Probleme beim Einloggen

UnternehmerInnen im Kreis Kleve / Wesel

Forum für den Mittelstand in den Kreisen Kleve und Wesel. Kontakte knüpfen und Informationen austauschen!

Daniela Lozano Costa Auf dem heißen (Büro-)Stuhl - Changemanagement
Mut zur Veränderung, zur etwaigen Umstrukturierung und zum bewussten Blick über den berühmten Tellerrand. Schöne Worte, welche in der Realität eine eher seichte Farbe annehmen. Moderne Unternehmen brüsten sich mit dem durchaus hippen Begriff „Changemanagement“, vergessen dabei aber völlig, dass zur Umsetzung eines wahrhaft gelungenen, treffsicheren Wandlungsprozesses vor allem eins gehört: „Inklusion“. Allen wechselnden Anforderungen zu Trotz, verschanzen sich Führungskräfte auf den leicht egoistischen Standpunkt: „Was wir ändern, ändern wir so, wie wir es aus professioneller Sicht für richtig und erfolgsversprechend halten. Unsere Mitarbeiter brauchen doch nur mit dem Strom zu schwimmen. Eigene Meinungen dürfen gerne geäußert werden, aber die generelle Umsetzung liegt in unserer Hand!“
Das kleine Rädchen hat es schwer — Miteinbeziehung aller Mitarbeiter nimmt bizarre Züge an
Der Umgang mit dem firmeninternen Wandlungsprozess ist vielerorts zu oberflächlich.
Vorschlagswesen, Workshops und Schulungen, welche die motivierten Mitarbeiter auf vorgesehene Änderungen vorbereiten wollen, sind entweder bloß minimal vorhanden oder fehlen im schlimmsten Fall gänzlich. Dabei ist es von enormer Dringlichkeit, die interne Zusammenarbeit gerade hinsichtlich dem von oben herab verordneten Changemanagement zu fördern, gar zu forcieren. Kleine Hände dürfen wissen, was große Hände demnächst neu platzieren. Mehr Transparenz und noch mehr gemeinsame Zielsetzungen stärken das Vertrauen, die allgemeine Arbeitsmoral und fördern schließlich den Sprung zum nächsten Etappenziel. Die „Hühott“-Version hat längst ausgedient. Was heute mehr denn je zählt, ist
eine in sich geschlossene, starke Einheit, welche aufgrund eines überragenden, nachhaltigen Informationsaustausches jedem Wandlungsprozess gelassen entgegen sehen kann und darf.
Changemanagement — Misserfolg und falsch verstandener Stolz wachsen auf einem Holz
Nehmen wir einmal an, Sie wollen gemeinsam mit Ihrem Partner einen Kirschkuchen backen und stellen plötzlich fest, dass Sie gar keine Kirschen haben. Stattdessen hätten Sie aber Pflaumen im Angebot. Sie sind innerlich begeistert von der Idee, die Kirschen gegen Pflaumen einzutauschen, wissen aber schon, dass Ihr Partner Pflaumen so rein gar nicht mag.
Sie als Küchenchef können nun über den Partner hinweg entscheiden, ihn an ihrer geplanten Änderungsidee teilhaben oder ihn nur den Teig anrühren lassen, um dann selbstherrlich Ihren gedachten Vorschlag ohne Rücksicht auf Verluste durchzuziehen. Sollten Sie der Meinung sein, Ihrem Partner nur ein Teil der Wahrheit präsentieren zu wollen, müssen Sie damit rechnen, dass dieser Ihr „Spiel“ eventuell knurrend mitmacht, dass aber letztlich aufgrund vieler Ungereimtheiten der Kuchen bröckelt oder sogar ganz misslingt.
Was gutes Changemanagement tatsächlich bedeutet
Darf es denn wirklich die Möglichkeit sein? Etwa 70 Prozent aller Change-Prozesse sind von vorne herein zum Scheitern verurteilt? Das sind ein derber Tiefschlag und eine echte Schande für jedes wachsende Unternehmen, das etwas auf sich hält! Gründe für dieses real existierende Scheitern sind zumeist: Widerstand bei den Mitarbeitern, sowie Rückfall in alte Muster! Kommunikation vor, während und nach dem Wandlungsprozess sind extrem wichtige Grundvoraussetzungen für das vorzügliche Gelingen eines Wandlungs-Projekts.
