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ThinkSimple

In dieser Gruppe behandeln wir Themen rund um softwarebasierte Personalentwicklung sowie Arbeits- und Unternehmenskultur.

Karl de Molina Arbeiten erfolgreiche Sportler weniger?
Heute gewann Marcel Hirscher seine zweite Goldmedaille in den olympischen Spielen. Eine dritte wird im Spezialslalom voraussichtlich folgen. Hirscher ist auf Rekordkurs. Er ist super erfolgreich.
Warum stellen wir uns die Frage, ob erfolgreiche Sportler weniger Arbeiten?
Bevor wir uns mit der Antwort befassen, schauen uns, wie wir heute in vielen Unternehmen arbeiten.
Timothy Ferriss hat mit seinem Buch „die 4-Stunden-Woche“ beim Thema Länge der Arbeitszeit für Furore gesorgt. Seine Ansätze lassen sich jedoch schwer realisieren, speziell im Angestelltenverhältnis. Stephen Covey in seinem Buch „Die sieben Wege zur Effektivität“ liegt näher an der Umsetzbarkeit.
Was ist letztlich eine vernünftige Arbeitszeit? 8, 6 oder gar 4 Stunden. Viele von uns reduzieren arbeiten auf eine operative Tätigkeit: Meetings, Telefonate, E-Mails usw. Arbeiten ist mehr als das. Wo bleibt der kreative Teil der Arbeit? Wo und wann finden Sie die Lösungen für Ihre Aufgaben? Während der Telefonate, der Meetings? Arbeiten umfasst die operative und die kreative Zeit. Aus meiner Erfahrung sollten 5 bis 6 Stunden für die rein operative Tätigkeit genügen. In der kreativen Zeit definieren Sie die Ziele, entwickeln Strategien, überprüfen das Erreichte usw.
Gelegentlich halte ich Seminare über Arbeitsmethoden für mehr Performance. Ich gebe den Teilnehmern/innen als Orientierung 17.00 Uhr für das Ende der operativen Tätigkeit. Es kommt vor, dass man mich belächelt und erklärt, ein Mitglied der Geschäftsführung oder –leitung ist kein „Nine-To-Five“ Mensch!
Und jetzt kommen zum Freund Marcel Hirscher. Er gewinnt, weil er für die gleiche Arbeit weniger Zeit braucht. Seine Arbeit besteht darin, den Berg herunter zu fahren. So wie bei den anderen Sportlern auch. Würde er sich über die „Über-Länge“ der Arbeit definieren, wäre er kein Winner.
Wäre es nicht sinnvoller, den Erfolg unserer Arbeit nicht über die „Verweil-Zeit“, sondern über die Ergebnisse zu messen?
Damit die 5 bis 6 Stunden für die operative Tätigkeit ausreichen, brauchen Sie einen hohen LEICHTIGKEITS-INDEX (http://www.L-Index.de). Dieser sagt letztlich aus, ob Ihnen aufgrund Ihrer Kompetenzen, Motivationen und Umfeld die Arbeit leicht von der Hand geht oder nicht.
Karl de Molina Sind Sportler performant?
Gestern gewann Laura Dahlmeier Olympia Gold. Ein Riesenerfolg für eine Ausnahmesportlerin. In der ganzen Saison hat sie dominiert. Ihr Sieg bei Olympia war die logische Konsequenz. Wenn wir uns fragen, ist Laura performant? Darauf würden wir antworten: Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn wir Performance anhand einer einfachen Formel darstellen: Performance = Erfolg / Aufwand, dann ist Laura performant, weil sie einen Sieg, einen Erfolg eingefahren hat. Laura hat die Spielregeln eingehalten, eine hohe Qualität erreicht, in dem sie mit allen Schüssen getroffen und die kürzeste Zeit gebraucht hat. Die Aufgabe war für alle Teilnehmerinnen die gleiche. Wer weniger Zeit braucht, gewinnt.
Wie lässt sich dieser Gedankengang auf unseren beruflichen Alltag übertragen? Auch wir haben Aufgaben –wie unsere Kollegen/innen- zu erledigen. Und der Faktor Zeit? Gewinnt auch bei uns, wer früher fertig ist? Häufig werden Menschen danach beurteilt, wie viel Zeit sie im Büro verbringen. Sind wir dann performanter, wenn wir länger im Büro verweilen? Nach der Definition oben, nicht.
Wir werden im Büro keine Siege à la Dahlmeier einfahren. Mit unserer Arbeit erzielen wir z.B. Umsatz. Wir sind dann performant, wenn das Verhältnis Umsatz zu Zeit hoch ist. Z.B. im Schnitt erzielt ein Google Mitarbeiter einen Umsatz von 1 Mio. pro Jahr, bei VW 0,3 Mio., bei vielen Unternehmen 0,2 bzw. 0,1 Mio. Unser Gehalt orientiert sich im Prinzip an unserer Performance. Wäre es nicht sinnvoll, uns konkreter mit unserer Performance zu beschäftigen?
