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Veränderung im Leben

Es gibt viele Wege unser Leben positiv zu verändern...Hier wollen wir uns gegenseitig dabei unterstützen, es in die Tat umzusetzen!

Ursula Lauterbach Stress lass nach - „change it, love it or leave it“
Sie kennen die Aussage:
„change it, love it or leave it“
Wie fühlen Sie sich? Voller Energie? Oder ausgelaugt? Gestresst? Frustriert?
Es gibt Situationen denen wir täglich begegnen und die uns stressen. „change it, love it or leave it“. Jetzt gilt es sich zu fragen: kann und will ich die Situation verlassen?
Nehmen wir einmal an, Sie sind unzufrieden in Ihrem Beruf. Sie könnten – bevor Sie kündigen – eine Analyse erstellen:
- Sehe ich das Verhalten anderer zu kritisch? Interpretiere ich zu viel hinein? Fühle ich mich leicht angegriffen?
- Bin ich jemand, der sich generell schnell kritisiert fühlt oder in Konkurrenzdenken geht?
Das Ganze hat zwei Seiten: vielleicht sind die Kollegen / der Chef tatsächlich unsozial oder es liegt an mir, an den Signalen die ich sende oder weil ich (möglicherweise nicht eingestanden) beispielsweise meine, ich müsste perfekt sein? Und da ich das niemals sein kann, habe ich Minderwertigkeitsgefühle und bin daher empfindlich.
Wir sind bei dem Punkt „change it“. Das bedeutet Selbstreflexion. Ehrlichkeit. Der Blick in den Spiegel macht vielleicht keinen Spaß, hilft aber weiter. Wenn ich das Muster: „ich treffe immer auf schwierige Menschen und werde ungerecht oder herabsetzend behandelt“ nicht auflöse und in der Sucht danach bleibe (Muster sind mit Emotionen verbunden und danach ist man süchtig), dann „missbrauche“ ich die Kollegen / den Chef um mich ungerecht behandelt fühlen zu können, um bei diesem Muster bleiben zu können. Wenn ich jetzt kündige, ohne meine Überzeugungen von mir und der Welt zu ändern – dann werde ich auch in der nächsten Stelle das wieder erleben. Vielleicht mit einer anderen Schattierung.
Denn würde ich etwas erleben, wahrnehmen und akzeptieren, das meiner Überzeugung widerspricht, dann würde ich mich selber Lügen strafen. Das tun wir nicht.
Wenn Sie nun bei dem Blick in den Spiegel erkennen, welche Überzeugungen Sie pflegen, dann ist der nächste Schritt Ihr Verhalten zu analysieren. Sind Sie eher eine Mimose, oder schnippisch, oder mehr als undiplomatisch? Sehen Sie Kollegen / Kolleginnen als Konkurrenz? Fassen Sie Mut und sprechen Sie die Dinge an, geben Sie Feedback, klären Sie Situationen. Üben Sie sich in konstruktiver selbstsicherer Kommunikation (das lohnt sich immer).
Sie können andere nicht ändern – aber Ihre Reaktion auf diese. Ihr verändertes Denken und Verhalten wird Früchte tragen. Ich hatte vor vielen Jahren in meiner letzten angestellten Tätigkeit Probleme mit meinem Chef. Damals hatte ich nebenberuflich meine Coaching Ausbildung begonnen und mich eingehend mit Kommunikation beschäftigt. Ich nahm meinen Mut zusammen und veränderte mein Verhalten. Ich übte mich in selbstsicherer, konstruktiver Kommunikation. Und siehe da: er änderte sich mir gegenüber und ich fühlte mich gut. Er übrigens auch. Die Zusammenarbeit wurde besser, Reibungspunkte wurden vermieden, was sich wiederum auf die Arbeitsqualität auswirkte. Wäre ich jetzt gegangen, dann wäre es in Frieden gewesen.
Was mich zu dem Punkt: „love it“, bringt. Auch hier ist Interpretation im Spiel. Beispielsweise empfand ich es früher stressig, Unterlagen für den Steuerberater vorzubereiten. Bis ich mir bewusst machte, dass es viel einfacher war und schneller ging, als ich es mir jedes Mal vorher ausmalte. Also ließ ich künftig dieses tiefe Seufzen: „heute darf mich niemand stören, ich muss Steuerunterlagen erstellen.“ Ich tat es einfach.
Gut, es gibt immer noch Dinge die ich lieber tue. Aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen: „das ist doch leichter und schneller erledigt, als ich mir immer eingeredet hatte.“ Das Gefühl hinterher, wenn alles fertig ist – das ist richtig gut.
Ändern Sie Ihre Einstellung, fragen Sie sich immer: „Wie kann ich noch darüber denken?“
„Leave it“. Natürlich gibt es Menschen und damit verbundene Situationen, die Sie verlassen sollten. Der Freund der vorwiegend in seiner destruktiven Haltung bleibt und Sie sich nach Treffen mit ihm ausgelaugt fühlen. Die Beziehung in der Sie oder Er in seiner bedürftigen Haltung bleibt und dies nicht ändern möchte (eine Beziehung ist keine Bedürfnisanstalt), ein Chef, der bei seinem autoritären Führungsstil bleibt …. Wenn Sie Ihr Denken und Handeln reflek-tiert haben, Ihr Verhalten überprüft und ggf. geändert haben und finden: das hat alles nichts genutzt, dann kann es sinnvoll sein zu gehen – aber erst dann.
Wenn Sie sich ändern, klären sich Situationen oft von selbst und / oder es ergeben sich neue Wege.
Durch Ihre neue Denkweise fallen Stressoren weg, denn Sie sind selbstsicher und sich Ihres Wertes bewusst. Geben Sie sich etwas Zeit, bleiben Sie dran. Sie haben lange Zeit ein stabiles neuronales Netzwerk in Ihrem Gehirn geschaffen. Das neue ist noch fragil und muss ausgebaut werden.
Sie haben Fragen? Ich bin gerne für Sie da. Sie können mich für Vorträge Workshops / Seminare / Coaching buchen.
Herzliche Grüße
Ursula Lauterbach
L.U.S.T. Lauterbach U. Synergie Training
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