TRUE OPEN FTTHTRUE OPEN FTTH

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Offene, zukunftsfähige Kommunikation-Infrastrukturen (FTTH) mit Glasfaser bis in jedes Wohnzimmer sind das Rückgrat einer Volkswirtschaft und Gesellschaft. Das lehrt uns die aktuelle Situation.

TRUE Open Access für Stadtwerke

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Tue, 11/3/2020 10:00 AM - 12:00 PM

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Tue, 11/3/2020 10:00 AM - 12:00 PM

Wir möchten uns hier ganz einfach die Bedeutung und den Nutzen offener Glasfaser-Infrastrukturen für Stadtwerke ansehen. Sind Sie offen dafür?... Read more

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Eine Weiterentwicklung und Verlängerung des vorhandenen Vertrages. Es zeigt dass Open Access den richtigen Weg ist, besonders beim Glasfaser. Aber bilateral reicht nicht. Um komplett offen/multilateral zu sein müssen neue Geschäftsmodelle und Denkweise her!
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Sehr gute Nachrichten - die Infrastruktursparte von AMP Capital, mit über 16 BUSD unter Verwaltung, steigt bei Open Access Netzbetreiber VX Fiber ein. Als Fokusländer werden Deutschland, Belgien, Österreich und Großbritannien erwähnt. Wir sind stolz auf das Vertrauen unserer neuen Investoren und freuen uns auf das neue Kapitel!

#openaccess #stadtwerke #eigenwirtschaftlicherAusbau #Partnershaften #investortrust

https://www.ispreview.co.uk/index.php/2020/09/amp-capital-acquires-a-majority-stake-in-fttp-builder-vx-fiber.html

Die Bedeutung offener Breitband-Infrastrukturen

Deutschland ist im internationalen Vergleich ein Breitband-Entwicklungsland. Das ist nicht neu. Die Ignoranz dieser Tatsache erleben wir aktuell in allen Bereichen unseres Zusammenlebens. Flächendeckende Home-Office Nutzung ist nicht möglich, Online Unterricht eine Wunschvorstellung.

Die Breitbandversprechen der Bundesregierung sind alt, die Infrastrukturen noch älter und 30Mbit/s für jeden in weiter Ferne. Wie passt das mit den offiziellen Werbeaussagen der Branche zusammen, wer schönt da welche Statistiken und wann ändert sich an der Lage tatsächlich mal etwas?

Das Reichweiten-Schachspiel der großen Kabelnetzbetreiber ist in vollem Gange. Die Streckennetze werden ausgebaut, Gig-Cities ausgerufen aber was kommt beim Endnutzer an? Insbesondere beim Mehrgeschossbau und bei der Wohnungswirtschaft endet High-Speed Internet im Keller und sucht sich dann schwerfällige Wege über alte Koaxialnetze oder gar den Zweidrath bis in die Wohnzimmer der Endkunden. Es fehlt an Expertise als auch an der Bereitschaft zur Investition in Gebäudenetze.

Diskussionen zum TV-Umlageprivileg, Mitverlegerechten und der nahezu standardmäßig zu beobachtende Parallelausbau des staatlich protegierten Magenta-Riesen wirken wie Brandbe-schleuniger in der Branche. Die Bereitschaft eigene Dienste auf fremden Netzen anzubieten läuft gegen Null. Verdrängung anstatt Kooperation ist das Tagesgeschäft und blockiert jeden Open Access-Gedanken. Nicht wenige fordern daher, ähnlich wie im Energiesektor die Entkopplung von Infrastruktur und Dienste-Anbietern bis hin zur Verstaatlichung der Aufgabenstellung „Infrastrukturausbau“.

Deutschland mangelt es nicht an finanziellen Möglichkeiten; es mangelt an Expertise und Bereitschaft zu nachhaltigen Geschäftsmodellen. Infrastrukturausbau – unabhängig von der jeweiligen Netzebene – ist ein langfristiges Geschäftsmodell und lebt davon, dass der Investor der ersten Stunde darauf vertrauen kann, das sich seine Investitionen langfristig profitabel amortisieren und nicht dadurch ad Absurdum geführt werden, dass eine vorhandene Infrastruktur nach Belieben mehrfach überbaut werden darf.

Diese Gruppe soll dazu beitragen Fragen zu beantworten, neue Ansätze zu entwickeln sowie Kapazitäten und Kompetenzen zu bündeln. Wenn wir anstelle der in der gesamten Bundesrepublik mehrfach überbauten Netze (in den Ballungsräumen), fehlende Netze in anderen Regionen gebaut hätten, wären wir in Deutschland ein ganzes Stück weiter, als wir es heute sind.

Die Moderatoren des Forums freuen sich auf einen regen und konstruktiven Austausch.