Die Basis für das was wir Leben nennen, ist unsere Bewusstheit unseres sogenannten Selbst.
Das Selbst-Bewusstsein.
Nutzen wir die darin gegebene Möglichkeit uns zu einem Optimum unserer angelegten Möglichkeiten hin zu entwickeln, unsere Bewusstheit gegebenen Seins zu entwickeln also, nicht aus, so verharren wir auf einer Art gehobenem Tierstatus.
Da Gesellschaft vor Anwendung von zu ihrem Erhalt notwendigen Regelsystemen zuerst einen Anwendungsrahmen schaffen muss, werden aber viele unserer Anlagen die von einer Regelnorm abweichendes Verhalten kausieren würden, weitgehend durch Tabuisierung ausgebremst.
Die Tabuisierung davon bestimmte eigentlich entwicklungsförderliche Gedankengebäude durchforsten zu wollen um sich zu erkennen, wird aber nicht willentlich oder gesteuert an das sich entfaltende Potenzial des evolvierenden Gesellschaftsmenschen angepasst.
Dazu fehlt bis dato eine formulierte Anerkenntnis des Vorganges.
Ein typischer Mensch gleichwohl mit bester Anlage sich sich zu er-leben hat normalerweise erst spät in seinem Leben den Freiraum um eine Ahnung davon zu entwickeln, dass in ihm noch anderes als Regelkonformistisches angelegt sein mag.
An diesem Punkt ist er bereits so sehr vom Normerfüllen und sich dem Anpassen durchdrungen, dass es nur den Wenigsten gelingt noch weitergehende Schritte hin zu einem erst mal zu formulierenden Mehr an Einsicht zu unternehmen.
Normmensch wird in Leben geboren um eine Funktionalität gesellschaftlich zeitgenössisch geprägten Inhalts Art zu erlangen. Reflexion nur auf das dieser Bekömmliche wird ihm beigebracht.
Selten erlangt er eine weitergehende Triebkontrolle, zumeist soll er dies auch nicht, da über deren Manipulation ja seine Steuerung vorgenommen wird und diese Kontrolle als mönchhaft ( = zölibatären) Charakters disqualifiziert wird.
Er wird geboren, denkt zu denken und lebt optimal maximal funktionierend sein Leben ab.
Wenn dem Einzelnen eine Ahnung davon kommt, dass es mehr zu wissen um eines sich Erfüllens willen geben mag, so fehlt ihm die Anleitung/Idee davon wie sich dies erreichen ließe.
Die Norm weiß weder sich noch andere zu reflektieren und wer ihr entwächst hat darum keine Antwort mehr parat.
Man fährt in einen Urlaub an fremde Gestade ohne je die Reichhaltigkeit der eigenen Innenwelt, geschweige denn der gelebten Umgebung auch nur ansatzweise gesehen zu haben, dementsprechend gering ist denn auch die in der Fremde gewonnene Einsichtsausbeute (was nur keinem wirklich umfänglich bewusst).
Diejenigen des Anteils der über den der anderen 99,9% hinausblickt finden keine Antworten im gängigen Erklärungssystem das erwähnterweise nicht zur wirklichen Persönlichkeitsentwicklung geschaffen wurde und verfallen darauf sich über etwas ausformuliertere Systemideen beruhigen zu wollen, die sich aber aufgrund mangelnd entwickelter Reflexionsfähigkeit nicht sinnvoll auf die jeweiligen Lebensumstände übertragen lassen.
Da, sofern es dennoch zu einem Entstehen mehr denn nur vereinzelter Einblicke in die Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung kommen mag, es an Sprache zur Kommunikation dieser Erfahrungen mangelt, isoliert sich der vereinzelte Vorangehende zunehmend vom nicht nachfolgenden Umfeld und wird durch das Incommunicado gesellschaftlich wieder entschärft.
Gerade aber darin kommt es zu einer erst einmal zu bewältigen müssenden Desoziationserfahrung, an der die Meisten scheitern müssen.
Jemandem also einfach nur die Beschränktheit und das Illusorische gedachter Reichhaltigkeit seines Trieberfüllungslebens vor Augen zu führen, so man sie befinden mag, reicht nicht aus, lässt sie ihn ohne Antwort oder eine Idee zurück wie man Fragen (Denken lernen) kann.
Da aber Jene die sich heute beraterisch etablieren selbst zu den 99,9% gehören und über ein Rezeptanreichen hinaus eher zufällig zum kategorischen Denken gelangen, dies denn auch wieder unausgeglichen in Tiefe und Qualität, und andererseits die von ihnen nach Belieben und persönlicher Nähe herangezogenen Denkansätze, meist auf simple Leserlichkeit hin und "Realitätsnähe" zum unausgegorenen Denken hin, ungekonnt gebastelt wurden, verdünnt eine wohlmöglich irgendwo in der Historie dafür abgeklaubte Einsicht sich bis zur Unkenntlichkeit.
Die landläufige aus falsch verstandenem semienergieeffizienten Sicherheitsstreben sich ergeben habende Idee vom Fertigseinwollen/-müssen führt zunehmend dahin im Noch nicht wissen kein Versprechen mehr zu sehen, sondern eine lästige Lücke, die man mit Blitzergüssen zuzuschütten trachtet.
Kaum noch eine lebensweltliche Disziplin weiß mehr um dem Denkvorgang an ihr zuträgliches Vorgehen und entillusionierendes Bereinigen liebgewonnener Obsoleta, ... und wie auch da sie kaum noch jemand bemerkt?
Mathematik und Logik konnten natürlich die angeahnten und vielpropagierten Pfründe sich nicht erwerben, da sie nur Sprachhülsen darstellen, die mit Sinn befüllt werden müssten, den man zu finden verlernt hat.
Die Idee vom Begriff wird nicht mehr verstanden, was also tun um einem zu ihm führenden Denkenlernen wieder zur Konjunktur zu verhelfen?
... Dass ich nicht sehe, dass noch sauber gedacht zu wissen verstanden wird dürfte wohl sich aus Obigem ergeben haben, doch wer liest schon gerne Solcherartes? ;))
Freute mich über Räsonierendes und Adaptives :)) von Denen die es nicht müde werden.
LG
AR