„Das haben wir einfach mal so beschlossen“. Ein absolutes „No-Go“ . Wo bleibt hier das Mitbestimmungsrecht? Das ist dann in etwa so: die Chefetage gibt den Takt vor und die Mitarbeiter tanzen verwirrt aus der Reihe. Ziel leider knapp verfehlt, aber immerhin wurde dafür der „Ego-Trip“ bis zur unüberschaubaren Niederlage gebauchpinselt. Und die besorgte „Dienerschaft“ kuscht aus Angst, den Arbeitsplatz verlieren. Dies muss sich ändern!
Exzellentes Changemanagement beherzigt folgende Punkte:
Ein Wandlungsprozess setzt voraus, dass ALLE (von ganz oben bis ganz unten) an einem gemeinsamen Strang ziehen. Frühzeitige Informationsausgabe, Miteinbindung der Mitarbeiter in wichtige Entscheidungen, nachvollziehbare, detaillierte Erklärungen, möglichst zeitnahe Nennung der Gründe für beschlossene Maßnahmen durch das Management und regelmäßige Dialoge mit den Mitarbeitern sind die Grundpfeiler für gekonnt angewandtes, sozialverträgliches Changemanagement. Ein Changemanagement, welches dank intensiver Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeitern perfekt gesteuert und exzellent ausgeführt werden kann.
Das Unternehmen ist seine Mitarbeiter und umgekehrt. Da beißt wahrlich keine Maus den Faden ab. Gemeinsam stark sein und Wandlungsprozesse meistern. Dies ist das Vorbild wandlungsfähiger Unternehmen. Sind Sie bereit für’s gemeinsame „Brainstorming“? Dann setzen Sie die richtigen Zeichen. Viel Erfolg. Der Weg ist das Ziel!
Mehr Informationen finden Sie auf:
http://www.lean-kontor.de
http://www.sixsigma-kontor.de
http://www.kontor-gruppe.de
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat und Sie mehr davon lesen möchten, dann besuchen Sie unseren Blog:
http://evelynehett.blogspot.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
René Kiem
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
René Kiem
Schulungen, Webinare und Termine für 2019 zu den Themen Industrie 4.0, Service, FMEA / Risikoanalyse, Change Management, #Lean, #KVP und #Qualitätsmanagement / ISO 9001 finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de - http://www.tqm-kontor.de - http://www.kraftwerk-kontor.de - http://www.lean-kontor.de - http://www.industrie40-kontor.de
Oder sprechen Sie doch einfach unser Team an. Wir freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen!!
http://www.kontor-gruppe.de
Wir sollten reden...
… und zwar, wenn Sie Fragen zu unserem Einsatz als Trainer und Beater für Führungskräfteentwicklung haben, wenn Sie Informationen zu den Themen Qualitätsmanagement und / oder Industrie 4.0 (u. a. CAQ Software oder MES Einsatz) haben.
Oder wenn Sie unschlüssig sind. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.
Wo erhalte ich weitere Informationen rund um die Themen Qualitätsmanagement, Leadership und Industrie 4.0?
Informationen zu den Themen Führungskräfteentwicklung und Leadership erhalten Sie hier: https://www.manager-plenum.de/ - https://www.mallorca-kontor.de/ - https://www.kraftwerk-kontor.de/
Informationen zum Thema Qualitätsmanagement im Automotive Umfeld erhalten Sie hier: https://www.automotive-kontor.de/ - https://www.iatf16949-kontor.de/
Weitere Informationen zu den Themen Qualitätsmanagement, Prozessoptimierung und ISO 9001 erhalten Sie hier: https://www.audit-kontor.de/ - https://www.tqm-kontor.de/ - https://www.qm-kontor.de/
Weitere Informationen zu den Themen FMEA, Risikomanagement, Risikoanalyse und QFD erhalten Sie hier: https://www.qfd-kontor.de/ - https://www.fmea-kontor.de/
Weitere Informationen zu den Themen Lean, Changemanagement / Veränderungskultur, KVP, 5S, Six Sigma erhalten Sie hier: https://www.lean-kontor.de/ - https://www.kaizen-kontor.de/ - https://www.sixsigma-kontor.de/
Weitere Informationen zu den Themen APQP, Automotive Core Tools, Projektmanagement und Qualitätsvorausplanung erhalten Sie hier: https://www.apqp-kontor.de/
Weitere Informationen zu den Themen Industrie 4.0, Digitalisierung, MES Lösungen und CAQ Software Einsatz erahlten Sie hier: https://www.mes-kontor.de/ - https://www.tech-kontor.de/ - https://www.industrie40-kontor.de/ - https://www.caq-kontor.de/
Weitere Informationen zu den Themen Product-Lifecycle-Management / PLM, Enterprise Content Management / ECM, Customer Relationship Management / CRM und Dokumenten Management Systemen / DMS erahlten Sie hier: https://www.crm-kontor.de/ - https://www.plm-kontor.de/ - https://www.ecm-kontor.de/ - https://www.dms-kontor.de/
Informationen zu den Themen Reklamationsmanagement / Beschwerdemanagement, Service Excellence und Kundenorientierung erhalten Sie hier: https://www.8d-kontor.de/ - https://www.lead-kontor.de/ - https://www.salesforce-kontor.de/
Informationen zu den Themen Qualitätsmanagement, Lean, KVP und 5S im Pharma, Medizintechnik und Lebensmittel Umfeld erhalten Sie hier: https://www.haccp-kontor.de/- https://www.gmp-kontor.de/ - https://www.fda-kontor.de/
Wo erhalte ich weitere Informationen rund um die Themen von Seminar-Terminen, Inhalten und Veranstaltungsorten?
Alle Informationen zu unseren Trainings und Seminaren erhalten Sie auf unserem Seminar- und Trainings-Portal Seminar Plenum
Wo erhalte ich Antworten auf häufig gestellte Fragen?
Alle Fragen und Antworten zu häufig gestellten Fragen erhalten Sie hier in https://www.kontor-gruppe.de/glossar.html. Sie haben Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback und die Gespräche mit Ihnen. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen und Fragen mit in die Datenbank auf.
Was leisten wir für Sie als Qualitätsmanagement Unternehmensberatung?
Als Qualitätsmanagement Unternehmensberatung sind wir zu den folgenden Themen aktiv:
Wir begleiten Sie bei der Einführung Ihres Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach DIN EN ISO 9001, unterstützen sie bei der Erstellung eines Qualitätsmanagementhandbuches (QMH) und schulen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Umsetzung und Anwendung.
Dabei setzen wir auf Systematik - und natürlich auf unsere ausgewiesene Expertise. Inhalte einführender Workshops und Schulungen sind u.a.
✔ DIN EN ISO 9001 verstehen, Anforderungen klären und umsetzen
✔ Geschäftsprozesse analysieren und festlegen
✔ Qualitätskennzahlen (Klärung von Kennzahlen)
✔ Ablauf der Einführung eines QM-Systems
✔ Erfolgsfaktoren für ei
Karl-Heinz Elsweiler Der Glaube ! Motivation (Deutsch/German)
Unmöglich? Der Glaube ist der Motor, der sie zu jedem Ziel befördert!
3 Minuten, die sich lohnen.
Daniela Lozano Costa Ohne Fehler lernt sich´s schlechter
Wie würde eine Entwicklung ohne Fehler verlaufen? Im besten Fall könnte eine fehlerfreie Entwicklung einen ganz allmählich ansteigenden Verlauf nehmen. Wie langweilig! Und wie unfruchtbar. Denn ein exponentielles Wachstum bekommt man nur mit Fehlern hin, die erkannt und für Entwicklungssprünge genutzt werden. Etwas Wertvolleres als Fehler kann es in einem fruchtbaren Lernprozess nämlich nicht geben. Das glauben Sie nicht? Lesen Sie!
Auf Fehler reagieren
Die Fehlerkultur in Deutschland besteht leider häufig in der möglichst unauffälligen Vertuschung. Dass dabei wertvolle Potenziale verloren gehen, ist den Fehlerverursachern und -vertuschern in der Regel gar nicht bewusst. Denn vertuschte Fehler sind dazu verdammt, in die Wiederholungsschleife zu geraten. Vom Fehlerteufel zum Teufelskreis. Statt Reagieren heißt es also Agieren, um Fehlern künftig vorzubeugen. Denn vermeiden lassen sich Fehler nur, wenn sie erkannt und offen kommuniziert werden. Mit einem offenen Umgang schützt man nicht nur sich selbst vor der Wiederholung ärgerlicher Fehler, auch andere Kollegen werden dadurch in die Lage versetzt, Risiken erkennen zu können und umschiffen zu lernen.
Fehler und ihre Folgen
Es scheint, dass die Vertuschungsrate sich mitunter proportional zur Gefährlichkeit von Fehlerpotenzialen verhält. Denn besonders bekannt für Ihren heimlichen Umgang mit Fehlern sind Berufsgruppen aus dem medizinischen Bereich, wo schon eine kleine Unachtsamkeit tödliche Folgen haben kann. Woran das liegt? Fehler machen Angst. Und je folgenschwerer ein Fehler sein könnte, desto größer wird auch die Angst davor sein. Vertuschung ist aber eine sehr ungeeignete Strategie, dieser Angst zu begegnen. Bei einem durchdachten Fehlermanagement geht es nämlich nicht nur darum, bekannte Fehlerrisiken auszuschalten und damit Fehler ganz zu vermeiden. Durch Notfallpläne können auch die Folgen von Fehlern abgemildert werden, wenn sie bereits passiert sind. Das mindert automatisch auch die Angst davor.
