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Ernst Holzmann Flüchtlinge und der Arbeitsmarkt: Ist das Glas nun halb voll, oder halb leer?
Gut drei Jahre ist es nun her, seitdem unsere Gesellschaft eine neue Herausforderung zu bewältigen hat. Mit allen Problemen (manche sagen Herausforderungen), aber auch mit allen Chancen.
Mit viel Skepsis begleitet ("da kommen doch nur Analphabeten"), aber auch mit viel Euphorie ("Genau solche Menschen suchen wir bei Mercedes und überall im Land", Dieter Zetsche, Sept. 2015) und mit Hunderttausenden von engagierten Menschen, die einfach helfen, und nicht politisieren oder polemisieren.
Wie sieht es heute aus, was kann man auf Soll und Haben verbuchen?
1) ZDF (Zahlen, Daten, Fakten)
"Von mehr als 1 Million Menschen, die seit dem Herbst 2015 zu uns gekommen sind, hätten knapp 400.000 Menschen einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz". Sagt zumindest BDA-Chef Kramer in seinem entsprechenden Interview. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fluechtlinge-integration-arbeitsmarkt-1.4253072
"Die meisten jungen Migranten könnten nach einem Jahr Unterricht zudem so gut Deutsch, dass sie dem Berufsschulunterricht folgen könnten, erklärte der Wirtschaftsvertreter. Die große Mehrheit der erwerbstätigen Flüchtlinge arbeite mittlerweile in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung und sei somit integriert. Viele Migranten seien "eine Stütze der deutschen Wirtschaft geworden".
Deutschland müsse das Thema Migration "nüchterner betrachten", fordert Kramer. "Wir dürfen keine Angst vor Zuwanderung haben, sondern müssen Menschen, die zu uns kommen und hier arbeiten, als Bereicherung sehen." Die meisten Mittelständler seien weiter auf der Suche nach Mitarbeitern und hofften auf das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Großen Koalition."
Und auch weil Europa die Grenzen dicht gemacht hat, kommen immer weniger Menschen zu uns. So geht die aktuellste Schätzung des BAMF von knapp 170.000 Personen aus, welche für das Jahr 2018 Asyl bei uns beantragt haben bzw. werden. Die lange und hitzig diskutierte "Obergrenze" von 200.000 Menschen ist damit bedeutungslos, genauso, wie eine "Grenze" für den Familiennachzug, der aktuell aus wesentlich weniger ist, als ursprünglich angenommen.
2) Wo sind die Schwachstellen und die Herausforderungen
Asylverfahren werden immer noch zu langsam bearbeitet. Durschnittliche Dauer für ein Einzelverfahren immer noch knapp ein halbes Jahr. Weil die meisten Flüchtlinge schlecht oder gar nicht Deutsch sprechen, ist ein Sprachkurs die wichtigste Voraussetzung für den Start in ein neues Leben. Da die dafür benötigten Lehrer/innen aber "nicht auf den Bäumen wachsen", ist hier immer noch ein "Flaschenhals" der sich schneller öffnen werden sollte.
3) Welche Chancen gibt es
Aktuell "brummt" unsere Wirtschaft, es gibt mehr als 1.000.000 Offenen Stellen, davon gut 150.000 im sogenannten "Geringfügig Qualifizierten" Bereich. Und nicht nur das Handwerk sucht händeringend Auszubildende, mehr als 30.000 Ausbildungsplätze sind immer noch nicht besetzt.
4) Was noch zu tun ist
Beschleunigung der Asylverfahren, Registrierung der Bleibeberechtigten in den Job-Centern, aktive Vermittlung mit Matching von Stellenangeboten und Profilen.
Parallel intensive Verzahnung von Spracherwerb und Berufspraxis, so schnell und intensiv wie nur möglich.
Und noch stärkeres, aktives Engagement der Großunternehmen. Bisher haben sich hautpsächlich (wie so oft) Klein- und Mittelständische Unternehmen mit großem Engagement um die "Neuankömmlinge" in unserem Land gekümmert. Mit unkonventionellen Methoden (eigene Sprachkurse, Hilfe bei Behördengängen, Freistellung von Mitarbeitern zur Unterstützung ihrer neuen Kollegen,...).
