Probleme beim Einloggen

TOP GUN LEADERS

Weniger Stress - Mehr Leistung - Zufriedene Mitarbeiter - Mehr Zeit - Weniger Fehler - Größerer Überblick --- Trainings für Führungskräfte

Evelyne Hett Changemanagement nach und während Lean Einführung
Entscheidung im Top Management, aktive Umsetzung bei jedem Einzelnen
„Never change a running system! “ so eine alte Binsenweisheit, auf der sich viele Unternehmen auszuruhen scheinen: Zukunftsorientierung hört sich anders an: In Ihrer Unternehmenskultur bekennen sich große Konzerne zur Weiterentwicklung in Richtung Fortschritt und Qualität. „Stillstand ist Rückschritt“ ist nur eines der bekanntesten Beispiele. Warum stellen Unternehmen ihre kompletten Abläufe auf den Kopf, um sie unter dem Lean Gedanken neu zu organisieren? Ist Lean ein „neumoderner Trend des einundzwanzigsten Jahrhunderts“? Oder handelt es sich nicht viel mehr um ein „notwendiges Übel“, um auf den übersättigten Märkten unserer Wohlstandsgesellschaft langfristig bestehen zu können?
Einführung von Lean: Heute am Besprechungstisch – morgen in den Prozessen?
„Werte ohne Verschwendung schaffen“, die Unternehmensphilosophie des Lean Management soll eingeführt werden. Die Zielsetzung, alle Prozesse optimal aufeinander abzustimmen und Überflüssiges, im ursprünglichen Sinne vor allem Verschwendung zu vermeiden, klingt zu schön, um wahr zu sein. In der Realität scheitern tatsächlich viele Unternehmen an der Einführung und der dauerhaften Umsetzung des Lean Managements. Denn was in der Theorie so einfach klingt, birgt in der Praxis seine Tücken im Detail. Und doch bedeutet die erfolgreiche und dauerhafte Einführung des Lean Managements nicht nur die Aktivierung der verborgenen Potenziale eines Unternehmens, sondern dient auch dem langfristigen Unternehmenserfolg und der Gewinnmaximierung.
Kommando von oben oder Entscheidung im Unternehmen
Mitentscheidend für den Erfolg des Lean Managements kann durchaus sein, ob die Entscheidung zur Veränderung aus den eigenen Rängen im Top und Middle Management getroffen oder als Machtspruch von „Oben“ als einsame Entscheidung des Geschäftsführers, Inhabers oder Mutterkonzerns aufoktroyiert wurde. Warum? Lean setzt voraus, dass die Grundgedanken nicht nur in die Prozesse, sondern auch in die Köpfe aller Beteiligten „implementiert“ werden. Umso mehr „Gläubige“ bereits in möglichst vielen Organisationsebenen vorhanden sind, umso leichter wird auch die gesamte Belegschaft „missioniert“. Voraussetzung wird in jedem Fall sein, dass das Management überzeugt hinter der Entscheidung und den „Geboten“ des Leans steht. Mit Information und Schulungen der Führungskräfte kann hier dem eigentlichen Wechsel vorgegriffen werden und Grundlagen und Methodenkenntnisse des Lean Managements vermittelt werden, um die Bereitschaft zum Wechsel in der Führungsebene auszubauen. Ein erster Schritt um eine unternehmensdurchdringende Überzeugung zu schaffen, wird sein, dazu ein klares Statement nach Außen und Innen zu setzen, indem die Grundgedanken des Lean Managements in die Unternehmensvision aufgenommen werden. Das schafft Gemeinschaftssinn und fördert die Akzeptanz der Veränderungen.
Durchdachte Implementierung: Der erste Schritt auf dem Weg zum erfolgreichen Lean Management.
„Aller Anfang ist schwer“: Leichter wird es, wenn entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Um Lean in ein Unternehmen erfolgreich und dauerhaft einzuführen, empfiehlt sich in jedem Fall ein systematisches Vorgehen in mehreren Schritten:
Die Vorbereitung: Verbündete schaffen, Gerüchten vorgreifen….
Dem Entschluss Lean Management einzuführen folgt eine Vorbereitungsphase, in der ein Projektteam definiert wird und die Ziele der Einführung sowie die Meilensteine des Ablaufs festgelegt werden. Schon vor dem Kick-off-Meeting sollte die personelle Zusammensetzung des Teams für den Veränderungsprozess bestimmt werden.
