Problems logging in
Marc Koller Offene Vakanz als PKI und Leiter/in Firmenkunden
Geschätzte Mitglieder
Wir sind von der Raiffeisenbank in Villmergen beauftragt worden, eine/n neuen Mitarbeiter/in Privatkundenberatung sowie eine/n Leiter Firmenkunden zu suchen. Mit den unten eingefügten Link`s, kommen Sie zur Ausschreibung. Sollte jemand interessiert an einer der beiden Funktionen sein, dürfen Sie mich gerne persönlich kontaktieren.
Beste Grüsse und weiterhin viel Erfolg,
wünscht
Marc Koller
HUNTER Personal
Markus Grubenmann Verantwortung des Verwaltungsrates - Was KMU aus dem Fall Raiffeisen lernen sollten
Aufgabe und Verantwortung laut Gesetz
Eine unternehmerische Tätigkeit ist zwangsläufig mit Risiken verbunden. Als oberstes Leitungsorgan trägt der Verwaltungsrat die letzte Verantwortung.
Die persönliche Haftung des Verwaltungsrates soll insbesondere gewährleisten, dass dieser bei der Führung der Gesellschaft die von Gesetz und Statuten vorgegebenen Aufgaben erfüllt und sich dabei an die von ihm erwarteten Sorgfaltspflichten hält.
Der Verwaltungsrat hat gemäss Art. 716 OR folgende unübertragbare und unentziehbare Aufgaben:
1. Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der nötigen Weisungen;
2. Festlegung der Organisation;
3. Ausgestaltung des Rechnungswesens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung, sofern diese für die Führung der Gesellschaft notwendig ist;
4. Ernennung und Abberufung der mit der Geschäftsführung und der Vertretung betrauten Personen;
5. Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen;
6. Erstellung des Geschäftsberichtes sowie die Vorbereitung der Generalversammlung und die Ausführung ihrer Beschlüsse;
7. Benachrichtigung des Richters im Falle der Überschuldung.
Was bedeutet das in der Praxis?
Solange alles in geregelten Bahnen verläuft, erfordert die Aufgabe des Verwaltungsrates «nur» Management-Fähigkeiten. Sobald etwas nicht nach Plan läuft, wird der Verwaltungsrat zum Verantwortungsrat.
Gerät ein Unternehmen in eine Krise, sind plötzlich ganz andere Fähigkeiten gefordert. Entscheidungen müssen meist deutlich rascher und auf der Basis von deutlich weniger Informationen gefällt werden. Hier sind nicht mehr in erster Linie Management-Fähigkeiten sondern Unsicherheitskompetenz und die Kunst der Zielgruppen-orientierten Kommunikation gefragt. Diese Art der Kommunikation ist nicht zu verwechseln mit Business-Rhetorik. Authentizität und Charisma der kommunizierenden Person sind mindestens so wichtig wie die Inhalte. Krisen-Kommunikation ist Chef-Sache!
Wir leben in einer Zeit, wo «Business as usual» eher die Ausnahme als die Regel ist. Die Komplexität von Wirtschaft und Umwelt hat stark zugenommen. Auch in den Unternehmen hat sich einiges verändert. Mit Digitalisierung, Arbeit 4.0 und der permanenten Forderung nach Innovation bei gleichzeitigem Mangel an qualifiziertem Personal sind die Anforderungen an die Führung massiv gestiegen. Neue Organisations- und Führungsmodelle fordern Eigenverantwortung, können aber gleichzeitig auch kollektive Unverantwortlichkeit fördern.
Der Ernstfall – Verantwortung in der Krise
Sehen wir uns das einmal am aktuellen Beispiel «Raiffeisen Schweiz» an:
Raiffeisen Schweiz ist derzeit mit Vorwürfen rund um den Ex-CEO Pierin Vincenz konfrontiert. Es brennt an allen Ecken und Enden. Dem Verwaltungsrat wird vorgeworfen, seine Aufsichtspflicht vernachlässigt zu haben. Die Corporate Governance hat über einen längeren Zeitraum nicht optimal funktioniert.
Vieles davon mag mit Pierin Vincenz zu tun haben – aber nicht alles. Zu verlangen, dass das «alte» (im doppelten Wort-Sinn) VR-Gremium abtreten soll, scheint legitim. Wer nun aber glaubt, dass mehr Banker, Informatiker und weniger grau das Wundermittel sind, der vergisst die Kultur von Raiffeisen. Pierin Vincenz hat das jeweils als «Stallgeruch» bezeichnet. Während 3 Jahren Strukturarbeit in hunderten von Fusionsprojekten bei Raiffeisenbanken habe ich eines festgestellt: Es geht selten um die Sache, sondern immer um die Menschen – um das Vertrauen.
