SCHULEWIRTSCHAFT Baden-WürttembergSCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg

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Dekoartikel aus alten Glühbirnen und UVC-Desinfektionsboxen für Alltagsgegenstände – damit haben die JUNIOR Unternehmen Bulb Fiction und Kill D´Bazill heute beim digitalen Landesentscheid in Baden-Württemberg den Titel gewonnen. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertretern. Bulb Fiction und Kill D´Bazill werden Baden-Württemberg im Juni beim Bundeswettbewerb vertreten, wenn Deutschlands beste Schülerfirma gekürt wird.

Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation – beim Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in diesen vier Kategorien bewertet. Ausgezeichnet werden zwei Unternehmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kunden und Investoren zu begeistern. In Baden-Württemberg hatten sich von 83 JUNIOR expert Schülerfirmen nach einem Vorentscheid sechs Unternehmen für den Wettbewerb qualifiziert.

Beim virtuellen Event setzten sich Bulb Fiction vom Richard-Wagner-Gymnasium Baden-Baden und Kill D´Bazill vom Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach-Stein gegen die anderen Finalisten durch. Die Freude war bei beiden Teams groß: „Ich spreche für das ganze Team, wenn ich sage, dass wir uns sehr sehr freuen“, so die Vorstandsvorsitzende von Bulb Fiction Amy Exner live in der Preisverleihung, „für den Bundeswettbewerb werden wir noch neue Kreationen entwickeln, um die Jury zu überzeugen.“ Jan Zimmermann, Vorstandsvorsitzender von Kill D´Bazill: „Unglaublich! Wir freuen uns total, mir fehlen gerade die Worte. Wir sind in den letzten Monaten durch Höhen und Tiefen gegangen, aber mit unserem Teamspirit haben wir alles gemeistert.“ Der Sieg qualifiziert die Jugendlichen für die Teilnahme beim Bundeswettbewerb am 15. Juni 2021.

Auf dem zweiten Platz landete thelemonadecompany vom Max-Planck-Gymnasium Nürtingen mit ihrer eigenen Limonade. Über Platz drei freute sich SAFE. your mask vom Gymnasium Karlsbad mit ihren Taschen zur Aufbewahrung von Mund- und Nasenbedeckung.

„Es ist einfach klasse, wie die JUNIOR-Unternehmen trotz aller Einschränkungen im laufenden Schuljahr ihre Geschäftsideen umgesetzt haben“, lobte SCHULEWIRTSCHAFT-Geschäftsführer Johannes Krumme den großen Einsatz der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer. „JUNIOR hat sich zu einem Aushängeschild ökonomischer Bildung in Baden-Württemberg entwickelt, das auch in Zeiten des Fernlernens ökonomische Bildung möglich macht“, so das Fazit von Johannes Krumme zum Abschluss des Wettbewerbs.

Zur Information ein toller Bericht zu einem Projekt des Bildungswerks der BW Wirtschaft

Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Neckar-Odenwald-Kreis traf sich am 04.05.2021 virtuell, um die Berufe der Bauwirtschaft unter die Lupe zu nehmen. Anhand seiner digitalen Angebote zur Berufsorientierung gab der Verband der Bauwirtschaft Baden-Württemberg den rund 30 Teilnehmern mit einem Quiz einen kurzweiligen und unterhaltsamen Einblick in Berufe und Ausbildung.

„Bauarbeiter sind nicht gleich Bauarbeiter. Vielmehr verbirgt sich hinter dem Sammelbegriff eine Vielzahl von über 20 Ausbildungsberufen“, wie Jürgen Mayer, Maurermeister und Aus- und Weiterbildungspädagoge bei der Bauwirtschaft BW, gleich zu Beginn der Veranstaltung klarstellte. Normalerweise gibt Jürgen Mayer im BauBus Schüler:innen direkte und greifbare Einblicke mit Praxisbezug. Seit Beginn der Pandemie steht dieses Angebot Schulen in Baden-Württemberg in abgewandelter Form als digitale Unterrichtsstunde zur Verfügung. Dabei spricht das Angebot nicht nur Schüler:innen verschiedenster Jahrgangstufen an, sondern machte auch den 30 teilnehmenden Lehrkräften, Berufsberatern der Agentur für Arbeit und weiteren in der Berufsberatung engagierten Teilnehmern viel Spaß.

