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Schadenverhütung im Omnibusbetrieb

In dieser Gruppe werden laufend die aktuellsten sowie häufigsten Fragen und Themen von Omnibusunternehmen beantwortet und veröffentlicht.

Katrin Böse Dittmeier Versicherungsmakler erhält CrefoZert
Dittmeier Versicherungsmakler wurde am 02.05.2019 mit dem CrefoZert, dem
Bonitätszertifikat der Creditreform ausgezeichnet.
Damit gehört Dittmeier zu den 1,7 Prozent der deutschen Unternehmen, denen
eine außergewöhnlich gute Bonität bescheinigt wird.
Dittmeier signalisiert damit seinen Geschäftspartnern Stabilität und
Sicherheit, testiert von der Creditreform, die ausführlich die Bilanz und
das Unternehmen durchleuchtet hat.
Im Foto: links Thomas Dittmeier, Geschäftsführer und Herr Kenan Tilki von
der Creditreform
Di signet 4c Schadenverhütung im Omnibusbetrieb Busdiebstähle häufen sich – Warnungen haben sich bewahrheitet!
Warnung vor Busdiebstahl von neuen Modellen der Setra 5er HD-Serie wird auf Mercedes-Modelle ausgeweitet • 3 aktuelle Fälle von Busdiebstählen Mitte/Ende Oktober 2017 • unverändert Diebstähle direkt von Betriebshöfen • Außer Setra-Modelle der 5er Serie nun auch Mercedes-Modelle betroffen
Mit Pressemitteilung vom 11.09.2017 warnte Dittmeier noch vor einer neuen Diebstahlserie von neuwertigen Setra 515 HD- bzw. 517 HD-Modellen. Und gleich in der Nacht von Freitag 22.09. auf 23.09. war es wieder soweit: Kurz nach Mitternacht wurden zwei Setra-Reisebusse direkt vom Betriebshof des Unternehmens Musshoff Touristik in Lippstadt gestohlen. Bei den gestohlenen Fahrzeugen handelte es sich um Reisbusse vom Typ S 516 HD mit Erstzulassung März 2015 und einem nagelneuen S 517 HD. Nach Erkenntnissen der Polizei sind die Täter die bisher schon agierende organisierte Gruppe mit Hintergrund Südeuropa/Balkan, auf die zahlreise Busdiebstähle in letzter Zeit gehen. Die Täter brachen in die Bushalle ein, rissen den eingebauten Schlüsselsafe aus der Wand und kamen so an die Schlüssel der Reisebusse.
Diese beiden Busse konnten allerdings dank einer eingebauten Ortung von Dittmeier (D-Loc 2.0) geortet und sichergestellt werden. Die Busse waren in einer Halle in Holland (Industriegebiet Wijk En Aalburg) untergebracht. Täter konnten nicht ermittelt werden. Sie gehen kein Risiko ein, wenn sie sehen, dass sich Polizei oder Detektive dem Bus nähern.
Vermutlich auf das Konto dieser Gruppe ist geht ein neuerlicher Fall: In der Nacht auf den 31.10.2017 (Reformationstag) wurde auf vom Betriebshof der Fa. Block-Reisen aus Höxter (NRW) ein gerade einmal 6 Monate alter Mercedes Travego gestohlen. Der Bus stand auf dem Betriebshof. Die Täter brachen ins Firmengebäude ein und stahlen Schlüssel vom Hakenbrett. Vom Bus und den Tätern fehlt bis heute noch jede Spur. Ein spezielles, modernes Ortungssystem war hier nicht eingebaut - lediglich durch das FleetBoards gab es ein integriertes GPS-Signal, welches allerdings nach kurzer Zeit bei einem Stopp an einem Rastplatz ausgebaut/deaktiviert wurde. Der Bus wird vermutlich noch in Holland sein und eine neue Identität bekommen.
Wegfahrsperren sind demnach selbst bei neuen Busse nahezu wirkungslos für organisierte Diebesbanden.
Nach wie vor gilt: Durch Ausspähen von Betriebshöfen oder Internet planen Täter den Diebstahl, teils kommen auch Tippgeber aus dem Kreis ausländischer Busfahrer mit Balkan-Hintergrund in Frage
Oft werden dann Busse in einem solch engen Zeitfenster gestohlen, in dem der Bus nur für kurze Zeit in der Halle bzw. auf dem Betriebsgelände steht.
Nach Mitternacht vor einem Feiertag oder vor dem Wochenende schlagen die Täter dann zu. Die Halle, der Schlüsselkasten oder auch der Bus werden aufgebrochen und der Bus entwendet. Häufig geht dann die Fahrt Richtung Holland. Dort verweilen dann offensichtlich die Busse bis für die Täter „reine Luft“ herrscht und die Fahrzeuge entsprechend umgerüstet und modifiziert wurden.
Deshalb gibt Dittmeier an jeden Busbetrieb nun nochmals verstärkt Ratschläge:
- Schlüssel von Reisebussen in einen aufbruchsicheren Schlüsselsafe oder außerhalb der Halle verwahren. Keinesfalls im Bus oder an einem einsehbaren Brett hängen lassen.
