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Treffpunkt Fremdsprachen

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Sebastian Fink Hitze oder auch die Langsamkeit des Denkens
Auch wenn die Temperaturen sich nun langsam wieder an die eines normalen deutschen Sommers anpassen und uns eine Verschnaufpause gönnen, waren die letzten Wochen unter dem Motto „36 Grad und es wird noch heißer“ für viele eine Herausforderung.
Die Hitze macht nicht nur Älteren und Kranken zu schaffen, einer US-Studie zufolge wird auch das Gehirn von jungen und gesunden Menschen weniger leistungsfähig – lernen, arbeiten und sich konzentrieren wird bei Hitze immer schwerer.
Joseph Allen, Co-Direktor der Gesundheitsforschung an der Harvard University, hat die Leistungsfähigkeit amerikanischer Studenten untersucht. Die eine Hälfte der Studenten wohnte in Wohnungen mit Klimaanlage, die andere Hälfte lebte ohne Kühlung und die Zimmer heizten sich auf eine Durchschnittstemperatur von über 26 Grad auf.
Während der Teststudie mussten die Probanden morgens direkt nach dem Aufwachen zwei kurze Tests machen, einen mit Wörtern und einen mit Zahlen. Eindeutig zu erkennen war, dass die Studenten in den aufgeheizten Wohnungen eine wesentlich längere Reaktionszeit hatten als jene, die bei kühleren Temperaturen geschlafen hatten. Die „Hitzköpfe“ brauchten ganze 13 Prozent länger für einfache Sprach- und Rechenaufgaben und machten dazu noch auffällig viele Fehler.
Warum verlangsamt sich aber das Denken und das Lernen bei großer Hitze?
Wissenschaftler denken es liegt am Salzverlust des Körpers. Wenn wir schwitzen verliert der Körper jede Menge Salze und Mineralstoffe, die für die Gehirnfunktion unentbehrlich sind. Unsere Reaktionen werden langsamer und wir sind müder und unsere Hirntätigkeit wird träger.
Und was kann man dagegen tun?
Um während Hitzewellen leistungsfähig zu bleiben, empfehlen die Experten: Ausreichend trinken, auf schwere Mahlzeiten verzichten und die Arbeits- und Lernphasen, in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen. Wenn irgendmöglich gönnen sie sich doch einfach mal eine Arbeits- und Lernpause - denn 35 Grad am Schreibtisch und 35 Grad am Strand sind zwei völlig unterschiedliche Temperaturen…
Ihr
Sebastian Fink
Sebastian Fink Grammatik versus Aussprache
Was ist denn eigentlich beim Lernen einer Fremdsprache wichtiger - die Grammatik oder die Aussprache?
Der erste Impuls mag vielleicht auch bei Ihnen lauten: die Grammatik natürlich! Bei genauerer Betrachtung führt aber eine ungenaue und fehlerhafte Aussprache sicher häufiger zu Missverständnissen, als der ein oder andere grammatikalische Fehler. Ein paar Beispiele, wie wichtig die korrekte Aussprache in der deutschen Sprache ist, finden Sie hier:
Ich esse lieber eine KirSCHEe als eine KirCHe, außerdem finde ich KÄse sehr lecker aber von welchem KäSE spricht dieser Deutschkurs Teilnehmer da nur…?!? Ist der See denn auch warm genug zum Baden?
Überlebenswichtig wird das das Thema Phonetik und Aussprache beim Wort umFAHREN oder UMfahren, mir ist es definitiv lieber, wenn mich das Auto umFÄHRT als UMfährt...!
