Probleme beim Einloggen

Transferinitiative Rheinland-Pfalz (der IMG Innovations-Management GmbH, Kaiserslautern)

Das Projekt fokussiert sich auf 3 Schwerpunktbereiche: - Industrie 4.0 - Leichtbau und Neue Materialien - Personalisierte Medizin

Stefan Kamlage 8. Beitrag der webinarREIHE Additive Fertigung: Technologien und Fallstudien aus Forschung, Entwicklung und industrieller Anwendung
Die Additive Fertigung wird im Zuge der Digitalisierung zu einer industriellen Revolution beitragen. Unternehmen müssen die Potenziale dieser Technologie frühzeitig erkennen und können durch Kostensenkungen in einer effizienteren Produktentwicklung mit völlig neuen Gestaltungsmöglichkeiten erheblich profitieren. Durch Anwendung und Fertigung bionischer Strukturen im Leichtbau, der Funktionsintegration bei der Bauteilgestaltung oder der Individualisierung von Produkten bis zur Losgröße 1 können Produkte und Prozesse völlig neu definiert werden.
Dadurch verändert sich die traditionelle Vorgehensweise im gesamten Produktlebenszyklus. Anwendungen aus der Additiven Fertigung durchdringen dabei nahezu jeden Produktbereich vom Produktdesign über die Produktentwicklung bis zur Fertigung/Produktion in Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrt oder der Medizintechnik aber auch andere Branchen wie Gestaltung, Lebensmitteltechnik, Architektur und Logistik
Im Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung (LDPF) an der Hochschule Trier werden die oben genannten Technologien bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt - in praxisnaher Lehre, aber auch in Forschung und Entwicklung, häufig in Kooperationsprojekten mit der Industrie im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer.
Das Webinar gibt eine Technologie- und Verfahrensübersicht und zeigt Fallstudien zu praktischen Anwendungen aus Lehre, Forschung und Entwicklung.
Unter dem folgenden Link können Sie sich für das kostenfreie Webinar anmelden:
https://webinarreihe-tirlp.adobeconnect.com/hstrier/event/registration.html
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an kamlage[at]img-rlp.de.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Lernen Sie das Fraunhofer IMM kennen!
Zeit: 24. Mai 2018, 17:00 Uhr
Ort: Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM, Carl-Zeiss-Str. 18-20, 55129 Mainz
Im Rahmen des nächsten Ci3 Schaufensters öffnet das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM in Mainz am 24. Mai 2018 seine Türen. Das Institut arbeitet in den Bereichen Energie- und Chemietechnik sowie Analysesysteme und Sensorik und liefert innovative mikrotechnische Systemlösungen für die personalisierte Medizin.
Der Schufenster trägt dieses Mal den Titel: Mikrosystemtechnik als Treiber von Innovationen in der personalisierten Medizin
Stefan Kamlage „Technologietag Hybrider Leichtbau“ am 25./26.6.18 in Stuttgart
Zum fünften Mal treffen sich über 300 Fachleute und Anwender aus der Leichtbau-Branche am 25. und 26. Juni 2018 beim „Technologietag Hybrider Leichtbau“ im ICS der Messe Stuttgart. Die Konferenz mit begleitender Fachausstellung ist die wichtigste Veranstaltung zum Leichtbau im Südwesten.
Am ersten Tag zeigen Experten aus Industrie und Forschung aktuelle Entwicklungen und präsentieren neue Lösungsansätze im Leichtbau zu den Themenfeldern Konzept Leichtbau, Additive Manufacturing, Digitalisierung sowie Prozessinnovation. Bei verschiedenen Technik-Sessions wird dabei beispielsweise das große Potential des Konzept-Leichtbaus aufgezeigt, da mit konzeptionellem Neudenken einer Maschine bis zu 25 Prozent der Herstellkosten gespart werden kann. Unter anderem wird auch der Trend „Live Mass Customization“ – die instantane, automatisierte Konstruktion, Auslegung und Simulation von Bauteilen in Echtzeit – bei den Sessions näher beleuchtet.
Neben dem Besuch der Vorträge lohnt sich auch ein Streifzug durch die begleitende Fachausstellung, bei der Unternehmen ihre Innovationen im Leichtbau präsentieren.
