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René Kiem Für Unternehmen ist es an der Zeit abzuspecken - Lean Management
Der Körper im Bikini-Modus: der Traum der Menschheit – doch statistisch erreicht gerademal die Hälfte der mitteleuropäischen Bevölkerung das Normalgewicht – ganz zu schweigen vom Idealgewicht. Warum?
Der Weg zu den Traummaßen scheint steinig und erfordert Willen und Durchhaltevermögen: Angefangen von dem selbstkritischen Blick auf die Waage (Istzustand), über eine realistische Zielsetzung im Wochenrhythmus (operative Planung) sowie der langfristigen Zielsetzung (strategische Planung), die Auswahl der Regeln und Vorgaben für die Diät, die Umsetzung durch Einhaltung des Ernährungsplans und schließlich die Überprüfung, Kontrolle und Anpassung der Zielvorgaben.
Das gängige Schönheitsideal steht für eine vitale, gesunde und disziplinierte Lebensweise und der Erfolg wird die Mühen wert sein und Disziplin wird sich früher oder später auf der Waage bemerkbar machen und jedes Erfolgserlebnis wird die Einhaltung möglicherweise unbequemer Regel rechtfertigen. Positiver Nebeneffekt: Die neuen Gewohnheiten motivieren und – hat man sich erstmal daran gewöhnt - werden sie schnell zum Alltag und man findet Freude am bewussten Umgang mit Ernährung und den Auswirkungen auf das soziale Leben sowie den Zugewinn an Lebenskomfort.
Schlank sein und schlank bleiben – nach der Lean Methode auch für Unternehmen ein Ansatz für mehr Qualität und weniger Komplexität!
Der Ansatz des Lean Managements ist kein anderer: Fett und damit Überschuss an Ballast wird – so oft aggressive Werbesolgans das auch versprechen - weder innerhalb weniger Wochen noch in zwei bis drei Monaten und erst recht nicht über Nacht verschwunden sein. Auch hier bedarf es einer langfristigen Umstellung – eines Wandels durch gezieltes Change Management, um die „Lean Philosophie“ in allen Bereiche zu implementieren und auf Dauer als fortlaufenden Prozess zu leben. Es werden Änderungen in möglicherweise eingefahrenen Verhaltens- und Ablaufmustern erfolgen, die anfangs ungewohnt, unbequem und anstrengend erscheinen, doch um den Erfolg zu sichern, muss eine fortwährende Umstellung gewährleistet werden.
Warum ist Lean Management – also eine schlanke Unternehmensführung – sinnvoll?
Genau wie ein schlanker Körper wird auch ein Unternehmen gesunder, flexibler und attraktiver: Durch Einsparungspotentiale, die - und das macht den Unterschied einer professionellen Umsetzung zu einer oft falsch verstandenen Rationalisierung – in allen Bereichen identifiziert und schließlich ausgeschöpft werden müssen, werden Prozesse in ihrer Umsetzung effektiver und damit zusammenhängende Kosten optimiert.
Im Fokus steht dabei die Kundenorientierung, denn das „Geiz ist geil-Zeitalter“ scheint überholt und nicht mehr der kleinste Preis, sondern der Service am Kunden werden zunehmend zum Entscheidungskriterium des Marktes. Eine genaue Identifizierung und Optimierung des Wertstroms von der Lieferung bis zum Abnehmer helfen Verschwendung, sowie Warte-, Liege – und Rüstzeiten zu minimieren. Um langfristig unsere „schlanke Silhouette“ halten zu können, werden die Prozesse laufend überprüft. In der Lean Production beschäftigt man sich vorwiegend mit dem Fluss-Prinzip, das verbesserte Abläufe mit möglichst wenig Zwischenlager und eine ideale Bereitstellung an Pufferbeständen sucht. Das in der Produktion zu integrierende Pull-Prinzip, vermindert Überproduktionen und übermäßige Lagerbestände, sowie die damit verbundenen Lagerkosten.
Ziel – und hier steht das dauerhafte Streben danach und nicht das Erreichen im Vordergrund – dieses Change Management nach Lean ist die Perfektion in Form des Null-Fehler-Prinzips, die bei jedem Mitarbeiter und der Unternehmensführung zum persönlichen Anliegen werden sollte.
