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SternentalerSternentaler

187 members | 63 posts | Public Group

Zu mir: ich habe nach dem Abitur mit dem Gedanken gespielt, das Fach der Medizin zu studieren und absolvierte mein erstes klinisches Praktikum, das, das den Medizinstudenten damals bis zum Vordiplom vorgeschrieben war, wie es die CAU-Kiel damals erlaubte, als Berufsfindungspraktikum vor Studienbeginn am Städtischen Klinikum in Kiel und landete dort als "Praktikant" auf der Kinderkrebsstation, wo ich die vorgeschriebenen 3 Monate auch durchhielt, um danach dann eben doch nicht im Fach der Medizin zu immatrikulieren.

Nun bitte ich zu bedenken, dass in der Onkologie zwar mit einer gewissen Sterberate gearbeitet wird -> Sternenkinder -> aber die Zahl der Überlebenden doch signifikant höher ist.

Außerdem bin ich selbst "behindert", wenn auch als high-IQ-Asperger-Autist "unsichtbar" und habe Kinder mit signifikanten Tendenzen von Hochbegabung und Asperger.

Ich dachte nun beim Namen "Sternentaler" an eine Gruppe, in der Leute, - die entweder als Kind im Sinne von "kein Mensch ist behindert, aber alle Menschen werden behindert und immer nur von anderen menschen und manche Menschen werden eben signifikant häufiger behindert", Behinderungen erfuhren, oder mit dem Tod eines Kindes/Jugendlichen zu tun hatten, - Erfahrungen austauschen und Wege überlegen, Netzwerke, wie XING zu nutzen, die Dinge für die Zukunft zu ändern

Aber es ist doch Totenstille in dieser Gruppe, wenn man mal die Beiträge über die Zeitachse verteilt betrachtet.

Bin ich hier nun verkehrt, oder lässt sich Leben in die Bude bringen?

Mit freundlichen Grüßen in die Runde,

Stefan Schaab

Zu mir: ich habe nach dem Abitur mit dem Gedanken gespielt, das Fach der Medizin zu studieren und absolvierte mein erstes klinisches Praktikum, das, das den Medizinstudenten damals bis zum Vordiplom vorgeschrieben war, wie es die CAU-Kiel damals erlaubte, als Berufsfindungspraktikum vor Studienbeginn am Städtischen Klinikum in Kiel und landete dort als "Praktikant" auf der Kinderkrebsstation, wo ich die vorgeschriebenen 3 Monate auch durchhielt, um danach dann eben doch nicht im Fach der Medizin zu immatrikulieren.

Nun bitte ich zu bedenken, dass in der Onkologie zwar mit einer gewissen Sterberate gearbeitet wird -> Sternenkinder -> aber die Zahl der Überlebenden doch signifikant höher ist.

Außerdem bin ich selbst "behindert", wenn auch als high-IQ-Asperger-Autist "unsichtbar" und habe Kinder mit signifikanten Tendenzen von Hochbegabung und Asperger.

Ich dachte nun beim Namen "Sternentaler" an eine Gruppe, in der Leute, - die entweder als Kind im Sinne von "kein Mensch ist behindert, aber alle Menschen werden behindert und immer nur von anderen menschen und manche Menschen werden eben signifikant häufiger behindert", Behinderungen erfuhren, oder mit dem Tod eines Kindes/Jugendlichen zu tun hatten, - Erfahrungen austauschen und Wege überlegen, Netzwerke, wie XING zu nutzen, die Dinge für die Zukunft zu ändern

Aber es ist doch Totenstille in dieser Gruppe, wenn man mal die Beiträge über die Zeitachse verteilt betrachtet.

Bin ich hier nun verkehrt, oder lässt sich Leben in die Bude bringen?

Mit freundlichen Grüßen in die Runde,

Stefan Schaab

Zu mir: ich habe nach dem Abitur mit dem Gedanken gespielt, das Fach der Medizin zu studieren und absolvierte mein erstes klinisches Praktikum, das, das den Medizinstudenten damals bis zum Vordiplom vorgeschrieben war, wie es die CAU-Kiel damals erlaubte, als Berufsfindungspraktikum vor Studienbeginn am Städtischen Klinikum in Kiel und landete dort als "Praktikant" auf der Kinderkrebsstation, wo ich die vorgeschriebenen 3 Monate auch durchhielt, um danach dann eben doch nicht im Fach der Medizin zu immatrikulieren.

Nun bitte ich zu bedenken, dass in der Onkologie zwar mit einer gewissen Sterberate gearbeitet wird -> Sternenkinder -> aber die Zahl der Überlebenden doch signifikant höher ist.

