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Hans Martin Trauthwein Vorstellung Hans Martin Trauthwein
Hallo!
Im Rahmen meiner langjährigen Mitarbeit innerhalb der SAP Consulting Deutschland (Bereich SAP Testmanagement Consulting) konnte ich (zertifizierter Berater und Fachbuchautor) fundierte Kenntnisse in dem Thema Application Life Cycle Management mit SAP Solution Manager erwerben. Mein umfangreiches Wissen bringe ich heute als Vorstand der Sofis AG in die Projektarbeit des Unternehmens ein und ergänze damit das bisherige Serviceportfolio.
Nach meinem Studium der Wirtschaftwissenschaften an der Universität des Saarlandes hat meine berufliche Laufbahn 1996 innerhalb des SAP-Konzerns begonnen. Der Schwerpunkt meiner internationalen und branchenübergreifenden Beratungstätigkeit fokussierte zu Beginn auf den Themen Qualitätssicherung, Testmanagement und -automation mit SAP-Werkzeugen und –Basistechnologien. Die erfolgreiche und kundenorientierte Mitarbeit in einer Vielzahl an Implementierungs-, Upgrade- und Global-Roll-out-Projekten wurde dabei in diversen SAP Success Stories dokumentiert, deren Nachhaltigkeit für einen Kunden sogar über eine mehrjährige Kosten/Nutzen-Betrachtung belegt (ROI - Testautomation mit eCATT).
Aufgrund der zentralen Bedeutung des SAP Solution Managers für SAP Kunden (u.a. SAP Enterprise Support) haben sich meine Beratungsschwerpunkte in den letzten Jahren entsprechend verschoben. Seit der Verfügbarkeit des ersten Releases des SAP Solution Managers bin ich ausschliesslich in diesem Beratungssegment tätig und decke alle Phasen des Application Life Cycle Management ab (z.B. Testmanagement incl. Business Process Change Analyzer). Vor dem Hintergrund der individuellen Kundensituation sowie des jeweils aktuellen Funktionsumfangs des SAP Solution Managers erstelle ich dabei kundenspezifische Einführungsszenarien (Roadmapping) und setze die aufgezeigten Entwicklungspfade operativ in Zusammenarbeit mit dem Kunden um (u.a. Konzeption, Systemkonfiguration, Know-how-Transfer).
2006 habe ich die Möglichkeit ergriffen, einen Teil meines Erfahrungswissens in einem Fachbuch der SAP-Press-Reihe zu dokumentieren. Die Veröffentlichung „SAP-Lösungen testen“ wurde in 2007 aufgrund der hohen Kundennachfrage auch ins Englische übersetzt und steht seit Ende 2009 in einer aktualisierten und erweiterten Auflage allgemein zur Verfügung (vgl. http://www.sap-press.de/2127).
Während meiner jahrelangen Mitarbeit innerhalb der SAP-Consulting Deutschland konnte ich meine Fähigkeiten als Referent in eine Vielzahl an kundenspezifischen Schulungsmassnahmen einbringen und dieses Wissen kontinuierlich ausbauen. Darüber hinaus verfüge ich über einen mehrjährigen Erfahrungshintergrund als Trainer für diverse SAP-Standardkurse, u.a.:
• CA611: Testmanagement mit eCATT
• SMI310: SAP Solution Manager: Einführungstools im Detail
• SMO150: SAP Solution Manager Service Desk
• SMO155: SAP Solution Manager 7.0 – Change Request Management
• SM100: SAP Solution Manager Operations and Configuration
Ich bin gemäss einschlägiger Branchenstandards zertifiziert (ITIL, ISTQB) und kann darüber hinaus auf erlangte SAP-spezifische Zertifikate verweisen (SAP Certified Solution Consultant - SAP Solution Manager 4.0 Implementation Tools, SAP Certified E2E Application Management Expert - Change Control Management).
Für Projektanfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Beste Grüsse, Hans Martin Trauthwein
Henry Smid Funktions- und Integrationstests bei der Commerz Real mit TOSCA
TOSCA ist natürlich als Oper von Puccini bekannt:
Es ist aber auch der Name einer Testsuite der österreichischen Firma Tricentis (http://www.tricentis.com).
Die COMMERZ REAL AG (http://www.commerzreal.com) hatte die C1 Solutions im Sommer 2008 beauftragt, ihr bestehendes Leasing-Kernsystem mit einem neuen SAP System abzulösen. Das Projekt sollte bis Ende 2009 abgeschlossen sein und das neue Leasing-System wurde dann auch Anfang November 2009 erfolgreich produktiv gesetzt. Der Aufwand für externe Beratung lag bei 5.000 PT, davon wurden 250 PT für das Testmanagement und die Testautomatisierung eingesetzt.
Die Testautomatisierung war eine feste und wichtige Säule des Testmanagements und fand insbesondere bei der Migration, der Verprobung der Dokumentenerstellung, beim Customizing und bei den fachlichen Grundtests Anwendung.
Dabei wurde die TOSCA TestsuiteTM (http://www.tosca-testsuite.com) der Firma Tricentis eingesetzt. In der folgenden Präsentation ist dieses Projektbeispiel und der Einsatz dieses Tools zur Testautomatisierung kurz beschrieben:
Die Stärke der TOSCA TestsuiteTM ist in der reinen fachlichen Ausrichtung zu sehen. Insbesondere im Hinblick auf die Automatisierung von SAP-Anwendungen ist der Einarbeitungsaufwand gering und es werden keine Programmierer für die Aufgabe der Testautomatisierung benötigt. Der folgende Clip zeigt wie die TOSCA TestsuiteTM bei der Automatisierung von SAP-Anwendungen funktioniert:
Ich war in dem Projekt bei der Commerz Real in der Rolle des Projektleiters der C1 Solutions und kann sagen, der der Einsatz dieses Tools in Verbindung mit einer guten Testorganisation mit ein Grund dafür war, dass das Projekt „in-time-quality-and-budget“ abgeschlossen werden konnte.