- Statten Sie Ihre Reisebusse mit einem GPS-Ortungsgerät aus. Ab einmaligen Anschaffungskosten von 180 Euro und 5 Euro monatlich kann bereits ein Bus im Fall des Falles geortet und somit ermittelt werden.
- Fragen Sie ihre Mitarbeiter, ob zuletzt Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen „versehentlich“ auf dem Hof gewendet haben, irgendwelche Interessenten vor Ort waren oder angerufen haben, die Interesse an Bussen, Reifen, Altmetall vorgespielt haben – hier kann man ggf. ein konkretes Auskundschaften der Täter herleiten
Dittmeier bietet auch Nicht-Kunden im Diebstahlfall eine Sofort-Hilfe an:
Rufen Sie auch nachts oder am Wochenende unter der kostenfreien 24h-Notfall-Hotline an: +49 (0) 700 10 20 40 50 an. Dittmeier stellt sofort den Kontakt zu entsprechenden Stellen bei Landeskriminalämtern und zu speziellen Detekteien her, da sowohl im Inland wie im Ausland ein Busdiebstahl häufig unzureichend aufgenommen und verfolgt wird. Es gilt, keine unnötige Zeit zu verlieren. Oft geht es um Stunden.
Di signet 4c Schadenverhütung im Omnibusbetrieb Dringende Warnung vor Busdiebstahl von neuen Modellen der Setra 5er HD-Serie
Drei besondere Fälle von Diebstählen neuwertiger Setra 515 HD bzw. 517 HD-Modelle seit Frühjahr 2017 schrecken die Branche auf. Gerade erst in der Nacht vom Sonntag 03. auf Montag 04.09.2017 wurde ein fast neuer Setra 515 HD-Reisebus der Fa. Quecke vom Betriebshof in Schwerte (NRW) gestohlen.
Nicht mehr nur von europäischen Hauptstädten, sondern direkt vom Betriebshof werden diese Busse gestohlen. Dabei könnte es sich um eine größere Tätergruppe der Staaten des westlichen Balkans handeln, die scheinbar Busse auf „Vorbestellung“ gezielt stiehlt. Aktuell handelt es sich dabei bevorzugt um die Setra-Modelle der 5er Serie.
Während bisher vor Busdiebstählen in und um euopäischen Metropolen wie Paris, Mailand und Rom gewarnt wurde, ist aktuell folgende Entwicklung zu beobachten: Die Diebe sehen z. B. durch die Präsentation auf der Homepage genau, welche Reisebusse ein Unternehmen hat. In unmittelbarer Nähe zum Betrieshof des Busbetriebs wird dann ausgekundschaftet, wann welche Busse auf dem Betriebshof sind. Oft werden dann Busse in einem solch engen Zeitfenster gestohlen, in dem der Bus nur für kurze Zeit in der Halle bzw. auf dem Betriebsgelände steht. Es besteht dann immer wieder auch der Verdacht, dass Informationen zum Fuhrpark durch ehemalige oder aktuelle Mitarbeiter in die Kreise der Diebesbanden fließen.
Nach Mitternacht schlagen die Täter dann zu. Die Halle, der Schlüsselkasten oder auch der Bus werden aufgebrochen und der Bus entwendet. Häufig geht dann die Fahrt ins angrenzende Ausland. Dort verweilen dann offensichtlich die Busse bis für die Täter „reine Luft“ herrscht und die Fahrzeuge entsprechend umgerüstet und modifiziert wurden.
Deshalb geht an jeden Busbetrieb, besonders solche mit neuern Setra-Modellen der 5er Serie die Warnung, besonders wachsam zu sein und die Busse zu schützen. Diese funktioniert am besten durch ein installiertes GPS-Ortungssystem. Für max. 20-30 Euro im Monat können Busse hervorragend geschützt werden. Dittmeier hat exklusiv für seine Kunden eine monatliche 5-Euro-Sparversion geschaffen.
Ansonsten ist dringend die Empfehlung zu geben, auch in der verschlossenen Halle keine Schlüssel im Reisebus stecken zu lassen - diese gehören in einen verschlossenen Schlüsselkasten. Wird ein Bus mit steckendem Schlüssel gestohlen und es gab im Voraus keine spezielle Absprache mit der Versicherung hierzu, müssen Busunternehmer mit der Verweigerung der Entschädigung rechnen.
Katrin Böse G20-Gipfel in Hamburg – Was gilt, wenn Busse durch Krawalle beschädigt werden?
Wenn am 07. - 08. Juli 2017 in Hamburg der nächste G20-Gipfel stattfindet, ist mit Ausschreitungen und Krawallen zu rechnen. Dies wurde von der Hamburger Polizei bereits bestätigt. Randalierer machen dort auch vor Linienbussen und Reisebussen nicht halt.
Was ist wie versichert?
