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TypografieTypografie

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Hallo,

aus einer in A4 verfassten Dissertation möchte ich die großformatigen Tabellen (A4 Querformat) in den kleineren Satzspiegel der Publikation bringen.

Einige lassen sich in der Breite über eine Doppelseite ziehen (der Textfluss geht darunter weiter). So weit, so gut – diese Variante ist aber nicht bei allen Tabellen möglich, manche muss ich um 90 Grad gedreht auf eine Seite bringen.

Frage 1

Was ist gestalterisch richtig bei Doppelseiten: Tabellenkopf immer außen? Oder immer von rechts / links lesbar?

Frage 2

Ist das Konzept gestalterisch vertretbar, übergroße Tabellen in zwei Varianten zu präsentieren oder sollte eher Einheitlichkeit angestrebt werden?

Von 13 Großtabellen sind 3–6 NICHT in Leserichtung setzbar.

Besten Dank für fachkundigen Rat!

Zu Frage 1: Ich würde übergroße Tabellen immer so anordnen, dass der Tabellenkopf in Richtung des Bundstegs (der „Mitte“ des Buches) und der Tabellenfuß in Richtung des Vorderschnitts (der offenen Seite des Buches; dort, wo der Buchblock mit den Seiten beschnitten wurde) und des Außenstegs liegt, also gerade NICHT rechts auf der Seite, falls es sich um eine rechte Seite mit ungerader Seitennummer handelt, und nicht links, falls es sich um eine linke Seite mit gerader Seitennummer handelt. Die Tabelle sollte also immer in Richtung Vorderschnitt lesbar sein, also von innen nach außen! Sollten die Tabellen so nicht auf eine Seite passen, empfehlen sich ausklappbare Seiten, was in der Herstellung aber zu einem Aufpreis führt. Zu Frage 2: Ich rate zu einer einheitlichen Darstellung. Ich hoffe, dass ich das verständlich ausdrücken konnte. PS: Gleiches gilt übrigens auch für großformatige Bilder oder Grafiken.
Besten Dank! (Ja, alles gut verständlich)

Gute Typografie ist grundlegend für die gute Lesbarkeit von Texten. In der Pädagogik wird sie hingegen oft vernachlässigt. Über die Typografie in der Wissensvermittlung geht es in einem zweitägigen Symposium in Wien.

https://ronaldfilkas.de/veranstaltung-typografie-in-der-wissensvermittlung/