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Schweizer Verpackung

Schweizer Verpackung ist die Gruppe für die Schweizer Verpackungsindustrie.

Christof Mengis BVS Verpackungs-Systeme AG: Gewinnt den 1. Preis vom Swiss Packaging Award 2018
BVS Verpackungs-Systeme AG gewinnt den 1. Preis in der Kategorie »Nachhaltigkeit« Swiss Packaging Award 2018
Der Swiss Packaging Award wurde in diesem Jahr bereits zum 49. Mal verliehen. Mit dem Preis zeichnet das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI herausragende Leistungen im Verpackungswesen aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kreativität und Innovationskraft der Schweizer Verpackungsindustrie aufzuzeigen.
In diesem Jahr haben 35 Firmen mit insgesamt 43 Verpackungslösungen am Wettbewerb teilgenommen. Die Gewinner der jeweiligen Kategorie wurden am 11. April 2018 an der Packaging Innovations in Zürich im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben.
WaveWrap® kam in den beiden Kategorien »Nachhaltigkeit« und »Technik« unter die ersten drei Plätze und wurde somit nominiert. In der Kategorie »Nachhaltigkeit« hat Wave-Wrap® den ersten Platz belegt.
WaveWrap® reduziert die Versandverpackung auf das Wesentliche. Ohne zusätzliches Verpackungsmaterial zum Polstern und Verschließen. Dieses Verpackungssystem ist konzipiert für Kleinpakete mit max. 50 mm Produkthöhe. Es besteht aus einem Tischgerät und speziellen coldseal Wellpappebögen mit bestem Produktschutz.
Die BVS Verpackungs-Systeme vertreibt WaveWrap® in der Schweiz und Deutschland.
Christof Mengis Herma: Erzielt einen Rekordumsatz von 342,3 Millionen Euro
Das Geschäft mit Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen entwickelt sich weiterhin positiv: HERMA verzeichnet für das Geschäftsjahr 2017 erneut einen Rekordumsatz und wächst zum Teil deutlich stärker als der Markt. Die Erlöse stiegen um 6,5 Prozent von 321,5 Millionen Euro auf jetzt 342,3 Millionen Euro. Auch die weiteren Aussichten sind positiv. Nach Angaben der Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner schafft HERMA deshalb 2018 in Filderstadt knapp 100 neue Arbeitsplätze, zum überwiegenden Teil im Bereich Entwicklung, Fertigung und Vertrieb. "Ob wir unsere Wachstumschancen weiterhin im vollem Umfang so stark nutzen können, hängt zu einem guten Teil auch davon ab, dass wir diese neuen Mitarbeiter tatsächlich finden", so die beiden Geschäftsführer. Ebenso wichtig sei allerdings der Aufbau weiterer Fertigungskapazitäten. Noch Ende des Jahres wird planmäßig das neue Werk für den wachsenden Geschäftsbereich Etikettiermaschinen in Filderstadt in Betrieb genommen. Der ebenfalls stark zulegende Geschäftsbereich Haftmaterial startet gemäß Plan im Herbst 2019 seine neuen Produktionsanlagen. Auch sie entstehen derzeit auf dem acht Hektar großen Areal, das der Spezialist für Selbstklebetechnik vor drei Jahren unmittelbar neben seinem Hauptsitz erworben hat. Bereits 2017 hat sich die Zahl der Mitarbeiter in der gesamten Unternehmensgruppe leicht erhöht; sie betrug 993 zum 31. Dezember 2017 (im Vorjahr: 966).
Rohstoffknappheit bringt Erträge unter Druck
Insgesamt 100 Millionen Euro wird HERMA bis Ende nächsten Jahres am Hauptsitz in Produktionstechnik und Gebäude investieren. Vor diesem Hintergrund betrachten die HERMA Geschäftsführer die Ertragsentwicklung mit zunehmender Sorge. Für 2017 seien sie noch zufrieden, aber es zögen dunkle Wolken auf. "Zum einen kämpfen wir mit währungsbedingt sinkenden Euro-Erträgen im für uns sehr wichtigen Markt Großbritannien. Dort müssen wir weiterhin mit großen Unsicherheiten in Bezug auf den Brexit leben. Daneben beobachten wir derzeit geradezu inflationäre Preissteigerungen bei wichtigen Rohstoffen wie etwa Zellstoff, die wir nicht voll an Kunden weitergeben können", so die HERMA Geschäftsführer. "Diese Situation wird sich in den nächsten Jahren kaum bessern, da es sich aufgrund des Aufschwungs in vielen Schwellenländern um eine echte Rohstoffknappheit handelt."
