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Wie Sie XING, Facebook, LinkedIn & Co. als Vertriebswege optimal nutzen. Hier geht es um "Tipps & Tricks" für Unternehmer und Führungskräfte

Matthias Pawlowski "Wertschätzung ist der Schlüssel für Ansehen und Erfolg"
Meinen Artikel beginne ich dieses Mal anders und zwar mit der These, von der ich überzeugt bin: Wertschätzung ist der Schlüssel für Ansehen und Erfolg. Mein Artikel ist zwar kein Patentrezept oder hat für jedes Unternehmen das Erfolgsrezept parat, doch möchte ich Sie vielmehr zum Nachdenken anregen. Gelingt mir das, so freut mich das, denn das kann ein Anstoß für Veränderung sein.
Kennen Sie das positive Gefühl, wenn Sie gelobt, bewundert oder angelächelt werden? Bestimmt. Und es tut einfach gut. Sie fühlen sich wohl dabei und genießen es. Und: Dieses Gefühl „wertvoll zu sein“ erzeugt positive Energie.
Hat Sie Ihr Chef heute schon gelobt? Haben Sie den Chef, die Kollegen oder Mitarbeiter heute gelobt oder angelächelt?
Jeder Mensch benötigt Energie zum Leben. Gleichzeitig ist der Mensch eine Energiequelle für andere. Gelingt es uns nicht selbst Energie zu erzeugen, dann klauen wir diese von unseren Mit-Menschen. Und Menschen die auf Ihr Lächeln oder Lob nicht reagieren, klauen Ihnen Energie. Manche Psychologen diagnostizieren bei Menschen, die lange in diesem Zustand verweilen, eine Depression.
Eine Depression wird laut Duden als eine psychische Störung beschrieben, bei der man sich sehr traurig, lustlos oder ohne Hoffnung fühlt und oft keine Aktivität mehr zeigt. Aber auch als Phase des wirtschaftlichen Niedergangs. Das sollte uns allen zu denken geben. Also raus aus der Depressionsspirale.
Der wirksamste Weg, um Energie zu erzeugen, ist Wertschätzung zu verteilen. Wertschätze die Menschen und vermittele, dass Sie die anderen für wertvoll halten. Verteilen Sie Wertschätzung großzügig, dann werden Sie wiederum große Mengen an Wertschätzung erhalten.
Zum Ausdruck gebrachte bedingungslose Wertschätzung führt zu positiven Veränderungen. Im privaten Alltag und im Arbeitsleben. Ein gesundes Selbstbild hilft Wertschätzung zu verteilen und selbst von anderen anzunehmen.
Fragen Sie sich:
•Wer bin ich?
•Was für eine Person bin ich?
•Worin bin ich wirklich gut?
Gerade in unserer Leistungsgesellschaft denken viele, dass sie nur etwas wert sind, wenn sie etwas leisten, schaffen, erreichen. Meist wurde dies von den Eltern vorgelebt und übernommen. Machen Sie sich klar, dass es in den Kriegs- und Nachkriegsjahren ums Überleben und um Sicherheit ging. Es ging um Leistung, denn die sicherte die Existenz. Dabei wurde oft ein stärkendes „Ich glaube an Dich oder Du bist toll!“ vernachlässigt, dass einem zum gesunden Selbstbewusstsein verhilft. Machen Sie sich klar: Dein Wert entsteht nicht durch Leistung, sondern durch Deine bloße Existenz. Wertschätzung beginnt damit, die eigenen Bedürfnisse zu akzeptieren und gipfelt im Annehmen und Verteilen von Wertschätzung.
Gehören Sie zu den Menschen, denen es schwer fällt, Wertschätzung zu geben oder anzunehmen? Neigen Sie dazu, sich und die eigenen Leistungen oft abzuwerten? Machen Sie Ihren Wert von der Bestätigung anderer abhängig? Dann sollten Sie mir die Frage gestatten: Meinen Sie das ist der richtige Weg?
Verbessern Sie Ihr Selbstwertgefühl
Stoppen Sie dieses Selbstwertproblem, indem Sie sich die möglichen Auslöser vor Augen führen. Meist liegen die Ursachen in einem desinteressierten Verhalten wichtiger Bezugspersonen in der Kindheit, vorgelebtes mangelndes Selbstwertgefühl der Eltern oder anderer Vorbilder.