Die Gruppenzusammenstellung ist möglichst interdisziplinär und abteilungsübergreifend vorzunehmen, um die Einführung des Lean Management von möglichst vielen Standpunkten beleuchten zu können. Unbedingt zu empfehlen: Ein kompetenter, erfahrener Experte im Bereich Lean: Ob dies nun von einem internen Lean Manager übernommen wird oder durch einen externen Berater besetzt wird, ist unternehmensabhängig. Durch die möglicherweise höheren Erfahrungswerte, der Neutralität gegenüber einzelnen Beteiligten und der drohenden Doppelbelastung bei der Besetzung mit eigenen Führungskräften ist es oftmals sinnvoll, einen externen Coach für das Change Management in Anspruch zu nehmen.
Schon in dieser frühen Phase der Einführung sollte auch an die Kommunikation nach Innen und Außen gedacht werden, um Gerüchten vorzubeugen: Vor allem „Lean Management“ wird oftmals - in falsche Worte gefasst - als blinde Rationalisierung verstanden und löst damit schnell abteilungsübergreifende Lauffeuer an Panikmeldung über bevorstehende Massenentlassungen aus. Auch in der Außenwirkung muss der „stillen Post“, die den Lean Gedanken schnell zu Einsparungen aus Insolvenzgründen werden lässt, vorgegriffen werden.
Die Diagnose: Auf der Suche nach Verschwendung…
Lean Management ist kein Patentrezept. Also ist eine genaue Diagnose gefragt: Mit Methoden betriebswissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Bereich werden gründlich alle bestehenden Prozesse, Abläufe und Verfahren untersucht und Ineffizienzen in Form von Schwachstellen und Optimierungspotenziale identifiziert. Hier ist entsprechende Methodenkompetenz im Team gefragt. Zahlreiche Werkzeuge aus dem Bereich des Risiko- und Qualitätsmanagement finden hier Anwendung z.B. FMEA, Ursachen-Wirkungs-Diagramm, Prozessanalyse, Ablaufprogramme und viele mehr. In Bezug auf eine angestrebte Qualitätssteigerung empfiehlt es sich auf jeden Fall nicht nur Fehler und Verschwendung zu beleuchten, sondern Qualitätssteigerungspotenziale in die Diagnose miteinzubeziehen.
Gestaltung: aus dem großen Ganzen ins Detail
Im nächsten Schritt wird der „Behandlungsplan“ festgelegt, der konkrete Verbesserungspotenziale und Lösungsansätze aufzeigt. Auch hier sind die Maßnahmen auf den entsprechenden Betrieb abzustimmen. Das Allheilmittel gibt es nicht. Unternehmen profitieren in dieser Phase oft enorm von externen Change Managern, die immun gegen „Betriebsblindheit“ und den beliebten Spruch „Das haben wir schon immer so gemacht!“ agieren und mit dem entsprechenden Weitblick an die Lösungen herantreten.
Planung: der Fahrplan zum Ziel
Die konkreten Maßnahmen für einzelne Arbeitsschritte und Abteilungen werden geplant und Verantwortliche ausgewählt, informiert und entsprechend geschult. Auf der Information und der Erteilung entsprechender Verantwortung, Kompetenz und Fachwissen ist hierbei besonderes Augenmerk zu legen.
Umsetzung: Gemeinsam werden wir schlank
Alle Maßnahmen aus den vorhergehenden Schritten werden umgesetzt und im Dialog von oben nach unten und unten nach oben kontrolliert, auf Fehler und weitere Verbesserungen beobachtet und bei Bedarf angepasst.
Stabilisierungsphase: Lean ist ein Prozess – kein Zustand
Die Neuerungen laufen in diesem Stadium bereits im produktiven Prozess und doch ist das Lean Management nicht als „Status Quo“ zu verstehen. Aber im erfolgreich verlaufenden Change Management wurde auch der ständige Verbesserungsprozess als feste Größe des Betriebs implementiert und bei den Mitarbeitern alle Ebenen verankert, so dass es zum Alltag wird, neue und bessere Optionen zu suchen und umzusetzen. Der Lean Manager zeigt Methoden und Wege auf, wie Abläufe, Prozesse und Zustände immer weiter in Frage gestellt werden und weitere Optimierungspotenziale identifiziert werden können, um die kontinuierliche Verbesserung fortlaufend zu sichern. Um Nachhaltigkeit und dauerhaften Erfolg zu garantieren, kann es sinnvoll sein, in regelmäßigen Abständen die Abläufe von einem externen Lean Manager hinterfragen zu lassen und eigene Mitarbeiter und Führungskräfte im Bereich Lean Management gezielt zu schulen.
Der Schlüssel zum Erfolg ist neben dem systematischen Vorgehen bei der Einführung und der Umsetzung des Veränderungsprozesses aber die Bereitschaft aller Beteiligten zu schaffen und die Motivation zur ständigen Verbesserung zu erhalten – Lean Management kann nur organisationsübergreifend eingeführt werden. Jeder Mitarbeiter trägt einen Teil zum Erfolg bei und wird Teil von Lean!
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat und Sie mehr davon lesen möchten, dann besuchen Sie unseren Blog:
http://evelynehett.blogspot.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: e.hett@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Evelyne Hett
Frank Sastedt Ich wünsche allen Mitgliedern und Moderatoren erholsame Osterfeiertage !
Falls das kühle Wetter zu "www" Informationen anregt, hier mal wichtige Daten zum Thema STROM..
Evelyne Hett Workshop: Die neue DIN EN ISO 9001:2015
In der Regel gilt die Norm....
... doch auch diese unterliegt Veränderungen. Zu Recht, besteht doch gerade bei Qualität und deren Management immer "Luft nach oben". Schließlich können wir alle beobachten, wie sich Märkte immer dynamischer entwickeln.
Um dieser Dynamik gerecht zu werden und Trends nicht nur zu verfolgen, sondern sie ganz vorne in der ersten Reihe beobachten und ohne große Zeitverzögerung implementieren zu können, heißt es jetzt handeln.
Bestimmen also auch Sie, wie Sie Qualitätsansprüche von morgen bereits heute kennen und anwenden lernen können - mit unserer Schulung zur neuen DIN EN ISO 9001:2015.
Der Hintergrund
Im 2. Halbjahr 2015 erschien die mit Spannung erwartete ISO 9001:2015. Doch welche Änderungen stehen zertifizierten oder an Zertifizierung interessierten Unternehmen bevor? In welchem Maße muss wann gehandelt werden, um die Anforderungen der neuen QM-Richtlinie erfüllen zu können?
Viele Fragen, auf die es zu diesem Zeitpunkt noch keine endgültigen Antworten gibt.
Fest steht:
Die im September 2015 erschiene Revision ISO 9001:2015 weist deutliche Änderungen zur DIN EN ISO 9001:2008 auf.
Diese Änderungen betreffen beispielsweise die stärkere Ausrichtung des Qualitätsmanagements auf den Dienstleistungssektor. Dies betrifft sowohl Begrifflichkeiten (verstärkter Einsatz generischer Ausdrücke und Bezeichnungen) wie auch die Tatsache, dass Ansätze wie das prozessorientierte Qualitätsmanagement, stärker in den Fokus rücken - und damit auch die Zusammenhänge und Kausalitäten in Produktionsprozessen und auch die Anforderungen interner wie externer Kunden an eben diese Produktionsabläufe.
Die ISO 9001:2015 beschreibt anhand einer Gliederung, dem HLS, in 10 Kapitel bereits jetzt schon die Erweiterung der aktuellen DIN EN ISO 9001:2008 in groben Zügen:
1. Anwendungsbereich
2. Normative Verweisungen
3. Begriffe und Definitionen: Verweis auf die allgemeinen, in der Anlage SL dargestellten Begriffe sowie jedwede spezifischen Begriffe für die Norm.
4. Kontext der Organisation: Verstehen der internen und externen Angelegenheiten, der Anforderungen und Erwartungen relevanter interessierter Parteien, des Managementsystems und seines Anwendungsbereiches.
5. Führung: Verantwortung und Verpflichtung der obersten Leitung, Politik, organisatorische Funktionen, Verantwortungen und Befugnisse.
6. Planung: Maßnahmen zur Erkennung von Risiken und Chancen, relevante Ziele der Norm und Pläne zu deren Erreichung.
7. Unterstützung: Ressourcen, die für die entsprechende Norm benötigt werden, Kompetenz, Bewusstsein, Kommunikation und dokumentierte Information.