Strategie der Internationalisierung trägt weiter Früchte
Andererseits profitiert HERMA von der guten Konjunktur in vielen wichtigen Wirtschaftsregionen: Die Exportquote liegt annähernd stabil bei 60 Prozent. Nicht zuletzt aufgrund der seit langem voran getriebenen Internationalisierung gelang es dem Geschäftsbereich Haftmaterial erneut, die allgemein ohnehin positive Marktentwicklung noch zu übertreffen. Der Umsatz mit diesem Ausgangsmaterial für die Etikettenproduktion stieg von 192,8 Millionen Euro um 5,9 Prozent auf 204,1 Millionen Euro. In Deutschland und Europa konnte HERMA damit Marktanteile bei Haftmaterial gewinnen. Die oftmals zweistelligen Zuwachsraten des Online-Handels und die damit verbundene wachsende Nachfrage nach Logistiketiketten gaben auch dem Geschäftsbereich Etiketten Rückenwind. Im Verbund mit einem sich erfreulich entwickelnden Geschäft mit Schulartikeln stieg der Umsatz des Geschäftsbereichs von 81,6 Millionen Euro um 4,8 Prozent auf 85,5 Millionen Euro. Den prozentual größten Sprung machte der Geschäftsbereich Etikettiermaschinen: Er wuchs von 42,8 Millionen Euro auf 49,8 Millionen Euro – also um 16,4 Prozent. Ein Wachstumstreiber war hier – neben der fortgesetzten Internationalisierung – die Lieferung ganzer Etikettiermodule in hohen Stückzahlen an die Hersteller von kompletten Verpackungsanlagen.
Für das kommende Jahr planen die HERMA Geschäftsführer ein Umsatzplus von vier Prozent. "Das ist mutig und sportlich zugleich, und es wird sicher mit großen Anstrengungen verbunden sein. Aber angesichts der weiterhin günstigen globalen Aussichten müsste es zu schaffen sein", sind sich Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner gewiss.
Christof Mengis Klöckner Pentaplast: Gibt Pharma-Kapazitätserweiterung in China bekannt
Die Division Pharmaceutical & Medical Device Films von Klöckner Pentaplast (kp Pharma) gibt bekannt, dass die Anlage in Suzhou China nach kürzlich getätigten Investitionen nun vollständig betriebsbereit ist. Durch die Installation einer Schneidanlage an dem chinesischen Standort erweitert kp die Verarbeitungskapazitäten für das pharmazeutische Geschäft in China. Diese Erweiterung senkt die Durchlaufzeiten und steigert die Flexibilität für alle Materialgüter, die durch lokale Lagerung und Lieferung auf dem chinesischen Markt bereitgestellt werden.
Das neue qualifizierte Schneidcenter in China erfüllt die strengen Anforderungen von ISO 15378. Die geschlossene Reinraumumgebung des Schneidbereichs entspricht Klasse D 100.000. Darüber hinaus verfügt der Standort über ein vollständig betriebsbereites mikrobiologisches Labor (Umweltklasse C 10.000), das eine Qualitätskontrolle ermöglicht, die alle Anforderungen der CFDA-Regulierung abdeckt.
Diverse internationale Pharmakunden haben den Standort besucht, um die Leistungsfähigkeit der Schneidanlage samt Dokumentation zu prüfen. Das Feedback war extrem positiv. Aufgrund der günstigen geografischen Lage ist ein problemloser Transport gewährleistet, was zur Senkung der Durchlaufzeiten beiträgt.
Tracey Peacock, President Pharmaceutical & Medical Device Films bei kp, erklärte: "Wir sehen ein starkes Wachstum in allen Produktsegmenten in Asien. Neue CFDA-Regulierungen in China richten den Fokus verstärkt auf die Qualität und Leistung der verwendeten Verpackungsmaterialien. Dazu kommt die gestiegene Nachfrage nach Barriereleistung, um empfindliche neue Arzneimittel zu schützen. Wir freuen uns, diesen ersten bedeutenden Schritt in China zu tun, um diese Trends auf unserem Markt zu unterstützen."
Die neue Erweiterung wird auch dem asiatischen Markt zugute kommen, der nach wie vor ein zweistelliges Wachstum aufweist. Dazu Tracey Peacock: "Wir haben unsere Fähigkeiten in anderen Teilen der Welt peu à peu ausgeweitet. Jetzt müssen wir zügig Maßnahmen umsetzen, um auf den wachsenden Markt in Asien zu reagieren.
