South East Europe - Südosteuropa Business RegionSouth East Europe - Südosteuropa Business Region

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Wir beschäftigen uns mit dem erweiterten Wirtschafts-, Investions-und Kulturraum Südosteuropa sowie deren Nachbarregionen.

Das die USA ihre verstärkte Aufmerksamkeit dem Balkanraum widmen, zeigt die Nominierung von Hill für den Botschafterposten in Belgrad. Der aktuelle Botschafter wird damit vor weit vor Ende der üblichen Amtszeit abberufen. Der 71 jährige Hill gehörte in den Neunziger und frühen 2000 zum engeren Kern des amerikanischen Verhandlungsteams in den damaligen Balkankriegen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Christopher_R._Hill

Die serbisch - bosnischen Teilrepublik hat das vom Hohen Repräsentanten oktroyierte Genozidleugnungsgesetz nun auch offiziell für ungültig erklärt. Wie wird der hohe Repräsentant bzw. die Zentralregierung reagieren? Von US- amerikanischer Seite wird Dodik mit neuen Sanktionen gedroht.

Gleichzeitig erfolgte im Kosovo eine neue Eskalation. Nach Angaben der Regierung Kurti, führten Polizeieinheiten ein landesweite Aktion gegen Schmuggler und organisiertes Verbrechen durch, in deren Zuge auch Verdächtige im serbisch besiedelten Nordkosovo verhaftet wurden. Von serbischer Seite stellt sich die Aktion als gezielte und übermäßige Gewaltanwendung dar, die das Ziel hat, die serbische Bevölkerung einzuschüchtern. Die serbische Regierung bezeichnet Kurti als Psychopaten.

https://www.politika.rs/sr/clanak/489633/Upad-kosovskih-specijalaca-na-sever-Kosova-jedan-Srbin-ranjen-a-desetine-povredenih

https://www.oslobodjenje.ba/vijesti/region/oglasio-se-i-nato-kosovska-policija-radi-na-primjeni-zakona-698748

„Um unsere Wachstumsziele zu erreichen, brauchen wir eine passende moderne Produktionsstruktur“, hatte Ottobock-COO Arne Jörn 2019 erklärt. Jetzt hat das Duderstädter Unternehmen in Bulgarien ein neues Werk eröffnet. .... "

Quelle: https://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Wirtschaft/Regional/Ottobock-eroeffnet-neues-Werk-Rollstuhlfertigung-anteilig-in-Bulgarien

Barry Callebaut hat eine Schokoladenfabrik im serbischen Novi Sad eingeweiht. Der neue Produktionsstandort soll die Position des Zürcher Schokolandenherstellers in Südosteuropa stärken. Bei der Einweihung war der serbische Präsident Aleksandar Vucic zugegen.

Die Barry Callebaut Gruppe hat eine neue, hochmoderne Schokoladenfabrik in Novi Sad in Betrieb genommen, informiert der weltweit aktive Hersteller von Schokoladen und Kakaoprodukten in einer Mitteilung. Hier können jährlich über 50'000 Tonnen Schokolade produziert werden, heisst es dort weiter. Der neue Standort in der zweitgrössten Stadt Serbiens soll Barry Callebaut als regionale Drehscheibe für die Schokoladenmärkte Südosteuropas dienen.

„Novi Sad ist der perfekte Standort für uns“, erklärt Peter Boone, CEO der Barry Callebaut Gruppe, in der Mitteilung. Ihr zufolge hat das Unternehmen insgesamt 55 Millionen Euro in die neue Fabrik investiert.