Ein anderes humoriges Beispiel, das zwar keinem Sprachlerner passiert ist, sondern einer Dame mit starkem sächsischem Dialekt, aber ebenso schön aufzeigt, wie wichtig eben die richtige Aussprache ist. Denn als die Dame im Reisebüro eine Reise bucht, reserviert das Reisebüro ihr einen Flug nach Bordeaux statt nach Porto.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/reiserecht-kundin-bucht-bordeaux-statt-porto-a-855762.html
Was für Muttersprachler nun also recht amüsant klingt (das gilt übrigens nicht nur für Deutsch als Fremdsprache, solche Beispiele gibt es wohl in jeder Sprache) wird in der Fachwelt mit dem Begriff Phonetik benannt und ist die Wissenschaft, die Sprachlaute unter verschiedenen Aspekten untersucht, nämlich den folgenden drei Teilgebieten:
- die Spracherzeugung - die physiologischen Voraussetzungen (Nerven, Muskeln,
Atmung) für die Artikulation von Sprachlauten und die Bewegungsabläufe der
Sprechorgane
- die Sprachakustik - die Umsetzung der Artikulation in Schwingungen und ihre
Übertragung zum Ohr des Hörers
- die Sprachwahrnehmung - die Verarbeitung von Sprachsignalen durch Gehör und
Gehirn des des Hörers.
Ohne nun in die Wissenschaft Phonetik im Detail einsteigen zu wollen, zeigen diese Beispiele doch sehr schön, dass in Sprachkursen nicht nur Wortschatz und Grammatik einen Platz finden sollten, sondern auch Zeit für Ausspracheübungen eingeplant werden sollte.
Ihr
Sebastian Fink
Beatrix Polgar-Stüwe Work-and-Travel-Umfrage für junge Leute mit Fernweh: Mitmachen und gewinnen
Das Fachportal Auslandsjob.de möchte gerne wissen, was für junge Leute bei einer Work-and-Travel-Zeit wichtig ist und ruft zum Mitmachen bei der Online-Umfrage zum auf. Die Befragung richtet sich an junge Menschen, die planen, das Reisen und Jobben im Ausland miteinander zu verbinden. Work&Travel eignet sich besonders für alle, die im Ausland Arbeitserfahrung sammeln, Land und Leute kennenlernen, ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern und sich gleichzeitig mit einem Job den Aufenthalt finanzieren möchten. Die Umfrage dauert knapp 15 Minuten und läuft bis zum 31. August 2018 https://www.auslandsjob.de/pressemitteilung-work-and-travel-umfrage-und-gewinnspiel.php
Sebastian Fink Erreichbarkeit im Urlaub – Sendepause oder nicht?
Endlich! Urlaubszeit! Auch in Bayern! Für viele Mitarbeiter ist der Sommerurlaub eine wichtige Pause zum Auftanken. Aber Vorsicht: was früher für die Mitarbeiter Sonne, Strand und Meer hieß, heißt heute häufig Sonne, Strand und Smartphone…
Und für viele Arbeitgeber bedeutete es: Achtung, dünne Personaldecke! Da fühlt sich der ein oder andere Chef wohler, wenn seine Mitarbeiter zumindest für Rückfragen zu Verfügung stehen, gelegentlich erreichbar sind und wenn Not am Mann ist vielleicht noch schnell eine Folie für die Präsentation fertig machen oder gar ein Angebot an einen wichtigen Kunden verschicken. Dank Smartphone und Co sind Mitarbeiter überall und rund um die Uhr erreichbar und es lässt sich ja unter Palmen auch sehr entspannt arbeiten.
Tatsächlich haben die meisten Angestellten auch im Urlaub ein Ohr für den Chef und die Kollegen. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitcom sind sieben von zehn Berufstätigen im Urlaub erreichbar. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Erreichbarkeit sogar etwas gestiegen, damals waren es nur 67 Prozent, die E-Mails, Kurznachrichten und sogar Anrufe beantwortet haben.
Interessant an der Umfrage ist, dass v.a. die jüngeren Arbeitnehmer sich das Recht herausnehmen, Laptops und Smartphones auszuschalten und auch selbst im Urlaub abzuschalten. 37% der Berufstätigen zwischen 14 und 29 Jahren wollen nicht erreichbar sein, bei den über 30-jährigen hingegen sind es nur 25% die konsequent vom Job abschalten.
In diesem Sinne, egal ob mit oder ohne Erreichbarkeit, allen ein schöne Sommerzeit!
Ihr
Sebastian Fink
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Über die Gruppe "Treffpunkt Fremdsprachen"

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