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Smart Paint Factory - Lackherstellung im Digitalen Zeitalter

Die Lackfabrik der Zukunft: Digitalisierung , neue Werkzeuge, Ideen und Methoden für mehr Effektivität und Produktivität in der Lackbranche!

Ralph Jan Wörheide Grüße vom Impulsgeber
Hallo,
mein Name ist Ralph Jan Wörheide und ich bin passionierter Wirtschaftsingenieur.
Passioniert, weil mich die Schnittstelle zwischen technischen und wirtschaftlichen Fragen schon seit meiner Jugend interessiert. Und die Themen Digitalisierung und KI bieten hier einige Möglichkeiten der Vernetzung.
Ende der 90er bin ich dann von der Umwelttechnik in die Lackindustrie gerutscht und baue und erfinde seitdem Geräte, kombiniert mit Software und technischem Service.
Im Jahr 2014 haben mein Partner Hendrik Hustert und ich die ORONTEC gegründet, um in dieser Industrie Dinge zu verändern, was uns bisher schon gemeinsam mit einigen Unternehmen gelungen ist.
Die Vision der intelligenten Lackfabrik („Smart Paint Factory“) habe ich letztes Jahr im Rahmen eines Vortrages zum Thema „Künstliche Intelligenz“ erstmals öffentlich gemacht und dafür bisher viel Zuspruch erhalten.
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz möchte ich nicht als Drohung verstanden wissen, sondern als Chance. Als Berufsoptimist sehe ich hier enorme Möglichkeiten, auch für unsere Branche. Nur eben anders als im klassischen Maschinenbau.
Insofern sind wir – insbesondere dank Dr. Ulf Stalmach – den Schritt gegangen, Mitstreiter der Branche zum Gedankenaustausch hier einzuladen.
Viele Unternehmer und unternehmerisch denkende Menschen wissen nicht, wo sie bei der Digitalisierung anfangen sollen. Aktionismus ist dabei ebenso unsinnig, wie zu langes Warten.
Also wo und wie anfangen? Um dieser Frage näher zu kommen, soll diese Gruppe Beiträge leisten, auf die ich mich sehr freue.
Viele Grüße aus dem sonnigen Mexiko,
Ralph Jan Wörheide
Ulf Stalmach Fördert Kybernetik die Steuerungsobsession von uns Menschen?
Das ist sicher kein Artikel mit leichter Kost zum Berieseln, der muss konzentriert gelesen werden.
Wenn man sich aber durchkämpft, findet man m.E. einen Satz einprägsamer Vergleiche - UND die Analogien zu unserer Branche, die darauf hinweisen, warum wir noch nicht Vorreiterstellung haben:
Welche Lackfabrik denkt nicht mehr in Effizienz, ist nicht mehr kennzahlengesteuert und hat Rückkopplungen in die Steuerungs-Systeme eingebaut? Und damit abteilungsübergreifende Datentransparenz in allen Prozess-Schritten (denn ohne die ginge ja die Rückkopplung nicht!)?
Ich bin gespannt auf das erste Outing!!
Ulf Stalmach Gute Beschreibung des Status Quo - zwar andere Branche, aber sicher sehr gut übertragbar!
Die Kollegen von Datacolor beschreiben in dem Artikel die Situation in der Textil-Branche, betreffend dem Druck durch die Verbraucher, die durch die Erfahrungen mit Amazon "verwöhnt" sind und aufgrund dieser Verwöhnung die Erwartungen massiv hochschrauben.
Speziell den Satz "...the industry has not progressed much in the color approval arena in the last 30 years. ..." halte ich auch für die Farben- und Lackbranche für sehr (seeeeeeehr!!) relevant.
Auch die erwähnten Lösungen sind in meinen Augen adaptierbar: "There are pain points all along the supply chain"
Joachim Gerlach Interessanter Ansatz mit Potenzial
Mein Name ist Joachim Gerlach, bin 59 Jahre, Lack- und Kunststofftechniker, seit mehr als 40 Jahren im Lackgeschäft in der Verarbeitung, Herstellung, Entwicklung von Lacken und Beschichtungen tätig.
Seit fast 10 Jahren bin ich mit meiner Firma ProLackTec selbständig. Ich realisiere Verfahrens- und Lacktechnische wie farbmetrische Entwicklungsprojekte mit dem Ziel die gewünschten funktionellen Oberflächenqualitäten zu realisieren.
Ich kann nur bestätigen, die industriellen Lackverarbeiter haben hier bereits weiterentwickelte Prozesse. Die Zeit ist reif auch den Bereich der Lackentwicklung für die unterstützenden
digitalen Möglichkeiten Stück um Stück neu zu denken und zu integrieren um nicht nur die Effizienz
sondern auch die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche international zu sichern.
Ich freue mich auf neue Ideen und Sichtweisen sowie interessanten und spannenden Meinungsaustausch.
Ulf Stalmach
Herzlich willkommen, Joachim (wir kennen uns schon sehr lange, ich darf daher mit dem Du arbeiten!).
Neue Ideen und Sichtweisen werden garantiert kommen, da bin ich sehr zuversichtlich!!
Markus G. Berger Markus Berger an Bord
Hallo zusammen,
Digitalisierung ist in aller Munde. Aber neben Arbeit 4.0 sind es noch Menschen, die an Töpfen und Dissolvern stehen. In sofern muss Digitalisierung mehr als eine SAP-Schnittstelle nach VDA-Norm sein. Bin gespannt, wo und wie wir uns entwickeln.
In diesem Sinne: Vorwärts geht's!
Ulf Stalmach
Herzlich willkommen, Herr Berger,
da Treffen Sie sicher einen der Nägel auf den Kopf: der Mensch wird uns erhalten bleiben müssen, und der Mensch wird auch gleichzeitig nicht zwingend der große Beschleuniger bei allen anstehenden Veränderungs-Projekten sein: Veränderung = potentiell Bedrohung.
Ob die Menschen vor und nach der Digitalisierung noch die gleichen Jobs haben werden?
Nope - ganz sicher nicht, das ist ja der Sinn der Übung!
Werden sie noch gebraucht?
Na loggisch, sischer datt! Aber eben in anderer Form als bisher.
Der Weg wird spannend, da bin ich mir sicher - und meine Hoffnung ist es, hier innerhalb der Gruppe selbigen ein Stück weit gestalten zu können. Und zwar effektiver, als dies bisher passierte in der Lackbranche. Der Tanker soll Speed bekommen!!

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