Die Einweihung fand im Beisein von Aleksandar Vucic statt. „Für uns ist es nun wichtig, zusätzlich in technische Hochschulen in Novi Sad, Vojvodina und dem Norden Serbiens zu investieren und alles Menschenmögliche zu unternehmen, damit allen klar wird, dass man mit einem Schul- oder Studienabschluss wirklich gute Jobs finden kann“, wird der serbische Präsident in der Mitteilung zitiert. „Wir sind Barry Callebaut sehr dankbar dafür, dass das Unternehmen solch hochqualifizierte Arbeitskräfte einstellt.“

Quelle: https://punkt4.info/social-news/news/barry-callebaut-eroeffnet-fabrik-in-serbien.html

Die seriöse unabhängige serbische Tageszeitung Danas titelt: "Serbien unterstützt Firma die wegen Kinderarbeit verklagt ist mit 14,2 Millionen Euro" oder eine weitere Lektion über Öffentlichkeitsarbeit in Serbien Nach serbischen Quellen erhält der Investor erhält ca. 14 Millionen Euro Förderung (davon ca. 2 Millionen in Sachwerten (Teile der Immobilie) und verpflichtet sich Löhne mindesten 20 % über dem Mindestlohn zu zahlen. Gehen wir davon aus das es sich mehrheitlich um Facharbeiter handeln wird, liegen wir bei einer Lohnhöhe irgendwo bei 400 Euro. Das bedeutet, dass jeder Arbeitsplatz mit ca. 120.000 Euro subventioniert wird. An dieser Stelle sage ich erstmal, Hut ab, gut verhandelt (Ich denke hier an die Schweizer). Gleichzeitig aber auch ein tolles Beispiel wie man seinen Ruf als Investor erstmal versenken kann. Bei der Eröffnung waren keine freien Medien zugelassen . Vermutlich wegen Staatspräsident Vucic. Kann man manchmal nichts machen. Blöd nur dass kein ordentlicher Schreiberling sich damit zufrieden gibt, irgendwo Infomaterial von irgendwelchen Servern herunterzuladen. Die fangen dann an zu googeln ... und das Ergebnis sehen wir. Wäre sicher auch anders gegangen - es gibt so was wie proaktive Öffentlichkeitsarbeit https://www.danas.rs/ekonomija/voice-srbija-sa-142-miliona-evra-pomogla-kompaniju-optuzenu-za-decje-ropstvo/
> > Nach serbischen Quellen erhält der Investor erhält ca. 14 Millionen Euro Förderung (davon ca. 2 Millionen in Sachwerten (Teile der Immobilie) und verpflichtet sich Löhne mindesten 20 % über dem Mindestlohn zu zahlen. Gehen wir davon aus das es sich mehrheitlich um Facharbeiter handeln wird, liegen wir bei einer Lohnhöhe irgendwo bis 400 Euro. Das bedeutet, dass jeder Arbeitsplatz mit ca. 120.000 Euro subventioniert wird. An dieser Stelle sage ich erstmal, Hut ab, gut verhandelt (Ich denke hier an die Schweizer). Gleichzeitig aber auch ein tolles Beispiel wie man seinen Ruf als Investor erstmal versenken kann. Bei der Eröffnung waren keine freien Medien zugelassen . Vermutlich wegen Staatspräsident Vucic. Kann man manchmal nichts machen. Blöd nur dass kein ordentlicher Schreiberling sich damit zufrieden gibt, irgendwo Infomaterial von irgendwelchen Servern herunterzuladen. Die fangen dann an zu googeln ... und das Ergebnis sehen wir. Wäre sicher auch anders gegangen - es gibt so was wie proaktive Öffentlichkeitsarbeit > https://www.danas.rs/ekonomija/voice-srbija-sa-142-miliona-evra-pomogla-kompaniju-optuzenu-za-decje-ropstvo/ Das sind sehr interessante Informationen. Vielen Dank dafür.

Etwas verallgemeinernd - aber ein Körnchen Wahrheit ist immer dabei .....

ein Körnchen, wenn ich mir die letzte Ländergruppe ansehe - gefühlt oft eine Schubkarre voll
Südosteuropa ? - dann sind Sie hier richtig ...

Unsere Gruppe beschäftigt sich mit dem Wirtschafts- und Kulturraum Südosteuropa sowie mit den Beziehungen zwischen Südosteuropa und seinen Nachbarregionen.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Verbindungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Südosteuropa.

Angesprochen und diskutiert werden können selbstverständlich alle Themengebiete, die interessant, wichtig oder kritikwürdig sein können. Diese Gruppe ist eine offene Kommunikationsplattform und wir begegnen uns hier mit Höflichkeit und Respekt.