Henry Smid Der ROI von Testautomatisierung - Gibt es dazu Projekterfahrungen
IT-Projekte bergen potentielle Risiken wie Projektverzögerungen und Budgetüberschreitungen. So beschrieben in einem Artikel von Claus Herbolzheimer aus dem Jahr 2007:
In dem Artikel wird insbesondere auf Großprojekte hingewiesen. Also muss das auch im besonderen Maße für SAP-Projekte gelten.
Neben den projektbezogenen Budgetüberschreitungen entstehen darüber hinaus vorher nicht geplante Folgekosten. Wenn der Betrieb von Anwendungssystemen trotz Qualitätsprobleme gestartet wird, müssen dann oft nicht unerhebliche Kosten für die Stabilisierung getragen werden. Daneben sind starke Einschränkungen bei der Wartbarkeit und Erweiterbarkeit vor allem wegen Mängel bei der technischen Qualität zu nennen.
Zum Teil sind die Probleme im Umfeld der Testorganisation zu suchen:
• Mängel beim Testmanagement
• Fehlende Testressourcen
• In SAP Projekten wird überwiegend manuell gestestet
• Methodische Schwächen (Testfallermittlung)
• Die Tests werden zu spät begonnen
• Die technische Qualität wird nicht betrachtet
• Fehlende Expertise beim Einsatz adäquater Tools
Generell stellt sich hierbei immer wieder die Frage nach dem Einsatz von Tools für die Testautomatisierung mit dem besonderen Fokus darauf, ob sich die Investitionen dafür lohnen.
Wer kann von Projekterfahrungen berichten, aus denen ein klares Bild erkennbar wird, wie hoch der Einsatz für die Anschaffung, Einführung und Nutzung von Werkzeugen der Testautomatisierung ausfiel?
Konnte dann im nachhinein der Nutzen quantifiziert werden? Aspekte können sein
• Geringerer manueller Testaufwand
• Weniger Kosten für die Fehlerbehebung, da die Fehler durch den Einsatz von automatisierten Tests früher gefunden wurden und eindeutiger belegt werden konnten.
• Generelle Qualitätsverbesserungen
• Einsparungen im weiteren Software-Lifecycle, da die bestehenden Testsuiten immer wieder für die Ausführung von Standardtests genutzt werden konnten.
Es wäre ein Gewinn, wenn wir dieses Forum nutzen könnten, um einige Projektbeispiele dazu zu sammeln, da die Frage, was die Einführung von Testautomatisierung kostet und welcher Nutzen daraus gezogen werden kann, immer wieder erörtert wird.
Henry Smid Vorstellung Henry Smid
Ich bin seit ca. 20 Jahren in der Branche in wechselnden Rollen tätig. Ich hatte meinen primären Fokus meistens in der Anwendungsentwicklung. Dabei spielte das Thema Testen und Qualitätssicherung stets eine entscheidende Rolle. Aus meiner Sicht gibt es dort zwei grundsätzliche Aspekte: die Qualitätssicherung aus technischer und aus fachlicher Sicht.
Das gilt auch für SAP, wobei die verschiedenen Möglichkeiten und bekannten Ansätze des Testens dort nach meiner Erfahrung noch nicht so etabliert sind wie es sein sollte.
Was ist aus meiner Sicht wichtig!
Da sind einmal die Verfahren der technischen Qualitätssicherung zu betrachten. Die Qualität des Source Codes spielt für spätere Anpassungen und vor allem für die Erweiterbarkeit einer Anwendung eine entscheidende Rolle. Der SAP Code Inspektor liefert hier gute Möglichkeiten, verschiedene Softwaremetriken regelmäßig zu überprüfen. Als Ergänzung dazu sind regelmäßige Architekturreviews gerade bei größeren Anwendungen sehr wichtig. Der Sotograph bzw. Sotoarc von der Firma hallo2morrow (http://www.hello2morrow.com) sind dafür die geeigneten Werkzeuge. Seit kurzem sind diese Tools auch für ABAP einsetzbar. Die Firma C1 WPS (http://www.c1-wps.de) hat dafür den entsprechenden Parser entwickelt.
Dann möchte ich noch auf die Möglichkeit von automatisierten Entwicklertests hinweisen. In der Java-Community hat sich das Framework JUnit für diese Testverfahren seit Jahren bewährt. Korrespondierend dazu bietet der SAP-Technologiestack mit ABAPUnit die gleichen Möglichkeiten. Ich glaube die Nutzung in Projekten kann noch intensiviert werden.
Manuelle Fachtests sind wichtig und als Testverfahren nicht wegzudenken, doch ohne die Erweiterung um automatisierte Fachtests ein recht „stumpfes Schwert“. SAP bietet dort mit eCatt entsprechenden Support. Daneben gibt es inzwischen Spezialanbieter für automatisierte Fachtests wie z.B. die Firma Tricentis (http://www.tricentis.com) mit der Tosca-Testsuite.
Das gesamte Spektrum lässt sich dann noch um Last- Stress- und Performanztests sowie den SAP-Solution Manager für das Testmanagement ergänzen.
Wer in einem SAP-Projekt gute Qualität produzieren bzw. abliefern möchte, kommt aus meiner Sicht um einige dieser Themen nicht herum.
Ich kann es auch anders ausdrücken. Die Projektarbeit macht mehr Sinn und Spaß, wenn diese Testverfahren und Instrumente fester Bestandteil sind!

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Über die Gruppe "SAP-Testing"

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