Probleme beim Einloggen
Dirk Scharpenberg WM Zeit und ihre Auswirkung auf die Herrengarderobe
Sehr verehrte Damen und Herren,
nicht mehr lange, dann ist wieder WM. Fußballweltmeisterschaft.
Auch solche bekennenden Fußballmuffel wie ich freuen sich auf diese Zeit. Die Nachbarn rüsten die Garage zum Fernsehstudio um. In den Gärten und Parkanlagen wachsen Großleinwände wie Pilze aus dem Boden. Wildfremde Menschen rücken auf Bierbänken zusammen, trinken und grillen, jubeln, fluchen und heulen gemeinsam…
Schon Monate zuvor bewegen Fragen die Nation, die sonst keiner gestellt hätte:
Darf eigentlich jeder Reporter nach Russland? Spielt Özil auf der richtigen Seite, oder gar neuerdings falsch? Darf man die Flagge von Saudi-Arabien auf Kronenkorken drucken und das Bier auch noch in Umlauf bringen? Und lebt der alte Orakelkrake noch und wenn ja, wurde er ausreichend trainiert?
Bei aller Freude über diese Vorgänge, eigentlich keine ausgesprochen satoriale Zeit. Der Dreiteiler wird auf Bierbänken eher selten getragen, edle Krawatten meist vor dem Anpfiff entfernt und über das schöne, sommerliche Maßhemd wird nach Dienstschluss schnell noch das Nationaltrikot gezogen.
Und dennoch, außerhalb dieser 90 bis 120 Minuten geht das Leben ja weiter. Leichte, geschmackvolle Garderobe für den Herrn. Edle Stoffe und Tuche mit Klimafunktion. Feine, gut sitzende Hemden.
Ja, auch das ist heute Fußball. Schauen Sie sich die jungen Athleten abseits des Spielfeldes an (ok, bei der Frisur war ich in diesem Lebensabschnitt auch noch nicht so stilsicher!) Aber so ein dunkelblauer Anzug macht doch echt was her und aus fast jedem Kerl einen Gentleman! Fürs Business, auf Reisen mit oder ohne Mannschaftsbus und bei Partys ohne Bierbank.
Anregungen hierzu finden Sie wie immer unter: http://www.baronandearl.com
Uns allen eine an- und aufregende Weltmeisterschaft und bleiben Sie aufmerksam bei der Wahl Ihrer Garderobe!
Herzliche Grüße und auf bald
Ihr, Dirk Scharpenberg 😉😁
Alfred F. Schmidt Warum sollte man seine Lehrerin oder seinen Professor grüßen?
Guten Tag in die Runde!
Ja, ich kenne die Regel: Der Angestellte (der Rangniedere) grüßt und der Chef (der Ranghöhere) gibt die Hand als Erster. Und der Kundenbetreuer grüßt die Kundin und die Kundin (die Geld zahlt) reicht die Hand.
Aber wie lautet die Begründung bei der Beziehung "Lehrer - Schüler" oder "Professorin - Student". Ja, die Professorin ist ranghöher, aber der Schüler und der Student zahlen doch Geld (an den Staat oder die Schule oder Uni), sind somit Kunden.
Gibt es noch andere Situationen, in denen es üblich ist, dass der, der Geld zahlt, grüßen sollte und der Gegenüber das Recht hat, die Hand als Erster zu reichen?
Auf die klärenden Antworten bin ich sehr gespannt!
Ein schönes Wochenende wünscht Allen
Alfred F. Schmidt
Alfred F. Schmidt Astrid Fiedler
+6 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Alfred F. Schmidt
Guten Tag Herr Horstmann,
da ist es noch einfacher: Wer kommt (in Hörsaal, Zimmer oder Aufzug) grüßt.
Das mit "es gibt der die Hand, der innerhalb der Organisation, in der ich mich gerade befinde, den höheren Rang hat" regte zu weiteren Diskussionen an: Was ist mit dem Hausmeister oder der Sekretärin in der Uni? Und was mache ich in der "Organisation" Finanzamt, Baubehörde? Geben mir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Hand als erstes? Auch der Lehrling? Alle werden von den Bürgern indirekt bezahlt.
Gar nicht so leicht, bin gespannt auf die Ideen und Vorschläge.
Viele Grüße
Alfred F. Schmidt
Nur für XING Mitglieder sichtbar Gesegnete Festtage!
Verehrte Moderatoren, werte Gruppenmitglieder!
Ihnen allen frohe Weihnachten und viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit im kommenden Jahr!
Herzliche Grüße
Markus Fugger v. dem Rech
Dirk Scharpenberg Dresscode für Profis
Als 2008 mit der Finanzkrise ganz viel Geld verbrannte, war auch schlagartig der alte Dresscode der "Nieten in Nadelstreifen" nicht mehr aktuell - ein Nogo.
Einer meiner Kunden meinte sogar "diese Kartoffelkäferanzüge" - in Anspielung auf die ausgeprägten Streifen...
Wie immer in solchen Situationen, entstehen schlagartig "Gegenbewegungen" wie z.B. der "Casual Friday" oder noch im vergangenen Jahr, der Blick einiger Großkonzerne in Richtung "Silicone Valley", mit offenen Hemdkragen, ohne Sakko und Jeans auf der Bühne der Hauptversammlung...
Den (armen) Mitarbeitern wurde dieser Krawattenlose "Look" gleich mit verordnet.
Jetzt fragen Sie vieleicht, was daran denn so schlimm ist?
Erstmal nichts - wenn es nicht um Profis ginge. Profis wollen von Ihrer Aufgabe nicht abgelenkt werden. Auch nicht von dem schrägen Outfit Ihres Gegenüber, der sich nun morgens nicht mehr ohne weitere Überlegungen, auf die allgemein akzeptierte, geschmackliche Sicherheit seines gedeckten 2- oder auch 3-Teilers, mit frischem Hemd und dezenter Krawatte verlassen kann.
Das Ankleiden wird kompliziert, die so entstehenden "Looks" auch gerne zum wegschauen... Unsicherheit macht sich breit. Und dann noch dieser Zeitaufwand morgens oder bein Einpacken für die 3-tägige Geschäftsreise.
Der traditionelle Geschäftsanzug mit klassischem Hemd und Krawatte gibt Sicherheit in allen Situationen des Geschäftslebens. Er ist international akzeptiert und lenkt nicht von der Hauptaufgabe des Profis ab: seinen Job perfekt konzentriert jederzeit auszuführen und auch für ungeplante Begegnungen mit wichtigen Geschäftspartnern gewappnet zu sein.
Und: JEDER sieht gut drin aus (wenn Farbe, Größe und die Längen stimmen)!
Die neuen, unkonstruierten Sakkovarianten und die elegant geschnittenen, nicht zu langen Hosen sind auch deutlich bequemer als die "Rüstungen" der o.g. Nadelstreifenliebhaber. Und sie haben eine zeitgemäße Ausstrahlung, die sich auf ihren Besitzer positiv überträgt.
Seien Sie Profi - voll und ganz!
Ihr, Dirk Scharpenberg

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Stil und Etikette"

  • Gegründet: 22.12.2005
  • Mitglieder: 3.008
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 1.065
  • Kommentare: 4.782