Eine Neuheit beim Technologietag sind die drei Branchenforen am zweiten Veranstaltungstag. Dabei stehen die Themen Leichtbau im Maschinenbau, in der Automobilindustrie sowie im Luft- und Raumfahrtsektor im Vordergrund. Bewusst wird dabei mit Beiträgen von Influencern und Impulsgebern der branchenübergreifende „Blick über den Tellerrand“ gesucht. Dabei wird beispielsweise über Chancen und Herausforderungen sowie mögliche Prozesstechnologien in der Luft- & Raumfahrt berichtet. Des Weiteren werden Podiumsdiskussionen zum Thema Leichtbau im Transformationsprozess geführt und die Zukunftsfähigkeit der Elektromobilität mit Leichtbau durch innovative Fertigungstechnik näher vorgestellt.
Außerdem haben Besucher die Möglichkeit, an einem organisierten Business-Matching teilzunehmen und sich in einem Forum über Gründungs- und Investitionsmöglichkeiten zu informieren. Beim organisierten B2B Matching erhalten Unternehmen die Gelegenheit, mit innovativen Zulieferern, Konstrukteuren und technischen Entwicklern aus der Industrie in Kontakt zu kommen. Ähnlich wie bei einem „Speed-Dating“ finden bei diesem interaktiven Format 30minütige Gespräche statt, bei denen Sie Ihre technischen Innovationen vorstellen können. Das B2B Matching eröffnet Ihnen die Chance, innerhalb kurzer Zeit effizient, zeitsparend, lösungsorientiert und technikbasiert zahlreiche neue Geschäftspartner kennenzulernen. Gemeinsam mit unseren Partnern Handwerk International Baden-Württemberg und dem Enterprise Europe Network unterstützen wir Sie bei der Vorauswahl, so dass Sie sich auf die interessanten Kontakte konzentrieren können. Sie entscheiden, wen Sie wann treffen wollen!
Der Technologietag bietet kleinen und mittleren Unternehmen eine Vielzahl an wertvollen Informationen, die hilfreich sind, um am Markt die richtigen Entscheidungen zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Seien Sie dabei und holen Sie sich top-aktuelle Informationen für Ihre Ausrichtung im Leichtbau bei der teilnehmerstärksten Veranstaltung zum hybriden Leichtbau!
Die Teilnahmegebühr beträgt 190 Euro. Anmeldeschluss ist der 18. Juni. Weitere Infos und das ausführliche Programm gibt es unter http://www.leichtbau-technologietag.de.
Nur für XING Mitglieder sichtbar 3D-Druck in der Medizin: Von der Vision unterwegs zur Realität
• Mediziner, Ingenieure und Materialforscher diskutieren Zukunft des 3D-Drucks in der Medizin beim 3. Internationalen 3D-Druck Kongress am 4./5. Mai im Kurfürst-lichen Schloss zu Mainz.
• 3D-Druck von Implantaten, Prothesen bis hin zu ganzen Organen sollen die Pati-entenversorgung revolutionieren
Mainz, 07. Mai 2018 – Was in der Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz immer weiter ver-bessert wird, wünschen sich vermutlich Ärzte und Patienten vieler Kliniken. Dort entstehen per 3D-Druck Simulationsmodelle von Gefäßsystemen und -erkrankungen, um Operationen zu planen, Behandlungen zu trainieren und dies alles Patienten greifbar näherzubringen. Das hilft nicht nur bei hochkomplexen Einzelfällen wie etwa Aneurysmata (Aussackungen) der Hauptschlagader, sondern dient gerade der Aus- und Weiterbildung. „Wir können inzwischen messen, wie viel Zeit wir dank der Trainings- und Anschauungsmodelle bei Untersuchungen sparen“, so Prof. Dr. med. Bernhard Dorweiler, Leiter der Sektion Gefäßchirurgie der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz.
Zur Diskussion solcher wegweisender Entwicklungen des 3D-Drucks in der Medizin trafen sich An-fang Mai rund 180 Experten zum bereits dritten Kongress dieser Art in Mainz. Die zweitägige Veran-staltung brachte Vertreter verschiedenster Disziplinen unter ein Dach, von Ärzten und Biologen bis zu Materialforschern und Unternehmern. Und das aus gutem Grund, sagt Kongresspräsident Prof. Dr. Bilal Al-Nawas: „Jeder betrachtet dieses innovative Gebiet aus einem anderen Blickwinkel. Deshalb ist es entscheidend, sich zusammenzusetzen, um neue Ideen zu gewinnen und den 3D-Druck zukunftsfähiger zu machen“, so der Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Plastische Operationen (MKG) der Universitätsmedizin Mainz.