In Anbetracht des Wandels im Banking braucht es m.E. im VR mehr Querdenker als Banker. Mit zunehmender Komplexität und der Verflechtung von Banking und IT-Technologie braucht es wohl eher kreativen Weitblick als Technikfreaks. Ich erinnere an die Aussage von Bill Gates: «Banking braucht es – Banken nicht!».
Ein besonderes Augenmerk verdient der Punkt «weniger grau». Heute reden alle von Digitalisierung – die Digitalisierung der Wirtschaft, der Arbeit, der Führung, der Industrie, der Gesundheit und vielleicht bald auch der Ernährung. Beinahe könnte man meinen, Digitalisierung sei ein neues Wort für Zukunft oder vielleicht sollte man eher sagen ein neues Wort für Hoffnung. Es mag durchaus sein, dass Digitalisierung die Zukunft ist. Auf keinen Fall aber ist die Zukunft (hoffentlich) nur Digitalisierung.
Um Digitalisierung zu durchdringen, muss man weder jung («U30») sein, noch kann der Grauhaarige («Ü55») nicht mitreden. Um die Auswirkungen von Digitalisierung zu erfassen und in seiner Ganzheit zu durchdringen, muss man sich mit der Entwicklung der Wirtschaft und der Menschen befassen. Hinschauen, denken, verstehen, neu denken, … und mit «neu denken» meine ich nicht reines abstrahieren der Vergangenheit auf die Zukunft. Was mit Digitalisierung gemeint ist, würde ich Unternehmens-Entwicklung nennen – und genau das ist die primäre Aufgabe des VR.
Als «Ü55» habe ich diese Entwicklung von der Lochkarte bis zu eBanking, UBER, AirBnB, KNIP, TWINT, etc. selber hautnah miterlebt. Es wäre vermessen, zu behaupten, dass ich damit für die Zukunft besser aufgestellt bin als die «U30», welche mit Apps aufgewachsen sind und ein Wandtelefon bestenfalls noch aus Fotoalben, Museen oder Bild-Datenbanken kennen. Wahrscheinlich sind «Ü55» aber auch nicht schlechter für die Zukunft gerüstet. Entscheidend scheint mir nicht das Alter und auch nicht die Ausbildung, sondern die Art des Denkens und das Interesse für permanente (persönliche und berufliche) Weiterentwicklung.
Was der Raiffeisen-VR braucht sind mehr «Gestalter» und weniger «Verwalter» - mehr Verantwortungs-Rat als Verwaltungs-Rat! Menschen, die Digitalisierung als Chance erkennen, auch wenn es unbekannt und dadurch bedrohlich wirkt. Es braucht Köpfe, die sich mit dem «Möglichen» beschäftigen und die Herausforderungen annehmen ohne jeden Hype mitzumachen. Wandel ist immer eine Chance. Gemeinsam – «U30» bis «Ü55» – sollten wir beginnen, die Zukunft aktiv zu gestalten und Bestehendes neu denken. Ja, es gibt viel zu tun. Anpacken, in Dialog treten, statt «nur» darüber reden!
Nach meinem Empfinden muss ein verantwortungsvoller Verwaltungsrat Interesse haben, Krisen schnell und ohne Rücksicht auf die eigene Person zu bereinigen. Das Unternehmen muss sich wieder ihrer eigentlichen Aufgabe und den Kunden widmen können. Es gilt, die bestmögliche Lösung zu finden um das Vertrauen von Kunden, Mitarbeitenden und Eigentümern rasch wiederherzustellen.
Was dieses Vertrauen betrifft, so muss an dieser Stelle auch einmal erwähnt werden, dass die Mitarbeitenden vor Ort jeden Tag für ihre Kunden im Einsatz stehen und mit der Krise meist nur wenig zu tun haben.
Fazit
Neue Organisations- und Führungsmodelle fordern Eigenverantwortung, können aber gleichzeitig auch kollektive Unverantwortlichkeit fördern.
Mehr Verantwortung – weniger Verwaltung. Mehr Unsicherheitskompetenz – weniger Absicherungsmanöver.
Zielgruppen-orientierte Kommunikation – Kommunikation entsteht beim Empfänger. Vertrauen (wieder) herstellen heisst ehrliche und authentische Kommunikation. Krisen-Kommunikation ist Chef-Sache – die übrige Kommunikation auch!
