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Hier sind Sie richtig, wenn Sie die spannenden Menschen des Ruhrgebietes auf freundliche Art und Weise kennen lernen möchten.

Stephan Greimers Bitte WERBEFREI :-)
Ich habe eine große Bitte an euch:
Seid so freundlich und respektiert, dass wir in unseren Foren keine Werbung haben möchten.
Falls ihr für eure Angebote werben möchtet, nutzt hierfür BITTE den Marktplatz!! Denn wenn alle Foren nur Werbung enthalten, schaut niemand dort mehr rein ... und das wäre doch echt schade, oder?
Herzliche Grüße,
Stephan Greimers & das Moderatorenteam
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Aline Pelzer #24 Lampenfieber adé - mit Sonja Gründemann I davon leben: MP3 online hören - davon kann man leben - Audio 389260628
Julia Büttner Wie sieht die berufliche Praxis von Einstellungsinterviews aus?
Sie haben schon mal ein Vorstellungsgespräch oder Einstellungsinterviews (als Interviewer) geführt? Dann suchen wir genau Sie! Um die Frage zu beantworten, wie Einstellungsinterviews in der beruflichen Praxis gestaltet sind, führt die Universität Ulm derzeit eine kurze Online-Umfrage (ca. 20 Minuten) durch. Hierfür suchen wir noch möglichst viele StudienteilnehmerInnen und wir würden uns freuen, wenn Sie mitmachen.
Link zur Studie: https://ww2.unipark.de/uc/Abteilung/401f/
Vielen Dank!
Nils Möllers DSGVO: Zweigstelle im Drittland – Wie sieht es mit der Datenverarbeitung aus?
Im Datenschutzrecht ist die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch juristische Personen, Behörden und öffentlichen Stellen genaustens geregelt. Wie sieht es jedoch aus, wenn ein Unternehmen eine unselbstständige Zweigstelle in einem Drittland betreibt?
►Was genau versteht man unter einer Zweigstelle?
Eine Zweigstelle ist wirtschaftlich gesehen eine vom Geschäftssitz des Unternehmens örtlich getrennte, rechtlich unselbstständige Einrichtung, die einer eigenen Kompetenz zugrunde liegt und einem Hauptsitz zugeordnet ist. Vergleicht man diese mit z.B. einer Filiale, welche als reine Verkaufsstelle dient, unterscheiden sich Zweigniederlassungen dadurch, dass Sie rein organisatorisch komplett unabhängig am Geschäftsverkehr teilnehmen können, ohne erkennbare Mitwirkung der Hauptniederlassung.
Eine unselbstständige Zweigstelle hingegen ist vollkommen abhängig von dem Hauptsitz des Unternehmens. Sie weist also keinerlei Eigenständigkeiten auf und lediglich der geschäftliche Betrieb finden an räumlich getrennten Stellen statt, weshalb die unselbstständigen Zweigniederlassungen auch keine eigene abweichende Firma führen sondern faktisch gesehen genauso angesehen werden, wie die Hauptniederlassung selbst.
►EU-Standardverträge
Auch die sehr häufig verwendeten EU-Standardverträge kommen meist in diesem Fall an Ihre Grenzen. Da es sich bei der Haupt- bzw. auch Zweigstelle nicht um zwei unterschiedliche Parteien handelt, sondern hinter dem Handeln eine juristische Person steckt.
Dies gilt natürlich auch für Unternehmen in Drittländern, die nach einer Auftragsverarbeitung Arbeitsabläufe direkt an die Zweigstelle ausgliedern möchten.
►Wie kann ich dennoch eine Lösung finden?
Es kann praktisch gesehen natürlich schon Auftragsverhältnisse geben, bei denen unselbstständige Zweigniederlassungen in einem Drittland Auftragsbezogen personenbezogene Daten eines externen Auftraggebers verarbeiten können.
Die Aufsichtsbehörden gehen dabei davon aus, dass eine einseitig zugangsbedürftige, jedoch nicht annahmebedürftige Garantieerklärung (z.B. zur Einhaltung der EU-Standardregelungen) durch die Zweigstelle diese Problemstellung löst und somit auch ein angemessenes Datenschutzniveau geschaffen wird.
Diese Lösung der Behörden ist jedoch nicht wirklich zufriedenstellend, da die o.g. Garantieerklärung nicht gerade einfach auszusetzen ist und somit nicht jeder es schafft diese Problemlos aufzusetzen.
Sollten Sie sich noch Fragen haben, wenden Sie sich einfach an den Datenschutzbeauftragten Ihres Vertrauens.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://bit.ly/2MsaKHX
Martina Lackner Karriere als Partnererfolg neu definieren
Noch einmal herzlichen Dank an Herrn Dr. Ulrich Goldschmidt (Vorstandsvorsitzender des Verbandes "Die Führungskräfte") für seine Mitarbeit an unserem Buch "Side by Side - Gemeinsam an die Spitze".
