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Stahleinkauf

Offene Gruppe für Themen und Austausch rund um den Einkauf von Stahl. Für Einkäufer und Verkäufer

Carsten Schmickler Brennen kann immer wieder eine interessante Alternative zum Fräsen sein
Andreas Schneider Preisrutsch am Stahlmarkt – auch in Deutschland?
Der internationale Stahlmarkt war im November von kräftigen Preisrückgängen geprägt. Am hiesigen Markt zeigen sich die Spotmarktpreise zwar noch vergleichsweise robust, haben aber vor allem bei Flacherzeugnissen ebenfalls nachgegeben. Auch in Deutschland haben die Stützungsfaktoren an Kraft verloren. Während viele marktseitige Faktoren für die Einkaufsseite sprechen, ist die noch ausstehende Entscheidung in der Schutzmaßnahmenuntersuchung der EU der politische „Elefant im Raum“. Lesen Sie eine Einschätzung zur aktuellen Situation.
https://www.stahlmarktconsult.de/blog/entry/preisrutsch-am-stahlmarkt-auch-in-deutschland
Nur für XING Mitglieder sichtbar Stahlpreise in China bewegen sich recht steil nach unten
Jeremias Sierig
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Claudia Münster
Danke für die interessante Grafik. Wir beobachten seit dem 02.12.2018 wieder ansteigende Preise. Unsere chinesischen Partner rechnen mit weiter steigenden Preise. Wie Sie schon in einem anderen Beitrag, sind verlässliche Aussagen über die Preisentwicklung nicht oder nur bedingt möglich
Nur für XING Mitglieder sichtbar Branche boomt - Stahlkocher steuern auf harte Tarifrunde zu
In der deutschen Stahlindustrie bahnt sich 2019 eine harte Tarifrunde an. Der Arbeitgeberverband Stahl reagierte am Mittwoch mit Unverständnis auf die Forderung der IG Metall für die zusammen 80 000 Beschäftigten nach sechs Prozent mehr Geld und nach Einführung eines Urlaubsgelds von 1800 Euro. "Es fällt schwer, den Forderungskatalog der IG Metall zu kommentieren, ohne die anstehenden Tarifverhandlungen atmosphärisch zu belasten", erklärte der Verband am Mittwoch.
Auslastung über 90%
Aus Sicht der Arbeitgeber ist eine Einigung "auch nur in der Nähe der IG-Metall-Forderungen" vollkommen ausgeschlossen. Der Düsseldorfer Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer der Gewerkschaft für die nordwestdeutsche Stahlindustrie, Knut Giesler, hatte die Forderung mit der aktuell guten wirtschaftlichen Situation der Branche begründet. Erstmals seit vielen Jahren finde eine Stahl-Tarifrunde nicht im "Krisenmodus" statt, sagte er. Derzeit liege der mittlere Stahlpreis für die Sorte Breitband um rund 80 Prozent höher als noch vor drei Jahren. Zudem betrage die Kapazitätsauslastung mehr als 90 Prozent, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft im Osten, Olivier Höbel.
An der Stelle von mehr Urlaubsgeld sollen sich die Beschäftigten nach dem Willen der Gewerkschaft auch für etwa sechs zusätzliche freie Tage entscheiden können. Dabei müsse es darum gehen, die steigende Belastung der Beschäftigten zu kompensieren, sagte Giesler. Nach Berechnungen der Arbeitgeber würde dies einer weiteren Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit um fast 1,5 Stunden entsprechen. Nach dem Auslaufen des derzeit gültigen Tarifvertrags zum Jahresende soll zunächst die Stahl-Tarifrunde für die 72 000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie am 10. Januar in Düsseldorf starten. Die Friedenspflicht läuft Ende Januar aus.
Thyssen Stahl-Sparte mit Ergebnis vor Steuern von 687 Millionen
Unterdessen forderte der Betriebsrat des größten deutschen Stahlkonzerns Thyssenkrupp angesichts der guten Ergebnisse einen "Extra-Bonus" für die Beschäftigten für das zurückliegende Geschäftsjahr 2017/18. "Wir waren über Jahre das ungeliebte Kind von Heinrich Hiesinger - und liefern im abgelaufenen Geschäftsjahr zum wiederholten Male ein sensationelles Ergebnis", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Stahlsparte Tekin Nasikkol. Die Thyssenkrupp-Stahlsparte, die nach dem Willen des Konzerns in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Konkurrenten Tata eingebracht werden soll, hatte im zurückliegenden Geschäftsjahr ihr Ergebnis vor Steuern (EBT) um 26 Prozent auf 687 Millionen Euro gesteigert.

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Über die Gruppe "Stahleinkauf"

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