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Alexander Kaiser

Die große XING-Gruppe für alles rund um das Thema Schrift und Typografie

Moin,

am 9. September ist es wieder so weit: Freundinnen und Freunde der gepflegten Typografie feiern gemeinsam den »Tag des typografisch richtigen Apostroph​s«.

Gäste sind herzlich willkommen ;-)

https://xing.com/events/internationaler-typografisch-richtigen-apostrophs-3007983

#TagDesApostrophs #ApostropheDay

http://apostrophdesign.de

Vor einiger Zeit habe ich in meinem Weblog einen Betrag über Letraset veröffentlicht: https://ronaldfilkas.de/letraset-schriftsatz-fuer-jedermann/ Auch hier in dieser Gruppe hatte ich darauf verwiesen: https://www.xing.com/communities/posts/letraset-schriftsatz-fuer-jedermann-erinnern-sie-sich-noch-1013591438

Kurz nach der Veröffentlichung meines Beitrags erhielt ich eine E-Mail eines (übrigens gar nicht so unbekannten österreichischen) Schriftstellers, der mich nach dem eigentlichen Erfinder dieser An- bzw. Abreibebuchstaben fragte. Nachdem es mir in der Zwischenzeit noch immer nicht gelungen ist, diesen zu ermitteln, gebe ich diese Anfrage hier weiter.

Er schrieb mir, dass er vor vielen Jahren eine Fernseh-Dokumentation gesehen habe, in der (ich zitiere:) „ein sympathisch wirkender ‚alter‘ herr mit weißen haaren erzählte wie er als student der wiener kunstakademie 1938 aus ‚rassischen gründen‘ aus wien nach london flüchtete, künstler werden wollte, sich mit gelegenheitsjobs über wasser hielt (u.a. als auslagendekorateur) und dann die idee zu abreibebuchstaben hatte; und diese idee machte ihn zum multimillionär, sodass er sich dann fortan nur mehr dem malen von bildern widmen konnte, wenngleich er als künstler nie ‚berühmt‘ werden konnte“.

Er ärgert sich bis heute, dass er sich nicht sofort seinen Namen notiert hatte, weil er eigentlich an einem eigenen Text arbeitete und diese Dokumentation nur „nebenbei“ gesehen hat.

Vielleicht kann hier jemand weiterhelfen.

evtl hilft diese quelle weiter? https://www.typografie.info/3/topic/37202-typofix-abifol-j%C3%BCrafix-typopress/ https://www.ddr-museum.de/fr/collection/objects/1017222
> evtl hilft diese quelle weiter? > https://www.typografie.info/3/topic/37202-typofix-abifol-j%C3%BCrafix-typopress/ > https://www.ddr-museum.de/fr/collection/objects/1017222 Besten Dank erst einmal, aber hilft nicht wirklich, weil es dort hauptsächlich um DDR-Abreibeschriften geht. Allerdings bin ich über eine Suche bei Typografie.info über einen externen Verweis auf diesen Beitrag gestoßen: https://creativepro.com/scanning-around-gene-when-letraset-was-king/ Darunter befindet sich ein Kommentar einer Sandra McQueen mit folgendem Wortlaut: „I worked at Letraset at the first place to produce it. It was next to Foyels book shop near Fleet Street and the inventor was very hands on then. Having read all your comments it is obvious that little is known about it’s inception and it’s very early days which are fascinating. I knew the inventor and was around at home when he discussed with my father his idea for the product that became Letraset“. Wir nähern uns der Antwort auf die Frage! Übrigens erinnere ich mich, dass es zur Zeit meiner Ausbildung zum Schriftsetzer (1970 bis 1973 bei der Brönners Druckerei Breidenstein KG in Frankfurt am Main) einen Herrn Angermeier gab. Er war, soweit ich mich erinnere, der Leiter der Druckerei, aber sicher bin ich mir hier nicht (mehr). Mit ihm verwandt?
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Welch schöne Fraktur und wie einnehmend vorgestellt. Daran komme ich natürlich nicht vorbei, selbst wenn ich zunächst keine Verwendung dafür habe. Kleiner Wermutstropfen: Ich vermisse die Sonderzeichen der Sprache Esperanto: ĉ, ĝ, ĥ, ĵ, ŝ und ŭ nebst Ĉ, Ĝ, Ĥ, Ĵ, Ŝ und Ŭ. Esperanto gibt es seit 1887, Esperanto in Wiking wäre also gut vorstellbar. Vielen Dank für das Geschenk! Goar Engeländer, Paderborn