Change Management nach Lean: Der Ernährungsplan zur Traumfigur
Wie bei der Diät, sind Einsicht und Wille etwas zu ändern schon die halbe Miete – aber eben nur die halbe:
Zunächst wird es von Nöten sein, die Notwendigkeit von Veränderungen auch unter allen Beteiligten bewusst zu machen, bevor die einzelnen Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert werden und eine Umsetzung der Optimierung - am besten unter Einbezug der betroffenen Mitarbeiter gefunden wird. Dabei gilt es zu beachten - wie bei einer Diät: Es gibt nicht die Patentlösung! Jedes Unternehmen ist anders und hat andere Quellen, in denen Optimierungspotenziale bestehen. Wichtig sind Disziplin und Durchhalten von neuen Regel und Abläufen, denn auch mit einer Diät, an die man sich strikt fünf Tage hält, während man sich ab dem sechsten Tag wieder mit Schweinebraten und Sahnetorte „verwöhnt“ wird kein langfristiger Effekt zu erzielen sein.
Die gute Nachricht: Sobald die ersten Erfolge sichtbar werden und damit der Sinn des Wandels spürbar wird, werden der innere wie äußere Widerstand verfliegen und die Motivation, den Weg zur Perfektion weiter zu verfolgen, von allein gehoben.
Personaltrainer und Ernährungsberater – Unterstützung im Change Management
Veränderungen sind in aller Regel mit Widerständen verbunden: Widerstände aus Angst vor dem Unbekannten, Widerstände aus fehlender Einsicht, warum Veränderungen notwendig sind, vielleicht sogar Widerstände aus Angst vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes. Genau wie bei der Ernährungsumstellung wirkt man Widerständen am besten durch Motivation entgegen. Solange die Bereitschaft zur Umstellung nicht bewusst besteht – im Falle des Change Managements in den Köpfen aller Beteiligter – wird kein langfristiger Wandel stattfinden.
Die Umstellung ist genau zu planen und laufend zu kontrollieren und anzupassen. Fehler durch „Radikalkuren“ können nicht nur bei Diäten existenzbedrohende Folgen haben.
Daher ist es oft ratsam, sich zur Unterstützung einer Umstrukturierung Hilfe zu holen: Professionelle Change Manager unterstützen die Unternehmensführung und die Mitarbeiter, wie der Ernährungscoach oder Personaltrainer den Einstieg in eine langfristige Ernährungsumstellung und können in der Startphase zum neuen Lebensgefühl durch Motivation, Mitarbeiterbetreuung und Methodenschulung den Weg zur Idealfigur begleiten und unterstützen. Im Bereich Change Management geschultes Personal sorgt für eine Umsetzung in allen Bereichen, damit die Kalorieneinsparung beim Frühstück mit Knäckebrot nicht durch zwei Stück Sahnetorte am Nachmittag aufgehoben wird. Letztendlich sind dauerhafte Erfolge nur dann zu erzielen, wenn Change Management in Form von Lean Management verstanden und gelebt wird – bei der Unternehmensführung wie bei den Mitarbeitern.
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat und Sie mehr davon lesen möchten, dann besuchen Sie unseren Blog:
http://evelynehett.blogspot.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: r.kiem@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
René Kiem
Patrycja Oseka Servona GmbH sucht eine/n Mitarbeiter/in im Vertriebsinnendienst
Servona – dynamische Expansion im Zukunftsmarkt Health-Care. Wir sind ein führender deutscher Hersteller und Distributor von Medizintechnik und medizintechnischen Produkten mit internationaler Ausrichtung – Kunden in über 90 Ländern.
Zur Verstärkung unseres Teams am Standort Troisdorf bei Köln suchen wir eine/n Mitarbeiter/in im Vertriebsinnendienst
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Kontaktaufnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Patrycja Oseka
Servona-Gruppe
http://www.servona.de
E-Mail: poseka@servona.de
Tel.: 02241-9322-430
Patricia Hinsen - Rind Wenn Übersetzungen an ihre Grenzen stoßen: Die Übersetzungsproblematiken mit der Gossensprache des Präsidenten Donald Trump
Die Ausgabe der "Washington Post" am 12. Januar, 2018 widmete einen Artikel der häufig auftretenden Gossensprache des Donald Trump, seines Zeichens Präsident der USA.
