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SmartERZ - Smart Composites ErzgebirgeSmartERZ - Smart Composites Erzgebirge

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SmartERZ ist ein dynamischer Impulsgeber für die erfolgreiche Entwicklung des Standortes Erzgebirge.

In einem spannenden Interview spricht Martin Dietze, Geschäftsführer der Gebrüder Ficker GmbH aus Marienberg, über die steigende Bedeutung lokaler Netzwerke mit globalem Handlungsspielraum und den daraus resultierenden Forschungskooperationen, z. B. dem SmartERZ-Vorhaben SmartHydro.

 

Zum Interview: https://bit.ly/2PGgyO1

Dieser Frage ging die Transferinitiative des BMWi in einer Online-Befragung im April 2020 nach. Das übergeordnete Ziel der Transferinitiative ist es, die Innovationsförderung als zentralen Baustein in der deutschen Wirtschaft zu implementieren. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Bereiche Forschung, Entwicklung und Innovation in kleinen und mittelständischen Unternehmen sind dabei ein essentieller Faktor.

Die insgesamt 1792 befragten Unternehmen waren während der Pandemie mit der eingeschränkten (physischen) Verfügbarkeit von Mitarbeitern (z. B. durch Homeoffice, Kinderbetreuung) und der geringeren Erreichbarkeit öffentlicher Einrichtungen konfrontiert. Viele sahen Probleme im Nachfrageausfall bzw. der Nachfrageveränderung, was auch Liquiditätsprobleme nach sich zog. Hinzu kam die oft unvollständige Digitalisierung von Arbeitsabläufen und Prozessen.

Doch es gab auch positive Effekte. Die F&E-Aktivitäten veränderten sich dahingehend, dass 64% der Befragten verstärkt Plattformen, digitale Vernetzungsmöglichkeiten und Homeoffice nutzten. 46% der Unternehmen erkannten, dass sie ihr vorhandenes Know-how systematisch nutzen müssen, um neue Märkte zu erschließen. Die Hälfte der Unternehmen plant die Aktivitäten in Forschung, Entwicklung und Innovation stärker zu digitalisieren. Die Hauptforderungen an die staatliche Förderung ist die schnellere, weniger bürokratische Forschungsförderung (89%), die Unterstützung der Resilienz von Unternehmen (83%) und beim Innovationsmanagement (74%).

Zur Ergebnispräsentation: https://bit.ly/3i3S7pz

Das Ingenieurbüro Weißflog ist Verbundpartner im SmartERZ-Projekt TRICYCLE. Seit 2003 hat sich das mittelständische Unternehmen im Erzgebirge stetig weiterentwickelt. Mittlerweile umfasst das Leistungsspektrum alle Aspekte der Entwicklung, Fertigung und Endmontage von elektronischen Baugruppen und Geräten. Das Unternehmen ist ein wichtiger Partner bei der Erstellung eines technologischen Recyclingprojektes für Smart Composites.

Mehr Informationen: https://bit.ly/3gcSDBq

Der SmartERZ-Partner Norafin Industries (Germany) GmbH ist ein weltweit angesehener Hersteller innovativer Vliesstoffe. Das Unternehmen hat die aktuelle Situation als Chance erkannt und sich mit dem Maschinenbauer XENON Automatisierungstechnik GmbH aus Dresden zusammengetan. Ergebnis dieser Kooperation ist eine von XENON entwickelte, hochautomatisierte Produktionsanlage, die Schutzmasken für Endverbraucher und zertifizierte FFP2-Masken aus den verschiedenen Norafin-Filtervliesen zu international konkurrenzfähigen Preisen herstellt.

Die Geschäftsführer beider Unternehmen lernten sich über das futureSAX Alumni Netzwerk kennen und sind froh, mit dieser sächsischen Komplettlösung dazu beizutragen, den weltweiten Bedarf an Schutzmasken zu decken.

Weitere Informationen: https://norafin.de/

Faserverstärkte Kunststoffe sind leicht und hochbelastbar und aufgrund der gezielten Verstärkung in den Belastungsrichtungen den Metallen oft überlegen. Erweitert man diese Werkstoffe um intelligente Funktionen (z. B. Sensorik, Aktorik, Mikroprozessoren) werden daraus Smart Composites, die ein breites Anwendungsspektrum haben.

 

Am Ende des Produktlebenszyklus der Smart Composites setzt das Verbundprojekt TRICYCLE aus dem Bündnis SmartERZ an. Das Ziel ist einerseits die Entwicklung eines technologischen Recyclingkonzeptes für die zukünftig entstehenden, smarten Produkte sowie deren Produktionsabfälle. Gleichzeitig wird das Konzept für ein zentrales Recyclingcenter im Erzgebirge erstellt.