Außerdem bin ich selbst "behindert", wenn auch als high-IQ-Asperger-Autist "unsichtbar" und habe Kinder mit signifikanten Tendenzen von Hochbegabung und Asperger.

Ich dachte nun beim Namen "Sternentaler" an eine Gruppe, in der Leute, - die entweder als Kind im Sinne von "kein Mensch ist behindert, aber alle Menschen werden behindert und immer nur von anderen menschen und manche Menschen werden eben signifikant häufiger behindert", Behinderungen erfuhren, oder mit dem Tod eines Kindes/Jugendlichen zu tun hatten, - Erfahrungen austauschen und Wege überlegen, Netzwerke, wie XING zu nutzen, die Dinge für die Zukunft zu ändern

Aber es ist doch Totenstille in dieser Gruppe, wenn man mal die Beiträge über die Zeitachse verteilt betrachtet.

Bin ich hier nun verkehrt, oder lässt sich Leben in die Bude bringen?

Mit freundlichen Grüßen in die Runde,

Stefan Schaab

Video: Contergan im Zeitraffer der Geschichte!

http://youtu.be/4ySECLrJma0

14.09.2010 | 08:05 Uhr

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) bestätigt Eingang der Klage von Conterganopfern gegen Deutschland

Ostfildern/Straßburg (ots) - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt den Eingang der Klage der Arbeitsgemeinschaft des Contergannetzwerkes Deutschland gegen die Bundesrepublik Deutschland. Mit der Klage beschweren sich die 11 contergangeschädigten Schwerbehinderten der Arbeitsgemeinschaft, dass der deutsche Staat den Conterganskandal ermöglicht hat, indem er es pflichtwidrig unterließ, adäquate Arzneimittelschutzgesetze zu erlassen, 4 Gesetzgebungsversuche seien seit dem Jahr 1928 aufgrund des pharmazeutisch-industriellen Einflusses gescheitert und erst im Zuge der Römischen Verträge musste Deutschland als letztes Land im gesamten EWR-Raum zu Schutzvorschriften gezwungen werden. Selbst nach der Contergantragödie habe der Staat einseitig zu Gunsten der Firma Grünenthal eingegriffen und diese Firma, mitsamt ihren Eigentümern, per Gesetz von allen Forderungen der Conterganopfer ausdrücklich freigestellt, ohne die hieraus resultierende Versorgungsverpflichtung den Geschädigten gegenüber zu erfüllen, womit ein Verstoß gegen das 1. Zusatzprotokoll der Europäischen Menschenrechtskonvention vorläge. Bis zum 01.07.2008 betrugen die Conterganrenten 545 Euro, die nach dem Fernsehfilm "Eine einzige Tablette" auf nunmehr bis zu höchstens 1116 Euro angehoben wurden.

Damit sei kein selbstbestimmtes Leben ohne Arme und/oder Beine möglich, führte Christian Stürmer, der Vorsitzende des Contergannetzwerkes aus. Daran ändere auch die 50 Millionen-Euro-Spende von Grünenthal nichts. Da die Firma die Auflage erteilte, dass das Geld über 25 Jahre aufgeteilt wird, erhält hiervon umgerechnet ein Conterganopfer ohne jegliche Gliedmaßen monatlich rd. 300,-- und ein mittelfach Geschädigter rd. 191 Euro. Es herrscht oft bitterste Armut unter den Opfern, so Christian Stürmer. Vor der ca. 2000 Seiten umfassenden Klage in Straßburg hat das Bundesverfassungsgericht 2 Verfassungsbeschwerden nicht zur Entscheidung angenommen, weil der deutsche Staat angeblich seinen Pflichten nachgekommen sei; Kriegsversehrte, Impfgeschädigte und Opfer privater Gewalttaten hätten jeweils "Sonderopfer" erbracht, Contergangeschädigte hingegen nicht. Die Kläger hoffen, dass ihnen wenigstens auf europäischer Ebene zu ihrem Recht verholfen wird.

Einzelheiten, kostenloses Bildermaterial: http://www.presseportal.de/go2/contergannetzwerk

Link: http://www.presseportal.de/pm/81524/1681114/contergannetzwerk_deutschland

Press Release: http://www.contergannetzwerk.de/j/attachments/article/82/Press%20relase%20European%20Court%20of%20Human%20Rights%20acknowledges%20receipt%20of%20the%20applicat

Pressekontakt:

Contergannetzwerk Deutschland

Vorsitzender: Christian Stürmer

Email: recht@contergannetzwerk.de,

Telefon: 0711/3101676

http://www.contergannetzwerk.de