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Unternehmenskommunikation im Mittelstand

Unternehmenskommunikation im Mittelstand - online - offline - below the line -

Jörg Heinicke Befreit Euch von diesen nervenden Zeitfressern!
Gabriele Frings Kein Grund zu verzweifeln!
„Verehrte Angestellten ...“, „An alle Studierende ...“ – Sie stutzen? Das geht vielen so. Tja, die verflixte Endung. Heißt es nicht doch eher „Verehrte Angestellte“ oder „An alle Studierenden“? Ach, herrje …!
Tja, ein solcher Fehler direkt in der Anrede? Stimmt, das ist mehr als peinlich. Und immer im Duden nachschauen? Das ist lästig und zeitraubend. Sie wollen nun wissen, wie Sie die richtigen Endungen stets parat haben? Dann schauen Sie in meinen Blogartikel:
http://schreibenundleben.com/liebe-verwandte-oder-liebe-verwandten-eine-verblueffende-strategie-um-stets-die-richtige-endung-zu-finden/
Viele Grüße
Dr. Gabriele Frings
Matthias Michael Warum auch B2B-Firmen ein Reputationsmanagement benötigen
Blogbeitrag auf http://www.dgfr.online
Neulich auf einem Kongress: Nach meiner Keynote gab es eine Paneldiskussion, an der auch ein Geschäftsführer eines Maschinenbauunternehmens teilnahm. Er gab mir zwar grundsätzlich Recht, wonach ein professionelles Reputationsmanagement heute für alle Organisationen wichtig ist. Ausnehmen wollte er allerdings sein eigenes Unternehmen. Denn seine reine Business-to-Business-Firma stehe nicht im Licht der Öffentlichkeit und müsse lediglich bei seinen Kunden ein solides Ansehen haben, was erreicht werde durch hochwertige Produkte. Die Produktqualität sei also entscheidend für den Unternehmenserfolg. Die Reputation bei anderen Anspruchsgruppen könne in seiner Firma vernachlässigt werden, glaubte er.
Der Geschäftsführer unterschätzte, welche Folgen der durch die Digitalisierung verursachte Strukturwandel der Öffentlichkeit hat. Ihm waren die Gefahren für sein Unternehmen – trotz gewiss ausgezeichneter Produkte – nicht bewusst, z.B.:
1. Organisationen gewinnen und halten nur dann die besten Mitarbeiter, wenn sie ein besonderes allgemeines Ansehen haben, wenn sie sich als moderne Arbeitgeber präsentieren können, die gesellschaftlich sinnvolle Aufgaben erfüllen, beste Leistungen erbringen und rundherum zufriedene Mitarbeiter haben. Um dies zu erreichen, können Organisationen für ihre Belegschaft vielfältige Incentives anbietet. Aber entscheidend sind die Kultur, das Miteinander, die Ansprache, die Fürsorge und die menschliche Atmosphäre. Nur wenn die Beschäftigten gern an ihre Arbeitsstellen kommen, weil sie sich mit Herz, Hand und Hirn einbringen können und dafür Lob und Wertschätzung erhalten, werden sie lange bleiben und beste Leistungen erbringen. Kommunikation, auch die interne, ist eine Managementaufgabe. Idealerweise sind die Beschäftigten stolz auf ihren Arbeitgeber, auf die Marke, die sie repräsentieren. Sie nutzen gern Merchandising-Produkte mit dem Firmenlogo, um zu signalisieren: Ich bin Teil dieser Organisation, ihrer Kultur und ihres Erfolges. Solche Mitarbeiter sind motiviert, sie bringen sich mit Leidenschaft ein und bleiben immer loyal.
2. Eine Organisation hat vielfältige Vorteile, wenn sie als Referenz für einen „guten Unternehmensbürger“ in den Medien vorkommt und die Öffentlichkeit überzeugt ist von deren gesellschaftlicher Bedeutung. Ihre Kunden lassen sich von dem erstklassigen Ruf anstecken und wechseln nicht ihren hochwertigen Partner. Die Fluktuation der Beschäftigten sinkt. Lieferanten, Dienstleister und Geschäftspartner bleiben der Organisation treu und erleben deren ausgezeichnetes Ansehen als Ansporn für beste Leistungen. Sie wollen sich im Lichte ihres Kunden sonnen und vom Imagetransfer profitieren.
3. Bei jeder Einrichtung kann es Störfälle, schwierige Situationen und Krisen geben. Wer erst dann anfängt und sich ein Netz von Freunden schaffen will, agiert unprofessionell. Zum Krisenmanagement gehört zwingend die Prävention. Dabei werden Themen behandelt, Abläufe verbessert, Kommunikationsvorgaben erarbeitet, Sprecher geschult, Simulationen durchgespielt und Vieles mehr. Industrieunternehmen sollten als Teil ihres Krisenmanagements auch die Anwohner ihrer Werke über die Umstände der Produktion informieren. Dazu zählt beispielsweise die Darstellung, wie Risiken minimiert werden, welche Stoffe eingesetzt werden und was bei einem Unfall zu beachten wäre. Auch hier hilft der Vertrauensaufbau bei den Nachbarn und Menschen in der direkten örtlichen Umgebung durch eine vorbildliche Reputation der Marken und des Unternehmens.
4. Investoren, Kreditgeber, Politiker sollten die Organisation kennen und schätzen und jederzeit für sie eintreten. Dazu sollten sie informiert sein. Sie können entscheidende Rollen spielen bei der Entwicklung und Existenzsicherung der betreffenden Institution.
5. Auch Initiativen, Kritiker, Behörden, Zertifizierungsstellen, Staatsanwaltschaften, Branchenverbände, Wettbewerber und Medien haben im Idealfall ein gutes Bild vom Management, von den Abläufen, der Produktqualität und der Kultur eines Unternehmens. Dafür sollten sie Bescheid wissen über die Einrichtung. Jede Organisation kann einen ständigen Dialog mit all ihren Anspruchsgruppen pflegen.
Diese fünf Punkte betreffen alle Institutionen, auch B2B-Unternehmen. In den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts konnten sich Unternehmen noch hinter hohen Mauern und Stacheldraht verstecken und ihren Beschäftigten einbläuen: „Was wir hier machen, hat außerhalb unseres Werksgeländes niemanden zu interessieren“. Diese Zeiten sind unwiederbringlich vorbei.
Sandra Weigant CRM - so kann das aussehen: MEiM 2018
Was ist das A und O eines jeden Unternehmens? - Effizientes Kundenmanagement. Beziehungen müssen aufgebaut, gefestigt und gepflegt werden. HEISAB zeigt auf der MEiM 2018, wie Sie den Vertriebsprozess durch eine mobile Cloud-CRM-Lösung optimieren können.

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