8. Betrieb: Betriebliche Planung und Lenkung.
9. Leistungsbewertung: Überwachung, Messung, Analyse und Bewertung, internes Audit und Managementbewertung.
10. Verbesserung: Nichtkonformität, Korrekturmaßnahmen und ständige Verbesserung.
Kurzum: Der Revision der Wortwahl wird auch eine Modernisierung und Fokussierung der Blickwinkel auf Qualität bei der Produktion, der Risiko- und Kundenzentrierung und beim Management folgen. Schließlich - und damit wären wir wieder bei der Dynamik der Entwicklungen und Märkte - muss auch die Mutter aller QM-Normen den Wandel begleiten und sich der immer intensiveren Verschmelzung von Service und Produktion widmen.
Investieren Sie in Qualität, die sich auszahlt. Für Sie, Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiter und Ihre Kunden! So können Sie heute schon sehen, wie und wo Sie die zukünftige DIN EN ISO 9001:2015 in Ihrem Unternehmen effizient umsetzen können.
Seminarinhalte:
- Die aktuelle DIN ISO 9001:2015 (Entwurf) und Zielsetzung der Revision
- Darstellung und Interpretation der Änderungen
- Die neue Struktur: High Level Structure
- Risikobasierter Ansatz
- Forderung des prozessorientieren Ansatzes
- Die Rolle der interessierten Kreise (Stakeholder Engagement)
- Anforderungen an Auditoren
- Darstellung der Chancen der neuen ISO 9001:2015
- Ausarbeitung von Handlungsoptionen
- Tipps zur Umsetzung in der Praxis und die nächsten Schritte im Revisionsprozess.
Praxisbeispiele
Zielgruppe:
Qualitätsbeauftragte, Qualitätswesen, Qualitätsmanager, QMB, (interne) Auditoren, Geschäftsführer, Prozessverantwortliche, IMS-Beauftragte, Qualitätsfachleute
Methodik: Vorträge, Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch, Seminarunterlagen
Dauer: 1 Tag
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat und Sie mehr davon lesen möchten, dann besuchen Sie unseren Blog:
http://evelynehett.blogspot.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: e.hett@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Evelyne Hett
Fabienne Partsch Gewohnheiten bei der Arbeit+++ Studienteilnehmer/innen gesucht +++ Teilnahmevergütung und Tipps zur Veränderung von Gewohnheiten
Ein Großteil unseres täglichen Verhaltens bei der Arbeit läuft gewohnheitsmäßig und automatisch ab. Haben auch Sie eine typische Gewohnheit, die Sie häufig bei der Arbeit zeigen?
In unserer Studie "Gewohnheiten bei der Arbeit" an der Universität Mannheim untersuchen wir mit Hilfe einer zweiwöchigen Online-Studie arbeitsbezogene Gewohnheiten und was man alternativ tun kann. Dazu suchen wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer, die bereit sind unsere Studie durch ihre Teilnahme zu unterstützen. Teilnehmen können Sie, sofern Sie mindestens 30 Stunden pro Woche arbeiten davon etwa 50% der Arbeitszeit oder mehr am Computer verbringen.
Die kontinuierliche Teilnahme an der Untersuchung wird mit bis zu 50 € vergütet. Darüber hinaus können Sie Ihr eigenes Verhalten und Ihre Gewohnheiten, die Sie bei der Arbeit haben, reflektieren und erhalten wissenschaftlich fundierte Tipps und Tricks, wie die Veränderung von Gewohnheiten gelingen kann.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Melden Sie sich hierfür einfach direkt zur Studienteilnahme an:
https://www.soscisurvey.de/Anmeldung-Gewohnheiten
Weitere Infos finden Sie hier, oder direkt bei der Anmeldung: https://www.soscisurvey.de/Anmeldung-Gewohnheiten/Infoblatt_zur_Teilnahme_IVAA.pdf
Vielen Dank und freundliche Grüße
Fabienne Partsch - im Namen des Forschungsteams der Studie „Gewohnheiten bei der Arbeit“.
Bei Fragen zur Studie können Sie sich unter der E-Mail-Adresse gewohnheit@uni-mannheim.de gerne an mich wenden.
Evelyne Hett Lean/Changemanagement – inkrementeller Wandel mit Weitblick!