Betrachtet man die Kongressthemen, so bietet der 3D-Druck heute Science-Fiction, die zuneh-mend zur Realität wird. Mit Technologien wie dem sogenannten Biodruck entstehen schon erste funktionelle menschliche Organe oder Organstrukturen etwa der Leber. 3D-Druck hilft, Gefäße, Magen und Darm oder große Schädeldefekte zu reparieren. Im Tiermodell gelingt es inzwischen, Blutgefäße oder organtypisches Gewebe experimentell zu drucken und zu ersetzen. Der Einsatz im Menschen ist noch Vision. Bereits etabliert zeigt sich jedoch die Orthopädie mit individuell 3D-gedruckten Knochen- und Gelenk-Prothesen. Der dentale 3D-Druck erhielt mit dem „Dental Day“ am zweiten Tag eine eigene Themenbühne und präsentierte sich in der Kongressausstellung mit vielen Exponaten, von Implantaten bis zu Kiefermodellen. Diese belegen, wie sehr der 3D-Druck Fuß gefasst hat auch in der Welt der Zahnmedizin.
Allerdings braucht es noch eine Vielzahl rechtlicher Regularien, um gesundheitliche Risiken abzu-wenden, Datensicherheit zu gewährleisten und (gewerbliche) Schutzrechte zu sichern. „An dieser Stelle möchten wir allen Beteiligten Hilfestellungen geben, um den Marktzugang mit additiven Fertigungsverfahren zu erleichtern“, betont Dr. Stefanie Wolters. Die Transfermanagerin der Transferinitiative RLP, Veranstaltungspartner des Kongresses, hat deshalb im 3D-Druck speziell bewanderte Juristen und Experten als Vortragende gewonnen. So präsentierte etwa der TÜV SÜD als ein Vorreiter erstmals seinen umfassenden Service rund um nötige Prüfungen und Zertifizie-rungen für Anbieter und Anwender von Maschinen, Material, Dienstleistungen sowie Hard- und Software im 3D-Druck. Dies soll helfen, sich in einer neuen Geschäftswelt mit komplett neuen Prozessketten zurechtzufinden, um letztlich hochwertige und sichere Medizinprodukte herstellen zu können.
Damit wird die Runde der Fachleute am Tisch der additiven Fertigung noch größer. Umso wichtiger ist der regelmäßige und breite Austausch, so Prof. Al-Nawas: „Wir wünschen uns für die Zukunft weitere Beteiligung von Anwendern wie etwa Ärzten sowie auch von kleineren Partnern und Un-ternehmen, die ihre Fragen und Ideen einbringen. Unser Kongress soll eine Börse für alle Beteiligte und Partner werden.“
Stefan Kamlage Elastomere in der additiven Fertigung am Beispiel der Silicone
Mit der Weiterentwicklung der additiven Fertigungsverfahren vom Prototypenbau hin zur Fertigung von Endprodukten nimmt der Bedarf an leistungsfähigen Werkstoffen für den 3D-Druck deutlich zu. Im Vergleich zu Metallen und thermoplastischen Kunststoffen, die zu den etablierten Materialien in der additiven Fertigung zählen, stehen die Elastomere erst seit kurzem für den 3D-Druck zur Verfügung. Additiv gefertigte Gummiprodukte eröffnen dabei völlig neuartige Anwendungsfelder beispielsweise im Bereich des klassischen Maschinenbaus oder auch der Medizintechnik. Die besonderen Materialeigenschaften der Elastomere erfordern dabei neuartige Technologien, um diese im 3D-Druck verarbeiten zu können. Im Rahmen dieses Webinars wird ein Überblick über Elastomere und geeignete additive Fertigungsverfahren für deren Verarbeitung gegeben. Am Beispiel der Siliconelastomere werden 3D-Druck-Verfahren, wie insbesondere die ACEO® Drop-on-Demand Technologie, sowie deren Anwendungsfelder im Detail erläutert.
Unter dem folgenden Link können Sie sich für das kostenfreie Webinar anmelden:
https://webinarreihe-tirlp.adobeconnect.com/aceo/event/registration.html
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an kamlage[at]img-rlp.de.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Transferinitiative Rheinland-Pfalz (der IMG Innovations-Management GmbH, Kaiserslautern)"

  • Gegründet: 25.11.2016
  • Mitglieder: 12
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 35
  • Kommentare: 1