Die gut einstündige Online-Veranstaltung war gespickt mit Informationen, witzigen Anekdoten, kurzen Videos mit Auszubildenden und einigen Quizfragen. Neben Schätz- und Wissensfragen mussten die Teilnehmer beispielsweise die typischen Karriereschritte der Bauwirtschaft vom Azubi über den Gesellen, den Polier bis hin zum Meister/Betriebsleiter in die richtige Reihenfolge bringen. Alle Fragen wurden dabei fachkundig mit Informationen hinterlegt, egal ob es um den Stuckateur als Klimaschützer auf der Baustelle oder das Zusammenwirken von Stahl und Beton im Hinblick auf Zug- und Druckkräfte ging. Bei einer weiteren Aufgabe ging es um das Erkennen typischer Berufe anhand eines Fotos, z.B. vom Baugeräteführer oder vom Gleisbauer. Dieses war zunächst verdeckt und wurde nach und nach aufgedeckt. Wer hier schnell war und richtig lag, konnte so einige Punkte gewinnen. Mit 8865 Punkten konnte die Teilnehmerin mit dem selbstgewählten Nicknamen Sina das Quiz für sich entscheiden. Mit der Gewinnerin freuten sich die anderen Teilnehmer, als diese virtuell auf Treppchen gehoben wurde.

Abschließend gab Moritz Reusch, bei der Bauwirtschaft BW u.a. verantwortlich für die Förderung der Nachwuchsgewinnung, einen kurzen Überblick über die Kampagne Bau-dein-Ding. Diese beinhaltet beispielsweise eine Lehrermappe, die in verschiedenen Schulfächern und von allen Schulformen genutzt werden kann. Auch die Ausbildungsplatzbörse, die unter www.bau-dein-ding.de zu finden ist, wurde gleich von den Teilnehmern getestet und es wurde positiv angemerkt, dass viele Unternehmen im Landkreis vertreten sind. „Dabei freuen sich Bauunternehmen immer über Bewerbungen“, weiß Stefan Münich vom Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft in Mannheim: „Auch wenn gerade keine Ausbildungsplätze ausgeschrieben sind, lohnt sich die Nachfrage. Viele Unternehmen entscheiden sich auch spontan noch für einen Azubi mehr, wenn eine entsprechende Bewerbung vorliegt.“ Dies gilt trotz Pandemie, während der sich sogar ein Anstieg der Jugendlichen in Ausbildung um 4,9% im Vergleich zum Vorjahr für Baden-Württemberg verzeichnen lässt (5.896 Azubis am 31.03.2021).

Insgesamt räumte die Veranstaltung mit vielen Vorurteilen auf und ermöglichte abwechslungsreiche Einblicke in ein vielfältiges Berufsfeld. „Wir haben viel gelernt, unseren Blick auf die Bauwirtschaft geschärft und dabei noch Spaß gehabt – ein herzliches Dankeschön!“, fasste Frank-Martin Entzer, Vorsitzender Wirtschaft des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Neckar-Odenwald-Kreis, abschließend die Veranstaltung zusammen.

Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT fördert die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen hier in der Region – eingebunden in ein Netzwerk auf Landes- und Bundesebene (www.schulewirtschaft-bw.de).

Im SCHULEWIRTSCHAFT-Talk am 18. Mai von 14 bis 15 Uhr stellt Ihnen Kübra Ulukan die verschiedenen SCHULEWIRTSCHAFT Preis-Kategorien vor, erläutert die Kriterien der Jury und beantwortet Ihre Fragen.

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SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg

SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg koordiniert und unterstützt die regionalen Arbeitskreise, fördert den Erfahrungsaustausch, entwickelt landesweite Projekte und ist Partner für die Bildungspolitik im Land.

Arbeitskreise
Ein wesentlicher Teil des SCHULEWIRTSCHAFT-Engagements wird von den regionalen Arbeitskreisen geleistet. Die Arbeitskreise bieten Vertreterinnen und Vertretern aus Schulen und Unternehmen ganzjährig zahlreiche Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen an. Die Geschäftsführung der Arbeitskreise liegt bei ehrenamtlichen Vertretern aus Unternehmen, Verbänden, Schulen sowie Industrie- und Handelskammern.

Service SCHULEWIRTSCHAFT
Zehn Servicestellen verstärken das SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerk in Baden-Württemberg. Finanziert aus Mitteln der Arbeitgeber Baden-Württemberg werden die regionalen Arbeitskreise in ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützt.