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Train the Trainer by leo.Seminare

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Ulf Mayer Endlich möglich: IHK-Trainer-Zertifikat für erfahrene Trainer!
Guten Tag zusammen.
Heute habe ich gute Neuigkeiten für Sie, wenn folgendes auf Sie zutrifft:
- Sie sind als Trainer oder Dozent regelmäßig im Einsatz
- Sie verfügen über Kompetenz und Vermittlungsfähigkeit
- Die Arbeit mit Teilnehmern geht Ihnen gut von der Hand
- Aber es fehlt Ihnen das entsprechende Zertifikat um Ihre Kompetenz zu belegen.
Denn dann wird es Sie freuen, dass Sie mit unserem neuen Schnellkurs “Trainer (IHK)” jetzt ganz einfach und in Ihrem Tempo das IHK-Trainer-Zertifikat erlangen können.
Damit werden Sie in Zukunft Ihre Qualifikation bei Auftraggebern, Teilnehmern oder Kollegen auch offiziell belegen können und es stehen Ihnen Aufträge zum Beispiel bei Bildungsträgern und für die öffentliche Hand offen.
Herzliche Grüße aus Essen!
Ulf Mayer
leo.Seminare
Julia Büttner führen Sie Vorstellungsgespräche?
Sie haben schon mal ein Vorstellungsgespräch oder Einstellungsinterviews (als Interviewer) geführt? Dann suchen wir genau Sie! Um die Frage zu beantworten, wie Einstellungsinterviews in der beruflichen Praxis gestaltet sind, führt die Universität Ulm derzeit eine kurze Online-Umfrage (ca. 20 Minuten) durch. Hierfür suchen wir noch möglichst viele StudienteilnehmerInnen und wir würden uns freuen, wenn Sie mitmachen.
Link zur Studie: https://ww2.unipark.de/uc/Abteilung/401f/
Vielen Dank!
Twitter logo Train the Trainer by leo.Seminare organisiert das folgende Event: Wie man Stress zu seinem Freund machen kann!
Liebe Gruppenmitglieder,
im Rahmen einer Führungskräftentwicklung mit dem Thema "gesunde Führung" bin ich während der Recherche über einen in meiner Wahrnehmung hochinteressanten Vortrag von Kelly McGonigal aus dem Jahre 2013 gestossen.
Vielleicht geht es Ihnen ähnlich wie mir und Sie werden von vielem im ersten Schritt denken "ist ja klar". Interessanterweise hat mich Mrs. McGonigals Vortrag dennoch in den vergangenen Wochen nicht mehr losgelassen.
Inzwischen denke ich, zumindest in meinem Fall, dem Grund dafür auf die Schliche gekommen zu sein. Nur weil etwas fundamental logisch und eindeutig nachvollziehbar ist, heißt das noch lange nicht, daß es mir auch klar ist.
Mir jedenfalls hat der Vortrag einen Denkanstoß gegeben, der nunmehr seit knapp drei Monaten in meinem Verstand seine Runden dreht...
Herzliche Grüße,
Ihr Sascha A. Wagner
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Sascha A. Wagner Das Forumtheater - willkommene Alternative zum Rollenspiel
Liebe Kollegen,
von Trainern geliebt, von Teilnehmern... nun ja...
Rollenspiele sind in vielerlei Hinsicht eine der effizientesten Methoden um Praxistransfer oder Verhaltensänderungen zu ermöglichen bzw. einzustudieren. Da diese Erkenntnis nun nicht unbedingt einen atomphysikalischen Verständnishorizont erfordert, werden Rollenspiele erfahrungsgemäß häufig gewünscht und eingesetzt.
Nun möchte ich hier keine Lobeshymne auf Rollenspiele singen (auch wenn mir das nicht schwer fiele) oder die Gründe, weshalb sie bei Teilnehmern - sagen wir - semibeliebt sind, darlegen, sondern eine Variante des Rollenspiels vorstellen, die es Ihnen in der Praxis ermöglicht, den Widerstand seitens Ihrer Teilnehmer deutlich zu verringern.
1. Durchführung
Im Forumtheater liegt eine rollenspielähnliche Situation zugrunde, mit dem feinen aber entscheidenden Unterschied, daß die Teilnehmer nicht selbst spielen müssen, sondern quasi die Rolle des Regisseurs einnehmen.
Die Rollenspieler werden hier durch die Trainer verkörpert. Basierend auf den zugrunde liegenden Inhalten (z.B. Personalgespräche führen) geben die Teilnehmer den Rollenspielern "Regieanweisungen", die dann umgesetzt werden.
Je nachdem, wie sich die Situation entwickelt, stoppt der (Haupt-)Trainer das Rollenspiel und wendet sich wieder an seine "Regisseure" mit der Bitte um weitere oder andere "Regieanweisungen".
Dabei ist es möglich, an der Stelle fortzufahren, die gerade auf "Pause" steht oder andere Alternativen durchzuspielen - also quasi eine virtuelle Rückspultaste zu betätigen und an einen früher gelegenen Zeitpunkt des Rollenspiels zurückzukehren, um einen anderen Weg zu wählen.
2. Voraussetzungen
Da es nur bedingt möglich ist, die "Regieanweisungen" vorherzusehen, ist es im Forumtheater besonders wichtig, klare und eindeutige Rollenvorgaben zu formulieren, die den Rollenspielern bewusst sein müssen. Besonders für den "Mit"-Spieler dienen sie als Basis für Verhalten und Reaktionen auf die Regieanweisungen des "gelenkten Protagonisten" und haben daher eine hohe Priorität.
Je nach äußeren Umständen (z.B. kein 2. Trainer) ist es natürlich möglich, das Forumtheater mit einem Teilnehmer darzustellen. Achten Sie in diesem Fall darauf, daß er die Rolle des "gelenkten Protagonisten" übernimmt. So ist per se gesichert, daß sein Gesicht gewahrt wird, da er in diesem Spiel nur auf Anweisung handelt.
Nehmen Sie sich dennoch ausreichend Zeit, um sich mit ihm über ihre Rolle auszutauschen, da Sie - je nach Regieanweisung - u.U. auf eine bestimmte Weise reagieren werden.
Grundlegend können im Forumtheater natürlich mehr als zwei Rollenspieler "souffliert" werden, erfahrungsgemäß wird das Rollenspiel dadurch jedoch sehr komplex. Sowohl in der Durchführung, als auch der Auswertung.
3. Vorteile
Da die Teilnehmer in die Rolle des Regisseurs schlüpfen, werden sie erfahrungsgemäß mit wenig bis keinen Vorbehalten in die Methode einsteigen.
Gleichzeitig entsteht eine gewisse Experimentierfreude, da sie selbst keine Peinlichkeit zu befürchten haben, woraus sich wiederum ganz neue Perspektiven in der Auswertung ergeben.
Wenngleich die Beteiligung der Teilnehmer indirekt ist, wird der Lernvorgang dennoch sichergestellt, da die gegebenen Handlungsansweisungen Ideen und Denkstrukturen der Teilnehmer widergespiegeln.
Nach meiner Erfahrung weckt das Forumtheater ganz automatisch die Lust auf eine eigene Teilnahme am Rollenspiel.
Einerseits schlüpfen die Teilnehmer bereits unbewusst in eine Rolle (Regisseur) und sensibilisieren sich dafür, andererseits begeben sich alle Beteiligten in eine vertrauensvolle Atmosphäre. Diese Atmoshäre wiederum wird durch die Person des Trainers eindeutig geschützt und mindert auf diese Weise ganz automatisch Ängste und Widerstände gegenüber Rollenspielen.
Tatsächlich habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Teilnehmer irgendwann von ganz allein einfordern "jetzt auch mal selbst spielen zu wollen".
4. Fazit
Das Forumtheater bietet die Möglichkeit ungezwungen und vorbehaltslos in Rollenspiele einzusteigen, stellt das Lernziel sicher und motiviert Teilnehmer zur eigenen Teilnahme an Rollenspielen.
Gerade in Seminaren, die aufgrund von Inhalten, Vorgabe oder Auftraggeberwünschen einen Fokus auf Rollenspielen haben, macht es daher Sinn mit dem Forumtheater zu beginnen und die Teilnehmer zum frühestmöglichen Zeitpunkt ins sprichwörtliche Boot zu holen.
Ich freue mich auf Fragen, Rückmeldungen oder Kommentare und bin sicher, daß Sie viel Freude und Lernerfolge mit dem Forumtheater erleben werden.
Herzliche Grüße,
Ihr Sascha A. Wagner
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