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Smart Grid - intelligente StromnetzeSmart Grid - intelligente Stromnetze

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Plattform zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch, für intensive Diskussionen und zur Netzwerkbildung unter Smart Grid Experten / Interessierten

Beispielkopie unter http://bit.ly/3a3CRoD anfordern

Ein Mikronetz ist definiert als ein kleines lokales Energienetz, das unabhängig oder in Verbindung mit dem Hauptstromnetz des Gebiets arbeiten kann. Diese können eine einzelne Anlage oder einen größeren Bereich mit Strom versorgen, um die gleiche Menge an Energie zu produzieren, die sie verbraucht.

Der zunehmende Bedarf an verbesserter Technologie für die Stromerzeugung und -verteilung sowie die zunehmende Industrialisierung sind die Haupttreiber, die das Wachstum des Marktes für Mikronetztechnologien beschleunigen, während hohe Installationskosten und enorme Investitionen für die Integration des vorhandenen Systems in die Mikronetztechnologie einen einschränkenden Faktor darstellen Markt.

Einige der Hauptakteure, die den Markt beeinflussen, sind unter anderem ABB Ltd., General Electric, Eaton Corporation PLC, Schneider Electric, Power Analytics Corporation, Homer Energy LLC, S & C Electric Company, Siemens AG, Exelon Corporation und Caterpillar Inc.

Wasserstoff gewinnt als Energieträger an Bedeutung. Professor Sven Steinigeweg, Projektverantwortlicher für HPEM2GAS an der Hochschule Emden/Leer, erklärt, wie dieser aus erneuerbaren Energien erzeugt und gespeichert werden kann.

Professor Sven Steinigeweg ist Projektverantwortlicher für HPEM2GAS an der Hochschule Emden/Leer. Herr Professor Steinigeweg, die Launenhaftigkeit von Wind- und Solarenergie ist bekannt. Was kann Wasserstoff da bewirken?

Gerade deswegen könnte Wasserstoff ein wichtiger Punkt in der Zwischenspeicherung von regenerativer Energie sein. Mithilfe der Überschussenergie, also der Energie, die nicht mehr ins Netz eingespeist wird, kann Wasserstoff produziert werden. Dieser kann in Kavernenspeichern, Metallhydrid-Speichern oder Druckgasspeichern zwischengespeichert und anschließend bei Bedarf rückverstromt werden. Das geht beispielsweise in einem Gasmotor, einer Turbine oder Brennstoffzelle – damit stellt Wasserstoff eine verlässliche Energiequelle dar. Ein weiteres Argument für die Wasserelektrolyse ist, dass sich grundsätzlich jedes Wasser eignet. Denn vor dem Betrieb muss das Wasser entsalzt werden. Je nachdem, ob Salz- oder Süßwasser verwendet wird, braucht es ein anderes Filtersystem.

Können mithilfe der Elektrolyse auch Spitzen in Nutzungszeiten etwa von strombetriebenen Ladestationen besser ausgesteuert werden?

Wasserstoff wäre hier als idealer Puffer für schwankende Solarenergie geeignet. Da gerade die Sonnenenergie in den Abendstunden und nachts nicht zur Verfügung steht, ist eine Art Speicher zu errichten, der nicht zwangsläufig aus einer (Lithium-Ionen-)Batterie bestehen muss. Dieses Szenario funktioniert aber nur dann sinnvoll, wenn tatsächlich viel Energie – also Strom – zur Verfügung steht, die für eine Wasserelektrolyse genutzt werden kann. Wird der Wasserstoff durch konventionelle Methoden hergestellt, etwa mit Erdgas reformiert und dann als Pufferspeicher genutzt, entstehen viel höhere Treibhausgasemissionen als bei der Herstellung über die Elektrolyse mit regenerativen Energien.

Das Szenario würde allerdings auch bedeuten, dass der Elektrolyseur nicht durchgängig in Betrieb wäre, beziehungsweise ebenfalls mit unterschiedlicher Intensität läuft?

Ein PEM-Elektrolyseur ist darauf ausgelegt, auf Schwankungen zu reagieren. Er kann innerhalb weniger Sekunden nach einem Stopp wieder in Betrieb gehen, die Output-Rate an Wasserstoff kann beliebig eingestellt werden. Diese Möglichkeiten können bereits eingesetzt, müssen aber weiter optimiert werden.

Was motiviert Sie, das Projekt mitzugestalten?

Für mich persönlich ist es wichtig, an relevanten und umweltfreundlichen Zukunftsthemen mitzuwirken. Die Wasserstoffnutzung zählt eindeutig zu diesen Themen. Denn um die Energiewende zu schaffen, muss an mehreren Fronten gearbeitet werden: Da reicht es nicht, den Fokus nur auf Batterien zu legen.

Interview: Christina Hövener-Hetz

Quelle: https://www.stadt-und-werk.de/meldung_33256_Stabilit%C3%A4t+in+der+Stromversorgung.html

Auch im Frühjahr 2020 wird die Energiewende und deren konkrete Umsetzung wieder das zentrale Thema auf dem BDEW-Fachkongress Treffpunkt Netze sein. Unter dem Motto „zusammen wachsen“ werden sich wie gewohnt hochrangige Vertreter aus Politik und Regulierung zu den aktuellsten Fragen der Branche positionieren.

Die Herausforderungen für die Branche sind enorm, doch auch das Potenzial für Wachstum und Erneuerung einer etablierten und erfolgreichen Branche ist groß und eröffnet neue Chancen.

Seien Sie dabei! Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung: www.treffpunkt-netze.de

Ein Smart Grid ist ein Stromnetz, über das der Verbraucher über bidirektionale digitale Kommunikation mit Strom versorgt wird.

PDF-Bericht herunterladen unter: http://bit.ly/2vQRpt0

Dieses System ermöglicht die Überwachung, Analyse, Steuerung und Kommunikation innerhalb der Lieferkette. Darüber hinaus trägt es zur Verbesserung der Effizienz und des Energieverbrauchs sowie zur Maximierung der Transparenz und Zuverlässigkeit der Energieversorgungskette bei. Darüber hinaus handelt es sich bei Smart Grid um eine erweiterte Form der Analogtechnologie, mit der die Nutzung von Geräten durch bidirektionale Kommunikation gesteuert wird.

Darüber hinaus wird nicht nur die Übertragung und Verteilung effizienter, sondern es werden auch die Verwaltungs- und Betriebskosten für die Versorger und Endbenutzer gesenkt.