Wie so oft im Leben gilt auch hier die Empfehlung von Erich Kästner "Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es..."
Peter Christopher Walo https://www.sqs.com/de/karriere/jobs/2018-2727/software-tester
Die IT-Welt ist im stetigen Wandel. Themen wie Digitalisierung, Smart Ticketing, Mobile Payment, IoT, Industrie 4.0, Smart Home, Omnichannel, Infotainment und Künstliche Intelligenz prägen immer stärker unser Leben.
Wir von SQS unterstützen als strategischer Erfolgspartner für Qualitätsmanagement und Geschäftsprozesssicherung namhafte Unternehmen bei diesen zukunftsweisenden Themen.
Evelyne Hett Führungskräfteentwicklung im Qualitätsmanagement
In Zeiten hoher Qualitätsansprüche lohnt es sich mal etwas genauer hinter die Fassade erfolgreicher Unternehmen, sowie deren Führungskräfte zu schauen, um erwünschte Skills, auch Führungs- und Kommunikationskompetenzen besser beurteilen zu können.
Umso erschreckender ist die Tatsache, dass hier leider allzu oft Theorie über Praxis steht und von erlernten wertvollen Soft und Hard Skills auf weiten Strecken nur unzureichend oder unflexibel Gebrauch gemacht wird.
Das Beispiel „Effenberg“ – Trainer mit Führungsschwächen?
„Wissen ist Macht, aber Macht noch lange nicht Wissen…“. Dies gilt fürs Fußballfeld ebenso wie fürs Unternehmen. Will sagen: Erfahrungswerte, Fachwissen, Kompetenz und Titel reichen bei weitem nicht aus, um in einer Führungsposition seinen Mann oder seine Frau stehen zu können. Schließlich trägt man gerade in den „oberen Reihen“ Verantwortung – Verantwortung für das Unternehmen und — damit sich nachhaltiger Erfolg einstellt — für die Mitarbeiter, für sein ganzes Team. Wenn ich als angesehener Teamchef betrunken durch die Gegend kurve und zudem nicht fähig bin, einem provokantem Spieler seine Grenzen aufzuweisen – agiere ich dann noch als gutes Vorbild, oder eher nur als prominenter Zeitgenosse ohne Rückgrat und Richtung? Dabei kommt es gerade bei Führungskräften auf eine konstant positive Vorbildfunktion und gegenseitigen Respekt an! Wie will ich führen, wenn ich in manchen Situationen eigentlich selbst Führung bräuchte? Ein Rudelwolf ist so lange ein guter Führer, bis er eines Nachts einem Wolf aus dem Rudel das plötzliche Aufstehen und Fressen gehen erlaubt. Unter Wölfen ein absolutes No-Go!
Führung bedeutet, den Ball nicht selbstsüchtig an sich zu reißen, sondern den Ball jedem einzelnen Spieler auf dem Feld geschickt, gewollt und präzise zuzuspielen. Und mehr noch: Bei diesem Austausch sind geschärfte Sinne und Einfühlungsvermögen dringend erforderlich, um die sogenannten „Hidden Skills“ der gesamten Mannschaft zu entdecken, freizulegen und anschließend gemeinsam auszubauen. Führungskräfte sind aufgerufen, sich im Team zu integrieren, den Überblick zu bewahren und das gemeinschaftliche (Unternehmens-) Ziel niemals aus den Augen zu verlieren. Wenn ich selbst das Tor gerade mal nicht treffen kann, dann doch bestimmt ein anderer.
Und selbstverliebte Attitüden, wie zum Beispiel: „Ich habe mein Abitur mit eins gemacht und mein Studium erfolgreich absolviert. Auch habe ich als Mitarbeiter in dem einen oder anderen Unternehmen bereits Pluspunkte gesammelt“ sind recht ungeschickt formuliert und treffen wahrlich nicht im geringsten den eigentlichen Kern der Sache. Denn das gesamte Unternehmen wächst mit seinen Aufgaben und gerade Sie als Führungskraft sollten einheitlich mitwachsen und klar strukturierte Zeichen setzen!