Asien bietet kp attraktive Aussichten, da die Regulierung stetig zunimmt und viele Standards aus EMEA und den USA übernommen werden. Wir freuen uns sehr über die Chancen in der Region und diese Erweiterung. In Verbindung mit unserer lokalen Fertigung in Thailand sehen wir hier den Startschuss für einige aufregende Pläne."
Christof Mengis Easyfairs Switzerland GmbH: Rund 4600 Besucher bei der Messe Verpackung Zürich
Ganzheitliches Verpackungsdenken ist gefragt. Dies zeigte sich am grossen Interesse am Branchentreff der Verpackung in der Messe Zürich. Unter diesem neuen Label fand am 11. und 12. April das Messe-Trio Empack, Packaging Innovations und Label&Print statt. Zu den Highlights zählten die exklusive Ausstellung der Pentawards, die spannende Preisverleihung des Swiss Packaging Awards sowie die neu ins Leben gerufene Fachtagung Verpackungsmarketing und Brandmanagement für Brandholder und Entscheidungsträger aus Marketing, Product Management, Werbung und Verkauf. Das Thema Nachhaltigkeit war omnipräsent und zog sich als roter Faden auch weiter durch die parallel stattfindende Logistics & Distribution. Mit rund 4600 Besuchern schliessen die Messen quasi auf Vorjahresniveau ab.
Die Bilanz von Easyfairs-Messeleiter Marcus Happig fällt positiv aus. «Die vor einem Jahr angekündeten inhaltlichen Neuerungen in den Bereichen Verpackungsdesign und Brandmanagement konnten wir erfolgreich umsetzen. Die strategische Partnerschaft mit den Pentawards ermöglichte uns eine inspirierend schöne Ausstellung der globalen Verpackungsdesign Branche. Und mit der neuen Fachtagung Verpackungsmarketing und Brandmanagement ist der Versuch in Zusammenarbeit mit der Designerfactory Schaffner & Conzelmann gelungen, Marketeers anzusprechen.»
Swiss Packaging Award 2018
Der Swiss Packaging Award steht für Kreativität und Innovation in der Verpackungsbranche. Er wird jährlich vom Schweizerischen Verpackungsinstitut SVI verliehen und ist der Preis für die besten Verpackungen in der Schweiz. Die Gewinner können sich gleich doppelt freuen, denn der Preis berechtigt zur Teilnahme am World Star Packaging Award, dem internationalen Wettbewerb um die besten Verpackungen der Welt. Mit grosser Freude konnte Stefan Jüde, Jurypräsident, verkünden, dass die Victorinox Swiss Army Fragrances AG nach dem Swiss Packaging Award 2016 auch World Star Winner geworden ist. Eine grosse Motivation für alle Nominierten in diesem Jahr. Das Interesse war denn auch gross. 43 Anmeldungen von 35 Unternehmen, davon 18 Nominierungen. 16 Jurymitglieder haben die Gewinner in den 6 Kategorien Nachhaltigkeit, Convenience, Design, Marketing, Technik und Konstruktion ausgewählt.
Die Gewinner des 49. Swiss Packaging Award
Die feierliche Preisverleihung fand auf der voll besetzten Networkingfläche des SVI statt. Das Publikumsinteresse war riesig, die Atmosphäre freudig gespannt. Offensichtlich ist, dass viele Verpackungen mit Nachhaltigkeit zu tun haben. Der Gewinner der Kategorie Nachhaltigkeit hat mit seinem Produkt Wave Wrap der Firma Wave Pack GmbH überzeugt. Die Idee zu dieser alternativen Verpackung für einen kompakten Versand stammt von Livio Marchioni, BVS Verpackungs-Systeme AG. In der Kategorie Convenience machte die Perlen Converting AG mit dem Perlamed-Blistair das Rennen. In der Kategorie Design begeisterte die Kraftkom GmbH mit ihrem Redesign für Appenzeller Gin der Appenzeller Alpenbitter AG. Mit ihrem Scherenschnitt im traditionellen Appenzellermuster haben sie dem Gin 27 neues Leben eingehaucht. Der Preis in der Kategorie Marketing ging an die Werbeanstalt Schweiz AG. Mit dem Produkt Sidroga Teexpress richten sie sich direkt an die Kinder und eröffnen für die Sidroga Strathos Pharma Group ein neues Marktsegment. Die Kinderwelt wird neben dem Produkt mit einer Broschüre mit Märchen, Ausmalbildern und einer Website angesprochen. Die Robert Bosch Packaging Technology AG überzeugte die Jury in der Kategorie Technik mit ihren gesiegelten Papierverpackungen. Grosse Freude auch bei Chocolats Camille Bloch SA: Sie holten mit Mono-pralinés Torino LA PIAZZA den Preis in der Kategorie Konstruktion. Die Verpackung wurde gemeinsam mit der Jenni AG Belp entwickelt. Gestaltet wurde sie ebenfalls von Chocolats Camille Bloch SA mit Illustrationen von Daniel Müller, Zürich. Die Herstellung erfolgte durch die SCHELLING AG.