In der Kfz-Versicherung sind Brand und Explosion durch die Kaskoversicherung gedeckt. Handelt es sich um Vandalismus-Schäden, kommt hierfür die Vollkaskoversicherung auf.
Abgrenzung Vandalismus / Innere Unruhen
In der Vollkaskoversicherung sind Schäden durch Vandalismus gedeckt.
Nicht versichert wären die Schäden, wenn gewalttätige Ausschreitungen als innere Unruhen zu kategorisieren wären. Letztere sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen bei nahezu allen Versicherungssparten ausgeschlossen. Innere Unruhen sind dann gegeben, wenn ein zahlenmäßig nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung die öffentliche Ruhe und Ordnung stört und unmittelbar Gewalt gegen Personen oder Sachen ausübt. Dass die zu erwartenden Demonstrationen diesen Tatbestand erfüllen, ist nicht anzunehmen. Der Grund für den Versicherungsausschluss: Schäden durch innere Unruhen gelten in den meisten Versicherungszweigen als unkalkulierbares Risiko und werden deshalb ausgeschlossen.
Fazit:
Zu hoffen bleibt, dass der Gipfel ohne besondere Vorkommnisse durchgeführt werden kann. Grundsätzlich sollten die Versicherten ihren gesunden Menschenverstand walten lassen, um sich selbst und ihr Eigentum zu schützen.
Quelle: Dittmeier Versicherungsmakler
Katrin Böse Warnung vor Reisebusdiebstahl - Diebstahlserie geht weiter
Jetzt ab Ostern sind wieder die meisten deutschen Reisebusse unterwegs. Und schon wieder haben Busdiebe zugeschlagen: Am 29.03.2017 wurde ein fast neuwertiger Reisebus vom Betriebshof eines Unternehmens aus Hannover gestohlen und ist bis heute verschwunden. In Italien sind bisher 12 Busse in 2017 gestohlen worden. Deshalb ist damit zu rechnen, dass die Serie von Reisebusdiebstählen deutscher Busse im In- und Ausland wieder ansteigen wird.
In vielen Fällen handelt es sich um Omnibusse der Marken Mercedes bzw. Setra mit Baujahren von 2009 bis 2016. Zwar sind Fahrzeuge ab Baujahr 2010 meist serienmäßig gegen Diebstahl gesichert. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass die vom Hersteller verbauten elektronischen Wegfahrsperren weitgehend wirkungslos sind. Die Diebe greifen mit spezieller Software in die Fahrzeugelektronik ein.
Wir empfehlen zum Schutz Ihrer Fahrzeuge weiterhin versteckt angebrachte Schalter zur Unterbrechung der Startelektronik bzw. der Kraftstoffzufuhr zu verbauen. Diese können ein Wegfahren des KOM unter Umständen am besten verhindern. Bitte beachten Sie dabei aber unbedingt etwaige Sicherheitsweise und Garantien des Fahrzeugherstellers. Ebenfalls eine gute Maßnahme kann das Zuparken von Busse durch andere Fahrzeuge sein. Um entwendete Busse möglicherweise wiederzufinden, stellen Ortungsgeräte eine recht gute Möglichkeit dar. Eine Information zu einem Ortungsgerät haben wir Ihnen an diese E-Mail angehängt.
Sollten Sie selbst von einem Diebstahl betroffen sein, melden Sie sich umgehend bei uns. Rufen Sie uns auch nachts oder am Wochenende unter unserer kostenfreien 24h-Notfall-Hotline an: +49 (0) 700 10 20 40 50 an. Wir stellen sofort Kontakt zu entsprechenden Stellen bei Landeskriminalämtern und zu speziellen Detekteien her, da sowohl im Inland wie im Ausland ein Busdiebstahl häufig unzureichend aufgenommen und verfolgt wird. Es gilt, keine unnötige Zeit zu verlieren. Oft geht es um Stunden.
Falls ein Diebstahl im Ausland passiert, zeigen Sie diesen unbedingt nochmals bei Ihrer örtlichen deutschen Polizeidienststelle an und drängen Sie auf die sofort beginnende Funk- und Ringfahndung. Vorhandene Mautgeräte lassen Sie bitte nicht sperren, um die Spur verfolgen zu können (Verschieberichtung).
Ergänzend empfehlen wir Ihnen von Ihren Reisebussen jeweils einen Steckbrief ähnlich wie hier: http://dittmeier.de/download/?file=523 sowie Fotos von außen und von innen anzufertigen.
Bei Fragen hierzu sprechen Sie uns bitte jederzeit gerne an.
Wir wünschen Ihnen nun eine erfolgreiche und schadenfreie Reisesaison!

Moderatoren

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Über die Gruppe "Schadenverhütung im Omnibusbetrieb"

  • Gegründet: 12.10.2011
  • Mitglieder: 56
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 40
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