Führen Sie sich innerlich vor Augen, worin Ihre persönlichen Fähigkeiten liegen. Schreiben Sie Ihre Fähigkeiten auf einen Notizzettel und hängen Sie diesen gut sichtbar in der Wohnung auf. Ergänzen Sie diese Liste über mehrere Wochen und notieren Sie sich alle Ihre positiven und liebenswerten Eigenschaften. Und denken Sie daran: kein Mensch ist perfekt und die eine Mischung aus Ihren Stärken und Schwächen verleihen Ihnen Ihre individuelle Note. Gerade das Zugeben von Schwächen gilt oft als Zeichen von Stärke. Wichtig ist, sich selbst mögliche Fehler zu verzeihen und aus Fehlern zu lernen. Sagen Sie sich in irritierenden Situationen: „Ich bin so in Ordnung wie ich bin“ und „Das werde ich schaffen“.
Warten Sie nicht auf ein gutes Selbstwertgefühl, um anschließend selbstbewusster aufzutreten. Gehen Sie umgekehrt vor:
Üben Sie Ihre Meinung zu äußern, natürlich nicht mit dem Holzhammer, sondern mit Diplomatie. Seien Sie authentisch und spielen Sie keine Rolle oder taktieren Sie. Orientieren Sie sich an selbstbewussten Vorbildern und lösen Sie sich aus der Anonymität der Menge. Aber seien Sie dabei nicht überheblich und arrogant.
Benutzen Sie das Wort „ich“ statt „man“ oder „wir“. Sprechen Sie präzise an, was Sie wollen („Ich möchte …). Drücken Sie sich bildhaft und schlagfertig aus. Erspare Sie es anderen Menschen, Ihre Meinung und Bedürfnisse erraten zu müssen. Verzichten Sie auf Unterwürfigkeit und Rechtfertigungsreden. Denken Sie daran: Mit Selbstaufgabe und übermäßiger Anpassung erkaufen Sie sich nur eine Scheinsicherheit.
Schauen Sie Ihrem Gegenüber direkt in die Augen und lächeln Sie. Stehen Sie aufrecht und sprechen Sie langsam und deutlich – möglichst im Unterhaltungston. Gehen Sie auf Unbekannte aufrecht, selbstbewusst und mit Blickkontakt zu.
Psychologen raten, um Ihr Selbstbewusstsein zu stärken, zu folgenden Übungen. Entscheiden Sie selber, ob Sie diese annehmen möchten.
Stellen Sie sich in den Mittelpunkt und üben Sie sich darin. Lassen Sie beispielsweise im Restaurant laut einen Löffel auf den Boden fallen oder rufen Sie in der Öffentlichkeit einem entfernt stehenden Bekannten laut etwas zu. Tragen Sie Kleidung, die Aufmerksamkeit erregt. Bitten Sie, an der Supermarktkasse vorgelassen zu werden, wenn Sie nur wenige Sachen kaufen. Singen Sie laut und kraftvoll ein Lied, wenn Ihnen danach ist. Teilen Sie den Menschen in Ihrem Umfeld Ihr Befinden, Wünsche und Gedanken mit.
Überprüfen und verbessern Sie Ihr Selbstbild
Bitten Sie Menschen aus dem persönlichen Umfeld, Ihnen mitzuteilen, was Ihnen an Ihnen gefällt und was Sie aus Ihrer Sicht besonders gut können. Bedanken Sie sich freundlich für Komplimente, ohne diese weiter selbstkritisch zu kommentieren. Mit Dankbarkeit gegenüber anderen und gegenüber sich selbst, tanken Sie Energie und Kraft. Bedanken Sie sich daher recht oft und herzlich bei anderen für Gefälligkeiten, Hilfe und Lob. Lassen Sie den Tag immer positiv enden. Lassen Sie die Dinge am Abend „Revue passiere“, die an diesem Tag gut gelaufen sind und die Sie gut gemacht haben. Oft schaffen wir es im Alltag nicht, dankbar für das zu sein, was wir sind, was wir können und was wir tun.
Unterscheiden Sie zwischen dem eigenen Wert als Mensch und dem Wert Ihrer erbrachten Leistung. Beziehen Sie nicht jede Meinungsäußerung auf sich. Überprüfen Sie aber Kritik auf ihre Berechtigung und entscheiden Sie selbst, ob Sie etwas verändern wollen, können oder gar müssen.