Die von diesem Präsidenten gebrauchten Kraftwörter sind nämlich häufig nicht wortgenau übersetzbar. Diese Übersetzungsproblematik wiederum hat mögliche, problematische Auswirkungen mit Bezug auf das internationale Verständnis dessen, was Trump so von sich gibt.
Es ist prinzipiell wichtig, zu verstehen was genau ein US Präsident sagt. Er verfügt schließlich über bedeutende Macht und die Autorität die Geschicke der Menschheit entscheidend zu beeinflussen.
Allerdings ist es ist von noch größerer Wichtigkeit zu begreifen, was genau er sagt wenn er bestimmte Länder oder Menschen mit Schimpfwörtern attackiert. Werden diese Kraftausdrücke geschönt, dann kann eine unrichtige Darstellung der Tatsachen die Folge sein. Nachrichtenleser im Ausland erhalten dann kein zuverlässiges Gesamtbild dieser, oft widerlichen, Szenen.
Bereits die Realität, dass der 45. Präsident der USA eine Redeweise besitzt, die bestenfalls als missverständlich charakterisierbar ist, kompliziert die Tätigkeiten von Berichterstattern und Übersetzern. Man denke nur an die bedauerlichen Simultan-Dolmetscher, die beauftragt sind, sein Geschwätz annähernd sinnvoll in der Zielsprache wieder zu geben.
Wenn Präsident Trump dann allerdings unverschämte, schmutzige Gossensprache benützt, so wie er das vorige Woche mit Hinblick auf ausgewählte Länder getan hat, indem er diese als "shitholes" charakterisierte, stellt er Journalisten fern und nah vor schier unüberwindbare Aufgaben.
"Zu entscheiden wie mit den Bemerkungen umgegangen wird – und ob sie in Reportagen zensiert werden sollen – war schon für die Presse der United States schwierig genug. Es war schließlich ein vulgärer Ausdruck der normalerweise nicht für eine Zeitung oder das Fernsehen geeignet ist.
Man stelle sich vor, dies dann sinnvoll in einer anderen Sprache auszudrücken. Jede Kultur hat ihre vulgären Ausdrücke, das ist klar, aber diese Begriffe lassen sich nicht immer gut übersetzen" schrieb die Reporterin Samantha Schmidt von der "Washington Post" über diese Aufgabe.
Oxford Dictionary bezeichnet diesen Ausdruck als "vulgar slang", also "vulgären Slang", der einen "sehr schmutzigen, schäbigen oder sonst unangenehmen Ort (An extremely dirty, shabby, or otherwise unpleasant place)" beschreibt.
Die Mehrzahl der englischsprachigen Medien entschied sich dazu, dieses vulgäre Schimpfwort wortgetreu zu berichten, auch wenn dieses gegen jeglichen Anstand verstößt. So blieb es, bis auf vereinzelte Ausnahmen, in den englischsprachigen Medien bei "shitholes".
Deutsche Medien entschieden sich für die Übersetzung "Drecksloch" in ihren Reportagen. Zwar ist "Drecksloch" nicht ganz so vulgär wie das Original, da "Dreck" ja nicht gleich "Sch…." ist, aber immerhin ein mehr oder weniger ausdrucksstarker Begriff.
Die französische Presse entschied sich in der Mehrzahl für die Umschreibung “pays de merde". Bedeutung: "Besch….ene Länder".
In Finnland war eine beliebte Übersetzung “persläpimaat” was so viel wie "Ars…..och Länder" bedeutet.
Die japanische Zeitung "Sankei" wählte die höfliche Umschreibung: "Länder die schmutzig wie Toiletten sind".
Wesentliche Schwierigkeiten mit der Übersetzung der präsidialen Äußerungen in einigen Ländern bereiten allerdings die dort herrschenden, kulturellen Tabus. Gossensprache ist dort, speziell wenn diese auch noch Fäkalsprache enthält, ein uneingeschränktes No-Go.
Auch dann, wenn diese Ausdrucksform vom mächtigsten Mann der Welt verwendet wird.