Ein wirtschaftlich arbeitendes, gewinnbringendes Unternehmen erlebt notwendige Wandel mit Hilfe von beherzter Kooperation zweier in sich greifender und zusammen übergreifender, Arbeitsweisen. Jene grenzen sich heutzutage recht stark von dem über 100 Jahre statt gefundenen Taylorismus ab.
Auf Vermutungen und Annahmen basierende agile Methoden sind Schnee von gestern. Reines Changemanagement gibt zwar in gewisser Art und Weise den Takt vor, wirkt aber ohne Lean Startup plump, schwerfällig, zäh und eher milchglasähnlich.
Was nutzen gute Vorbereitungen, ein gestecktes Ziel und aufgeblähte Investitionen, wenn das Dazwischen und das Danach vollkommen im dunklen Kämmerchen bibbernd mit Ihrem unsicheren Schicksal harren?
Die starre Struktur des „nackten“ Change Managements bedurfte dringend einer Auffrischung, welche nachhaltig, überprüf- und einschätzbar zum gewünschten Ziel führt.
Das Unmittelbare lässt grüßen. Dies bedeutet, dass zunächst die reine Idee die Feder schwingt.
Dieser Idee folgend werden Kunden/Ersttester für ein schnelles Feedback herangezogen. Längere Vorbereitungszeiten entfallen gänzlich. Kein nervtötendes Getänzel um den heißen Brei. Sie lassen die Kunden vorab von der vorsichtig angerührten Rezeptur kosten. Sie beobachten die Wirkung, schauen noch einmal genauer hin und ergänzen die noch fehlenden Zutaten bis sie die absolute Geschmackssensation erzielt haben.
Dadurch werden viele zeitaufwendige Arbeitsschritte abgekürzt, gar übersprungen zum Wohle des gesamten Unternehmens. Die Miteinbeziehung der Mitarbeiter in diesen Wandlungsprozess, zahlt sich hierbei tausendfach aus.
Iteration lautet das Zauberwort, welches vor enttäuschenden, langwierigen Rückschritten schützt und Ihren Karren nicht in den Dreck, sondern auf die Rennbahn in Richtig Erfolg fährt.
Um es auf den Punkt zu bringen. Lean/Changemanagement bedeutet:
Durch Experimentieren Veränderung schaffen
- Verwandeln Sie Ihre Idee in ein Produkt
- Lassen Sie dieses so schnell wie möglich von Kunden testen
- Warten Sie auf das Feedback. Werten Sie die eingehenden Reaktionen aus.
- Reagieren Sie darauf. Das Konzept ist ausgereift und somit durchführbar. Ziel in Sicht!
Auf die richtige Mischung kommt es an
Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihr schon bestehendes Lean Changemanagement mit Zusatz-Methoden aufzupeppen?
An dieser Stelle kommen Lean Coffee und Culture Hacking zum Tragen. Diese beiden ernstzunehmenden Kandidaten schauen sich Ihr „Gericht“ genau an und sorgen durch die Miteinbringung von Abstufungen für eine griffige Veredlung Ihres Vorhabens.
Lean Coffee: Finden Sie in diesem Experiment heraus, wer sich für ein Change interessiert und sich dafür gegebenenfalls stark machen würde. Einladungen (Aushang, E-Mail, via Post, persönlich oder telefonisch) zum Lean Coffee werden gerne wahrgenommen, da diese ein wichtige Gemeinschaftsgefühl symbolisieren und die Motivation innerhalb des Unternehmens erheblich steigern.
Die Methode Culture Hacking bezeichnet die Veränderung der Organisationskultur durch Aktionen - provozieren des aktuellen, kulturellen Standards bis hin zum Durchbrechen von alten, festgelegten Regeln/Arbeitsweisen.
Lean/Changemanagement in dargestellter Bandbreite ist der starke Partner an Ihrer Seite.
Gewünschte Unternehmensziele wie zum Beispiel:
- Verschlankung der Produktionsprozesse
- Straffung der Absatzkanäle und dadurch Kosteneinsparung und Freisetzen von Kapital für neue Investitionen
werden kostensparend, weniger imperativ und vollkommen verbraucherfreundlich im Handumdrehen erreicht. Das Unternehmen floriert!
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: e.hett@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Evelyne Hett

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "TOP GUN LEADERS"

  • Gegründet: 14.03.2014
  • Mitglieder: 144
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 141
  • Kommentare: 12