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Beiträge aus allen Foren
Cornelia Siegmann Es weihnachtet sehr... Die Herrnhuter Sterne
Liebe Gruppenmitglieder,
wer kennt sie nicht . In allen Variationen begegnen sie uns seit unserer Kindheit: Die Herrnhuter Sterne.
1722
Die Ansiedlung
1722 gewährte Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf auf seinem Gut Berthelsdorf in der Oberlausitz mährischen Glaubensflüchtlingen Asyl. Durch die Gegenreformation ab dem 16. Jahrhundert wurden protestantische Gemeinden im Habsburger Reich, insbesondere in Böhmen und Mähren, verfolgt. Einige von Ihnen wanderten deshalb ins lutherische Sachsen aus. Die Ansiedlung der ersten beiden Familien legte den Grundstein für die schnell wachsende Siedlung Herrnhut.
1732
Missionsarbeit
Bereits kurz nach der Gründung der Herrnhuter Brüdergemeine, im Jahre 1732, entsandten die Brüder und Schwestern aus ihrer Mitte Missionare in entlegene Weltgegenden. Ziel war die Verbreitung der christlichen Botschaft, die im Verständnis der Herrnhuter die Gleichheit aller Menschen einschließt. In der täglichen Missionsarbeit wurde der Ausbildung und Versorgung ein hoher Stellenwert eingeräumt
Und hier lesen Sie mehr: https://www.herrnhuter-sterne.de/de/Papiersterne.html
Viel Freude dabei
Herzlich
Cornelia Siegmann
Michael Scheibler A.S.A./AFF Tipo 61 Barchetta - fahren wie Fangio
Der Wind pfeift am Kopf vorbei, das ganze Auto rattert und brüllt. Das grosse Holz-Lenkrad will, nahe an der Brust, gut festgehalten und mit kundiger Hand geführt werden. Die Gänge rasten mit einem Klack ein, der Vortrieb ist enorm, die Fahrfreude noch grösser. So muss sich Juan Manuel Fangio gefühlt haben, der in den Fünfzigerjahren zwei grosse Erfolge im Maserati 300 S eingefahren hat. Und für Stirling Moss war der Maserati 300 S einer der besten Sportwagen aller Zeiten, stark und zuverlässig, ausgewogen und einfach zu fahren. Und er musste es wissen, denn bei 16 Einsätzen siegte er neun Mal im Maserati 300 S, dazu kamen drei zweite Plätze, ein dritter und ein fünfter Platz. Nur zweimal fiel er mit dem Maserati aus.
Allerdings sitzen wir nicht in einem Maserati der Fünfzigerjahre, sondern im A.S.A./AFF Tipo 61, einer Kopie, die bei der Firma Reklus in Buenos Aires ziemlich viel später entstanden ist. Die Papiere weisen den Wagen mit Jahrgang 1963 aus, da hatte sich Maserati als Werk schon lange vom Rennsport zurückgezogen.
Etwa 26 Maserati 300 S
Es war im Jahr 1955, als der erste Maserati 300 S bei Maserati entstand. Ausgerüstet mit einem 2991 cm3 grossen Reihensechszylinder mit Doppelzündung und zwei obenliegenden Nockenwellen schaffte die 260 PS starke und nur etwa 780 kg schwere Barchetta locker Tempo 290 km/h.
Das Fahrwerk entsprach den Maserati-Gepflogenheiten mit Einzelradaufhängungen vorne und DeDion-Starrachse hinten. Zusammengehalten wurde der Wagen durch einen Rohrrahmen, über die ein Stahlgitter und die Alukarosserie gezogen wurde. Trommelbremsen und eine Lenkung über Schnecke und Rolle komplettierten das schnelle Paket, das auch Privatfahrern verkauft wurde.
Fangio gewann damit in Portugal und Kuba. Auf dem Nürburgring aber errang der Maserati 300 S 1956 vielleicht seinen wichtigsten Sieg und wurde im selben Jahr zweiter der Sportwagen-Meisterschaft. Die mindestens 26 von 1955 bis 1959 (teilweise auch mit V12-Motoren) gebauten Exemplare war noch bis in die Sechzigerjahre im Motorsport erfolgreich und erfreuen sich heute der Sympathie vieler Rennfahrer im historischen Motorsport.
Etwas einfacher
Der A.S.A./AFF Tipo 1963 kommt ein wenig rustikaler daher. Auf zwei obenliegende Nockenwellen verzichtet er genauso wie auf eine Doppelzündung. Das Reihen-Sechszylinder-Herz stammt auch nicht aus Modena, sondern wohl aus einem amerikanischen Grossserienfahrzeug (oder dessen südamerikanischen Variante), hat dabei ungefähr 4,5 Liter Hubraum und leistet etwa 170 PS. Immerhin sind wie beim Vorbild drei Weber-Doppelvergaser an Bord.
Das Getriebe weist vier Vorwärtsgänge auf. Etwas schwerer als das Original ist der argentinische Sportwagen mit 980 kg trotz Aluminium-Karosserie geworden, aber weniger als 6 kg/PS verheissen immer noch rasante Fahrleistungen, denen man erst einmal gewachsen sein muss.
Unterschiedlich ist auf jeden Fall die Sitzposition in den Kübelsitzen, denn während die Maserati-Sportwagen rennwagentypisch als Rechtslenker ausgeliefert wurden, hat der A.S.A./AFF das Steuer links. Als Fahrer blickt man auf vier schön gezeichnete Instrumente, die Geschwindigkeit, Drehzahl, Öldruck und Wassertemperatur anzeigen. Dem Original fehlte der Tacho.
Überall gibt es auf dem A.S.A./AFF Maserati-Zeichen, doch die wären gar nicht nötig, denn auch so wirkt der offene Wagen attraktiv und begehrenswert.
Start per Knopfdruck
Giorgio Scarlatti wurde 1957 in einem Maserati 300 S an der Mille Miglia noch Vierter, geschlagen von drei Ferrari Sportwagen. Aber so schnell wollen wir es gar nicht angehen lassen. Wir schalten nochmals die Zündung ein und drücken dann auf den Startknopf. Der Motor reagiert fast sofort und brüllt sein Lied, das nur wenig gedämpft auf der Beifahrerseite durch den Seitenauspuff entweicht.
Klack, der erste Gang ist drin, und los geht die Fahrt. Ganz so aufwändig wie beim Original ist das Fahrwerk wohl nicht, aber wir sind auch nicht auf der Jagd nach Bestzeiten. Schon bei niedrigen Tempi kommt viel Fahrfreude auf, die durch das Röhren des Motors noch gesteigert wird. Bei maximal 5000 Umdrehungen sollte man es bewenden lasse, das Original aus Modena liess auch 6800 Umdrehungen zu.
Den Blick über die lange rote Motorhaube, die Hände fest am Lenkrad, fahren wie Fangio eben.
Wir danken der Oldtimer Galerie für die Gelegenheit zur Probefahrt, der A.S.A./AFF Tipo 61 wird am 29. Dezember 2018 bei der Versteigerung in Gstaad zu einem Bruchteil dessen, was ein originaler 300 S kosten würde, unter den Hammer kommen. Und am Lenkrad macht er kaum weniger Freude, vom Gegenteil könnte uns wohl nur eine Fahrt im Original, zu der wir natürlich nicht nein sagen würden, überzeugen.
Alexandra Hofmann Vorstellungsgespräche über den Bildschirm?
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Bei Fragen wenden Sie sich an
johannes.basch@uni-ulm.de
Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Ulm