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Ernst Holzmann Wie würden Hans und Sophie Scholl heute reagieren?
Wenn sie wieder erleben müssten, wie Rassisten und Faschisten mit Fackelzügen wieder grölend durch die Städte ziehen, jüdische Restaurants angreifen und anders aussehende Menschen durch die Strassen jagen.
Die wieder ein Land wie vor 80 Jahren wollen, in dem wieder Nationalisten und Faschisten anderen Menschen vorschreiben können, wie diese zu leben haben.
Warum fällt mir diese Frage gerade heute ein? Ein bisschen auch deswegen, weil ich am selben Tag (22.9.) wie Hans Scholl Geburtstag habe. Der genau vor 100 Jahren - am 22.9.1918 - geboren wurde, aber nur 24 Jahre leben durfte. Weil er - wie seine Schwester und die Mitstreiter der "Weissen Rose" - von Bestien in Menschengestalt am 22. Februar 1943 in München hingerichtet wurde.
Es hat nur ein Menschenleben gedauert, bis wir wieder die gleiche Propaganda gegen andersdenkende Menschen und bestimmte Religionen hören müssen. Wo Politiker wieder davon sprechen, dass ihnen nicht genehme Menschen "entsorgt" werden müssen, dass die Greueltaten vor 80 Jahren nur ein "Vogelschiss" waren und dass es nur ein "Volk" geben kann und darf.
Sollten Hans Scholl und all seine anderen Mitkämpfer/innen der Weissen Rose tatsächlich umsonst gestorben sein, können Menschen wirklich so schnell
vergessen?

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