Ein Auszug aus seinem Beitrag, jetzt auch veröffentlicht in der Verbandzeitschrift "Perspektiven":
Karrieren neu definiert
"Wenn wir in diesem Sinne die Partnerschaft, die Familie als Team verstehen, können wir den Karrierebegriff als Partnererfolg neu definieren. Hier geht es nicht mehr um die Karriere nur eines Teils dieser Partnerschaft, dieses Teams. Setzen wir den traditionellen Gender-Vorstellungen nicht traditionelle Modelle entgegen, die auf Verhandlungslösungen der Partner beruhen.
Die Partner definieren für sich, was sie gemeinsam unter einer Karriere ihres Teams, d. h. ihrer Partnerschaft verstehen. Wesentlich ist dabei das gemeinsame Verständnis, dass jeder Beitrag der beiden Partner für die gemeinsame Karriere gleichgewichtig ist und nicht in Euro-Beträge aufgerechnet wird. Diese Verhandlungslösungen müssen so flexibel sein, dass sie auf unterschiedliche Entwicklungen in der Familie ebenso wie im Beruf reagieren können."
Patricia Hinsen - Rind Andere Länder, andere Sitten: "Je mehr du sie bedrängst desto mehr lassen sie dich abblitzen"
Der Satz stammt aus einer Dokumentation über die Lieferung von Hilfsgütern an eine Krankenstation in Ghana. Die Frau die ihn äußerte ist eine Hebamme aus Deutschland, die sehr viel Zeit, Geld und Energie investiert hat, um einer Krankenstation dort im Busch lebensnotwendige medizinische Geräte, Materialien und Medikamente zukommen zu lassen. Unter anderem sogar einen Krankenwagen!
Sie hatte im Jahr zuvor einige Wochen auf dieser Krankenstation verbracht und dort in einer Art "Austausch" in ihrem Beruf als Hebamme gearbeitet. Dabei sah sie wie riesig der Mangel dort an moderner, medizinischer Ausstattung ist. Dagegen wollte sie etwas tun!
Sie opferte ihre Freizeit, und, mit Unterstützung von Familie und Freunden, sammelte sie Geld und Spenden. Sie war erfolgreich, es gelang ihr, einen ganzen Container mit allen möglichen Hilfsgütern zu füllen und diesen nach Ghana zu verschiffen. Dann nahm sie sich zwei Wochen Urlaub und flog mit ihrer Familie und zwei Freundinnen nach Ghana um den Container dort in Empfang zu nehmen und ihn an die Krankenstation zu begleiten.
Und erlebte einen Kulturschock!
Was war passiert?
Der Container mit den Hilfsgütern war zwar angekommen, aber es fehlte irgendeine "kleine" Formalität in den Verschiffungs- bzw. den Zollpapieren. Daher gaben die Hafenbehörden den Container nicht frei. Sie und Ihre Mitstreiter hatten aber nur wenig Zeit, sie musste beim "Auspacken" dabei sein, um die Geräte und Materialien den dortigen Hebammen und Krankenschwestern zu erklären. Natürlich wollte sie auch die Freude auf deren Gesichtern sehen. Dazu kam, dass die Krankenstation beinahe eine ganze Tagesreise vom Hafen entfernt lag. Und jetzt stellte sich eine Beamtin quer! Wegen einer Kleinigkeit! Tage vergingen. Es wurden endlose Gespräche geführt. Mit den Behörden. Zwischen der Agentur die die Verschiffung organisiert hatte und der Zollbehörde in Ghana. Und es passierte – Nichts! Sie wurde immer weiter vertröstet. Auf später. Auf morgen. Auf irgendwann….
Und die kostbaren Tage vergingen. Und der Container lagerte immer noch unausgepackt in der Zollhalle am Hafen.
In Afrika hat man ein ganz anderes Verständnis von Zeit. Zeit ist eher ein flexibler, dehnbarer Begriff. Eine "Deadline" gehört ganz bestimmt nicht zum afrikanischen Verständnis. Noch schlimmer, je mehr man versucht dem afrikanischen Gegenüber "Beine zu machen" desto langsamer wird der Prozess. Im Beispiel dieser unglücklichen Hilfsgüter sind die zuständigen Beamten einfach verschwunden. Waren nicht mehr auffindbar. Gingen nicht ans Telefon. Ließen sich verleugnen. Das Paradoxe dabei war ja noch, dass es sich um Hilfsgüter für ihre Mitbürger handelte. Die Deutschen taten den Ghanaern damit doch etwas Gutes! Da wäre doch zu erwarten, dass man ihnen im Umkehrschluss mit aller möglichen Hilfsbereitschaft und Unterstützung begegnen würde. Stattdessen ging gar nichts! Unverständlich für westlich geprägte Menschen.
Es gab noch eine Art "Happy End" für den Container. Zwar wurde über eine Woche mit den Zollformalitäten vergeudet, aber, als der Container dann endlich an der Krankenstation eintraf kam eine andere Facette der afrikanischen Kultur zum Vorschein. Aus dem Nichts tauchten alle möglichen Menschen auf, die halfen den Container wirklich "ruck-zuck" zu entladen. Dadurch war genügend Zeit für Erklärungen und die Hilfsmittel erleichtern jetzt vielen Menschen das Leben.
Hakuna Matata…
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