Anhang zu den oben erwähnten „Must haves“ für Führungskräfte im QM
Jeder Unternehmer weiß um die Wichtigkeit von „Soft Skills“, auch soziale Kompetenz genannt. Einige Soft Skills wurden uns sozusagen in die Wiege gelegt (wie zum Beispiel emotionale Intelligenz oder Mitmenschlichkeit). Andere wiederum gilt es zu (er-) lernen und zu trainieren. Hier kommt schnell die Frage auf: können bestimmte Soft Skills überhaupt antrainiert, „nachträglich“ vertieft, verbessert und verinnerlicht werden? Die Antwort lautet: „Ja“! Tatsächlich besteht die Möglichkeit, fehlende „Puzzleteile“ in unser bestehendes Soft Skills-Gefüge gekonnt einzufügen, um unsere soziale Kompetenz vorteilhaft zu steigern.
Solch ein intensives Training beginnt mit der persönlichen, ehrlichen Selbsteinschätzung. Wo stehe ich? Wer bin ich? Was kann ich und was möchte ich erreichen? Hier hilft eine Potenzialanalyse, unsere Soft Skills zu testen, auch nachhaltig aufzudecken. Unterstützend empfehlen Experten das Studieren von Büchern, welche sich intensiv mit der genannten Thematik befassen. Das Aufbauen von Grundlagenwissen steht unmittelbar im Vordergrund, denn nur wer versteht, um was es präzise geht, weiß die soziale Kompetenz in der Praxis (selbst-) bewusst umzusetzen. Weiterführende Seminare, Lehrgänge, auch individuelles Coaching stärken unsere bereits vorhandenen Soft Skills und sind stützende Pfeiler des gesamten sozialen Kompetenzbereiches, welcher sich natürlich gerade auch auf unseren Alltag übertragen lässt. Einmal richtig antrainiert und vertieft, blüht die teilweise schon leicht angestaubte Kommunikation innerhalb des Unternehmens regelrecht auf. Mitarbeiter und Führenskräfte lernen ihre neuen Stärken achtsam, vorausschauend und positiv kritisch anzuwenden. Dies hat ein gestärktes innerbetriebliches Miteinander zur Folge, welches dem Unternehmen insgesamt letztlich zu mehr Erfolg, Ehre und Zufriedenheit verhelfen wird. Oder anders ausgedrückt: gezieltes Soft Skill -Training gebärt motivierte Mitarbeiter, stärkt den Teamgeist und gewährt vielfach eine wesentlich bessere Qualitätsfokussierung. Gesteckte Unternehmensziele werden oft leichter (Gemeinschaftsgefühl) erreicht, die Begeisterung für die Arbeit, auch die Bereitschaft für eine gemeinschaftliche Ideenentwicklung steigt rapide an.
Führungskräften im Qualitätsmanagement sollte bewusst sein, dass sich mit fehlender Sozialkompetenz kein Blumentopf und erst recht kein Rennen gewinnen lassen. Gerade Sie sollten Ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und gemeinsam mit den Mitarbeitern Soft Skills trainieren und praktizieren. Das macht Sinn und riesig viel Spaß, denn jeder einzelne kann durch diese empathische Maßnahme – beruflich und privat — nur gewinnen.
Es sollte sich gut anfühlen. Da stimmen Sie mir doch zu? Dann legen Sie mal los: auf zu neuen Ufern – und nehmen Sie Ihr ganzes Team bitte gleich mit!
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: e.hett@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Evelyne Hett
Klaus Wenderoth Printoptimierer & Interviewer
Hallo zusammen!
Ich freue mich über die Aufnahme in diese Gruppe, da ich u. a. auch regelmäßig Druckaufträge in Sachsen zu vergeben habe.
Zu meinem Netzwerk, gehören bereits mehr als 8.700 Menschen aus der grafischen Industrie, sowie Werbe-, Marketing-, Verlags- und Kommunikationsexperten.
Hier bei XING, findet man mich mit meinem Druckportal aber auch als Interviewer bei "Menschen, Medien, Meinungen - Experten im Interview".
Die entspechenden Links habe ich einfach mal unten angehängt.
Ich bin freue mich auf informative Beiträge und erhoffe mir von dieser Gruppe, hier interessante Menschen mit spannenden Themen und Tätigkeiten, zu finden.
Auf einen guten Austausch!
Viele Grüße
Klaus Wenderoth

Moderatoren

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Über die Gruppe "Sachsen Community"

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