Fachtagung Verpackungsmarketing und Brandmanagement
Das Spannungsfeld Marke und Verpackung gehört an die Packaging Innovations. Jean Jacques Schaffner, der Inspirator und Initiator der Fachtagung erklärt: «Es ist essenziell, dass alle Akteure rund um das Thema Verpackung an einem Ort zusammen kommen. Deshalb ist die Messe DER Branchentreff der Verpackung. Er sieht die Fachtagung als gute Ergänzung zur Messe, denn Verpackungsdesign bedingt eine spezielle Sichtweise und ein Verständnis für Technik. Die ganze Wertschöpfungskette muss berücksichtigt werden. Ein Paradebeispiel dafür war das fesselnde Eröffnungsreferat von Uwe Streiber, Leiter Verpackungsmanagement ZALANDO. Unter dem Titel «Darf Verpackung sicher & stylish sein?» offenbarte er tiefe Einblicke in die Best Practise aus der Online-Welt. Seine Aussage «Kundenzufriedenheit = Lieferzeit» zeigt auf, wie Logistik und Verpackungsmanagement zusammen spielen. Der USP von Zalando ist das Verpackungsdesign, das kontinuierlich weiterentwickelt wird, damit der Spagat zwischen Komplexität und Schnelligkeit sowie zwischen Nachhaltigkeit und Usability gelingen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in den Genuss weiterer hochkarätiger Speaker – übrigens alle Pentaward winner. Unter ihnen Anna Lukanina, Managing partner Depot WPF, Jean Jacques Schaffner, Mitbegründer Schaffner & Conzelmann AG, Silvija Graf Coric, Strategy Director ARD Design und Uwe Melichar, Partner Packaging Factor Design GmbH & CO. KG.
SVI - Vortragsprogramm
Das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI hat als Kompetenzpartner der Messe einen abwechslungsreichen Mix aus Kurzvorträgen und Expertengesprächen organisiert. Das Interesse war enorm und die Networking Zone avancierte zum zentralen Treffpunkt. Eine Horizonterweiterung war das Referat von Dr. Roland Hischier, Leiter Forschungsgruppe «Advancing Life Cycle Assessment», Empa. Unter dem Titel «Kartonschachtel versus Autofahrt – oder die Nachhaltigkeit vom «Online-Shopping» offenbarte er Ökobilanz-Betrachtung(en) unseres «neuen» Shoppingverhaltens mit einem speziellen Blick auf die damit verbundenen Konsequenzen für Verpackungen.
Show Room Presentation
Kurz, knackig, informativ stellten Xerox, Permapack, Multivac und Creapaper ihre innovativen Produkte im Forum der Business Bar vor. Es ist schier unglaublich, welche Möglichkeiten die digitale Druckveredelung bietet. Das Interesse an der neuen Druckmaschine am Stand von Xerox war entsprechend gross. Zum Staunen brachte Creapaper die Zuhörenden mit ihrer Präsentation zum Thema Gras als Rohstoffalternative. Verpackungen aus Graspapier werden bereits erfolgreich bei Coop Naturaplan eingesetzt.
Packaging Parcours
Der Packaging Parcours führte auf spielerische Weise durch drei Hallen. Gesucht wurde der Verpackungs-Experte, der an den fünf Stationen zu den Themen Recycling, Refill Packaging, Smart Packaging, More or less Packaging und Personalisierung das beste Resultat erzielte. Zu gewinnen gab es drei Smartboxes im Wert von über 1000 Franken.
Networking über alles
Nach dem ersten Messetag traf sich die Branche im ungezwungenen Rahmen und entspannte bei guten Gesprächen, Verpflegung und Getränken à discretion sowie zur rockigen Live Musik der Party Cover Band «Top4tea». Mit dem Networking Apéro wurde eine neue Plattform geschaffen, die Aussteller und Besucher zusammenbringt und sich zukünftig als Branchen-Happening etablieren soll.
Der nächste Branchentreff der Verpackung findet vom 10. – 11. April 2019 in der Messe Zürich statt.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Schweizer Verpackung"

  • Gegründet: 10.11.2010
  • Mitglieder: 710
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 1.722
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