 

Weitere Infos: https://bit.ly/3ePnUIZ

Smart Composites Erzgebirge

Neue Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle für einen innovationsbasierten Strukturwandel in der Region Erzgebirge

Die Idee. Das im Rahmen der Förderinitiative „Wandel durch Innovation in der Region (WIR!)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gestartete Vorhaben „Smart Composites Erzgebirge“ zielt auf die Initiierung eines innovationsgetriebenen Strukturwandels in der Wirtschaftsregion Erzgebirge. Unter Berücksichtigung der vorherrschenden Unternehmens- und Branchenstruktur, soll die Innovationsfähigkeit der regionalen Unternehmen gezielt gefördert und ein lebendiges Netzwerk für gemeinsame Forschung und Entwicklung im Bereich „Smart Materials“ geformt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Funktionalisierung von innovativen Verbundwerkstoffen (Composites) sowie der Fachkräftesicherung.

Das Innovationsfeld. Als Werkstoffe mit herausragenden Leichtbaueigenschaften haben Composites bereits in vielen Bereichen den Sprung in die industrielle Anwendung geschafft. Der nächste Entwicklungsschritt ist die Funktionalisierung von Composites durch die Ausrüstung mit diskreten textilbasierten Sensoren und Aktoren. Im Zusammenspiel mit integrierten Mikrocontrollern, Kommunikationssystemen und Identifikatoren entstehen dabei intelligente Hochleistungsbauteile. Durch das hohe Maß an Funktionsintegration können so – im Vergleich zu etablierten Bauweisen – deutliche Kostenvorteile bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistungsdichte erzielt werden.

Das Marktpotenzial. „Smart Materials“ gelten als Schlüsseltechnologie und gehören zu den entscheidenden Treibern bei der Entwicklung neuer Produkte. Nach Expertenschätzungen basieren bis zu 70 Prozent aller neuen Erzeugnisse auf neuen Werkstoffen. Mit Anwendungsfeldern in zukunftsfähigen Massenmärkten, wie dem Transportwesen (Automotive, Rail, Aviation, …), dem Maschinen- und Anlagenbau oder den Sport- und Freizeitartikeln, bietet das noch junge Innovationsfeld „Smart Composites“ vielfältige Wachstumschancen für innovative KMU.

Der Grund. Der Wirtschaftsstandort Erzgebirge steht vor besonderen gesellschaftlichen und strukturellen Herausforderungen. Die Unternehmensstruktur der Region ist geprägt durch Klein- und Kleinstunternehmen mit geringen Ressourcen für Forschung und Entwicklung, was sich negativ auf deren Innovations- und somit Zukunftsfähigkeit auswirkt. Ein weiteres wesentliches Hemmnis für die Entwicklung der Wirtschaftsregion Erzgebirge ist der demografiebedingte Fachkräftemangel, der durch überregionale Konkurrenz aus den Metropolregionen verstärkt wird. Durch die gezielte Förderung und Vernetzung der regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen kann der Grundstein für einen nachhaltigen Innovationsprozess in der Region gelegt werden, der zum Aufbau langfristig tragfähiger Strukturen geeignet ist.

Das Bündnis. Die Grundlage für innovative Entwicklungen im Technologiefeld bildet die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Kunststoffverarbeitung, Oberflächentechnik und Textiltechnik, gepaart mit Universitäten und Fraunhofer Instituten. Durch die hohe Dichte von Unternehmen aus diesen Branchen, bietet die Wirtschaftsregion Erzgebirge beste Voraussetzungen für einen Hochtechnologiestandort im Bereich „Smart Composites“. Rund 60 Firmen und Forschungseinrichtungen haben im Rahmen der Projektanbahnung bereits eine Absichtserklärung zur Unterstützung des Bündnisses abgegeben.

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:
Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH
Adam-Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz

Vertreten durch:
Geschäftsführer: Matthias Lißke

Kontakt:
Telefon: +49 (0)3733 145-0
Telefax: +49 (0)3733 145-145
E-Mail: kontakt@wfe-erzgebirge.de

Registereintrag:
Eintragung im Handelsregister.
Registergericht: Amtsgericht Chemnitz
Registernummer: HRB 12630

Umsatzsteuer:
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz: DE175072071

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH
Matthias Lißke
Adam-Ries-Str. 16
09456 Annaberg-Buchholz