolle Zuwendung erfahren. Kommen eine schwach aktive Variante des sogenannten MAO-A-Gens und körperliche Misshandlung bzw. Missbrauch in der Kindheit zusammen, ist die Katastrophe vorprogrammiert: Das Enzym Monoaminooxidase-A liegt dann in geringeren Mengen vor. Dies wiederum führt zu einer erhöhten Ausschüttung der Botenstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin im Gehirn, die sich auf Aggressivität und Impulsivität auswirken können: Es erklärt die klassische Reizbarkeit und Unbeherrschtheit solcher Typen. Auch finden sich Hinweise auf eine hirnorganische Fehlfunktion im Bereich des Frontallappens. Ein Defizit im limbischen, paralimbischen System sowie in den neokortikalen und frontalen Strukturen des Gehirns ist verantwortlich für ein Defizit in emotionalen, motivationalen, motorischen und auch kognitiven Verarbeitungsprozessen. Beeinträchtigt sind demnach der präfrontale Kortex und der Schläfenlappen, insbesondere die Amygdala, der Hippocampus und eine der drei Hirnwindungen des Temporallappens der Großhirnrinde. Diese sind am Erlernen von Furchtreaktionen sowie der Funktion von Moral- und Mitgefühl beteiligt. Aus psychoanalytischer Sicht hingegen lassen die Aufwuchsbedingungen kein Urvertrauen entstehen. Dadurch können die Betroffenen keine emotionalen Bindungen eingehen und entwickeln nur Beziehungen, in denen sie Macht ausüben können oder sich zerstörerisch verhalten. Die Behandlungschancen werden von der Fachliteratur insgesamt eher skeptisch eingeschätzt.
Aber wenigstens der Eisenberger, dessen bierbedingtes Übergewicht und daraus resultierende Behäbigkeit ihm inzwischen jede Eignung für etwaige eigene Feuergefechte entzogen hatten, heiratete die Geli. Er übernahm von ihrem Vater den Handwerksbetrieb, zog seine beiden Kinder groß und auch die beiden aus Gelis erster Ehe und verbürgerlichte bis zur Unerträglichkeit. Der Remagener Täter sitzt. Und der Horsti auch immer wieder mal.

Events dieser Gruppe

Alle Events

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Querdenker-Club München - The Innovation Network of Munich"

  • Gegründet: 16.02.2015
  • Mitglieder: 2.451
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 767
  • Kommentare: 67
  • Marktplatz-Beiträge: 3