Über den Autor
Markus Grubenmann verfügt über Erfahrung und Wissen für den Digitalen Wandel:
Experte in Organisationsmanagement mit eidg. Diplom
Systemischer Coach & Trainer
Wirtschaftsinformatiker
Strategie-Berater EKS® – Die Strategie
über 35 Jahre Erfahrung in Organisation, Administration & IT
Experte für Automatisierung & Digitalisierung
gelernter Bankkaufmann
Als ZeitMacher hilft er Zeit zu sparen in Büro + Verwaltung (Digitalisierung in der Administration).
Als GeldMacher unterstützt er beim Aufbau von Online-Marketing (Verkaufs-Automatisierung)
Als ProjektStarter verleiht er Ideen Flügel, indem er Schritt für Schritt von der Idee bis zum funktionierenden Business begleitet.
René Wanner Avaloq-Entwickler/in Wertschriften 80-100%
Applikationsentwickler – bei der modernsten und grössten Avaloq-Installation:
Über 200 Business Units, die modernste Retail-Banking-Plattform. ARIZON hat Standorte in St. Gallen und Dietikon. Wir suchen Dich:
http://direktlink.prospective.ch/?view=344c7ccd-f9ef-4d0d-8636-57ab8522ea6b
Markus Grubenmann Zukunft gestalten im Kleinunternehmen | wie geht das?
WARUM ZUKUNFT GESTALTEN?
Der Erfolg vieler KMU hängt in hohem Masse von den Unternehmern selbst ab. Diese sind meist die besten Generalisten. Wenn auch die Geschäftsidee, die Ausrichtung auf den Markt und die Positionierung stimmen, ist der Erfolg die Folge. Gerade Erfolg ist eine grosse Herausforderung! Oft stossen Inhaber im Wachstum an ihre Grenzen. Die Prozesse und Systeme halten nicht Schritt und hinken hinterher. Der Inhaber muss jetzt den Schritt vom Facharbeiter zum Unternehmer machen. Er muss nicht mehr in, sondern an seinem Unternehmen arbeiten. Wer Erfolg-reich sein und bleiben will, muss seine Energie in die Entwicklung des Unternehmens investieren.
Die Digitalisierung ist eine der grössten Herausforderungen und gleichzeitig die grösste Chance für KMU. Digitalisierung ist weit mehr als die Weiterentwicklung der Informatik und der Präsenz im Internet. Es ist auch nicht «nur» der Auf- oder Ausbau von Online-Marketing und die Nutzung von Social Media Kanälen.
Vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Fachkräftemangel, «Arbeit 4.0» und «Generation Y» kommt das zunehmend (wieder) wichtige Thema Werte hinzu. Dabei geht es um Fragen wie:
«Wer sind wir und wofür stehen wir?»
«Was treibt uns an und welche Vision verfolgen wir?»
«Welche Geschichte wollen wir (neu) schreiben?»
«Welches Grundbedürfnis der Menschen wollen wir ansprechen?»
«Was zeichnet unseren idealen Kunden aus?»
WARUM IM KLEINUNTERNEHMEN?
In Grossunternehmen hat man gelernt, wie wichtig Unternehmensentwicklung ist. Sind wir uns bewusst, wie wichtig dies auch für KMU ist? Sind Fragen der Positionierung, der Kernkompetenz, des Kundenservice, der Qualität, etc. nicht für alle Organisationen – also auch für KMU – von höchster Wichtigkeit?
Warum verlieren Sie Kunden an einen Mitbewerber? Nicht nur wegen besserer Produkte oder Service-Leistungen und auch nicht wegen tieferer Preise. Sie verlieren Kunden wegen schlechter oder gar fehlender Positionierung! Es geht um Fragen wie:
«Welche Probleme lösen Sie besser/anders als alle anderen?»
«Welche Wünsche erfüllen Sie besser/anders als alle anderen?»
«Was bekommt der Kunde bei Ihnen, was er sonst nirgendwo bekommt?»
Kunden wollen Lösungen für Ihre Probleme und Wünsche. Kunden bezahlen ausschliesslich für Nutzen. Je spezifischer und genauer Sie diesen Nutzen transportieren bzw. kommunizieren können, umso mehr Kunden ziehen Sie magisch an.
WARUM JETZT?
Während die Einführung der EDV in erster Linie die Standardisierung und Automatisierung von (meist bestehenden) Prozessen gebracht hat, verändert die Digitalisierung ganze Geschäftsfelder und Business-Modelle. Die fünf grössten Firmen der Welt (gemessen am Börsenwert) sind allesamt Technologie-Konzerne. Wichtiger aber ist, dass fast alle dieser Firmen vor 20 Jahren noch gar nicht existierten. Unternehmen wie Google, Apple, Amazon, eBay, UBER, Airbnb, etc. haben ganze Branchen revolutioniert bzw. deren Regeln komplett neu definiert.
