Problems logging in

Stiftungs-Strategien

Die Stiftung als Herzensanliegen? Zur Vermögenssicherung? Als Ausdruck Ihres freien Willes? Wir freuen wir uns auf einen regen Austausch!

Thorsten Klinkner Steuerung von Immobilienvermögen in Stiftungen - 10 Anregungen
1. Frühzeitig beginnen. Langfristig denken. In der Ruhe liegt die Kraft.
2. Eingehende Reflexion des Stifter-Willens.
3. Ggf. Einbeziehung der Familie.
4. Ggf. Einbeziehung von Partnern / Unterstützern.
5. Analyse der eigenen Finanzen (Vermögensbilanz / Liquiditätsplanung).
6. Entwicklung einer Stiftungs-Strategie.
7. Keine Aktionen, bevor die Stiftungs-Strategie erstellt ist.
8. Präzisier Ausdruck des Stifter-Willens in Stiftungsgeschäft und Stiftungssatzung.
9. Regelung der Details in der Stiftungssatzung. In der Bandbreite Flexibilität bis "Beton" / "Verewigung".
10. Einbeziehung der Stiftungsbehörde als Partner.
You can't comment on this post any more.
Thorsten Klinkner Wertvolle Anregungen für eine gelungene Stiftungs-Strategie
Im Mittelpunkt einer gelungenen Stiftungs-Strategie steht der freie Stifterwille. Was möchte der Stifter erreichen? Was sind die Ziele der Stiftung?
Viele Unternehmer- und Stifterpersönlichkeiten haben einen sehr "gefüllten" Alltag. Sie unternehmen, sie tun, sie gestalten und bewegen.
Das Risiko ist hoch, dass dabei die Zeit für "das Wesentliche" verloren geht. Es bleibt wenig Raum, das eigene Tun ganz individuell zu hinterfragen und auf die zentralen Ziele auszurichten. Was ist wichtig? Persönlich, in der Familie, bei der Steuerung des Unternehmens und der Verwaltung des Vermögens.
Wenn diese Ziele feststehen, ist es eine Folgefrage, wie die "Stiftung" bei der Umsetzung dieser Ziele eingesetzt werden kann. Dann ist stiften leicht, kraftvoll und erfolgreich.
Das Forum "Der Mensch steht im Mittelpunkt" schafft einen Raum, in dem Unternehmer- und Stifterpersönlichkeiten Anregungen austauschen können. Impulse, die zum Nachdenken anregen und im besten Sinn "anstiften".
An dieser Stelle können wir uns austauschen über Bücher, Vorträge, Veranstaltungen, Projekte und vieles mehr. Themen, die uns zum Denken und letztlich zum Handeln bringen.
Die Anregungen sind zwangsläufig so individuell wie der Unternehmer, Stifter oder die Stifter. Der größte Mehrwert für alle entsteht, wenn wir die unterschiedlichen Ansichten respektieren und fragen, was dies für die eigene Strategie positiv bewirken kann.
Ein derartiger wertvoller Impuls ist (für mich), das jüngst erschienene Buch "Wie viel ist genug?" von Robert und Edward Skidelsky.
Ein Buch über die "Ökonomie des guten Lebens". Fundiert recherchiert und anschaulich geschrieben. Mit unzähligen Beispielen und Anregungen.
Im empfehle dieses Buch allen, die sich mit ihrer Strategie vertieft auseinandersetzen und freue mich auf den Austausch.
You can't comment on this post any more.
Thorsten Klinkner Wertvolle Anregungen für eine gelungene Stiftungs-Strategie
Im Mittelpunkt einer gelungenen Stiftungs-Strategie steht der freie Stifterwille. Was möchte der Stifter erreichen? Was sind die Ziele der Stiftung?
Viele Unternehmer- und Stifterpersönlichkeiten haben einen sehr "gefüllten" Alltag. Sie unternehmen, sie tun, sie gestalten und bewegen.
Das Risiko ist hoch, dass dabei die Zeit für "das Wesentliche" verloren geht. Es bleibt wenig Raum, das eigene Tun ganz individuell zu hinterfragen und auf die zentralen Ziele auszurichten. Was ist wichtig? Persönlich, in der Familie, bei der Steuerung des Unternehmens und der Verwaltung des Vermögens.
Wenn diese Ziele feststehen, ist es eine Folgefrage, wie die "Stiftung" bei der Umsetzung dieser Ziele eingesetzt werden kann. Dann ist stiften leicht, kraftvoll und erfolgreich.
Das Forum "Der Mensch steht im Mittelpunkt" schafft einen Raum, in dem Unternehmer- und Stifterpersönlichkeiten Anregungen austauschen können. Impulse, die zum Nachdenken anregen und im besten Sinn "anstiften".
An dieser Stelle können wir uns austauschen über Bücher, Vorträge, Veranstaltungen, Projekte und vieles mehr. Themen, die uns zum Denken und letztlich zum Handeln bringen.
Die Anregungen sind zwangsläufig so individuell wie der Unternehmer, Stifter oder die Stifter. Der größte Mehrwert für alle entsteht, wenn wir die unterschiedlichen Ansichten respektieren und fragen, was dies für die eigene Strategie positiv bewirken kann.
Ein derartiger wertvoller Impuls ist (für mich), das jüngst erschienene Buch "Wie viel ist genug?" von Robert und Edward Skidelsky.
Ein Buch über die "Ökonomie des guten Lebens". Fundiert recherchiert und anschaulich geschrieben. Mit unzähligen Beispielen und Anregungen.
