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Klaus Heidemann
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Diese Gruppe freut sich auf alle Interessierten, die im Tourismus arbeiten. Wir freuen uns auf interessante Themen und spannende Beiträge.

VENEDIG ist legendär. Kaum jemand kann sich der Einzigartigkeit dieser Lagunen-Stadt entziehen. In Zeiten der Pandemie zeigt sie sich von einer ganz anderen Seite. Ohne die Touristenmassen ist da plötzlich wieder der Charme vergangener Epochen. Eine Chance für die Stadt, ihre Besucher und deren gemeinsame Zukunft.

Lassen Sie sich treiben...https://youtu.be/WQpAx13vtDA

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Schade, daß ich diese Nachricht erst jetzt gelesen habe!! Auch ich als der etwas andere Stadtführer bin von diesen "Corinna" bedingten Einschränkungen stark betroffen. Das einzige, was mich immer mal wieder aufbaut, ist, daß ich einige Aufträge von Leuten bekomme, die nicht in großen Gruppen z.Zt. unterwegs sein wollen. Die freuen sich, von mir ins lebendige Mittelalter entführt zu werden. Ein Stadtführung einmal auf eine völlige andere Art und Weise, um meinen Gästen die schöne Welterbeperle Lübeck näher zu bringen - und das Corona Konform! Hier ein kleiner Einblick: https://www.olafpokorny.de/blog/2020/10/eine-reise-ins-lebendige-mittelalter.php

Anita Wandinger-Nolen, Gastgeberin des Münchener AWA Hotels und Mitglied im Verein „Südliches Bahnhofsviertel“, fordert von der Stadt endlich Maßnahmen zur Bekämpfung der Probleme des Viertels und unterstützt das Projekt „Grüne Stadt der Zukunft“.

Das südliche Bahnhofsviertel gehört seit Jahren mit zu den weniger attraktiven Vierteln in München. Probleme wie alkoholisierte Passanten, Gewalt, Schmutz und Unruhe sind an der Tagesordnung und belasten sowohl Anwohner als auch dort ansässige Gewerbetreibende, zu denen auch die Hotelierin Anita Wandinger-Nolen zählt. „Meine Familie ist seit Jahren als Hotelbetreiber im südlichen Bahnhofsviertel ansässig. Von daher habe ich die negative Entwicklung des Viertels über einen langen Zeitraum hautnah miterlebt. Als selbstständige Geschäftsfrau bin ich aber jetzt auch direkt persönlich betroffen. Schon vor einiger Zeit habe ich mich daher in einer E-Mail an unseren Bürgermeister gewandt, die Probleme geschildert und Lösungsansätze aufgezeigt. Herr Weichsel vom Kreisverwaltungsreferat kam daher zum Austausch zu mir ins Hotel. Er teilt die Ansichten bezüglich Schiller und Goethe Straße und betonte, dass man bereits daran arbeitete und nun mehr Patrouillen stattfinden. Das kann ich bezeugen, eine Verbesserung der Lage aber nicht, da auf der Straße herumlungern zunächst nicht illegal ist und Passanten dort bleiben dürfen - auch alkoholisiert. Bei Verschmutzung der Straße, Gewalt oder ähnlichem werden die Passanten vertrieben oder vorübergehend von der Polizei isoliert - langfristige Maßnahmen und Pläne scheint es jedoch keine zu geben.“

+++ Die Begrünung des Viertels ist ein Lösungsansatz +++

Wie bei vielen deutschen Großstädten zählt die Gegend rund um den Hauptbahnhof nicht unbedingt zu den Vorzeigequartieren der jeweiligen Stadt. Das südliche Bahnhofsviertel in München macht da keine Ausnahme. Insbesondere die zahlreichen dort ansässigen Hotels, aber auch der Einzelhandel und natürlich die Anwohner leiden seit Jahren unter der Situation. Dabei gebe es Lösungsansätze, welche sich mit relativ geringen Aufwand umsetzen ließen.

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat bei einer Veranstaltung kürzlich aufgezeigt, wie das Forschungsvorhaben „Grüne Stadt der Zukunft – klimaresiliente Quartiere in einer wachsenden Stadt“ dazu beitragen könnte, das südliche Bahnhofsviertel wieder zu einem Ort zu machen, an dem man gerne wohnt, einkauft oder übernachtet.

„Wenn man sich historische Stadtbilder anschaut, so waren die Häuser oft mit Efeu bewachsen, die Gehwege waren von Bäumen gesäumt, Bänke luden zum Verweilen ein. Irgendwann setzte ein Wandel ein und alles wurde grauer und monotoner. Nicht nur aus Klimaschutzgründen ist es an der Zeit, dass hier wieder ein Umdenken stattfindet und wir unsere Stadt bzw. in diesem Fall konkret das südliche Bahnhofsviertel wieder zu einem lebenswerteren Ort machen“, so Anita Wandinger-Nolen.

„Es gibt genügend Projekte, die zeigen, dass ein besseres ökologisches Umfeld auch zu einem besseren ökonomischen und vor allem sozialen Umfeld führt. Und damit wäre dann letztendlich allen geholfen. Die Lösungsansätze, welche das IWÖ dargestellt hat, sind beindruckend. Mit meinem Unternehmen, dem AWA Hotel, will ich gerne eine Vorreiterrolle einnehmen und alles versuchen, um im ersten Schritt eine Fassadenbegrünung zu realisieren. Ein Antrag auf Zuschuss einer Fassadenbegrünung liegt bereits seit Mai 2019 bei der Stadt München zur Freigabe. Denn wie bei so vielen Sachen muss nur einer den Anfang machen, damit auch andere mitziehen“, so Wandinger-Nolen weiter.

Informationen zum Projekt „Grüne Stadt der Zukunft“ sind hier zu finden: https://www.ioew.de/projekt/gruene_stadt_der_zukunft_klimaresiliente_quartiere_in_einer_wachsenden_stadt/

Weitere Informationen:

https://www.awa-hotel.com

https://www.pr4you.de

Interessanter Ansatz. Gerade auch da Klimawandel ein großes Thema ist. Es gibt bestimmt viel Ansätze. Manchmal ist es aber auch so, daß Anwohner was machen und die Gemeinden oder Städte das dann toll finden. Vielleicht muß nicht immer nach dem Staat oder der Stadt gerufen werden. Es kann auch ein Zusammenschluss von Anwohnern bzw. dort ansässigen Unternehmen als "Privatinitiative" was in Bewegung setzten.