Fordern Sie Wertschätzung ein
Zeigen Sie anderen, dass Sie etwas wert sind und entsprechend respektiert werden wollen! Das setzt natürlich voraus, dass Sie sich auch so verhalten wie Sie es von den anderen erwarten.
Äußern Sie Wünsche und setzen Sie Grenzen: Bitten Sie zum Beispiel um eine Gehaltserhöhung. Bitten Sie um Ruhe, wenn die Nachbarn zu laut sind. Fordern Sie Ihren Partner zur mehr Mitarbeit im Haushalt auf. Beschweren Sie sich im Restaurant über Mängel an Speisen und Getränken. Tauschen Sie fehlerhafte Ware um. Lassen Sie den Vorgesetzen kommen, wenn ein Angestellter unwillig wirkt. Lehnen Sie unangemessene und zu umfangreiche Ansprüche und Erwartungen anderer ab, die Sie nicht erfüllen können oder wollen. Begründen Sie Ihr „Nein“, wenn es Ihnen leichter fällt, und bedanken Sie sich für das in Sie gesetzte Vertrauen. Damit wertschätzen Sie den Bittenden ohne Ihr „Nein“ in Frage zu stellen.
Weisen Sie unsachliche Kritik, einen herablassenden Ton oder ungeduldige Unterbrechungen zurück.
Verzichten Sie auf Vergleiche mit anderen. Legen Sie die Maßstäbe nicht zu hoch an. Das bringt Sie persönlich nicht weiter. Aber messen Sie sich durchaus mit anderen in einem fairen und gesunden Wettbewerb, um Lob und Anerkennung zu erfahren.
Erweitern Sie Ihr Kontaktnetzwerk mit guten Freunden. Reaktivieren Sie frühere Bekanntschaften, gehen Sie in einen Sportverein, besuchen Sie Themen-Veranstaltungen oder nutzen Sie die Vielfältigkeit des Internets. Vermeiden Sie Bekanntschaften von denen Sie das Gefühl haben, dass sie Sie nur ausnutzen. Das Geben und Nehmen sollte sich die Waage halten.
Ein starkes Selbstwertgefühl hat immer etwas mit „Persönlichkeit“ zu tun und kommt nicht über Nacht. Lassen Sie sich Zeit und lassen Sie Ihr Selbstwertgefühl langsam heranwachsen. Setzen Sie sich nicht unter Druck.
Etwas Besseres für sich, Ihr Ansehen und Ihren Erfolg sowie für Ihr privates und berufliches Umfeld können Sie nicht tun! Ran ans Werk, es ist nie zu spät.
Ulrike Wittmann Pascal Schäfer
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Matthias Pawlowski "20 Internet-Web- Riesen im Zeitverlauf"
"Die 20 größten Web-Giganten im Zeitverlauf"
"Viele der Top-Websites im Jahr 1998 waren im Wesentlichen Nachrichtenaggregatoren oder Suchportale, die leicht verständlich sind. Heutzutage sind Markenberührungspunkte häufig zwischen Geräten (z. B. mobile Apps vs. Desktop-Site) und einer Vielzahl von Diensten und Untermarken (z. B. Facebooks Konstellation von Apps) verteilt. Folglich sind die größten Websites der Welt komplexe, miteinander verbundene Webeigenschaften."
Matthias Pawlowski "Digitaler Wandel braucht Digital Leadership"
"Die digitale Transformation erfasst nach und nach alle Unternehmen und Branchen. Um im Zeitalter der Digitalisierung bestehen zu können, bedarf es vor allem einer neuen Form der Führung: dem Digital Leadership.
Vor 30 Jahren informierte man sich beim Frühstück in der Tageszeitung über das Weltgeschehen. Um 20 Uhr versammelte sich die Familie zur Tagesschau vor dem Fernseher und um 20:15 Uhr folgte der Spielfilm. Wenn jemand längere Zeit im Ausland war, schrieb man sich Briefe, denn internationale Telefonate waren teuer. Selbst von Freunden, die nur wenige Kilometer entfernt lebten, bekam man nur wenig mit, sofern man sich nicht regelmäßig traf. Wenn jemand wegzog, verlor man sich schnell aus den Augen. So war das. Damals.