Im empfehle dieses Buch allen, die sich mit ihrer Strategie vertieft auseinandersetzen und freue mich auf den Austausch.
Norbert Schönleber Meine Vorstellung
Liebe Forumsmitglieder,
ich möchte mich hier kurz vorstellen.
Ich bin seit 25 Jahren in Köln als Rechtsanwalt nahezu ausschließlich auf dem Gebiet des Immobilien- und Erbrechts sowie der Testamentsvollstreckung tätig.
Nähere Informationen über mich finden Sie auf meiner Xing-Seite sowie im Internet unter http://www.immobilien-erbrecht.de
Ich moderiere hier auf Xing u.a. die Gruppe Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge. Sie ist hervorgegangen aus der Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge e.V. (AGT) http://www.agt-ev.de.
Die AGT beschäftigt sich auch eingehend mit dem Thema Stiftungen, nicht zuletzt auf Grund des Vorstandsmitgliedes Dr. Jan Schiffer, dem bekannten Stiftungsrechtsexperten.
Wer an den Gruppenthemen interessiert ist, kann der Gruppe gerne beitreten.
Hier der Link zur Gruppe:
Beste Grüße
Rechtsanwalt Norbert Schönleber
Thorsten Klinkner Stiften - Wie viel Vermögen ist erforderlich?
Diese Frage nach dem „Mindestvermögen“ einer Stiftung steht am Anfang vieler Gespräche.
Viele Menschen sind überzeugt davon, dass Stiften ein großes Vermögen erfordert. Die Einschätzung reicht von „einer Million“ bis zu einem zweistelligen oder dreistelligen Millionenvermögen. Noch weitergehend sind in jüngster Zeit Milliardenstiftungen in der öffentlichen Wahrnehmung. Zum Beispiel das Engagement von Bill Gates oder Warren Buffet. Das wirft die Frage auf: Ab welchem Vermögen macht stiften Sinn?
Die Perspektive auf das Stiftungsvermögen verstellt jedoch den Blick auf die vielfältigen Möglichkeiten. Ausgangspunkt einer gelungenen Stiftungs-Strategie ist der freie Stifterwille.
Der Stifter bestimmt, was er tun möchte. Er gibt den Zweck vor. Das Stiftungsvermögen ist das Mittel zur Umsetzung dieses Zwecks. Leitlinie einer Stiftung ist daher nicht das Vermögen, sondern die Entscheidung des Stifters.
Auf die Frage „Wie viel Vermögen ist erforderlich?“ stellt sich (nur) die sinnvolle Gegenfrage: „Was möchten Sie tun?“
Wer ein Krankenhaus oder eine Schule betreiben möchte, benötigt offensichtlich ein Millionenvermögen. Was ist aber mit demjenigen, der einen Immobilienbestand in einer Stiftung steuern möchte? Oder sein Unternehmen? Wie viel Stiftungsvermögen benötigt ein Stifter, der die Ausbildung seiner Kinder finanzieren möchte?
Sind derartige familiäre und unternehmerische Zwecke überhaupt zulässig? Sind sie wirtschaftlich sinnvoll?
Das sind Themen, die wir in den nächsten Wochen diskutieren möchten. Ich lade alle Gruppenmitglieder herzlich zu einem Austausch ein.
Thorsten Klinkner Ulrich Müter
+4 more comments
Last comment:
Norbert Schönleber
Die Stiftung ist sicherlich eine gute und wichtige Sache.
Große Stiftungen wie z.B. die Juliusspitalstiftung oder die Cusanus-Stiftung zeigen auf, dass eine Stiftung dauerhaft wichtige Aufgaben erfüllen und bei guter Wirtschaft auch die Jahrhundert überdauern kann.
Dies führt aber auch zu Überlegungen, die vor Gründung einer Stiftung bedacht werden sollten:
1. Muss ich das Rad noch einmal neu erfinden ?
Wird meine Idee bisher noch nicht oder nicht ausreichend anderweitig schon verfolgt. Oft kann es aus Gründen der Kapitalbündelung sinnvoll sein, das Vermögen in eine bereits bestehende Organisation einzubringen oder hier lediglich eine Unterstiftung vorzunehmen.
2. Reicht das Stiftungskapital auf Dauer aus ?
Die Stiftung muss einen sicheren Kapitalbestand haben um dauerhaft Erträge zu generieren. Es gibt zwar die Verbrauchsstiftung, aber dies stellt ja eher die Ausnahme dar. Im Zuge der Niedrigzinsphase wird es immer schwieriger, mit sicheren Anlagen größere Beträge zu erwirtschaften.
Hier ist zu überlegen, ob das Kapital für den gedachten Zweck ausreichend oder nicht besser anderweitig eingebracht wird, z.B. in bereits bestehende gemeinnützige Einrichtungen.
3. Stiftungsreife
So hat es Herr Kollege RA Dr. Jan Schiffer aus Bonn, der bekannte Stiftungsrechtsexperte einmal so zutreffend formuliert.
Trägt jemand meine heißgeliebte Idee auch in die Zukunft. Was wäre heute, wenn jemand in den 60er Jahren eine Stiftung zur Förderung des Hula Hoop Reifens ins Leben gerufen hätte. Wer würde dies in die Zukunft tragen.
Auch die Björn-Steiger-Stiftung hat ja nach flächendeckender Einführung des Handys mit dem Problem zu kämpfen, was aus dem ursprünglichen Stiftungszweck werden soll.
All dies bedarf reiflicher Überlegung und sachkundiger Beratung.

Moderators

Moderator details

About the group: Stiftungs-Strategien

  • Founded: 23/12/2013
  • Members: 372
  • Visibility: open
  • Posts: 504
  • Comments: 117