Diese kulturelle Tabuisierung führt meistens zu einer Abweichung, einer Umschreibung, einer Schönung der tatsächlich verwendeten Schimpfwörter. Diese "Reinigungsaktion" wiederum führt dann zu einer fehlerhaften, beschönigten Interpretation der Aussagen Trumps, so die Sorge der Washington Post, bzw. der Autorin Samantha Schmidt.
"Drecksloch" bedeutet nämlich "dirthole" und nicht "shithole".
Quelle: Washington Post, 12. Januar, 2018
Mehr Interessantes, Wissenswertes und Amüsantes über Sprache und Interkulturelles finden Sie in meinem Blog: http://englisch-nach-mass.de/blog
Wenn Sie wissen möchten "Wie Sprachen lernen wirklich funktioniert" dann schauen Sie sich doch mal unser neues Unternehmensvideo an. http://www.englisch-nach-mass.de/home
Patricia Hinsen - Rind "You can say you to me"
Ob dieses Angebot ursprünglich von Helmut Kohl an Ronald Reagan gerichtet war oder von Heinrich Lübke an die Queen ist im Reich der Legenden verschwunden, was bleibt ist eine treffende Illustration der deutschen Verwirrung bezüglich englischsprachiger Höflichkeitsformen.
Was hat es eigentlich mit der berühmten "Lockerheit" englischsprachiger Menschen auf sich? Meist wird beinahe auf Anhieb bei wildfremden Personen der Vorname verwendet und ein "Sie" gibt es erst gar nicht. Für Mitmenschen aus nicht-englischen Sprachkreisen stiftet die Frage des Umgangs miteinander oft Unsicherheit und Verwirrung.
Wichtig ist, immer zu beachten, dass der mögliche Gebrauch des Vornamens und der Wegfall einer formellen Anrede wie das deutsche "Sie" nicht bedeuten, dass eine freundschaftliche Beziehung zu der jeweiligen Person besteht. Egal wo man herkommt, Beziehungen und Freundschaften aufzubauen braucht Zeit. Der Umgang miteinander im englischsprachigen Raum ist zwar lockerer, aber man darf dennoch nicht vergessen mit wem man es zu tun hat.
Letztendlich bedeutet Höflichkeit Respekt und Anerkennung, ob "Sie" oder "you", "Mr. Smith" oder "Tom".
Kleines, interkulturelles Knigge Quiz
Testen Sie Ihr Know-How mit unserem kleinen Knigge Quiz:
Sie haben ein Meeting mit einer, Ihnen persönlich noch nicht bekannten, kanadischen Neukundin. Wie sprechen Sie diese Neukundin an?
a) Carol
b) Ms. Brown
c) Carol, baby
Ihr amerikanischer Gesprächspartner gibt Ihnen seine Visitenkarte. Was machen Sie am besten damit?
a) Die Visitenkarte anschauen und deren Erhalt mit passenden Worten anerkennen.
b) Die Visitenkarte, ohne ihr besondere Aufmerksamkeit zu zollen, in Ihre Tasche stecken.
c) Ihrem Gesprächspartner sofort Ihre eigene Visitenkarte in die Hand drücken.
Wie stellen Sie sich einem englischsprachigen Gegenüber auf "lockere" Art vor?
a) Good Day. My name is Mr. Stein.
b) Hi, my name's Ulli.
c) Hello, my name is Ulrich Stein.
Im Gespräch mit Nordamerikanern sollten Sie wieviel Körperabstand zu anderen halten?
a) 30 cm
b) 60 cm
c) 90 cm
Sie haben einen geschäftlichen Termin mit Gesprächspartnern aus dem englischsprachigen Raum. Sie sind sich der passenden Kleiderordnung nicht sicher. Was ziehen Sie an?
a) Etwas "saloppes", z.B. Jeans und T-Shirt
b) Etwas eher "schickes"
c) Etwas sehr elegantes
Lösung: 1. b), 2. a), 3. b), 4. c), 5. b)
Mehr Interessantes, Wissenswertes und Amüsantes über Sprache und Interkulturelles finden Sie in meinem Blog: http://englisch-nach-mass.de/blog
Wenn Sie wissen möchten "Wie Sprachen lernen wirklich funktioniert" dann schauen Sie sich doch mal unser neues Unternehmensvideo an. http://www.englisch-nach-mass.de/home

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