Shit happens. Welcome Shit!
Shit happens – Fehler passieren. Aber nur, weil man sie sowieso nicht vermeiden kann, sollte man Fehler keinesfalls ignorieren. Im Gegenteil. Denn jeder Fehler beinhaltet ein gewisses Verbesserungspotenzial. Schließlich gibt es immer Ursachen. Das lernen wir schon in der Schule. Wer eine schlechte Arbeit schreibt, muss erkennen, dass er sich nicht gut genug vorbereitet hat. Beim nächsten Mal wird er also etwas mehr Zeit erübrigen und sorgfältiger vorgehen. Dann wird sich in aller Regel auch die Note verbessern. So einfach kann Fehlermanagement sein. Manchmal. Sind wir der Schule dann allerdings entwachsen und leiten ein Unternehmen, wird die Sache schon schwieriger. Aber das Prinzip verändert sich nicht. Denn um das Optimierungspotenzial eines Fehlers zu erkennen, gilt es, der Ursache auf den Grund zu gehen. Am besten nicht allein im stillen Kämmerlein, sondern in einem offenen Gespräch mit allen Betroffenen. Dann können Fehler sich ganz schnell in Erfolgsfaktoren verwandeln lassen. Indem man gemeinsam die erkannten Fehlerursachen ausräumt.
Die Professoren Jan Hagen und Zhike Lei forschen an der ESMT Berlin zum Thema Fehlermanagement und sagen: „Führungskräfte müssten sich eigentlich über jeden Fehler freuen – egal, ob sie selbst oder andere ihn gemacht haben. Denn nur wer weiß, wie ein Fehler entstanden ist, kann ihn künftig vermeiden und so dazulernen“. Unternehmen, die eine optimale Fehlerkultur anstreben, raten die Forscher: erstens für Fehlerakzeptanz zu sorgen, zweitens Sanktionsfreiheit zu garantieren, drittens auf Worte auch Taten folgen zu lassen, viertens die Kommunikation sachlich zu halten, fünftens andere um Prüfung zu bitten und sechstens Fehler gemeinsam zu analysieren. Klingt doch ganz einfach und sehr plausibel. Warum wird es dann eigentlich nicht gemacht?
Nur fehlerfreies Fliegen ist schöner
Die Luftfahrt macht uns den effizienten Umgang mit Fehlern schon seit längerer Zeit vor. Der Fehler eines Einzelnen führt im Cockpit nicht notwendigerweise zu einem Flugzeugabsturz, dem Unglück geht meist eine ganze Fehlerkette voraus. Um diese unglückselige Kette durchbrechen zu können, gingen die Fluggesellschaften dazu über, Mitarbeiter zur Kommunikation ihrer Fehler zu motivieren, damit diese sich nicht mehr unentdeckt aneinanderreihen könnten. Leider wird das Zugeben von Fehlern in unserer Gesellschaft nicht gerade als Tugend angesehen, daher musste hier ein tiefgreifender Lernprozess angestoßen werden. Flugzeugbesatzungen absolvieren dafür einmal jährlich ein sogenanntes Crew-Ressource-Management Training. Probleme werden dort offen und faktenorientiert angesprochen, Schuldzuweisungen sind absolut tabu. Diese kommunikative Atmosphäre kann nur mit einer flachen Hierarchie erreicht werden. Ein Flugkapitän, der als unanfechtbarerer Alleinherrscher auftritt, ermuntert seine Besatzung nicht gerade zur Offenlegung ihrer Fehler. Einen munter vor sich hinplätschernden Informationsfluss kann er nur anregen, wenn er sich auch mal etwas zurücknimmt.
Ein versierter Fehlermanager weiß, dass nicht die Erfahrung alleine klug macht, sondern dass dafür ein gutes Maß an Reflexion nötig ist. Ein Indiz für die Richtigkeit dieser These ist die geografische Unfallhäufigkeit im Flugverkehr. Die meisten Abstürze passieren im asiatischen Raum, vor allem in China und Indien, aber auch in Russland, wo die Strukturen innerhalb der Besatzung noch sehr hierarchisch geprägt sind. Die Statistik sagt außerdem, dass es im Cockpit sicherer zugeht, wenn der Co-Pilot das Steuer übernimmt, weil der Flugkapitän auf dem ‚Beifahrersitz‘ sich eher traut, Fehler anzusprechen. Diese Tatsache hat sich auch in der Luftwaffe herumgesprochen, wo der Steuermann bei Flügen heute immer rangniederer sein muss als der Co-Pilot.