Gerade für KMU bietet die Digitalisierung immense Chancen. Heute sind Technologien, Software und Systeme am Markt die Dinge ermöglichen, welche noch vor wenigen Jahren unvorstellbar gewesen sind. Dies zu Kosten, welche hohe Automatisierung und virtuelle Prozesse nicht mehr allein für Grossunternehmen zugänglich machen. Im Gegenteil, kleinere Unternehmen haben den Vorteil, dass sie flexibler sind, übersichtlichere Strukturen haben und dadurch neue Möglichkeiten schneller adaptieren können. Heute nennt man das Agilität.
Agilität – also die Geschwindigkeit der Unternehmensentwicklung – wird zur absoluten Kernkompetenz jedes Unternehmens!
UNTERNEHMENSENTWICKLUNG HEUTE
Noch bis vor kurzem genügte es, wenn Unternehmen in einem Fachgebiet mit spezifischem Wissen hervorragende Leistungen erbracht haben. Die Unternehmen konzentrierten sich auf Produkte und Projekte. Im Fokus der Führung standen in erster Linie Projekt-, Zeit- und Ressourcen-Management.
Heute wird die Frage der (richtigen) Positionierung zum Erfolgsfaktor Nr. 1. Die Gewinner sind diejenigen Unternehmen, denen es gelingt, dem Kunden einen überragenden Nutzen zu bieten und diesen auch durch (richtige) Kommunikation transparent und glaubhaft zu vermitteln. Dass das Unternehmen mit Fachwissen und Erfahrung die Aufträge zeitgerecht und in hoher Qualität abwickeln kann, wird als selbstverständlich angenommen.
In der Folge muss sich Führung heute sehr agil mit individuellen Kundenwünschen, sich rasch ändernden Bedürfnissen, Chancen, Risiken, Opportunitäten, etc. auseinandersetzen. Zu diesen Anforderungen des Marktes kommen die Erwartungen der Mitarbeitenden an die Arbeit generell und an die Führung im speziellen.
Kaum ist also der Wandel von der Produkt- zur Kundenorientierung lanciert, folgt schon der Ruf nach Bedürfnisorientierung. Damit bekommen Erfolg + Innovation eine neue Dimension!
WARUM innoscope ag
KOMPETENZEN
Hinter innoscope ag stehen rund 35 Jahre Erfahrung in Organisationsentwicklung; unter anderem in Programmierung, Analytik, IT-Projektleitung, Change-Management und Führung. Wir unterstützen KMU auf dem Weg in die Digitale Welt.
Unternehmensentwicklung verstehen wir als Kombination aus Organisation, IT, Führung, Coaching und Projektleitung. Dies erfordert Fach- und Methodenwissen sowie ein hohes Mass an Empathie für Umgang und Kommunikation mit verschiedensten Anspruchsgruppen und heterogenen Zielsetzungen.
ERGEBNISSE
Unsere Kunden verbessern ihre Effektivität im Büro bereits nach wenigen Wochen deutlich — oft um 50 % und mehr. Unsere langfristige Begleitung erhöht Schritt für Schritt den Erfolg und die Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden.
VORGEHEN
Sie brauchen nur sehr wenig Zeit, um uns Ihre Probleme und Anliegen zu erklären.
Wir kennen die Herausforderungen aus der täglichen Praxis und finden diese mit einfachen Fragen selbst — ähnlich wie Sie es von Ihrem Hausarzt kennen.
Schritt für Schritt erschliessen wir gemeinsam Ihr volles Potenzial. Sie kümmern sich um Ihre Kunden. Wir kümmern uns um die Effektivität Ihrer Organisation.
HONORAR
Unser Engagement rechnet sich in der Regel bereits nach wenigen Monaten.
WIE WEITER?
Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in die Unternehmens-Entwicklung – eine absolut zwingende Kernkompetenz in jedem Unternehmen bzw. jedes Unternehmers.
Wir helfen Unternehmen und Organisationen zu vereinfachen, zu standardisieren, zu automatisieren um sie effektiver zu machen.
JETZT kostenloses «ErfolgsPotenzialGespräch» vereinbaren!
[https://digitalisierung.youcanbook.me]
Freundliche Grüsse
Markus Grubenmann

Moderators

Moderator details

About the group: Raiffeisen (Schweiz)

  • Founded: 02/12/2010
  • Members: 395
  • Visibility: open
  • Posts: 14
  • Comments: 1