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VDI 6023VDI 6023

94 members | 66 posts | Public Group

Liebe Gruppenmitglieder, wir möchten Sie gerne auf unser Seminar zur Trinkwasserhygiene - Schulung nach VDI/DVGW 6023, Kategorie B aufmerksam machen. Profitieren Sie jetzt vom Last Minute Rabatt! https://www.umweltinstitut.de/229

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...echt schlecht gemacht. Dies ist eine Nothilfemaßnahme, um Verbraucher überhaupt gerinstmöglich zu sensibiliiseren. Die meisten Verbraucher meinen, was aus dem Wasserhahn kommt, sei unbedenklich, da es schließlich bereit gestellt wurde und es vom Wasserwerk kommt. Andere sind der Auffassung, weil die Hausverwaltung eine GmbH ist, sei diese professionell aufgestellt und würde dafür sorgen, dass das Wasser unebedinklich ist. Auch meinen sie - wie im Film mehrfach erläutert - dass ein Fachunternehmen, noch dazu beim Wasserversorger gelistet - für eine ordnungsgemäße Trinkwasserhygiene sorgt. Es wird nicht erwähnt, wie oft es vorkommt, dass Fachunternehmen ihre Kunden systematisch im Regen stehen lassen, statt ihnen bei Planung, Bau und Betrieb die gesetzlich erforderlichen Mindeststandards zu liefern. Erwähnt wird auch nicht, wie Wasserversorger zu Energiecontractoren mutieren und dabei wesentliche Vorschriften des eigenen Hauses und Anfoderungen aus Rechtsnormen sowie den aaRdT bei fast jedem Bauvorhaben und Bestandsgebäude verfehlen. Dieses Video ist lediglich für äußerst unbedarfte Verbraucher ein allererster Info-Flyer, jedoch mit sehr bedenklichen Aufstellungen und Behauptungen. Dennoch ist das Handeln nach diesem Video unendlich besser als der Einsatz von Schwarzarbeit und Nachbarschaftshilfe bei der Trinkwasserinstallation. Geht man in den Bereich des privaten Bauens und Betreibens, wird man erschreckend feststellen, dass sich hier der private Bauherr als allein befugt sieht, sein Gebäude nach seinem Ermessen planen und bauen zu lassen sowie es später zu betreiben, und zwar oft mit nicht gemeldeten Dienstleistern - schon gar nicht aus einer Liste der Wasserversorger. Und daher ist davon auszugehen, dass dieser Film eher gegen Schwarzarbeit gerichtet ist als dass er für die Trinkwasserhygiene spricht.
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Dazu müsste der TÜV erstmal Kooperationspartner des VDI werden...
Und "die am Bau Beteiligten" sollten auch durch Unterstützung des TÜVs sicherer dastehen. Was man auf Baustellen erlebt, ist unfassbar.

Wenn eine Anlage den a.a.R.d.T. entspricht und bestimmungsgemäß betrieben wird, wozu benötige ich dann eine Digitalisierung ... denn die beseitigt nicht meine Mängel

Digitalisierung kann eine große Hilfe sein im Bereich der Dokumentation und Überwachung. Aber auch mir geht es um mehr Augenmaß, denn nicht alles was möglich ist, ist nötig. Insgesamt sollten Trinkwasser-Installationen einfach werden, nicht noch komplizierter. Die ISH zeigt mal wieder, dass rein umsatzgetriebene Hersteller immer neue Systeme entwickeln, um Märkte und Marktanteile zu generieren aber dabei jedes Augenmaß für das Sinnvolle verlieren. Hier werden auch im Bereich der Digitalisierung viele neue Produkte vorgestellt, die bestenfalls in die Rubrik "nett aber unnötig" fallen, dem Kunden jedoch als nahezu unabdingbar angepriesen werden. Mit realem Kundennutzen hat das am Ende jedoch wenig zu tun...
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