Von Best Practice zu Worst Practice
In Seminaren dienen häufig Best-Practice-Beispiele als Anschauungsmaterial. Aber warum sucht man sich stattdessen nicht einmal die dümmsten Fehler heraus, die jemals gemacht wurden? Das würde nicht nur dem Amüsement der Kursteilnehmer dienen. Man könnte ihnen damit vor Augen führen, dass auch exzellent ausgebildete Fachkräfte wie sie selbst die blödesten Fehler machen können. Besser kann man hochnäsigen Führungspersönlichkeiten den Spiegel eigentlich nicht vorhalten. Denn man kaut ihnen keine Weisheiten vor, sondern lässt sie selbst draufkommen, welche Fehlerpotenziale auch in ihnen schlummern.
The American Way of Failure
In der amerikanischen Unternehmenskultur gilt das Motto ‚Trial and Error‘ als Geheimrezept für Erfolg. Dahinter steht das Wissen um die mindestens hundert falschen Schritte, die jeder großartigen Erfindung vorausgegangen sind. Ist es also nicht besser, wenn ein neues Fahrzeug noch in der Testphase scheitert, als später auf der Straße? Denn für jedes Problem lässt sich eine Lösung finden, vorausgesetzt, es wird danach gesucht. In deutschen Unternehmen neigt die Führungsriege häufig eher zu Bauernopfern, die als Schuldige an den Pranger gestellt werden. Und was hilft das, wenn das neue Fahrzeug eben doch mal wieder prominent auf der Straße gescheitert ist? Natürlich gar nichts. Damit wird dem nächsten Versagen Tür und Tor geöffnet. Mit dieser Strategie macht man sich ganz leicht den guten Ruf kaputt. Irgendwie erinnert das an einen nicht namentlich zu nennenden deutschen Autokonzern. Manchmal stinkt der Fisch eben auch aus dem Auspuff.
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
Karl-Heinz Elsweiler Tätigkeit als Coach, Lebensberater und Seelsorger
Erweiterung der Website um die Rubrik LEISTUNGSSPEKTRUM
Besonderheit: Anleitung sowie Unterstützung von Coaches und Lebensberatern.
Begleitende Seelsorge ist Herzensanliegen.
Beratung von/bei Klienten mit Migrationshintergrund.
Besondere Qualifizierung durch langjährige Berufserfahrung - interkulturelle Kompetenz.
Rückfragen per PN oder telefonisch
Ludger van Ackeren Umwelt, und die Grenzen löschen.....
Die Branche der Energieunternehmen befindet sich in einem relativ schnellen Wandel. Auch die Unternehmen Ebben Mineraloel sowie Kuster Oil (künftig Kuster Energie) erweitern die Produktpaletten.
E-Fuels könnten laut der Studie der Dena und LBST in der Zukunft zu einer festen Größe im Verkehrswesen werden und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Demnach wäre der Endenergiebedarf aller Verkehrsträger der Europäischen Union (EU) im Jahr 2050 selbst in einem stark batterieelektrifizierten Verkehrsszenario zu mehr als 70 Prozent von E-Fuels gedeckt. Der größte Teil dieser E-Fuels werde dabei für den Flug-, Schiff- und Straßengüterverkehr benötigt. Die derzeit noch hohen Kosten für E-Fuels werden sinken.
Bei einer Besichtigung der MARIN in Wageningen (NL) konnten wir die Nutzung der Meere in der Zukunft sehen.
Auch wir arbeiten mit CO2 neutralem Heizöl, ein erster Schritt, Wasserstoff und erneuerbaren Energien.
In der Praxis wird in den Niederlanden der BLAUWE DIESEL in Zusammenarbeit zwischen ROWI straalbedrijf BV und Kuster Olie testen am eigenen Fuhrpark das neue Produkt.
Angesichts der NORMEN und den behördlichen Auflagen in Deutschland undenkbar.
Wir diskutieren lieber über die Möglichkeiten, und die NL praktiziert.
Würden wir die Qualitäten aus dem Vereinten Europa nutzen, wären wir schon weiter als "FAHRVERBOTE......".
Viele energiegeladene Grüße aus Kleve
Ludger van Ackeren
Geschäftsführer Ebben Mineraloel und Kuster Oil (Kuster Energie)