Viele Wege führen zur Performance Entwicklung; einer davon ist das „Internet of People“ (http://www.IoP.plus). In weiteren Artikeln werden wir uns mit der Performance Entwicklung als Lebensaufgabe beschäftigen.
Karl de Molina Co-Gaming und kollaboratives Lernen im Internet of People - Konzept von Profile+
Wie Wolfgang Schmitz in den VDI-Nachrichten 37/2017 schreibt, wünschen sich künftige Ingenieure kollaborative Lernräume und digitale Coaches. Diese Konzepte sind im „Internet of People“ (http://www.IoP.plus) verankert und werden 2018 in unserer Software Profile+ umgesetzt (http://www.Profile-Plus.de). Wir halten Sie auf dem Laufenden. #InternetofPeople #Profileplus #ThinkSimple
Karl de Molina HR NEXT STEP: Internet of People
Kennen Sie den Begriff „Internet of People“(IoP)? Was soll man darunter verstehen?
Sicherlich haben Sie im Rahmen der Digitalisierungsoffensive in Deutschland bereits von Industrie 4.0 oder dem Internet of Things (IoT, „Internet der Dinge“) gelesen.
Internet of Things bedeutet, dass die „Dinge“, in diesem Fall Maschinen, mit Sensoren und Aktuatoren bestückt und via Internet miteinander verbunden werden. Dieses Konzept erleichtert zum Beispiel. die Wartungsarbeiten von Maschinen. Es gibt auch Beispiele aus dem Haushalt wie den Kühlschrank, der selbstständig seinen Füllstand überprüft und bei Bedarf Waren automatisch nachbestellt.
Wie lässt sich dieses Konzept auf eine Unternehmensorganisation übertragen?
Dieses Konzept ermöglicht eine „selbstoptimierende Organisation“ mit vielen Vorteilen.
Mitarbeiter/innen brauchen Qualifikationen, Kompetenzen und Motivationen, damit sie die Anforderungen ihres Jobs erfüllen können. In Anlehnung an das „Internet of Things“ ermittelt hier eine Software etwa via Fragebogen in regelmäßigen Zyklen den Stand der Qualifikationen, Kompetenzen und Motivationen der Mitarbeiter/innen. Aufgrund der ermittelten Ergebnisse empfiehlt die Software Maßnahmen der Personalentwicklung wie eLearning, Games Based Learning usw. Im Sinne von Selbstcoaching entwickeln Mitarbeiter/innen dann ihre Kompetenzen und Motivationen selbstinitiativweiter. In Einzelfällen informiert die Software die Personalabteilung über Notsituationen wie Burnout- oder Kündigungsgefahr. Nach einer angemessenen Zeitspanne erfasst die Software nochmals den Zustand der Organisation und ermittelt die Fortschritte. Dieses Konzept heißt „Internet of People“ und ermöglicht eine „selbstoptimierende Organisation“ mit den sich daraus ergebenden Vorteilen.
Das „Internet of People“ funktioniert ähnlich wie unser Körper. Unser Körper verfügt über eine Reihe von „Sensoren“, die uns über dessen Zustand informieren: Hunger, Schmerzen usw. Wenn wir uns zum Beispiel an einem Stein stoßen und verletzen, setzt unser Körper einen Heilungsprozess in Gang, der die Wunde wieder heilt. Ähnlich arbeitet die „selbstoptimierende Organisation“. Wenn sich der Körper nicht selbst heilen kann, konsultieren wir einen Arzt. Liegt bei einer Organisation etwa eine Notsituation wie Burnout-Gefahr vor, schaltet sich die Personalabteilung ein und leitet „Heilungsmaßnahmen“ ein.
Das „Internet of People“ funktioniert ähnlich wie unser Körper.
Die Vorteile des „Internet of People“ liegen auf der Hand: Mehr Performance, niedrigerer Krankenstand und geringere Fluktuation.
In den nachfolgenden Artikeln werden wir die Arbeitsweise und die konkrete Umsetzung des „Internet of People“ erläutern.
Karl de Molina Webinar über JOBMATCHING und People Analytics
Wie gut schneiden Kandidaten im „culture fit“ und „skills fit“ für eine Stelle Ihres Unternehmens ab? Hierfür haben wir den JOBMATCHING entwickelt.
Wie People Analytics bei der Performance – Entwicklung Ihrer Organisation helfen kann?
Beide Themen behandeln wir im Webinar am 5. Dezember um 13.00 Uhr. Weiter unter: https://www.thinksimple.de/webinare/

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Über die Gruppe "ThinkSimple"

  • Gegründet: 12.04.2010
  • Mitglieder: 103
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 106
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