Die Generation der Digital Natives hingegen ist mit dem Internet groß geworden. Zeitliche und räumliche Dimensionen spielen für sie nur noch eine untergeordnete Rolle. Über das Weltgeschehen kann man sich rund um die Uhr im Internet informieren, Filme schaut man bei Netflix wann immer man Lust dazu hat und bei längeren Auslandsaufenthalten nutzt man Skype oder Facetime. Mit engen Freunden hält man nahezu in Echtzeit Kontakt via WhatsApp, bei allen anderen genügt ein Blick in die Facebook-Timeline, um auf dem Laufenden zu bleiben. Und die Abschlussarbeit? Die muss man nicht mehr in der Bibliothek der Uni schreiben, da man auch auf Bali am Strand Zugriff auf die relevante Literatur hat. Am Ende zählt schließlich das Ergebnis – und nicht, wie es zustande kam.
Eine neue Generation von Führungskräften ist gefragt
Unter diesen Rahmenbedingungen wachsen Jugendliche heutzutage auf. Sie sind es gewohnt, ihren Gedanken freien Lauf zu lassen, sich ihre Zeit selbst einzuteilen und mit anderen zusammenzuarbeiten. Nicht umsonst heißt es: „Sharing is Caring“. Mit dieser Einstellung starten die jungen Talente dann voller Enthusiasmus ins Berufsleben – und werden schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. In manch einem Unternehmen gelten auch 2018 noch „traditionelle“ Werte. Der Chef erwartet, dass man morgens pünktlich zu einer bestimmten Uhrzeit im Büro ist. Home Office und flexible Arbeitszeiten? Keine Chance. Die einzelnen Abteilungen sind hierarchisch strukturiert, der Führungsstil autoritär. Die private Internetnutzung am Arbeitsplatz ist untersagt, die Kommunikation läuft telefonisch oder per E-Mail ab. Wer es wagt, den Status quo zu hinterfragen, zieht böse Blicke auf sich.
Unternehmen, die so funktionieren, haben nicht nur Probleme, qualifizierten Nachwuchs zu finden, sondern werden früher oder später ganz auf der Strecke bleiben, weil die digitale Transformation ohne sie stattfindet. Abhilfe kann hier nur ein Umdenken auf der Führungsebene schaffen. Autoritärer Führungsstil muss dem Digital Leadership weichen.
Digital Leadership, das „partizipierende Führen“
Man darf nun nicht den Fehler begehen, das Rad neu erfinden zu wollen. Digital Leadership bedeutet nicht, alle bisherigen Eigenschaften von Führungskräften komplett über Bord zu werfen. Vielmehr geht es darum, diese um neue Kompetenzen zu ergänzen. Kompetenzen, die Führungskräfte befähigen, die Transformationsprozesse der Digitalisierung zu begleiten.
Beschäftigt man sich ausführlich mit dem Konzept von Digital Leadership, stellt man schnell fest, dass es eine ganze Reihe von Soft Skills gibt. Die wichtigsten davon (...):
•die neue Generation von Führungskräften muss Wandel aktiv gestalten.
•Flexibilität ersetzt starre Strukturen
•ohne Medienkompetenz geht nichts mehr
•Digital Leadership bedeutet auch die Fähigkeit im Team zu arbeiten und ein solches aufzubauen.
•Stichwort Diversity: In modernen Unternehmen arbeiten Menschen aus verschiedenen Generationen zusammen, deren Wertvorstellungen sich unterscheiden und die individuelle Arbeitsweisen pflegen. Diese Zusammenarbeit muss richtig organisiert werden.
•die Unternehmensstruktur insgesamt muss ständig hinterfragt und bei Bedarf angepasst werden.
•bei vielen Prozessen ist Feingefühl gefragt. Nur wer es schafft, seine Mitarbeiter für den stetigen Wandel zu begeistern, wird die digitale Transformation erfolgreich meistern.
Dass sich solche Werte in einem Unternehmen nicht über Nacht etablieren lassen, steht außer Frage. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass sich Firmen frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzen. Die digitale Transformation ist in vollem Gange – und lässt sich auch nicht mehr aufhalten. Unternehmen müssen jetzt ihre Chance nutzen, den Wandel aktiv zu gestalten, anstatt nur dabei zuzusehen."

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